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Im Rückblick auf die IT-News der vergangenen Woche geht es um entfernte Apps im Windows Store, das neue Paint und das Ende der Windows Live Essentials.

Die große Säuberung

Üblicherweise macht man ja Frühjahrsputz – Microsoft indes scheint diesen in den Sommer und Herbst verlegt zu haben. Im Windows Store ist gerade großes Aufräumen angesagt. Fast 90.000 Apps sind nach Ablauf einer Frist zur Altersfreigabe jetzt aus dem deutschen Store verschwunden, berichtet Martin Geuß von Dr. Windows. Er beobachtet die Säuberungsarbeiten aus Redmond schon eine Weile – und begrüßt sie, damit User im Store „nicht noch auf haufenweise Müll stoßen“. Allein im Juli und August waren demnach weitere 30.000 Apps entfernt worden. Bisher habe es „noch keine einzige auch nur halbwegs populäre App erwischt“, schreibt Geuß jetzt.

Umfangreicherer Test

Bisher konnte man nur auf Einladung mittesten, jetzt darf sich – wenn auch nur in den USA – jeder für die Preview von Microsofts kostenpflichtigem Maildienst Outlook.com Premium registrieren. Das berichtet ZDNet in dieser Woche. Wer das künftig 49,99 Dollar jährlich teure Abo abschließt, könne unter anderem einen eigenen Domainnamen für personalisierte E-Mail-Adressen verwenden.

Warten auf das große Update

Chip.de hat sich unterdessen mit dem neuen Paint beschäftigt – die App ist gerade in Arbeit und soll nicht nur per Maus, sondern auch per Touch zu bedienen sein. Die wichtigsten Werkzeuge sollen dafür auf der rechten Bildschirmseite angeordnet sein. Erstmals werde zudem 3-D-Bearbeitung möglich, so der Autor. Chip spekuliert, dass die neue Version mit Redstone 2 kommt und verweist unterdessen auf eine geleakte Vorabversion.

Support endet

Der eine kommt, der andere geht: Im Januar 2017 stellt Microsoft den Support für die Windows Live Essentials – und damit auch den beliebten Windows Movie Maker – ein. Worauf Nutzer ausweichen können und wie sie sich zumindest den Movie Maker sichern, erklären wir selbst in einem kleinen Beitrag.

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