Datum: | Artikel 2014

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In der Weihnachtszeit geraten viele Menschen in einen regelrechten Kaufrausch: Sie kaufen Freunden, Bekannten und der Familie Geschenke und legen diese unter den Weihnachtsbaum. Am besagten Tag werden die Geschenke ausgepackt. Unter diesen befindet sich häufig auch ein Tablet mit dem Betriebssystem Windows. Doch der Spaß hält nicht lange, denn das nagelneue Tablet landet auf dem Boden, das Display bricht.

Solche Situationen geschehen jedes Jahr zahlreichen Menschen in ganz Deutschland. Die Freude auf das neue Tablet hält nur wenige Stunden, denn früher oder später wird das empfindliche Gerät versehentlich fallen gelassen oder man stößt es irgendwo an. Solche Unfälle sind für die meisten Tablets fatal, insbesondere dann, wenn das Display beschädigt wird. Leider ändern auch die in den vergangenen Monaten vorgestellten Tablets mit Windows 8.1 nichts – denn auch sie haben alle dieselbe Schwäche: das empfindliche Display. Auch wenn kleine Kratzer meist noch zu vertragen sind, hemmen große Kratzer oder Displaybrüche den Spaß an dem neuen Gerät. Dann stellt sich der Besitzer die Frage. Display selbst austauschen oder das Gerät zum Profi bringen?

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Tablet-Reparatur vom Profi

Die Reparatur eines beschädigten Windows-Tablets ist z.B. beim Anbieter phoneklinik.com oder handyreparaturvergleich.de unkompliziert und problemlos möglich. Zwar gibt es im Internet unzählige Do-it-yourself-Anleitungen, doch die Reparatur vom Profi hat ihre Vorteile.

Grundsätzlich sind einige Reparaturen auch ohne einen Profi möglich. Einen kaputten Akku kann man in den meisten Fällen herausnehmen und durch einen Neuen ersetzen. Spätestens, wenn es um ein defektes Display geht, gerät man an die Grenzen der Selbsthilfe. Unabhängige Reparatur-Werkstätten wie die zuvor Verlinkte können solche Probleme schnell und zuverlässig beheben. Ihre Dienste bieten sie in der Regel über das Internet an. Dort kann man anhand des Gerätetyps auch gleich den Preis für die Reparatur ermitteln. Dazu wählt man einfach den Gerätetyp sowie den Schadentyp aus. Dann werden die voraussichtlichen Reparaturkosten angezeigt.

Die Reparatur des Geräts erfolgt in vier Schritten:

  1. Zunächst muss der Kunde einen Reparaturauftrag erstellen, indem er das dazu benötigte Formular ausfüllt.
  2. Anschließend sendet er das Gerät per Post an die Reparatur-Werkstatt.
  3. Die Werkstatt führt nach Erhalt des Geräts eine Untersuchung durch und unterbreitet dem Kunden einen Kostenvoranschlag. Erst wenn dieser akzeptiert wurde, beginnt die Werkstatt mit der Reparatur.
  4. Nach erfolgreicher Reparatur, die mehrere Tage dauern kann, wird dem Kunden die Rechnung zugesendet. Nach Zahlungseingang erhält der Kunde sein Gerät per Post zurück.

Der einzige Nachteil dieser Reparatur ist die Tatsache, dass man das Gerät per Post zusenden muss und die Bearbeitung einige Tage dauern kann. In der Zwischenzeit ist man also ohne sein Tablet unterwegs.

DIY-Tablet-Reparatur

Wie zuvor erklärt, ist eine Reparatur in Eigenregie in einigen Fällen möglich. Bei einem Software-Fehler hilft es, das Tablet auf die Werkseinstellungen zurückzusetzen. Doch bei größeren Problemen kann die DIY-Reparatur mehr Schaden als helfen. Wie das Frauenhofer Institut für Zuverlässigkeit und Mikrointegration im Rahmen einer Studie ermittelt hat, stößt man in Tablets auf folgendes Problem: Was reparaturfreundlich ist, das ist in der Regel nicht recyclingfreundlich und umgekehrt.

Für den Otto-Normalverbraucher wird es bereits schwierig sein, das Tablet zu öffnen. Häufig muss man nicht nur Schrauben, sondern auch Kleber lösen. Nicht nur die Prozedur selbst ist aufwendig, die Gefahr ist groß, dabei mehr Schaden anzurichten. Das würde die Reparatur durch einen Profi noch teurer machen.

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