Datum: | Artikel 2013

package_development

Moderne Kommunikationsmedien und die dadurch nochmals stark gewachsene Geschwindigkeit der wirtschaftlichen Prozesse gehören in der heutigen Zeit zu den wichtigsten Faktoren für viele Unternehmen in diversen Branchen. Kaum eine Firma kann noch auf Server verzichten, sei es für die internen Projekte oder für externe wie Webseiten, Onlineshops etc. Ein Ausfall dieser Server wäre hierbei nicht nur mit einem großen Aufwand für die Wiederherstellung verbunden, er würde die Unternehmen auch hohe Beträge kosten, sollte er nicht schnell bemerkt werden können. Hier kommt nun das so genannte Server-Monitoring ins Spiel, welches solche Ausfälle zwar nicht verhindern, aber früh genug auf die Gefahr eines Systemausfalls hinweisen kann.

Welche Aufgaben übernehmen Server und warum sollten diese überwacht werden?

Server werden innerhalb der Unternehmen in völlig unterschiedlichen Bereichen eingesetzt: angefangen beim einfachen Webserver, auf welchem das Unternehmen die eigene Internetseite hostet, bis zum großen Datenserver innerhalb des Unternehmens, auf welchem Kundendaten, Geschäftsdaten und anderes gespeichert werden. Kaum ein mittelständiges und erst recht kein großes Unternehmen kann in der heutigen Zeit ohne solche Serverkapazitäten überstehen. Viele Firmen und Institutionen könnten, fiele der Server aus, nicht mehr produktiv arbeiten. Sicherlich gibt es Sicherheitssysteme und redundante Speicherkopien, aber damit ein Fehler behoben werden kann, muss er erst einmal entdeckt werden. Geht man nur einmal von dem Beispiel aus, dass der Server innerhalb des Unternehmens ausfällt, welcher für den Mailversand eingesetzt wird: Es gehen weder neue E-Mails raus, noch kommen welche rein. Bis dies jemandem auffällt und die Meldung von dieser Person bis zur IT-Abteilung gelangt ist, kann längst wirtschaftlicher Schaden entstanden sein. Nicht ankommende Geschäftsmails können, besonders bei wichtigen Termingeschäften, einen echten finanziellen Nachteil bringen.

Anzeige

Welche Formen der Serverüberwachung gibt es?

Zunächst einmal sollte man grundsätzlich bei der Serverüberwachung zwei unterschiedliche Aspekte voneinander trennen. Zum einen gibt es den Bereich des Server-Monitorings, wo vor allem die Erreichbarkeit des Servers überprüft wird. Dies ist wichtig, wenn der Webserver zum Beispiel überprüft werden soll. Bei der anderen Form der Serverüberwachung kann jeder vorhandene und gewünschte Server überwacht werden und zwar hinsichtlich vieler verschiedener Parameter – sei es die Prozessorauslastung, die Menge des vorhandenen Speichers, der Temperatur oder andere  Faktoren.

Effektive Serverüberwachung – was ist nötig?

Ein solches Server-Monitoring kann natürlich von den Unternehmen selber durchgeführt werden. Allerdings ist dies oftmals eine Kostenfrage, da dafür in der Regel die eigene IT-Abteilung kräftig aufgestockt werden müsste. Denn eine solche Serverüberwachung richtet sich nicht nach den Kernarbeitszeiten, sondern muss an 365 Tagen im Jahr über 24 Stunden erfolgen. Dementsprechend aufwändig gestaltet sie sich aus dem eigenen Haus. Alternativ dazu kann ein Unternehmen auch Spezialisten mit einer solchen Überwachung beauftragen. Diese haben den Vorteil, dass sie aufgrund der Anzahl ihrer Kunden viel wirtschaftlicher arbeiten können und somit eine „Rund-um-die-Uhr“-Abdeckung garantieren können. Ein Beispiel für eine solche Firma ist unter www.serverguard24.de zu finden. Findet diese Firma einen Fehler bzw. eine Auffälligkeit innerhalb der zu überwachenden Server, wird über exakt definierte Wege der jeweilige Ansprechpartner kontaktiert. Das bedeutet, dass zum Beispiel sowohl die Unternehmensleitung als auch der zuständige Techniker zeitgleich per Telefon, Mail und SMS informiert werden, so dass die Ausfallzeiten aufgrund zeitnaher Reparaturen minimiert werden.

Funktionen der Serverüberwachung

Soll beim Server-Monitoring nur festgestellt werden, ob ein Server vom Internet aus erreichbar ist, kann dies von einer Fachfirma schnell und sicher erledigt werden. Von vorher exakt bestimmten und abgesicherten Punkten des Internets wird der Server des Unternehmens nun mit einem Datenpaket angepingt. Reagiert der Server nicht, wird der Prozess automatisch auf einen weiteren Testpunkt weitergeleitet, von welchem aus der Versuch wiederholt wird. Nach einer festen Anzahl von Fehlversuchen von unterschiedlichen Punkten aus wird eine automatische Meldung erstellt. So kann schnell, effektiv und vor allem rund um die Uhr sichergestellt werden, dass die Server noch erreichbar sind.
Möchte man allerdings die Funktionen eines Servers überwachen, ist dies nur mit spezialisierten Tools möglich. Wichtig ist hierbei vor allem die Datensicherheit, da stets von außen, also dem Internet, auf den Server zugegriffen wird. Ist die Verbindung jedoch einmal hergestellt, kann die Überwachung beinahe alle Parameter des Servers umfassen. So kann bereits frühzeitig gewarnt werden, wenn sich zum Beispiel die Speicherkapazität einer Festplatte einem bestimmten Limit nähert oder die Temperaturen des Servers spürbar ansteigen. Eine Meldung an die zuständigen Stellen wird herausgegeben und die Reparatur des Servers kann in Angriff genommen werden.

Statt also die eigene IT-Abteilung massiv zu vergrößern und die damit einhergehenden Kosten in Kauf zu nehmen, greifen immer mehr Unternehmen auf Dienstleister zurück, welche das Server-Monitoring für sie übernehmen. So kann sichergestellt werden, dass die Technik stets zur vollsten Zufriedenheit funktioniert.

Bildquelle: everaldo

Hinterlasse eine Antwort

(wird nicht veröffentlicht)

Nutzungsrichtlinien beachten