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Im Rückblick auf die IT-News der vergangenen Woche geht es um das „Service Pack 2“ für Windows 7, Freigabe von Ransomware-Keys und geänderten Richtlinien bei Microsoft.

Ein Hoch auf Microsoft

Letzte Woche machte Microsoft viele Millionen Windows 7-Nutzer und Admins von Windows Server 2008 R2 glücklich. Aus heiterem Himmel veröffentlichte Redmond nun doch ein quasi „Service Pack 2“ für Windows 7 und Server 2008 R2, wenngleich Microsoft es nur als „Benutzerfreundliches Rollup Update für Windows 7 SP1 und Windows Server 2008 R2 SP1“ bezeichnet. Das Update-Pack fasst alle Updates seit dem Service Pack 1 aus dem Jahre 2011 bis April 2016 in einem Download zusammen und erspart damit bei Neuinstallationen nächtelange Patch-Sessions.

Erpresser geben auf

Die Urheber des Erpressungs-Trojaner TeslaCrypt geben auf und haben überraschend den Master-Schlüssel veröffentlicht, wie heise online berichtet. Damit ist nun jeder Betroffene dieses Trojaners in der Lage, seine Dateien wieder zu entschlüsseln. Ob der Trojaner aus der Mode kam, die Hintermänner genug Kasse gemacht haben oder sie einfach nur das schlechte Gewissen plagte, wissen wir nicht.

Microsoft sperrt Terroristen aus

Zuletzt noch etwas zum Schmunzeln: Microsoft hat in einen Blogbeitrag bekanntgegeben, dass Terroristen die Dienste wie Hotmail oder Onedrive nicht mehr nutzen dürfen. Wer dort terroristischen Inhalte abspeichert muss davon ausgehen, dass sein Account gesperrt und die Daten eventuell „anderweitig“ weitergegeben werden. Fragt sich nur, wie Microsoft das feststellen will. Microsoft könnte sich dafür seiner Technik Photo DNA-bedienen, wie Golem berichtet.

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