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Cloudspeicher wird – auch durch die große Verbreitung von Smartphones – immer beliebter. Neben dem Branchenprimus Dropbox mischen Apple mit iCloud, Google mit Google Drive und nun auch Microsoft mit OneDrive kräftig mit.  Die Hersteller haben nun alle die Preise gesenkt und meist auch das kostenlose Speichervolumen drastisch erhöht, zuletzt Mirosoft bei OneDrive.

Google hat bereits vor längerer Zeit die Preise gesenkt, bietet derzeit 15 GByte kostenlos und verlangt für 100 GByte nun nur noch 1,99 Dollar pro Monat. 1 TByte bekommt man bei Google bereits für 9,99 Dollar im Monat.

Bei Apple wird erst mit Einführung von iOS 8 die iCloud zur echten Alternative, da diese dann mit iCloud Drive den vollen Zugriff auf alle in der Cloud gespeicherten Dokumente bietet. Der Anwender bekommt auch weiterhin nur magere 5 GByte Speicherplatz, zahlt aber für 20 GByte nur noch 1 US-Dollar bzw. für 200 GByte 4 US-Dollar monatlich.

Microsoft zog nun nach und gab am 23.06.2014 bekannt, dass die Nutzer ab Juli nun auch 15 statt bisher 7 GByte kostenlosen Speicher bekommen. Auch die Preise wurden angepasst. 100 GByte kosten nun 1,99 Euro und 200 GByte nur noch 3,99 Euro. Wer dagegen ein Office-365-Abonnent ist, darf sich über 1 TByte kostenlosen Speicher für jeden der Benutzer freuen.

Es stellt sich nun die Frage, ob auch Dropbox nachzieht, da deren Preise seit langer Zeit unverändert hoch sind und das freie Speichervolumen mit 2 GByte eher bescheiden ausfällt.

Weitere Infos zu den Cloudanbietern bietet auch unser Vergleichsartikel „Wolkenlos? Cloud-Storage im Praxistest, Anbietervergleich“.

Bildquelle: Microsoft

 

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