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Eine Woche nach Auslaufen des Supports für Windows XP verteilte Microsoft die neue Virendefinitionen für Microsoft Security Essentials, welche das System lahm legte oder gar zum Absturz brachte. Auslöser des Problems war die Virendefinitionsdatei mit der Versionsnummer 1.171.1.0.

Danach reagierte der XP-Rechner kaum noch auf Eingaben und lief extrem langsam, der Neustart dauerte doppelt so lange wie normal oder der Rechner stürzte einfach ab. Das Fehlverhalten wurde wohl durch den Echtzeitscanner in Verbindung mit der neuen Signaturdatei ausgelöst.

In der Zwischenzeit wurde eine neue Definitionsdatei mit der Versionsnummer 1.171.142.0 verteilt und das Problem behoben.

Als Notlösung können Sie, bis die neue Virendefinition eingespielt wurde, den Echtzeitscanner über die Registry unter

HKEY_LOCAL_MACHINE\Software\Microsoft\Microsoft Antimalware\Real-Time Protection

mit Wert DisableBehaviorMonitoring auf 1 deaktivieren.
Bildquelle: Microsoft

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Eine Antwort auf “Microsoft Security Essentials macht Probleme auf Windows XP Rechnern”

  1. Mein Name

    Wem über „Automatische Updates“ die MSE-Version 4.5.216.0 installiert wurde, wird standig mit nervigen „Hinweisen“ auf das Supportende von Windows XP belästigt. Weitere „Vorteile“ bietet das Update leider nicht. Ein Schelm, wer dabei Hintergedanken aufkommen lässt 😉
    Dieses Update lässt sich nicht deinstallieren.

    Für glückliche Besitzer der Installationsdatei für die Vorversion 4.4.304.0 ist aber Abhilfe in Sicht. Nach Deinstallation von „Microsoft Security Essentlals“ über die Systemsteuerung > Software lässt sich diese Version neu installieren und erhält auch weiterhin korrekte Updates. Allerdings muss man dann über „Automatische Updates“ die wieder angebotene Version 4.5.216.0 durch Wegnahme des Häkchens und Bestätigung von „Dieses Update nicht wieder anbieten“ (oder ähnlich) verhindern.
    Bisher läuft MSE so ohne „Belästigungen“ problemlos weiter und hat auch das Update 1.171.1.0 schadlos überstanden. 😉

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