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Heute in unserem Rückblick auf die IT-News der vergangenen Woche: Böse Falle in Outlook, gefälschte BKA-Mails mit Trojanern und das nächste Kapitel im Streit zwischen Apple und amerikanischen Sicherheitsbehörden. Beschäftigt hat Nutzer wie Medien auch eine größere Störung bei WhatsApp.

Neuer Bug in Outlook und größeres MS-Update

Zwischen mindestens nervig und extrem ärgerlich: Durch einen jetzt bekannt gewordenen Bug holt Outlook 2016 Mails via Pop3 entweder doppelt vom Server oder löscht sie sogar ganz. Logisch, dass das für Aufregung sorgt. Microsoft hat inzwischen allerdings reagiert. Wie unter anderem der Blog von Günter Born berichtet, ist der Bug bereits gefixt, ein Update reicht. Eine genauere Anleitung liefert auch der KB-Artikel 3145116 von Microsoft. Und weil wir schon beim Thema sind: Mit einem größeren Update auf Build-Nummer 10586.122 hat Microsoft in dieser Woche weitere lästige Fehler beseitigt.

Apple vs. FBI – es geht weiter

Eigentlich sind sie harte Konkurrenten, in diesem speziellen Fall aber erhält Apple Rückendeckung aus der gesamten Branche. Im Streit mit dem FBI – Apple verweigert den Einbau von Hintertüren, die den US-Sicherheitsbehörden Zugriff auf gesperrte iPhones ermöglichen – haben 30 namhafte Unternehmen gemeinsame Briefe vor Gericht eingereicht. Sie warnen vor den Folgen, die ein Sieg der Behörden für die Sicherheit der Nutzer haben könnte.

Die gefährliche Locky-Warnung

Seit einigen Wochen sorgt der Erpressungs-Trojaner Locky für Aufregung. Dessen extreme Verbreitung wird von Kriminellen jetzt offenbar für einen weiteren fiesen Trick genutzt: Sie verschicken – angeblich im Namen vom Bundeskriminalamt – Mails, die vor Locky warnen. Das Problem: Die Mails enthalten laut Golem selbst einen Trojaner, der es auf Passwörter des Nutzers abgesehen hat. Locky selbst wütet laut com! unterdessen weiter und ist inzwischen in über 60 Varianten unterwegs – vor allem in Deutschland und Frankreich. Dennoch gilt angesichts der vermeintlichen BKA-Warnung: nicht auf alles klicken, was im Mailpostfach landet.

Klage gegen Microsoft

Das neue Windows-Betriebssystem aus Redmond ist Verbraucherschützern schon länger ein Dorn im Auge. Auf ihrer Webseite gibt die Verbraucherzentrale zahlreiche Tipps, wie man der Neugier von Windows 10 Einhalt gebietet. Nun ist die Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen noch einen Schritt weiter gegangen: Vor dem Landgericht München hat sie Klage gegen Microsoft eingericht, wie unter anderem com! berichtet. Die Datenschutzerklärung von MS sei viel zu unübersichtlich, wird darin bemängelt.

Lahmgelegt

Was für eine Aufregung zum Wochenstart: Über längere Zeit gab es Störungen bei WhatsApp. Nachrichten konnten nicht gesendet oder empfangen, Chatverläufe nicht aufgerufen werden. Mitunter stürzte die App komplett ab. In sozialen Netzwerken gab es dafür auch reichlich Spott.

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