Datum: | Artikel 2015

Foto: #51736141 - Couple playing video games on the sofa at home© Minerva Studio

Durch den technologischen Fortschritt ist die deutsche Games-Branche im ständigen Wandel. Schon seit Jahren beherrschen kontroverse Meinungen zur Zukunft des Gaming die Diskussionsrunden der Experten. Neben viel Schwarzmalerei, die das Marketing und die Produktion von Independent-Games betreffen, wird auch der unverbindliche Spaß im Internet thematisch präsenter.

Browsergames, die auch ohne Konsolen oder eine spezielle Software unverbindlichen Spielespaß bescheren können, werden unter den Konsumenten immer beliebter. Das Mobile Gaming mittels Smartphone oder Tablet ist dabei nach wie vor der Wachstumstreiber Nummer eins und wird bis 2016 kontinuierlich wachsen.

Aber auch die klassischen Browsergames erfreuen sich seit Jahren zunehmender Beliebtheit. Online-Rollenspiele, browserbasierte Aufbausimulation, Knobel- oder Kartenspiel, Single-Player-, Mehrspieler-, Viel- oder Gelegenheits-Spiele: der digitale Markt ist für Konsumenten als auch für Produzenten weiterhin lukrativ.

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Zahlreiche Finanzierungsmöglichkeiten

Zurzeit existieren vor allem unter den Browserspielen unterschiedliche Bezahlmodelle:

  • Free-to-Play: Das Bezahlmodell bietet dem Spieler eine kostenlose Registrierung und den damit verbundenen kostenlosen Download. Die meisten Anbieter finanzieren sich über den Verkauf von Spielzubehör und Mikrotransaktionen.
  • Freemium: Der Kunde kann ein kostenloses Basisangebot auswählen und es kostenpflichtig erweitern. Aufgrund dessen wird das Bezahlmodell häufig für Software und Apps verwendet.
  • Premium Casual: Eine Testversion steht kostenlos zur Verfügung. Bei weiterer Nutzung muss der Kunde das Spiel allerdings kostenpflichtig erwerben.

Neue Anbieter von Spieleplattformen sind zahlreich: Bigpoint, King.com & Co. zählen zu den größten Unternehmen in Deutschland und der Markt ist hart umkämpft. Momentan basteln viele Spiele-Entwickler am nächsten Schritt. Neue Spielabläufe und intuitive Steuerungen sollen dafür sorgen, dass die klassischen Browserspiele dem Kunden auch auf mobilen Endgeräten zur Verfügung stehen. Die Menge an Spielen ist zahlreich und spezielle Datenbanken können bei der Suche nach dem richtigen Spiel helfen. Browser- und Online-Games bei browsergames.de sind beispielsweise nach Neuerscheinungen, Beliebtheit oder nach internem Ranking sortiert.

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Spiele sind Unterhaltung

 

Ein Blick in die Zukunft

Aber wohin entwickelt sich das Gaming? Wie sich die Branche in den nächsten Jahren verändern wird, lässt sich natürlich nicht mit Sicherheit sagen, aber viele Experten wagen bereits einen Ausblick. Bereits auf der Gamescom 2014 ließen sich erste Änderungen spüren. Laut einer statistischen Erhebung von Bitkom spielen mittlerweile 29 Millionen Bundesbürger regelmäßig Computerspiele, ob auf der Konsole oder als Spiele-App auf Smartphone oder Tablet. Satte 114 Millionen Euro wurden in Deutschland im ersten Halbjahr in mobile Spiele investiert. Aufgrund von Smartphones und Tablets wird die Zahl der User sinken, die ihr Erspartes für kostspielige Grafikkarten ausgeben. Mobile Endgeräte rückend zunehmend in den Fokus von PC-Herstellern. Auch im Konsolenbereich werden sich viele Dinge ändern: Gerüchten zufolge haben in ferner Zukunft auch die klassischen Konsolen wieder ausgedient. Damit würden die PlayStation 4 und die Xbox One zu den Letzten ihrer Art zählen.

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