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Abkuerzungen.Begriffe.Windows

Jeder hat sie schon auf seiner CD oder DVD gesehen, aber was die Abkürzungen bedeuten oder was die Product-ID eigentlich aussagt, damit hat man sich noch nicht richtig beschäftigt. Einige User fragen sich: Was heißt eigentlich Genuine? Für was steht die Abkürzung COA? Was ist MPC? Was bedeutet WXPFPP_DE auf der CD? Wo liegt der Unterschied zwischen Update und Upgrade? Was ist Retail oder Bulk? Hier wird es einfach und kurz von PCD_PanFee erklärt.


Acronyms (Abkürzungen) der Windows CDs/DVDs

Full (Vollversion) = mit Verpackung und telefonischem Support seitens Microsoft alt 32-bit und 64-bit enthalten alt nicht ans Board gebunden alt teuerste Variante alt auch Retail (FPP) genannt.

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Windows Vista Schmuckdosen
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FPP (Full Packaged Product), auch Retail (oder Kollektion) = 32-bit und 64-bit alt bunte Hochglanzverpackung alt Treiber, Handbuch, Kabel etc. beigelegt alt 2 kostenlose Anfragen an MS Support alt keine Beschränkungen, was den Tausch von Hardware-Komponenten angeht alt auch Vollversion (Full) genannt alt Es gibt Softwareprodukte, die über den Handel vertrieben werden. Software, die bspw. in einem Kaufhaus oder Ladengeschäft angeboten werden, liegen zumeist als FPP Version vor, mit einer Lizenz. Für FPP Versionen sind Update- bzw. Upgradelizenzen erhältlich. FPP Versionen sind in ihrer Nutzung flexibel bzw. unterliegen keinen speziellen Bedingungen. Es gibt aber auch FPP Versionen von Microsoft. Mit Kauf einer Microsoft FPP Version erwirbt der Käufer neben der eigentlichen Softwarelizenz in der Regel ein Zweitnutzungsrecht zur Nutzung auf einem tragbaren PC. Des Weiteren sind diese Versionen für eine Netzwerkinstallation lizenziert. Das Gegenteil von Retail ist Bulk.

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Limitierte Signature-Edition-Auflage
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Windows XP Professional FULL Version CD
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SB-Version (System-Builder), auch SBS genannt (SystemBuilder Software) = Vollversion, nur ohne Verpackung und telefonischen Support alt entweder 32-bit oder 64-bit alt günstiger gegenüber der Vollversion alt Flyer statt Handbuch alt Non-OSB ist nicht ans Board gebunden – OSB ist ans Board gebunden alt vom Hersteller vorinstalliert alt Hier wird unterschieden zwischen den reinen System-Builder (non-OSB) und den “OEM für System Builder” (OSB) alt (SBS wird auch der Small Business Server genannt). Es gibt 2 Arten, die Non-OSB Version und die OSB Version. Non-OSB Versionen sind “normale” OSB Versionen von Microsoft. Sie sind originale Vollprodukte inkl. original Microsoft Hologramm CD(s) und ohne PC-Herstellerbindung, dürfen also auf jedem neuen oder auch gebrauchten PC installiert und genutzt werden, egal ob Marken-PC oder Eigenbau. Sie stammen direkt aus der offiziellen Microsoft Distribution und werden von Microsoft extra für den freien Verkauf hergestellt. Non-OSB Versionen haben kein Notebook Zweitnutzungrecht, sind nicht für eine Netzwerkinstallation lizenziert und werden ohne Handbuch und Softwarebox ausgeliefert. Des Weiteren wird für diese Versionen kein telefonisch technischer Support durch Microsoft bereitgestellt.

OSB Versionen sind “spezielle” OSB Versionen von Microsoft. Sie unterscheiden sich von den Non-OSB Versionen lediglich dadurch, dass sie an Hardware gebunden sind. Microsoft selbst bzw. die Software-Distributoren verkaufen die OSB Versionen von Windows und Office nur an spezielle Vertragspartner von Microsoft. In entsprechenden Verträgen verpflichtet sich der System-Builder, die OSB Versionen nur auf Neu-PCs zu installieren und auch nicht einzeln zu verkaufen. Über jede einzelne OSB Version muss der Händler Verkaufsnachweise an Microsoft offen legen.

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Windows Vista Business SB OEM 32-bit DVD
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Windows Vista Home Premium SB OEM 32-bit
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Windows Vista Ultimate SB OEM 32-bit DVD
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Windows Small Business Server (SBS)
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RC-Version (RECOVERY) = Wiederherstellungsversion alt kein echtes komplettes Windows, eher ein vorinstalliertes Festplattenabbild (Image) alt hardwaregebunden vom PC-Hersteller alt Hersteller-Logo von Dell, Acer, HP, Medion, Fujitsu-Siemens etc. alt beim PC-Kauf schon vorinstalliert alt zum Wiederherstellen des vorinstallierten Systems geeignet und zur kompletten Neuinstallation (Reinstallation) alt COA-Etikett (Certificate of Authenticity = Echtheitszertifikat) auf dem Rechner/Notebook.

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Windows Professional Recovery von Dell
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Windows Professional Recovery CD von Dell
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OEM/OSB (“Original Equipment Manufacturer” oder ” OEM für System-Builder”, was nicht eine SB-Version ist) = abgespeckte Vollversion alt vorinstalliert alt CD wird vom Hersteller beigelegt alt Bindung ans Mainboard, die Lizenz erlischt beim Einbau eines neuen Mainboards. Tauscht man das Mainboard gegen das gleiche Modell aus, wird keine neue Lizenz nötig. alt 32-bit oder 64-bit alt upgrade- und updatefähig alt Bundle – auf Unterstützung des Händlers angewiesen alt kein MS-Telefonsupport alt keine bunte Hochglanzverpackung alt Das mit 1. Juli 2004 neu eingeführte “OEM für System-Builder” (OSB) gilt in Deutschland, Österreich und der deutschsprachigen Schweiz. alt Der Lizenzaufkleber (COA) befindet sich auf dem Rechner/Notebook, die OEM-CD selbst hat kein Echtheitszertifikat. alt Damals war kein Kopierschutz vorhanden. altEin OEM ist ein Hersteller fertiger Komponenten oder Produkte, die er in seinen eigenen Fabriken produziert, sie aber nicht selbst in den Handel bringt. Im Zusammenhang mit Software bieten die Hersteller von Betriebssystemen und Anwendersoftware Ihre Produkte als OEM Version an. Softwarehersteller verkaufen zu deutlich billigeren Preisen Hardwarehändlern (große PC-Hersteller oder auch kleine Systemersteller) ihre Software als OEM Version. Die Hardwarehändler müssen dann allerdings die OEM Version zusammen mit einer Hardware verkaufen (engl. “Bundle”). Gleiches gilt für den Weiterverkauf von OEM Versionen mit Hardwarebindung. Bspw. darf eine zu einem PC mitgelieferte OEM Version nur mit dem PC und nicht ohne den PC weiter verkauft werden. Früher durfte eine OEM Version aus lizenzrechtlichen Gründen nur in Verbindung mit Hardware verkauft werden. Das ist heute auf Grund der aktuellen Rechtsprechung (BHG 6 Juli 2000 – I ZR 244/97) nicht mehr der Fall. OEM Versionen können mittlerweile frei ohne Hardware verkauft werden. OEM Versionen sind originale Vollprodukte (d.h. sie haben den vollen Funktionsumfang der Software), sie sind upgrade- oder updatefähig und der Lieferumfang umfasst nur den Datenträger. Bei OEM Versionen die zusammen mit Hardware verkauft werden, ist die Software oft bereits vorinstalliert. Originale OEM Versionen sind durch einen entsprechenden Echtheitsnachweis gekennzeichnet. Des Weiteren geben die Hersteller von OEM Versionen in den jeweiligen Lizenzbestimmungen zumeist weniger bzw. eingeschränkte Nutzungsrechte vor (z.B. kein Notebook Zweitnutzungrecht, keine Lizenzierung für Netzwerkinstallation, keine Downgradefähigkeit, kein Recht zum Reimaging, etc….). OEM Versionen (ohne Hardware) sind in der Regel deutlich preiswerter als FPP Versionen.

Bundle (Bündelung) = verschiedene Software vorinstalliert bei einem neu gekauften PC.

DSP (Delivery Service Partner) = Wird von autorisierten Partnern der Softwareschmiede vertrieben. alt Handbuch alt Händler müssen bei DSP-Versionen den Support für das Produkt übernehmen. alt Seit dem 6. Juli 2000 dürfen auch Händler in Deutschland, die nicht vertraglich mit Microsoft verbunden sind, solche Versionen ohne Hardware- oder Softwarebundle verkaufen. alt Der DSP-Version von Vista liegt neben der Vista-DVD ein kleines, aber nicht ausführliches Handbuch (Flyer) und eine OEM Preinstallations Kit-CD (OPK) bei. Sie wird in einer DVD-Hülle mit Coverbild ausgeliefert und besitzt auf der Seite, auf der sonst die Beschriftung aufgedruckt ist, eine Hologrammstruktur. alt Der COA-Aufkleber (Certificate of Authenticity = Echtheitszertifikat) liegt bei. alt günstiger als eine Retail alt DSP ist die früher gebräuchliche Bezeichnung für System-Builder (SB)-Versionen.

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Windows Vista Ultimate DSP mit OEM Preinstallation Kit-DVD
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Bulk (Massenware oder lose unverpackte Ware) = keine Verkaufsverpackung alt keine Softwarebeigaben, Extras oder Bedienungsanleitung alt keine Herstellergarantie, die gesetzliche Gewährleistung seitens des Verkäufers entfällt dadurch aber nicht alt Eine Bulk-Version ist eigentlich nicht für den Einzelverkauf gedacht, sondern für Händler, die daraus ein Komplettangebot zusammenstellen. alt Das Gegenteil von Bulk ist Retail.

Updateversion = kostengünstige Alternative zur Vollversion alt Die Installation untersucht, ob bereits eine ältere, berechtigte Windows-Version installiert und zu einem Update berechtigt ist. alt keine Installation von Windows Vista auf nackte Festplatte möglich alt mit Handbuch und MS-Support.

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Windows XP Home Update Version
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CCP (Compliance Checking Program) UPG (UPGRADE-Version) = Aktualisierung alt Vorgängerversion muss nicht installiert sein, aber vorhanden. alt Hängt von der Ausgangsversions-CD ab, d.h. man kann eine Upgradeversion auf eine nackte Festplatte installieren, das Setup verlangt dann die vorhandene Windows-CD. Beispiel: Windows XP Professional-Besitzer können mit Vista Business oder Vista Ultimate eine Upgradeinstallation durchführen. alt bunte Hochglanzverpackung.

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Windows Vista Home Premium Upgrade
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Corp Ed (Corporate Edition) = Volumenlizenz (VOL), verschiedene Mietbasis-Lizenzarten: Volume License (VL), Select, Enterprise Agreement Subscription (EAS), Open Value Subscription (OVS), Open Subscription License (OSL), Multi Year OPEN (MYO) und Service Provider Licensing Agreement (SPLA) alt Bietet den Service-Providern die Möglichkeit, Microsoft-Produkte auf monatlicher oder jährlicher Basis zu lizenzieren. alt VLK = Volume License Product Key alt MUI (MULTILANGUAGE = mehrsprachig) alt nur für Firmen alt Die Clients aktivieren die Lizenz nicht direkt bei MS, sondern über den Aktivierungsserver. alt CAL (Client Access License) ist eine Lizenz, die einem Client, z.B. einem PC-Arbeitsplatz, den Zugriff auf einen Server und das entsprechende Serverbetriebssystem gestattet. alt keine Windows-Produktaktivierung (Windows Product Activation = WPA) alt beliebig Kopien für eigenen Rechner.

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Windows XP SP2 Corp. Edition
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EVL (EVAL Version) = Evaluation Edition alt Testversion, um zu analysieren, welche Software funktioniert alt nicht immer fehlerfrei (auch mit Beta- oder RC-Versionen vergleichbar) alt nur für einen bestimmten Zeitraum gültig alt Probeexemplare verfügen über ein Zeitlimit von 30 bis 180 Tagen. alt kein Ersatz für eine Vollversion.

NFR (Not for Resale) = nicht für den Weiterkauf bestimmt, nur für den persönlichen Gebrauch oder Testmuster für Presse alt unverkäufliche Vollversionen, meistens bei Microsoft-Veranstaltungen vergeben alt Umverpackung meist mit einem Aufkleber versehen (not for resale).

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Windows XP NFR Version (“Not for Resale” am äußeren Silberrand erkennbar)
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RTM (Release To Manufacturing) = bereit für die Veröffentlichung alt Entwicklung abgeschlossen (RTM-Version ist zu 99,9% die Final-Version) alt Entwicklungsstadium: pre-Alpha -> Alpha -> Beta 1 -> Beta 2 -> Release Candidate 1 (RC1) -> RC2 -> RTM (Vista Build 6000.16386.061101-2205) -> Release, Stable oder Final (die endgültige Version).

SLP (System-Locked Preinstallation) = auch Royalty OEM genannt alt Vorinstalliert und schon aktiviert, das heißt, bei einer neuen Installation wird während des Setups kein Produkt-Key eingegeben, da er im Setup integriert ist (BIOS-Bindung). alt Diese Aktivierungsinformationen sind im BIOS verankert. alt neue Aktivierung nur bei einer kompletten Neuinstallation oder massiven Hardware-Modifikationen nötig alt Windows XP OEM Preinstallation Kit (OPK) alt Mit Preinstallation Kit haben Computerhersteller die Möglichkeit, das Betriebssystem mit diversen Voreinstellungen auf Komplett-Systemen zu installieren, so dass der Kunde ohne Installation und Konfiguration nach dem Kauf loslegen kann.

TAP (Technology Adoption Program) = Hier verpflichten sich Kunden und Partner, die Vorabversionen in einer produktiven Umgebung zu nutzen, regelmäßig die aktualisierten Pre-release-Builds (Pre-release = Vorversion oder Vorabversion, Builds = “bauen” bzw. im “Aufbau”) aufzuspielen und im Detail über die Erfahrungen zu berichten.

32 oder 64 bit (binary digit) = Unter binary oder binaries versteht man Binärdaten, das Gegenteil von reinem Text. alt“digit” heißt digital alt Unter einem x86-Betriebssystem mit 32 Bit sind (grundsätzlich) maximal 4 GB RAM möglich (Ausnahme einige Serverversionen), ein x64-Betriebssystem kann – je nach Betriebssystem – mit mehr RAM umgehen.

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Windows XP Professional 64Bit
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Hologramm = Die neuen DVDs haben statt des vollflächigen Hologramms nur noch einen Hologrammrand, der Key-Aufkleber (COA) hat nicht mehr ein Loch im Papier, sondern zwei.

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Certifacte of Authenticity (COA) Echtheitszertifikat Windows XP Professional
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Certifacte of Authenticity (COA) Echtheitszertifikat Windows Vista Business
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Genuine XP SP2 OEM CD Hologramm (Genuine = Original oder “echt”)

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Genuine XP SP2 OEM CD Hologramm
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EDU Version (EDUCATION) = nur für den Bildungsbereich alt bezugsberechtigt: Schüler, Studenten, Lehrer, Dozenten, Professoren

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Windows Vista Business Education Version von HTU (Hochschülerschaft der Technischen Universität Wien)
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EULAs (Enduser-License-Agreements) = Endbenutzer-Lizenzvertrag alt spezielle Lizenzvereinbarung, welche die Benutzung von Software regelt alt EULA ist ein rechtsgültiger Vertrag zwischen Ihnen und Microsoft Corporation. alt Endbenutzer-Lizenzverträge werden meist zu Beginn der Installation der Software angezeigt und müssen vom Benutzer akzeptiert werden. Der wichtigste Unterschied zwischen EULAs und AGB ist, dass man die EULA immer erst nach dem Kauf einsehen kann. Aus diesem Grund sind die EULAs in Europa meist ungültig, weil ein Kaufvertrag abgeschlossen wurde, welcher rechtlich gesehen Vorrang hat und neben dem Erwerb des Datenträgers auch das Nutzungsrecht der Software umfasst. Viele Inhalte einer EULA sind in Deutschland durch Urheberrechte geschützt. Laut Endbenutzer-Lizenzvertrag stimme ich mit dem Erwerb der Software zwei Verträgen zu, erstens dem Kaufvertrag und zweitens der EULA. Aber wer liest sich eigentlich den langen, vielleicht noch englischsprachigen Lizenzvertrag durch … oder wird einfach schnell “I agree” (ich stimme zu) angeklickt alt Lizenzverträge können auch unfaire Klauseln enthalten (nicht bei Microsoft). Zum Beispiel gibt es EULAs von Freeware- und Shareware-Versionen, in denen der Benutzer dem umfassenden Ausspähen seines Surfverhaltens, dem Einblenden von Werbung sowie der Übermittlung entsprechender Daten an die Hersteller zustimmt.

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Freeware-Software End User License Agreement (EULA) – GAIN Adware
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FMicrosoft Vista End User License Agreement (EULA)
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AGB (Allgemeine Geschäfts-Bedingungen) = Vertragsbedingungen oder auch “das Kleingedruckte” genannt

Was ist PID (Product-ID)?

Die Product-ID dient zur eindeutigen Kennzeichnung der Installation von Windows.
Beispiel: 12345-123-1234567-12345

Im i386-Verzeichnis gibt es eine Datei namens SETUPP.INI.
Dort steht eine PID Nummer (Product-ID). Die letzten 3 Zeichen der Nummer definieren, um was für eine Version es sich handelt. Zum Beispiel:

Retail (FPP)/Upgrade: Pid=XXXXX335 oder Pid=xxxxx000
NFR: Pid=XXXXX006
Volume License: Pid=XXXXX270
OEM: Pid=XXXXXOEM

Unter Eigenschaften von Arbeitsplatz steht der Zahlencode, dort ist die Produkt-ID (PID) zu sehen.

Sowohl die bei PCs mitgelieferten OEM-Versionen als auch die System-Builder-Versionen tragen den OEM-String in der Mitte der Product-ID.
OEM / SB: xxxxx-OEM-xxxxxxx-xxxxx
Retail: xxxxx-335-xxxxxxx-xxxxx
Corp. Version/Volume License: xxxxx-640_bis_652-xxxxxxx-xxxxx
auch xxxxx-270-xxxxxxx-xxxxx

MPC = Microsoft Product Code: Die erste 5-Zahlen-Kolonne verrät das Betriebssystem.

  • 55274 XP Professional OEM
  • 55276 XP Professional Upgrade
  • 55276 XP Home
  • 55277 XP Home OEM
  • 55285 XP Professional
  • 55372 XP Home Deutsch (OEM)
  • 55375 XP Professional Deutsch (Volume License Product Key)
  • 55661 XP Professional Retail
  • 69713 Windows Server 2003 R2 SP1
  • 76475 XP Home Upgrade
  • 76477 XP Home Royalty OEM (Royalty = vorinstalliert und schon aktiviert, das heißt, bei dieser Version wird während des Setups kein Key eingegeben, da er im Setup integriert ist)
  • 76481 XP Professional Dell OEM
  • 76487 XP Professional Royalty OEM (Royalty = vorinstalliert und schon aktiviert, das heißt, bei dieser Version wird während des Setups kein Product-Key eingegeben, da er im Setup integriert ist)
  • 76487 XP Professional Volume License
  • 76487 XP Media Center Edition 2005
  • 76500 XP Media Center Edition 2005 (ohne Domain)
  • 76588 XP Professional x64 OEM
  • 89576 Vista Business OEM

Channel ID: Die zweite 3-Zahlen-Kolonne bedeutet die Lizenzart

  • 000 Retail/Upgrade/Eval
  • 007 Retail
  • 009 NFR – Bundle (Not for Resale – nicht für den Weiterkauf bestimmt)
  • 011 Upgrade
  • OEM OEM
  • 270 Volume License
  • 296 MSDN (MicroSoft Developer Network = Initiative von Microsoft für Softwareentwickler)
  • 308/347 MAPS (Microsoft Action Pack Subscription) – CALs (Client Access Licenses) ist das Recht, das einem einzelnen PC den Zugriff auf einen Server erlaubt. Microsoft bietet exklusiv allen Microsoft-Partnern (Abonnenten) eine Auswahl an aktuellster Software, Produktinformationen und Marketingmaterial. Microsoft sendet ein komplettes Paket, um aktuelle Software wie zum Beispiel Windows XP oder Small Business Server zu testen, selbstverständlich auch mit den passenden Tools. NFR (Not for Resale) heißt “nicht zum Weiterverkauf gedacht”.
  • 335 Retail
  • 640 Volume License (640 bis 652) über 270 CID in setupp.ini
  • 648 Academic
  • 699 Windows XP Tablet Edition

Windows XP in anderen Sprachen:

  • 55372 XP Home – German (OEM)
  • 55375 XP Pro – German (VLK)
  • 55677 XP Home – Dutch
  • 55679 XP Pro – Dutch
  • 76392 XP Pro – Danish
  • 76396 XP Pro – Dutch
  • 76412 XP Home – French (OEM)
  • 76413 XP Pro – French (OEM)
  • 76440 XP Pro – Norwegian (Retail)
  • 76460 XP Home – Spanish (Royalty OEM)
  • 76470 XP Home – Traditional Chinese (Royalty OEM)

Volume Label (CD-Kurzbezeichnungen) für Windows XP-Versionen (Deutsch):

  • German Windows XP Professional Retail (FPP) WXPFPP_DE
  • German Windows XP Home Retail (FPP) WXHFPP_DE
  • German Windows XP Professional Upgrade WXPCCP_DE
  • German Windows XP Home Upgrade WXHCCP_DE
  • German Windows XP Professional OEM WXPOEM_DE
  • German Windows XP Home OEM WXHOEM_DE
  • German Windows XP Professional Corporate/Volume WXPVOL_DE
  • German Windows XP Home Corporate/Volume WXHVOL_DE
  • German Windows XP Professional (SP1) Retail XRMPFPP_DE
  • German Windows XP Home (SP1) Retail XRMHFPP_DE
  • German Windows XP Professional (SP1) Upgrade XRMPCCP_DE
  • German Windows XP Home (SP1) Upgrade XRMHCCP_DE
  • German Windows XP Professional (SP1) OEM XRMPOEM_DE
  • German Windows XP Home (SP1) OEM XRMHOEM_DE
  • German Windows XP Professional (SP1) VLK/Corporate/Volume XRMPVOL_DE
  • German Windows XP Home (SP1) VLK/Corporate/Volume XRMHVOL_DE
  • German Windows XP Professional (SP1a) Retail X1APFPP_DE
  • German Windows XP Home (SP1a) Retail X1AHFPP_DE
  • German Windows XP Professional (SP1a) Upgrade X1APCCP_DE
  • German Windows XP Home (SP1a) Upgrade X1AHCCP_DE
  • German Windows XP Professional (SP1a) OEM X1APOEM_DE
  • German Windows XP Home (SP1a) OEM X1AHOEM_DE
  • German Windows XP Professional (SP1a) VLK/Corporate/Volume X1APVOL_DE
  • German Windows XP Home (SP1a) VLK/Corporate/Volume X1AHVOL_DE
  • German Windows XP Professional (SP2) Retail VRMPFPP_DE
  • German Windows XP Home (SP2) Retail VRMHFPP_DE
  • German Windows XP Professional (SP2) Upgrade VRMPCCP_DE
  • German Windows XP Home (SP2) Upgrade VRMHCCP_DE
  • German Windows XP Professional (SP2) OEM VRMPOEM_DE
  • German Windows XP Home (SP2) OEM VRMHOEM_DE
  • German Windows XP Professional (SP2) VLK/Corporate/Volume VRMPVOL_DE
  • German Windows XP Home (SP2) VLK/Corporate/Volume VRMHVOL_DE

Volume Label für Windows 2000-Versionen (Deutsch):

  • German Windows 2000 Advanced Server OEM W2AOEM_DE
  • German Windows 2000 Advanced Server Select W2ASEL_DE
  • German Windows 2000 Server OEM W2SOEM_DE
  • German Windows 2000 Server Select W2SSEL_DE
  • German Windows 2000 Professional OEM W2POEM_DE
  • German Windows 2000 Professional Retail W2PFPP_DE
  • German Windows 2000 Professional Select W2PSEL_DE

Hinweis: Die Bezeichnungen und Verwendungen können sich seitens Microsoft jederzeit ändern.

2 Antworten auf “Erklärungen der Abkürzungen und der Begriffe von Windows”

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