Datum: | Artikel 2015

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IT-Projekte jeglicher Art sind eine große Herausforderung für ein Unternehmen, wenn es in diesem Bereich keine Erfahrungen hat. Nicht selten fällt die Entscheidung, IT-Projekte an ein anderes Unternehmen weiterzugeben. Dies ist jedoch häufig mit Problemen verbunden. Wichtig ist es daher, beim Outsourcing die Vorgaben klar zu formulieren.

Es klingt einfach und auch preiswert: Das Outsourcing von Projekten, für die keine Kapazitäten in der eigenen Firma bestehen, ist für viele Unternehmen eine Alternative. Häufig wird jedoch unterschätzt, mit wie viel Aufwand auch das Outsourcing verbunden ist. Enttäuschungen und Ärger lassen sich jedoch vermeiden, wenn folgende Probleme vermieden werden:

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  1. Ausreichend Zeit einplanen

Zeitdruck ist bei einem so komplexen Unternehmen wie IT-Projekten kein guter Berater. Daher ist es wichtig, von Anfang an viel Zeit anzusetzen, die für das Projekt genutzt werden kann. Zu hohe Erwartungshaltungen auf Seiten des Auftraggebers können schnell zu Ärger führen.

  1. Kommunikation

Unternehmen wie beispielsweise Lutzit-consulting.ch bieten die Übernahme von IT-Projekten an. Dabei ist jedoch zu beachten, dass eine falsche Kommunikation sowie ein nicht passender Abgleich von Strukturen und Abläufen zu Problemen führen kann. Möchte ein Unternehmen ein Projekt in Auftrag geben und dieses komplett auslagern, muss die ausgewählte Firma einen gewissen Einblick in die Unternehmensabläufe erhalten, um hier agieren zu können. Eine zu geringe Kommunikation ist jedoch oft ein Problem zwischen beiden Vertragspartnern. Die Ausschreibung sollte lediglich als erstes Paper gesehen werden. Für das Projekt selbst braucht es eine ausgearbeitete Version, in der alle Vorgaben, Strukturen und Zeitpläne zusammengefasst sind.

  1. Konstruktive Zusammenarbeit

Durch fehlende Zeit und fehlende Kommunikation kann es zu Fehlern kommen. Hier ist wichtig, eine konstruktive Zusammenarbeit anzustreben. Niemand hat etwas davon, wenn der Outsourcing-Partner bei Fehlern abgestraft wird. Wichtig ist es, in Kooperation möglichst schnelle und effektive Lösungen zu finden und diese umzusetzen. Auch beim Outsourcing ist ein Miteinander wichtig.

  1. Zusammenarbeit fördern

Auf den ersten Blick scheint der Outsourcing-Partner zu passen. Auf den zweiten Blick zeigen sich jedoch Probleme. Vor allem dann, wenn die Mitarbeiter beider Unternehmen in Kontakt miteinander treten, entstehen die ersten Zwistigkeiten. Daher ist es förderlich, vor der Umsetzung des Projektes ein Treffen mit den Mitarbeitern zu veranstalten, die an dem Projekt zusammen arbeiten werden. So lernen sich Auftraggeber und Outsourcing-Unternehmen kennen, die Kompetenzen sind klar verteilt und das „Cultural Fit“ wird unterstrichen. Auf die Dauer profitieren beide Seiten davon, wenn zu Beginn ein wenig Aufwand betrieben wird. Eine Zusammenarbeit funktioniert nur, wenn man auf einer Ebene liegt.

Intrografik: vege @fotolia.com