Datum: | Artikel 2015

Social Media, Facebook, Silhouettes Business People Social Media, © Rawpixel - Fotolia.com

Social Media dominiert das Internet! Diese Aussage stimmt im Jahr 2015 mehr als je zuvor. Auf verschiedensten Wegen wird im Internet munter geteilt, geliked oder gefolgt. Dabei steht stets die Kommunikation mit anderen Teilnehmern im Vordergrund. Seit dem Aufkommen der ersten Social Networks wie MySpace, StudiVZ oder Facebook hat sich das Ganze von einer kreativen Nischenerscheinung zu einer richtigen Branche entwickelt. Die Nutzerzahlen sind förmlich explodiert! Doch worin genau bestehen eigentlich die aktuellen Trends in der Social-Media-Branche?

Wir möchten an dieser Stelle einige Trend-Erscheinungen vorstellen, die sowohl auf Gegenwart wie auch Zukunft erheblichen Einfluss haben dürften. Was also sind die großen Trends, die aktuell existieren und die sich in Zukunft weiter intensivieren werden?

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Trend 1: Bildernetzwerke auf dem Vormarsch

„Ein Bild sagt mehr als tausend Worte“ – diesen Spruch kennt so gut wie jeder und sicherlich ist auch häufig was dran. Dementsprechend sind es gerade Dienste wie Instagram oder flickr, die besonders die jugendlichen Nutzer in ihren Bann gezogen haben. Hier wird munter alles geteilt, was einem vor die Kamera kommt, und natürlich werden auch reichlich Selfies geknipst und unter die Freunde gebracht. Während konventionelle Social Networks wie Facebook langsam aber sicher ihr natürliches Wachstum ausgereizt haben, explodieren bei den Bildernetzen die Zahlen derzeit.

instagram

Bildquelle: instagram.com

Dabei ist jedoch ein deutliches Gefälle zwischen Jung und Alt zu verzeichnen. Junge User sind weitaus experimentierfreudiger und teilen ein Bild in vielen Fällen auch ganz einfach unbedarfter. Hier hat man oftmals auch einfach verstärkt das Bedürfnis, sich selbst in Szene zu setzen, während dies beim älteren Publikum tendenziell weniger vorherrscht.

Trend 2: Videoplattformen dominieren den Internet-Traffic

Viele nehmen YouTube sowie verwandte Plattformen wie etwa Dailymotion oder Metacafe gar nicht wirklich als soziale Netzwerke wahr, doch genau das sind sie. Hier kann schließlich jeder User eigene Videos produzieren, hochladen und mit seinem Publikum teilen sowie diskutieren. Dies kann wiederum für zusätzliche Verbreitung sorgen, indem man ein Filmchen beispielsweise liked. So entstehen mitunter auch virale Hypes und besonders erfolgreiche Clips werden binnen weniger Tage oder sogar Stunden millionenfach angeklickt.

Die Tatsache, dass man sich auf Videoplattformen selbst darstellen kann, ist jedoch nur ein Aspekt. Zusätzlich wandelt sich der mediale Konsum generell in die Richtung, dass sich Konsumenten immer weniger ein festes TV-Programm vorsetzen lassen. Statt lediglich bedient zu werden, generiert man ganz konkret Nachfrage nach bestimmten Videos und schaut genau das, was man möchte. YouTube und Co sind sicherlich ein Teil dieser Entwicklung. Schaut man sich aktuelle Erhebungen in Sachen Datenvolumen von Internet-Videos an, so erkennt man schnell, dass bereits heute ein Großteil des weltweit verursachten Traffics auf Videos zurückzuführen ist, die auf eben solchen Social-Media-Kanälen verbreitet werden.

Trend 3: Social Finance – Finanzideen mit anderen teilen

Finanzielle Angelegenheiten sind reine Privatsache? Zumindest teilweise sehen das Verfechter von sozialen Netzwerken mit Bezug auf Finanzfragen nicht so. Begriffe wie „Social Trading“ haben sich hier längst etabliert. Hierbei geht es darum, andere (erfolgreiche) Trader beim Handeln zu beobachten und praktisch beim Zuschauen zu lernen. So kann man sich Schritt für Schritt die Erfahrungen von anderen zunutze machen. Gerade beim Trading, insbesondere den schnelllebigen Geschäften wie etwa binären Optionen, ist die „Intelligenz der Masse“ ein wichtiges Thema, wie man auch anhand der Strategien auf binary24.de sehen kann. Trends effektiv zu folgen oder aus den Erfahrungen anderer zu lernen sind hier essentielle Faktoren.

Andere soziale Plattformen im Bereich der Finanzen wären zum Beispiel Plattformen für Privatkredite, über die sich Verbraucher (statt von einer Bank) Geld von anderen privaten Verbrauchern leihen können, die dies wiederum als Investment betreiben. Vom Prinzip her ähnlich funktionieren auch Crowdfunding-Netzwerke wie etwa Kickstarter, über die eine große Masse von Investoren in interessante Geschäftsideen investieren kann. Auch dies sind im weitesten Sinne soziale Netzwerke und gerade wenn es um Firmengründungen geht, liegt so etwas voll im Trend.

Trend 4: Karrierenetzwerke und Business per Social Media

Der ursprüngliche Fokus von sozialen Netzwerken lag ganz klar im privaten Bereich. Doch inzwischen wird auch immer mehr die Unternehmenswelt von diesem Thema dominiert. Keine eigene und gut gepflegte Facebook-Fanpage zu haben, gilt für viele Firmen bereits als Makel. Sich über Plattformen wie Xing oder LinkedIn an potenzielle Arbeitgeber zu wenden oder mit den alten Kollegen zu vernetzen, ist mittlerweile etwas völlig Normales geworden. Das Ganze geht inzwischen sogar so weit, dass Kontakte über Business-Netzwerke in Konkurrenz zum klassischen Weg der Bewerbung stehen.

Neben dem Faktor Karriere werden inzwischen teils auch direkte Geschäfte über soziale Netzwerke abgeschlossen. Auf Xing oder auch unter Facebook schießen spezielle Gruppen wie Pilze aus dem Boden, in denen zum Beispiel Auftraggeber und Auftragnehmer für bestimmte Dienstleistungen schnell sowie unkompliziert zusammenfinden.

Fazit

Da der Boom von Social Networks dazu geführt hat, dass ein nicht unerheblicher Teil des Lebens vieler Menschen in diesen „stattfindet“, ist es nur der nächste logische Schritt, dass die sozialen Strukturen im Web in weitere Bereiche wie zum Beispiel die persönlichen Finanzgeschäfte oder die beruflichen Perspektiven übergreifen. Ein wesentlicher Teil von Social Media ist und bleiben jedoch auch die Unterhaltung und die Vernetzung mit Freunden und Bekannten.

Intrografik:  © Rawpixel – Fotolia.com

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