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Der Rückblick auf die IT-News der Osterwoche beschert neben schlechten Nachrichten in punkto Sicherheit auch gute für Retro-Fans: Was es mit einer Lücke in Oracles Java SE, einem versteckten Trojaner und der Neuauflage des Klassikers „Day of the Tentacle“ auf sich hat.

Oracle stopft Lücke

Und wieder ist eine Sicherheitslücke aufgetaucht, die dringend gestopft werden sollte: Oracle hat in dieser Woche davor gewarnt, dass sie in Java SE bereits aktiv ausgenutzt wird. So könnten Desktop-Computer, auf denen Java SE im Webbrowser läuft, ausspioniert und manipuliert werden, wie auch Heise.de berichtet. Einen Patch haben die Entwickler bereitgestellt.

Der Feind auf dem USB-Stick

Noch ist sie nicht weit verbreitet, deswegen aber wohl nicht minder gefährlich: Eset hat eine Malware „USB Thief“ entdeckt, die sich ausschließlich über USB-Sticks verbreitet, ohne auf dem Computer Spuren zu hinterlassen. So sollen offensichtlich Systeme angegriffen werden, die aus Sicherheitsgründen nicht mit dem Internet verbunden sind. Aufgrund seiner Struktur sind Entdeckung und Analyse des Trojaners extrem schwierig, konstatieren die Eset-Experten.

Und der nächste Erpressungstrojaner

Schlagzeilen hat nach Locky in dieser Woche auch ein neuer Erpressungs-Trojaner gemacht. Sein Name: Petya. Seine Spezialität: Er verschlüsselt nicht einzelne Dateien, sondern manipuliert den Master-Boot-Record (MBR) der Festplatte, so dass das System nicht mehr gebootet werden kann. Verbreitet wird Petya nach einem Bericht von Heise.de über Dropbox.

Das lila Monster ist zurück

Nach den eher unerfreulichen Nachrichten eine, die insbesondere die Golem-Tester entzückt hat, aber auch etliche Retro-Fans interessieren dürfte: Das 1993 entwickelte Adventure-Game „Day of the Tentacle“ ist in einer unter anderem grafisch aufgehübschten Neufassung mit dem Zusatz „Remastered“ erschienen. Das Fazit der Golem-Tester: „Es hätte gar nichts Besseres passieren könne, als dass das lila Tentakel nun auch hochaufgelöst die Weltherrschaft an sich reißen möchte.“

Remix OS überzeugt

In einem der jüngsten Artikel haben wir selbst uns mit Remix OS befasst – einem auf Android basierenden Betriebssystem. Auch Golem hat dieses nun einem ausführlichen Test unterzogen – mit positiven Überraschungen, so viel nimmt der Beitrag vorweg.

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