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Im Rückblick auf die IT-News der vergangenen Woche geht es um ein mit viel Verspätung gelöstes Problem unter Windows, den Kauf von LinkedIn und eine Reaktion auf die unendlichen Probleme von Adobe.

Was lange währt…

… wird gut? Viel mehr möchte man sagen: Zeit wird’s! In dieser Woche war bei Microsoft wieder Patchday. So weit, so gut, das an sich ist wenig überraschend. Allerdings hat Microsoft diesmal eine Lücke gestopft, die sage und schreibe seit Windows 95 besteht, wie Golem berichtet. Demnach wird das Problem im Übrigen auch unterschiedlich bewertet. Während es in Redmond heißt, sie sei nicht kritisch, sagt ein Sicherheitsexperte, dass damit unter bestimmten Umständen der Netzwerkverkehr von Nutzern umgeleitet werden kann.

Und wieder mal Adobe

Wo wir einmal bei Sicherheitsproblemen sind, darf auch ein alter Bekannter nicht vergessen werden: Adobe hat erneut eine kritische Lücke gestopft – nach dem regulären Patchday. Sie war nach Berichten von Golem von Kasperksy entdeckt und bereits aktiv ausgenutzt worden. Nicht zum ersten Mal gibt es dabei einen Rat, mit dem Golem seinen Text auch titelt: „Der beste Patch ist die Deinstallation“. Darüber hinaus gehen zunehmend Dienste zu einem Verzicht auf Flash über – oder deaktivieren das Plugin standardmäßig, wie es jetzt laut Golem für die im Herbst erscheinende Version 10 von Safari angekündigt wurde.

Teamviewers problematische Uralt-Version

Ein Informationsupdate gab es in dieser Woche zudem in punkto der jüngsten Probleme mit Teamviewer. Dessen Hersteller hatte zwar einen Denial-of-Service-Angriff eingeräumt, aber dementiert, dass der eigene Server gehackt wurde. Nun hat Trendmicro nach Berichten von Golem herausgefunden, dass alte, mit Trojanern versehene Teamviewer-Versionen für Hackerangriffe auf Nutzer verantwortlich sein sollen.

Üppiger Einkauf

Was es sonst noch zu berichten gab: Microsoft geht shoppen. Für insgesamt 26,2 Milliarden US-Dollar übernimmt der Softwareriese nach Berichten von Heise.de bis Ende des Jahres das Karrierenetzwerk LinkedIn, das im deutschsprachigen Raum rund rund acht Millionen Mitglieder hat. Voraussetzung ist, dass die Aktionäre und die Behörden zustimmen.

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