Datum: | Artikel 2015

Reciever

Der beste AV-Receiver ist nutzlos, wenn er nicht richtig mit den anderen Geräten verkabelt wird. Wir haben uns daher einige verbreitete zusätzliche Geräte angesehen und zeigen Ihnen, wie Sie diese mit Ihrem AV-Receiver fehlerfrei verbinden.

Die Verbindung mit dem Fernseher

In der heutigen Zeit führt kein Weg an der HDMI-Schnittstelle vorbei: Sie reicht aus für 1080p-Video (und bei neueren Geräten auch für 4K-Inhalte) und kann neben den Videosignalen auch die Audiodaten übertragen. Suchen Sie an der Rückseite nach einem passenden HDMI-Port (in der Regel besitzen moderne AV-Receiver gleich fünf oder mehr dieser Steckplätze) und verbinden Sie den Fernseher und den AV-Receiver – fertig. Sie müssen übrigens keine Unsummen in angeblich besonders hochwertige Kabel stecken: HDMI arbeitet vollständig digital, so dass ein Bild entweder störungsfrei übertragen wird oder eben nicht. Vergoldete Kabel und ähnliche Produkte ändern nichts an der Übertragungsqualität.

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Der Anschluss der Lautsprecher

AV-Receiver werden oft gekauft, um dadurch einen möglichst beeindruckenden Raumklang durch 5.1- oder 7.1-Systeme zu erzeugen. In diesem Fall sehen Sie an der Rückseite des Geräts nach, denn dort sollten Sie rote und schwarze Anschlusspaare für Lautsprecher vorfinden. Achten Sie darauf, dass Sie diese Farbkombination beim Verkabeln beachten, da die Lautsprecher ansonsten entweder gar nicht funktionieren oder Klangverfälschungen auftreten können. Ebenfalls sollten Sie auf die Beschreibungen Rücksicht nehmen: Bei 5.1-AV-Receivern (oder besser) sind alle Schnittstellen gekennzeichnet, so dass sie beispielsweise die Kabel der vorderen Lautsprecher auch in die entsprechenden Buchsen stecken sollten. Anschließend stellen Sie die Lautsprecher am besten so auf, wie in diesem Ratgeber auf teufel.de oder hier auf avreceiver-test.net unter Ratgeber empfohlen wird. Ältere Lautsprecher mit Polklemmen als Anschlussformat können Sie ebenfalls an AV-Receiver anschließen, sofern sie diese Anschlussart unterstützen.

Der Anschluss von Zuspielgeräten

HDMI-Anschluss

HDMI-Anschluss, © jordi2r – Fotolia.com

 

DVD- oder auch Blu-ray-Player können Sie am einfachsten über den HDMI-Port mit dem AV-Receiver verbinden. Neben der fehlerfreien Videoqualität hat dies den Vorteil, dass das Audiosignal ebenfalls über die HDMI-Schnittstelle übermittelt wird. Sofern Sie den AV-Receiver selbst auch durch HDMI an den Fernseher anschließen, müssen Sie also gar keine weiteren Audiokabel an externe Lautsprecher verlegen, da die internen Lautsprecher des Fernsehers diese Aufgabe übernehmen können. Diese können qualitativ zwar nicht mit externen Lösungen mithalten, aber als „schnelle Lösung“ ist eine HDMI-Verbindung immer eine gute Wahl, da sie ausgesprochen einfach einzurichten ist und Fehler in der Praxis praktisch nicht vorkommen.

Verkabelung ohne HDMI

Wenn Sie ältere Geräte ohne HDMI-Port an einen AV-Receiver anschließen möchten (hier erfahren Sie mehr über den Werdegang von HDMI), können Sie dies ebenfalls tun. Kabel- oder Satellitenempfänger beispielsweise lassen sich über die YUV-Anschlüsse mit dem AV-Receiver verbinden, welche an der Rückseite des Geräts meist als Component Video bezeichnet werden. Achten Sie auch hier auf die Farbkodierung. Darüber hinaus können Sie auch ältere DVD-Player aus der Zeit der Jahrtausendwende, welche noch nicht über einen HDMI-Ausgang verfügen, verkabeln. Für noch ältere Zuspieler steht der S-Video-Eingang parat, welcher durch ein kleines S-Symbol gekennzeichnet und immer schwarz ist.

Anschluss an den PC

Sie können den AV-Receiver auch mit einem Computer verbinden – dazu empfiehlt sich einmal mehr die HDMI-Schnittstelle. Ein ausreichend langes Kabel ist dann natürlich Pflicht, außerdem benötigen Sie eine Grafikkarte, welche auch einen HDMI-Port besitzt. Ist das nicht der Fall, wird jedoch mindestens ein DVI- oder DisplayPort-Eingang vorhanden sein. In diesem Fall besorgen Sie sich am besten einen Adapter, damit Sie die HDMI-Signale an den DVI- oder DisplayPort-Anschluss weitergeben können. Diese Adapter kosten nur wenige Euro und verrichten ihren Dienst in der Regel tadellos. Für noch ältere Grafikkarten müssen Sie sich nach einer ähnlichen Lösung für VGA-Anschlüsse umsehen.

Grafiken: © Pictures news – Fotolia.com (Introbild) und © jordi2r – Fotolia.com

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