Datum: | Tests 2015

AOMEI Partition Assistant (PA) Standard Edition

AOMEI hat den beliebten Partition Assistant in Version 6 veröffentlicht, welche auch weiterhin in der Standard-Edition kostenlos bleibt.

Der AOMEI Partition Assistant, welcher bereits in der kostenlosen Standard-Edition auch kommerziell genutzt werden darf, bietet Grundfunktionen rund um die Partitionsverwaltung: Partitionen anlegen, verschieben, teilen, kopieren, Größenänderung, Formatänderung NTFS<>FAT32 sowie GPT<>MBR. Auch ein Assistent zur Migration von Systemen auf SSD ist vorhanden.

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Weitere Helfer sind Funktionen wie die Prüfung und Ausrichtung des Alignments, Shredder für Festplatten und Partitionen, Fehlerprüfung, Neuerstellung des MBR und viele mehr.

Selbst ein bootfähiges Notfallmedium mit dem Partition Assistant kann über die Freeware erstellt werden, zudem ein WinToGo für die Windows-ISOs 8.0/8.1/10 ohne Bindung an die Enterprise-Version.

AOMEI Partition Assistant (PA) Standard Edition

AOMEI Partition Assistant (PA) Standard Edition 6

Neuerungen

Zu den Neuerungen der Version 6 zählen unter anderem die verbesserte GPT->MBR-Konvertierung für Systeme mit mehr als 4 Partitionen pro Datenträger. Neu ist auch die Möglichkeit, ein System bootfähig  machen zu können, egal ob hierbei das Partitionsschema von GPT zu MBR oder MBR zu GPT gewechselt wird.

Der Assistent zur Erstellung eines bootfähigen Notfallmediums auf Windows-PE-Basis erkennt nun die vorhandene Hardware und bindet die dafür notwendigen Treiber selbstständig in das PE-Medium mit ein. Zudem können noch weitere Treiber manuell hinzugefügt werden.

PE-Medium

PE-Medium

Eine neue, praktische Funktion ist auch „Quick Partition“. Dabei können Sie einfach die Anzahl der gewünschten Partitionen für einen Datenträger, deren Größen und Schemata angeben. Alles Weitere erledigt das Programm dann von selbst.

Quick Partition

Quick Partition

Gegenüber der kostenlosen Standard-Edition, bieten die weiteren Editionen ergänzende Features wie z.B. den Support für Windows-Server, freien Speicherplatz einer Partition einer anderen zuweisen, Migration von GPT-Datenträgern, Konvertierung von GPT zu MBR und einiges mehr. Eine Übersicht beim Hersteller beschreibt die Unterschiede der verschiedenen Editionen.

Portabel?

In unserem Test konnten wir das Programm, einmal installiert, auf einen USB-Stick packen und von dort auch auf anderen Systemen direkt unter Windows starten. Der Hersteller räumt diese Funktion offiziell nicht ein.

Fazit

AOMEI Partition Assistant ist keine Mogelpackung: Die wichtigen Basis-Funktionen sind kostenlos und sogar vieles darüber hinaus ist mit der Standard-Edition machbar. Ein Upgrade auf die Pro ist damit für die meisten Anwender gar nicht nötig. Die zum Teil unfertige Übersetzung trübt das Gesamtbild nur marginal. Schlimmer ist da der Download über CNET, bei dem viele Virenscanner in den Gefechtsmodus gehen, wimmelt es dort doch vor vielen Schaltflächen, die eben nicht für den Download des Programms zuständig sind, der selbst aber viren- und adwarefrei ist

Windowsnutzer stehen vor der schwierigen Aufgabe, aus den vielen kostenlosen Tools ihren Favoriten herauszusuchen. Im Grunde sind alle gut und schon länger etabliert, so dass der persönliche Geschmack entscheiden sollte. Um hier etwas Hilfestellung zu geben, werden wir im neuen Jahr alle Vertreter dieser Gattung zu einem Vergleich heranziehen.

AOMEI Partition Assistant (PA) Standard Edition

AOMEI Partition Assistant Stanard

Download über WinTotal

Hersteller: AOMEI
Preis Kostenlos
System: ab Windows 10
Positiv: Großer Funktionsumfang, Windows-PE-Medium, praktische Hilfe wie Quick Partition
Negativ: Stellenweise unvollständig übersetzt

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