Datum: | Artikel 2014

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Die Zahl der elektronischen Bedrohungen, denen wir ausgesetzt sind, steigt ständig. Mussten wir uns vor wenigen Jahren allein gegen Malware schützen, so hat sich die Zahl der möglichen Gefahren heute bereits vervielfacht. Ein großer Teil unserer Kommunikation und unseres Lebens hat sich in den elektronischen Bereich verlagert – und damit auch ein substanzieller Teil der Kriminalität: Die ist immer dort zu finden, wo tatsächlich die Profite zu machen sind. Welche Gefahren gibt es aktuell? Und wie kann man sich wirksam dagegen schützen?

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Nichts auf die leichte Schulter nehmen

In unserem PC finden sich nicht nur unsere Lieblingsspiele, sondern auch ein Großteil unserer höchst sensiblen Daten. Mit einigen wenigen Passwörtern eröffnet sich dann der Zugang zu noch mehr Daten, zu unserem Bankkonto und unseren persönlichen Dokumenten. Wer den Zugriff auf den Computer einer Person hat, dem ist es jederzeit auch möglich, die Identität dieser Person im elektronischen Leben anzunehmen.

Tatsächlich ist Identitätsdiebstahl die am schnellsten zunehmende Straftat, die noch dazu sehr schwer aufzuklären ist. Wird die Brieftasche entwendet, merkt man das sehr schnell daran, dass sie weg ist. Bei einem Identitätsdiebstahl – merkt man erst einmal gar nichts. Man kann seine Identität ja noch weiter benutzen. Nur: Jemand anders tut das dann auch. Mit allen nachteiligen Folgen, die das haben kann. Und das kann äußerst dramatisch werden. Wie beweist man, dass man etwas nicht getan hat, wenn alles danach aussieht?

Schutz für den Rechner – was alles ist nötig?

Die Bedrohung durch Malware ist nicht kleiner geworden – eher noch im Gegenteil. Viren und Trojaner werden dabei auch gleichzeitig immer komplexer, kommen immer schneller in Umlauf und sind immer schwieriger aufzuspüren. Am Anti-Viren-Programm kommt man also keinesfalls vorbei. Allein ausreichend ist es aber nicht.

Anti-Spyware-Schutz ist heute mittlerweile genauso wichtig, um den Diebstahl von persönlichen Daten so weit wie nur möglich zu verhindern. Verschiedene, abgestufte Schutzmechanismen gegen Identitätsdiebstahl, Verschlüsselung und Schutz von Online-Banking-Zugängen sind ebenfalls erforderlich. Dazu gehört natürlich die gute alte Firewall – die aber auch richtig konfiguriert und ausreichend sicher sein muss und gegen Attacken auf die Hardware schützt. Der Schutz von Daten, die in der Cloud gespeichert werden, ist heute praktisch ebenfalls unverzichtbar.

Sicherheitslücken in Programmen werden heute immer schneller erkannt und ausgenutzt. Eine ständige und möglichst sofortige Aktualisierung aller Programme mit den entsprechenden Updates ist damit auch ein Gebot der Stunde. Vor allem Hochrisiko-Programme wie etwa Java oder Flash verdienen hier unsere besondere Beachtung und Aufmerksamkeit.

In Sachen Sicherheit gibt es also allerhand zu tun. Natürlich kann man den Weg wählen, sich gegen jede dieser Bedrohungen einzeln zu schützen und entsprechende Schutzprogramme zu installieren. Das Problem liegt aber vor allem darin, dass diese Programme auch zusammenarbeiten müssen. Ansonsten entstehen auch hier wiederum Sicherheitslücken und unabgedeckte Bereiche.

Security Suites als praktikable Lösung

Der Aufwand, sich eingehend mit allen existierenden Bedrohungen auseinanderzusetzen, eine daraufhin abgestimmte persönliche Sicherheitsarchitektur zu entwerfen und am Rechner zu betreiben, ist äußerst hoch. Zudem gelingt das wirklich nur IT-Experten mit dem nötigen Fachwissen tatsächlich in ausreichendem Maße.

Diese Arbeit nehmen einem Security Suites ab. Sie sind praktisch die „große Version“ der Anti-Malware-Programme und schützen systematisch mit perfekt aufeinander abgestimmten Modulen vor allen möglichen Bedrohungen. Bewährte Programme wie die G Data Internet Security 2015, welche auch von Netzsieger.de beim großen Internet Security Vergleich das Prädikat „Testsieger“ erhielt, oder die Bitdefender Internet Security, welche auf Platz eins der Kundenbewertungen steht, bieten dabei ein für den Privatanwender absolut ausreichendes Leistungsspektrum, mit dem man sich schon durchaus sicher fühlen kann.

Eine Auswahl empfehlenswerter Suites finden Sie auch in unserem Softwarearchiv.

Den Kostenaufwand für die Vollversionen sollte man als eine Art Versicherung sehen. Der Schaden, der entstehen kann, ist um ein Vielfaches höher als die Kosten für den Schutz, das rechnet sich also allemal. Vor windigen, wenig überzeugenden und wenig bekannten Alles-Gratis-Programmen sollte man sich dagegen eher hüten. Sie bringen fast nie die Leistung, die man von ihnen erwartet. Einige schwarze Schafe unter den Anbietern benutzen zudem solche Programme, um erst recht Schadsoftware einzuschleusen oder Daten auszuspähen. Das wäre dann also ein Schuss nach hinten.

Eset Smart Security 7, Schutzsysteme

ESET Smart Security 7 als bekannter Vertreter einer Komplettlösung

Schutz ist also wichtig – und eine komplexe Aufgabe. Am besten überlässt man diese Aufgabe also den bewährten und dafür konstruierten Experten-Programmen.

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