Datum: | Artikel 2015

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Das Internet hat zwischenzeitlich fast alle Bereiche des täglichen Lebens erobert. Umso wichtiger ist es, den Missbrauch der damit verbundenen Daten zu verhindern. Neben der Überlegung, wem man welche Daten anvertraut, und der Hoffnung, dass der Anbieter seine Systeme ausreichend sichert, kann der Anwender auch auf seiner Seite durch einen weniger sorgloser Umgang mit der eigenen IT-Infrastruktur in Form von aktueller Software und einem proaktiven Virenschutz seinen Teil zur Internetsicherheit beitragen.

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Persönliche Daten im Netz proaktiv schützen

Wer regelmäßig im Internet surft, um beispielsweise private E-Mails zu verschicken, Online-Überweisungen zu tätigen oder aber um online zu shoppen, weiß um die hohe Bedeutung hinsichtlich der Sicherheit der eingegebenen Daten und hofft auf die konsequente Verschlüsselung dieses sensiblen Datenmaterials. Doch da viele Verbraucher die endlosen Gefahren im Internet weder einschätzen noch die Dimensionen ihres Handelns vollständig überblicken können, sollten sie sich über die Möglichkeiten und Risiken des Internets hinreichend informieren. Verbraucherportale wie z.B. TopTarif liefern wertvolle Hinweise rund um das Internet und Internetsicherheit sowie aktuelle News zum Thema.

Zahlreiche Studien belegen, dass viele Deutsche zwar vor Viren und Betrug via Internet Angst haben, sich aber im gleichen Zug nicht einmal an die Standards in Sachen Internetsicherheit halten und ihre Daten nicht ausreichend schützen. Experten warnen immer wieder davor, zu nachlässig mit persönlichen Daten im Internet umzugehen, und stufen einen nicht vorhandenen Virenschutz als grob fahrlässig ein. Vermeintliche „Tricks“ der User, zum Beispiel das Eingeben von falschen Angaben, schützen nicht vor Gefahren wie Internetbetrug oder einem Virenbefall, der in Form von Trojanern und Co. Gestalt annimmt. Deswegen müssen Internetnutzer proaktiv agieren, um sich vor derartigen Gefahren zu schützen.

Kostenlos oder kostenpflichtig

Nach wie vor ist ein Virenscanner ein essentieller Bestandteil sicherer IT-Systeme. Microsoft bietet zwar mit dem Windows Defender auch in Windows 8.x eine kostenlose Beigabe, welche aber in allen Tests unabhängiger Magazine auf den hinteren Plätzen rangiert. Die Auswahl einer Lösung von spezialisierten Herstellern ist daher fast unverzichtbar.

Viele Hersteller bieten zwischenzeitlich kostenlose Versionen von Virenschutzsoftware an, welche im Funktionsumfang gegenüber den kostenpflichtigen Angeboten beschnitten sind. Experten wie AV-Test haben im Dezember neben 15 Kaufprogrammen auch 8 kostenlose Systemwächter und natürlich den Windows Defender als Basisschutz unter Windows 8.1 mit der Fragestellung getestet, wer Windows am besten schützt.

Die kostenlosen Virenscanner von Avast und AVG erreichten im Endergebnis von 18 möglichen Punkten 14,5 bzw. 12,5 Punkte. Zum Vergleich: Der Basisschutz des Windows Defenders wurde mit 10,5 Punkten bewertet und war damit vorletzter.

Die besten Security-Suiten unter Windows 8.1

Die besten Security-Suiten unter Windows 8.1, Quelle AV-Test

Dass guter Schutz nicht teuer sein muss, verdeutlicht auch der Test: Auf den ersten drei Rängen fanden sich nur kostenpflichtige Programme, welche allerdings mit Lizenzgebühren von 10 bis 13 Euro pro Rechner ausgesprochen günstig sind. Wer auf nervige Werbehinweise verzichten will und auf etwas mehr Komfort und Sicherheit setzt, sollte daher zu einer kostenpflichtigen Variante greifen.

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