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Im Rückblick auf die IT-News der vergangenen Woche geht es um Sicherheits- und Datenschutzprobleme, um Ärger mit und neue Preise für Windows 10.

Nichts für Literaturfans

Eingefrorene Systeme, streikende Webcams, verschwundene Partitionen. In der Reihe „Was Microsofts Anniversary Update für Windows 10 anrichtet“ gibt es nun eine neue Folge. Sie heißt: Nicht lesen! Beim Verbinden eines Kindle E-Book-Readers mit dem PC kann es Berichten von Golem zufolge zum Absturz des Systems kommen. Microsoft habe das inzwischen bestätigt. Mit einem Patch sind laut Golem inzwischen im Übrigen einige Mängel des Anniversary Updates behoben worden, allerdings nicht alle bisher bekannten. Offen sei auch noch, wann das Kindle-Problem behoben wird.

Lizenz-Modell für Windows

Klar sind unterdessen die Abo-Preise, die Unternehmen für eine Lizenzierung von Windows 10 zahlen sollen. Möglich ist das Abo ab September – und kosten soll das Ganze als Windows 10 Enterprise E3 laut Dr. Windows 5,90 Euro je Nutzer und Monat. Die Mindestlaufzeit liege bei einem Jahr. Über das Modell hat sich auch Günter Born so seine Gedanken gemacht.

Verzahnt: WhatsApp und Facebook

Das war wohl einer der Aufreger, wenn nicht der Aufreger schlechthin in dieser Woche: Der weltweit millionenfach verbreitete Messenger WhatsApp gibt die Telefonnummer des Nutzers und Daten zu seiner Aktivität an Facebook weiter – zu Werbezwecken bei Facebook, wie es unter anderem bei heise.de, ZDNet oder Spiegel online heißt. Die Kritik daran ließ nicht lange auf sich warten, ein Datenschützer kündigte etwa laut t3n eine Prüfung an.

Sicherheitsprobleme bei Opera Sync und Veracrypt

Keine Woche ohne neue Lücken. Diesmal hat es unter anderen Veracrypt bzw. Truecrypt erwischt, berichtet Golem. Angreifer könnten demnach die Existenz eigentlich versteckter Volumes beweisen. Auch nach einem Update müssen alte Volumes dem Bericht zufolge neu erzeugt werden. Betroffen seien auch die noch mit Truecrypt erstellten Container. Handlungsbedarf besteht aktuell zudem bei Nutzern von Opera Sync. Der Dienst sei angegriffen worden, berichtet Deskmodder.de, Passwörter seien zurückgesetzt worden beziehungsweise müssten geändert werden.

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