Windows Vista, Windows 7 und Windows 8 erzeugen für die Vorschau von Bildern eine Thumbs.db-Datei. Damit sollen Bilder oder Videos schneller als Miniaturansicht angezeigt werden. Wenn Sie im Windows Explorer die Miniaturansichten oder im Bilder- bzw. Filmordner die „Ansicht“ extra große Symbole, große Symbole, mittelgroße Symbole, Kacheln oder Inhalt aktiviert haben, werden Thumbs.db-Dateien in dem Ordner erstellt. Sie werden sichtbar, wenn in den Ordneroptionen unter „Ansicht“ die Option „Geschützte Systemdateien ausblenden (empfohlen)deaktiviert wurde.

Unter Windows XP gab es noch die Option „Miniaturansichten nicht zwischenspeichern„. Unter Windows Vista (ab SP1), Windows 7 und 8 funktioniert das Deaktivieren des Zwischenspeichers etwas anders. Hier muss über die Registry das Anlegen der Thumbs.db unterbunden werden. Die Registry muss als Administrator ausgeführt werden.

Unter

HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Microsoft\Windows\CurrentVersion\Policies\Explorer

und

HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Policies\Microsoft\Windows\Explorer

muss ein neuer DWORD-Wert (32-Bit) mit dem Namen DisableThumbsDBOnNetworkFolders angelegt und auf den Wert 1 geändert werden. Danach ist ein Systemneustart nötig.

0 = Die Miniaturansichten für Netzwerkordner sind aktiviert (Standard)
1 = Die Anzeige von Miniaturansichten für Netzwerkordner wird deaktiviert

Fehlt der Unterschlüssel „Explorer“, muss er über „Neu“ – Schlüssel“ neu erzeugt werden, Tipp hierzu.

In der Prof.-Edition funktioniert dies über die lokale Gruppenrichtlinie (gpedit.msc). Unter „Benutzerkonfiguration“ – Administrative Vorlagen – Windows-Komponenten – Windows-Explorer (unter Win8 „Datei-Explorer“) muss im rechten Fensterbereich die Richtlinie „Zwischenspeicherung von Miniaturansichten in versteckten „thumbs.db“-Dateien deaktivieren“ aktiviert werden.

Windows 7 – Windows-Explorer

Windows 8 – Datei-Explorer

Schon vorhandene Thumbs.db-Dateien werden dadurch nicht gelöscht. Es wird durch die Änderung nur das Erzeugen verhindert. Um vorhandene Thumbs.db zu löschen, muss man einfach im Suchfeld des Explorer „Thumbs.db“ eingeben und alle gefundenen Einträge löschen. Die Ansicht der Miniaturansichten bleibt unberührt.

Tipp: Thumbnail Cache deaktivieren (für Win2000, XP, 2003)
Tipp: Miniaturansichten werden fehlerhaft angezeigt

EaseUS Data Recovery Wizard FreeEaseUS Data Recovery Wizard Free ist die kostenlose Datenrettungssoftware zum schnellen und einfachen Wiederherstellen gelöschter, formatierter oder verlorener Daten vom PC, Laptop oder Wechseldatenträger. Weitere Infos bei EaseUS »

Mit Google Drive bietet Google einen Cloud-Speicher, welcher in der kostenlosen Variante bereits 15 GigaByte Speicherplatz bietet. Backup & Sync ersetzt den bisherigen Client, welcher als Google Drive bekannt war, bietet nun aber auch weitere Backupmöglichkeiten zur Sicherung in die Cloud.

Der USB Flash Benchmark legt auf dem zu testenden Datenträger eine 100 MB große Datei an und misst mit dieser die Schreib- und Leseleistung des Flash-Speichers. Die Werte werden über verschiedene Blockgrößen ermittelt und in einer Grafik angezeigt. Das fertige Messergebnis zeigt das Tool dann allerdings über den Webbrowser an und fügt die eigene Messung in die dortige Wertetabelle mit ein, welche alle bisher gemessen Sticks beinhaltet und so auch ideal als Informationsseite bei einem Neukauf dienen kann.

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Test und Vergleich »

Ab Windows Vista unterstützt die ReadyBoost-Technologie die Optimierung der Systemleistung mit einem Wechseldatenträger (USB-Stick, Flash-Speicher, Speicherkarte etc.).

Wird der Wechseldatenträger am PC angesteckt, erscheint ein Dialog unter anderem mit „System beschleunigen„.

Wird „System beschleunigen“ aktiviert, öffnet sich die Registerkarte „ReadyBoost“ des Wechseldatenträgers.

(Dieser Tipp hilft auch, wenn die Registerkarte „ReadyBoost“ gar nicht angezeigt wird. Dann müssen Sie unter „Computer“ einen Rechtsklick auf den USB-Stick und „Eigenschaften“ machen – hier sollten Sie die Registerkarte sehen. Aktivieren Sie die Option „Dieses Gerät beim Anschließen nicht noch einmal testen“ oder „Dieses Gerät nicht verwenden“ [OK]. Dann machen Sie weiter mit dem Registry-Tipp.)

Mit „Dieses Gerät verwenden“ und dem Schieberegler können Sie den Wert für die zu reservierende Speichergröße festlegen und somit Teile des Arbeitsspeichers auslagern. „System beschleunigen“ funktioniert aber nur, wenn der USB-Stick mindestens 256 MB an freier Kapazität aufweist. Zudem sollte er mindestens am USB-2.0-Anschluss hängen. Der Datendurchsatz sollte bei 2,5 MB pro Sekunde liegen bei 4-KB-Lesevorgängen und 1,75 MB bei 512-KB-Schreibvorgängen. Dateisystem muss FAT oder FAT32 sein, mit NTFS funktioniert es nicht.

Erfüllt das USB-Medium diese Voraussetzungen nicht, wird dies in der Registerkarte „ReadyBoost“ mitgeteilt: „Dieses Gerät kann nicht für ReadyBoost verwendet werden. Das Gerät verfügt nicht über die erforderlichen Leistungsmerkmale, um es für die Systembeschleunigung verwenden zu können„. Dazu erscheint ein Button mit „Erneut testen“.

Es bringt auch nichts, den Wechseldatenträger noch einmal zu testen. Zwar werden viele USB-Medien von den Herstellern als „Ready for ReadyBoost“ oder „Enhanced for Windows ReadyBoost“ angepriesen, trotzdem kann es bei der Erkennung zu Fehlermeldungen kommen.

Über die Registry können Sie die Funktionen des USB-Mediums trotzdem verfügbar machen. Bedingung ist: Das USB-Medium muss mindestens 256 MB freien Speicher haben und in FAT/FAT32 formatiert sein.

Entfernen Sie zuerst den Wechseldatenträger und öffnen Sie die Registry als Administrator.

Unter


HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Microsoft\Windows NT\CurrentVersion\EMDMgmt

löschen Sie alle Einträge, die mit _??_ beginnen. Dabei handelt es sich um alle Wechseldatenträger, die von Windows selbst schon einmal getestet wurden. Die Einträge mit Rechtsklick zu löschen hilft Ihnen, für die folgenden Änderungen den richtigen Wechseldatenträger zu finden.

Beenden Sie die Registry, schließen Sie das USB-Medium wieder an und klicken Sie auf „System beschleunigen“. Es erscheint wieder die Fehlermeldung, klicken Sie auf den Button „Erneut testen“. Öffnen Sie wieder den Registryzweig, es sollte nur ein einziger mit _??_ beginnender Eintrag vorhanden sein.

Klicken Sie den Eintrag _??_ an, es öffnet sich das rechte Fenster. Legen Sie, falls noch nicht vorhanden, die DWORD-Werte (32-Bit) DeviceStatus, ReadSpeedKBs und WriteSpeedKBs an. Dann ändern Sie die Werte.

DeviceStatus = 2

ReadSpeedKBs = 2000 (Dezimal)

WriteSpeedKBs = 1500 (Dezimal)

Schließen Sie die Registry und starten Sie das System neu.

Danach schließen Sie das USB-Medium wieder an, klicken auf „System beschleunigen“ und auf den Button „Erneut testen“. Jetzt sollte unter der Registerkarte „ReadyBoost“ der Schieberegler sichtbar sein. Leider klappt das nicht mit jedem Stick.

Sinn macht der Einsatz der ReadyBoost-Funktion vor allem bei Systemen, die über relativ wenig eigenen Hauptspeicher (512 MB bis 1 GB) verfügen. Hier soll es zu einem spürbaren Leistungszuwachs kommen.

Enhanced for Windows ReadyBoost

Hier ist eine Auflistung von ReadyBoost-fähigen Sticks:

ReadyBoost Compatibility List

Wer in Microsoft Outlook 2003 nachsehen wollte, welche Add-Ins installiert sind, wurde unter „Extras“ – Optionen – Registerkarte „Weitere“ – Button „Erweiterte Optionen…“ und die Schaltflächen Add-In-Manager… und COM-Add-Ins… fündig.

Outlook 2003

Outlook 2007

Ab Outlook 2007 befinden sich diese Optionen an anderer Stelle.

Outlook 2007

Wählen Sie unter „Extras“ – Vertrauensstellungscenter – Kategorie „Add-Ins“ – unter „Verwalten:“ COM-Add-Ins aus und dann die Schaltfläche „Gehe zu…“.

Outlook 2010

Wählen Sie über das Register „Datei“ – Optionen – Kategorie „Add-Ins“ – unter „Verwalten:“ COM-Add-Ins aus und dann die Schaltfläche „Gehe zu…“. Zusätzlich ist im oberen Teil noch eine Schaltfläche „Add-In-Optionen…“.

Hier finden Sie nun alle Add-Ins und COM-Add-Ins sowie die deaktivierten Elemente in der Auswahlbox „Verwalten“. Fündig werden Sie weiterhin auch in der Registry im Unterschlüssel

HKEY_CURRENT_USER\Software\Microsoft\Office\Outlook\AddIns

Tipp: Ladeverhalten der Add-Ins in Microsoft Outlook beeinflussen

Network Performance Monitor

Verringern Sie Netzwerkausfälle und beschleunigen Sie die Ermittlung, Diagnose und Behebung von Netzwerkleistungsproblemen mit der herstellerunabhängigen und benutzerfreundlichen Netzwerk- überwachungssoftware SolarWinds Network Performance Monitor, welche nun in der neuen Version 12 verfügbar ist.

Weitere Informationen »

Das Intel NAS Performance Toolkit ist ein Bechmark und misst anhand von verschiedenen Zugriffsmustern für verschiedene Einsatzgebiete wie Video Playback, File Copy etc. die Performance des NAS-Laufwerks über das LAN.

Damit das Programm fehlerfrei läuft, müssen dem „Exerciser“ über das Kontextmenü unter „Kompatibilität“ -> „Programm als Administrator ausführen“ erhöhte Rechte erlaubt werden.

Beachten Sie bitte, dass dieses Intel NAS Performance Toolkit als End-of-Life gilt und nicht mehr unterstützt wird.

Rufus

Rufus richtet einen USB-Stick so ein, dass dieser bootfähig wird (BIOS oder UEFI-Modus). Der Anwender hat dabei die Wahl des Dateisystems, der Clustergröße, der Prüfung auf defekte Cluster usw. Ergänzend kann Rufus aber auch noch ISO-Images einbinden, welche dann direkt vom dem Stick starten. Dies funktioniert mit fast allen Live-Systemen auf Isolinux-Basis als Bootloader wie auch mit WindowsPE, also auch der ISO-Datei von Windows. Weiterlesen »

TS3 PHP Framework bietet unter einer Weboberfläche Funktionen zur Verwaltung von Teamspeak 3-Servern. Der Anwender kann dabei viele Dinge abfragen, den Status feststellen oder auf das Control Panel eines TS-Servers zugreifen. Wie aus dem Namen schon zu erkennen, ist auf dem Server u.a. auch PHP notwendig.

Gültig ab Microsoft Outlook 2003:

Wenn Sie in der Ordnerliste von einem Ordner zum anderen springen, meldet Outlook „Der Ordner kann nicht angezeigt werden. Es steht nicht genügend Arbeitspeicher zur Verfügung„.

Ihr Posteingangsordner ist nicht überfüllt und die Ordner sind komprimiert. Genügend Arbeitsspeicher ist auch vorhanden. Dann müssen Sie das Speicherlimit für Outlook über die Registry heraufsetzen.

Öffnen Sie die Registry als Administrator.

Unter


HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Microsoft\Windows Messaging Subsystem

fügen Sie im rechten Fenster einen neuen DWORD-Wert (32-Bit) mit dem Namen SharedMemMaxSize hinzu und ändern Sie den hexadezimalen Wert auf 800000

Danach suchen Sie den folgenden Unterschlüssel auf:


HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Microsoft\Windows Messaging Subsystem\Applications\Outlook

Fehlt der Unterschlüssel Applications, legen Sie ihn über „Neu“ – „Schlüssel“ an.

Danach legen Sie unter „Applications“ noch einen neuen Schlüssel mit dem Namen Outlook an.

Fügen Sie im rechten Fenster von Outlook einen neuen DWORD-Wert (32-Bit) mit dem Namen SharedMemMaxSize hinzu und ändern Sie den hexadezimalen Wert auf 800000

Schließen Sie die Registry und starten Sie Ihr System neu.

Die Outlook-Meldung über zu wenig Arbeitsspeicher gehört danach hoffentlich der Vergangenheit an.

Zum Tipp: „Microsoft Outlook Dateianlagen können nicht mehr gespeichert werden

Mit dem OneDrive bietet Microsoft auch einen Cloud-Dienst, welcher in der kostenlosen Variante bereits 5 GByte Speicherplatz zur Verfügung stellt. Zur Registrierung ist nur ein Microsoft-Konto (vormals Live-ID) notwendig. Weiterlesen »

Viele Leute kennen das Problem: Outlook funktioniert nicht so, wie es soll. Meist hilft es, Outlook mit einem bestimmten Parameter zu starten und so eine Fehleranalyse durchzuführen. Doch welchen Parameter genau braucht man? Hier kommt OutlookParameterGUI ins Spiel. Das kleine Freeware-Tool kennt jede Menge Parameter, mit denen Sie Outlook starten können, und liefert zu jedem eine kleine Erklärung. Drücken Sie dann noch den Start-Button, wird Outlook mit dem entsprechenden Parameter gestartet.

Der neue Weltmarktführer im Bereich Windows-Smartphones heißt Nokia. Nachdem der finnische Handyhersteller in letzter Zeit einige Rückschläge einstecken musste, schafft es Nokia dennoch, sich im Bereich der Windows-Smartphones fest zu etablieren.  Im folgenden Artikel machen wir eine kleine Betrachtung der Marktsituation und der Auswirkungen der Kooperation mit Microsoft.

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Mit NVIDIA Inspector von orbmu2k.de lassen sich sämtliche Daten von NVIDIA-Grafikkarten auslesen und überwachen. Zudem bietet das Tool die Möglichkeit, die Grafikkarte zu übertakten und für jedes Spiel einzeln Grafikeinstellungen festzulegen.

Zur Ausführung des Tools wird Microsoft .NET Framework ab Version 2.0 sowie ein Nvidia-Treiber mit NVAPI-Unterstützung benötigt.