Datum: | Artikel 2014

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Wer einen privaten Webauftritt plant, möchte sich meistens nicht mit komplizierten Programmier- und Skriptsprachen auseinandersetzen. Die einfachste Lösung zur Erstellung einer eigenen Website ist es noch immer, sie mit einem Open-Source CMS aufzubauen. WordPress und Joomla sind Content Management Systeme, die als besonders einsteigerfreundlich gelten.

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Mit dem CMS WordPress ist man gut aufgestellt, wenn man seine Webseite im Blogstil gestalten möchte. Joomla macht es darüber hinaus möglich, einen Veranstaltungs- oder Terminkalender zu integrieren oder einen Newsletter zu versenden. Dieses CMS bietet sichz. B. für Vereine oder Interessengruppen an, die einen Netzauftritt einrichten möchten.

Webhosting Angebote für Content Management Systeme

Die beiden CMS stehen kostenlos zum Installieren zur Verfügung: die Downloads sind auf http://wpde.org/ und http://www.joomla.de/ zu finden. Dazu kommen zahlreiche freie Blog- und Webseiten-Hoster, bei denen man seine Webseite auf der Basis eines dieser CMS anlegen kann.

Einen WordPress-Blog kann man sich bei http://de.wordpress.com einrichten. Wem eine eigene Domain wichtig ist, der erstellt seine Webseite bei einem kostenpflichtigen Webhoster. Webseitenbetreibern wird bei Webhosting-Anbietern wie Strato, 1und1 oder Host Europe ein Homepage-Baukasten bereitgestellt, der es ihnen erlaubt, eine Webseite anhand von Vorlagen und Voreinstellungen und per Drag & Drop-Funktion zusammenzuklicken. Die Hosting-Pakete sind in der Regel für verschiedene CMS-Anwendungen konfiguriert. Mit dem Homepage-Tool AppWizard lässt sich zum Beispiel das CMS Joomla bei Strato installieren.


Video-Tutorial zur Nutzung von Joomla, Part 1 von Part 4

Webseiten-Optimierung mit Webhosting-Paketen

Wer ein CMS mit einem kostenpflichtigen Webhosting-Paket kombiniert, genießt bei der Webseitengestaltung deutlich mehr kreative Freiheit und Anpassungsmöglichkeiten. Zudem erweitern sich die Anwendungen, welche zur Optimierung der Webseite eingesetzt werden können. Beim Webshosting-Anbieter Strato haben Webseiten-Betreiber beispielsweise zusätzlich zu den zahlreichen Templates des jeweiligen CMS die Wahl zwischen 250 Homepagevorlagen und 460 Designs. Weitere Features unterstützen dabei, die Webseitenoptimierung zu professionalisieren. Templates im Mobile Website Design, kurz „Responsive Design“, ermöglichen zum Beispiel eine Optimierung der Desktop-Webseite auf Bildschirmgrößen von mobilen Endgeräten. Praktisch sind auch SEO-Tools, welche in den meisten Webhosting-Paketen inbegriffen sind. Sie vereinfachen die Google-freundliche Gestaltung der Webseite. Webseitenbetreibern steht es natürlich frei, andere SEO-Tools zu verwenden. Die meisten CMS-Webseiten wurden bei den vergangenen Updates um mehr SEO-Features ergänzt. Auch wenn kein Webhosting-Paket genutzt wird, sind die Webseiten suchmaschinengerecht. Richtig nützlich sind die SEO-Features allerdings nur, wenn die Webseite eine eigene Adresse hat. Mit einer Subdomain bei einem werbegeponserten Freehoster wird es schwierig, die Webseite für Google und andere Suchmaschinen zu optimieren.

Web-Editoren anstelle von CMS

Eine Alternative zu CMS sind Web-Editoren. Genauso wie bei CMS braucht man für die Erstellung einer Webseite mit Web-Editoren nach WYSIWYG-Standard keine Kenntnisse in HTML oder anderen Programmiersprachen. Einige Web-Editoren bringen jedoch einen Quelltexteditor mit, damit versiertere Nutzer auch manuell an Webseiten arbeiten können.

Die Auswahl an Web-Editoren ist riesig. Eine Übersicht der Top 100 Webeditoren gibt es bei Chip.de zu sehen oder auch in der Rubrik Webeditoren auf WinTotal. Die meisten Web-Editoren sind mit Webhosting-Paketen kompatibel. Bei Web-Editoren muss man aufpassen, dass sie auf dem eigenen Betriebssystem laufen. Viele ältere Web-Editoren sind bisher nicht problemlos mit den Windows-Betriebssystemen Win 8 und dem Update Win 8.1 nutzbar.

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