Desktop-PC Test 2017

Die besten Desktop-PCs im Vergleich.

Das Wichtigste in Kürze
  • Beim Desktop-PC handelt es sich um den klassischen Schreibtischrechner. In der Vergangenheit galt er vor allem in Büros als Standard. Noch immer ist der Kauf von Desktop-PCs ratsam, insbesondere wenn Sie bei der Auswahl auf starke Prozessoren achten.
  • Leider verlieren Desktop-PCs zusehends an Aufmerksamkeit. Grund hierfür ist die wachsende Verbreitung der mobilen Geräte, zu denen allen voran Laptops, Mini-PCs, Tablets, Gaming-Laptops und auch die sogenannten All-in-One-PCs gehören.
  • Möchten Sie einen der Desktop-PCs kaufen, sollte Ihre volle Aufmerksamkeit dem Innenleben gelten. Neben der Grafikkarte spielen hier auch Prozessor und Arbeitsspeicher eine wichtige Rolle. Zudem müssen Sie auf die Festplatte achten. Gerade bei Gaming-PCs wird gern mit schönen LED-Effekten geworben. Von diesen sollten Sie sich allerdings nicht blenden lassen.

Desktop-PC Test

Neben der biologischen Evolution bestimmt die technische den heutigen Alltag. Waren Wandernavi, Schallplatte und Telefon noch vor wenigen Jahren große technische Innovationen, werden sie nun zusehends durch mobile Endgeräte wie Smartphone, CD und MP3 ersetzt. Doch die technischen Weiterentwicklungen bleiben nicht ohne Opfer. Manch ein Gerät bleibt mit dem Wachstum der anderen auf der Strecke. Die Desktop-PCs waren als Schreibtisch-Computer im klassischen Sinne insbesondere in den 80er- und 90er-Jahren präsent. Nachdem die Amiga-Desktop-Computer langsam ausstarben, konnten sich die Windows-Desktop-PCs zusehends über reges Interesse freuen und gewannen immer mehr Anhänger für sich. Doch das blieb nicht lange so. Neben Laptop und Tablet sorgten vor allem Convertible und Netbook dafür, dass das Interesse am Desktop-PC zurückging. Heute zeigt ein Desktop-PC-Test, dass es vor allem die Gaming-Computer sind, die in diesem Bereich noch auf Zuspruch stoßen. Doch auch sie müssen sich aufgrund der Gaming-Laptops zusehends auf harte Konkurrenz einstellen.

Möchten Sie einen Desktop-PC günstig kaufen, finden Sie hier die wichtigen Hintergrundfakten, denen Sie Berücksichtigung schenken sollten. In unserer Kaufberatung erfahren Sie nicht nur, welche Marken wirklich empfehlenswert sind, sondern auch worauf Sie bei der Auswahl achten müssen. Unser Ziel ist es, dass es Ihnen gelingt, den für sich besten Desktop-PC zu finden.

1. Beschreibung und grundlegende Merkmale der Desktop-PCs

Von wem wurde der erste PC (Personal Computer) eigentlich erfunden?

Es war kein geringerer als Steve Wozniak, dem im Jahr 1976 die Erfindung von Altair 8800 gelang. Er ist als erster Personal Computer in die Geschichte eingegangen und war zudem das erste Modell, das auch für Privathaushalte mit 666 Euro zu erschwinglichen Konditionen angeboten wurde. Typische Merkmale des ersten PCs waren die schreibmaschinenähnliche Tastatur sowie der Monitor. Hierfür wurde ursprünglich einfach ein Fernseher umfunktioniert. Nachdem Steve Jobs und Steve Wozniak den Konzern Apple aus der Taufe hoben, wurde dieses Modell zum Apple I und in Massenproduktion gebracht.

Seinen Namen Desktop-PC erhielt dieser Computer ursprünglich von dem englischen Wort „desk“, das im Deutschen mit Schreibtisch übersetzt werden kann. Das Kürzel „top“ steht für Oberseite. Zu Beginn stellte der Desktop-PC einen Computer dar, der in einer speziellen Gehäuseform steckte. Diese Gehäuseform wurde speziell auf die Bedürfnisse von Schreibtischen zugeschnitten und für diese entwickelt. Einst wurden in Desktop-PC-Vergleichen noch stehende und liegende Bauformen unterschieden. Heute erfolgt diese Differenzierung in Tests 2017 nicht mehr. Grund hierfür ist die weiterentwickelte Bauweise. So ist es für die technische Gestaltung vollkommen gleich, ob die PC-Gehäuse stehen oder liegen. Allerdings gibt es noch immer Unternehmen, Behörden und auch Bildungseinrichtungen, in denen die großen Standrechner als Maß der Dinge gelten. Immer wieder wird im Desktop-PCs-Test jedoch darauf verwiesen, dass die Gerätekategorie vom Aussterben bedroht ist. Grund ist die wachsende Verbreitung der Laptops, die auch in immer mehr Unternehmen Anwendung finden. Daher weiß heute kaum mehr jemand, wo die Besonderheiten von Big-Tower und Midi-Tower zu finden sind.

Das Gehäuse des modernen Desktop-PCs kann einfach auf den Tisch gestellt werden. Alternativ ist auch die Nutzung als Stand-PC auf dem Boden möglich. Die klassischen Gaming-Computer besitzen im Gehäuse meist mehrere LEDs. Diese sind allerdings nur für optische Zwecke gedacht. Einen Einfluss auf die Leistung haben sie nicht. Demnach sollen die Gamer durch die optischen Effekte in Spielstimmung gebracht werden. Das Gehäuse bildet den äußeren Rahmen für die Rechenkomponenten, zu denen beispielsweise Grafikkarte, Festplatte, Arbeitsspeicher und Haupt-Prozessor gehören. Die Leistungswerte, die für Desktop Tower und Mini Desktop-PC gelten, unterscheiden sich je nach Einsatzzweck erheblich. Hier muss eine Differenzierung zwischen Multimedia- und Gaming-Computer erfolgen.

Desktop Tower

Desktop-Maschinen bieten eine entscheidende Besonderheit: Ohne Probleme sind all diese Komponenten auch für einen Laien anwendbar. Entscheiden Sie sich also nach einigen Jahren für die Konfiguration Ihres Desktop-PCs, wird dies auch mit einem speziellen Konfigurator problemlos möglich sein. Reicht die Leistung des Gaming-PCs nicht mehr aus, ist auch hier ein Aufrüsten nach einiger Zeit eine Option. Dagegen sind die Möglichkeiten bei Laptops, Mini-Desktop-PCs und Tablets eher begrenzt. Grund ist das eingeschränkte Platzangebot, das es hier gibt.

Entscheiden Sie sich nach einem Desktop-PC-Test dafür, Ihren Computer selbst zusammenzustellen, ist dies problemlos möglich. Allerdings sind Sie dann auf das richtige Zubehör angewiesen. Selbst wenn Sie sich für den Desktop-PC-Vergleichssieger entscheiden, müssen Sie in der Regel neben dem Computer an sich Tastatur, Maus und Monitor nachkaufen. Ausgenommen hiervon sind die Komplett-PCs. Hin und wieder können Sie diese auch als Barebon Komplettsystem kaufen. In diesem Fall sind weder Innenleben noch Zubehör vorhanden.

Wir haben die wichtigsten Vor- und Nachteile nochmals zusammengefasst.

  • meist recht hohe Rechnerleistung, sodass eine Anwendung von Spielen mit aufwendiger Grafik möglich ist
  • starke Lüfter sorgen für kontinuierliche Leistung auch bei langer Nutzung
  • einfaches Zusammensetzen des PCs möglich
  • Kauf von mehreren Komponenten erforderlich
  • fester Standplatz nötig, Desktop-PC lässt sich nur schwer transportieren

2. Verschiedene Typen des Desktop-PCs

Es gibt mittlerweile eine Vielzahl an Desktop-PCs, die sich in der Bauweise und Ausstattung deutlich voneinander unterscheiden. Neben den Multimedia- und Office-PCs gibt es beispielsweise auch die Gaming-PCs. Die verschiedenen Arten sind auf ihre Anwendungsbereiche abgestimmt. Zu den leistungsstärkeren Angeboten gehören die Multimedia- und Gaming-PCs.

Multimedia-PC

Multimedia PC

  • lässt sich einfach einrichten
  • Lüfter arbeiten leise
  • ideal für Streaming, Office-Arbeiten und Surfen
  • auf unnötige Extras wird verzichtet
  • Anschaffungspreis ist überschaubar
  • Spiele mit hohen Grafikleistungen sind nicht empfehlenswert
  • braucht etwas mehr Zeit für den Start

Die preiswerten Multimedia-Modelle reichen meist für Büro, Studenten und Home-Office aus. Die eingebauten DVD-Brenner ermöglichen es Ihnen mit diesen Geräten auch Filme anzusehen. Im Desktop-PC-Test fallen sie oft durch ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis auf. Zwar begeistern sie nicht als High-End-Modelle, überzeugen aber beim Chatten, Surfen sowie bei PC- und Excel-Anwendungen durch eine solide Performance.

Gaming-PC

Gaming PC

  • ausgestattet mit leistungsstarken Komponenten
  • starten sehr schnell
  • können für Spiele mit anspruchsvoller Grafik verwendet werden
  • LED-Beleuchtung sorgt für optischen Blickfang
  • oft recht kostenintensiv bei der Anschaffung

Mit dem Gaming-Desktop-PC wurde ein Modell explizit für Gamer ins Leben gerufen. Sie werden auch Computerspielen gerecht, die mit höchsten Grafikauflösungen arbeiten. Ein Gaming-PC kann prinzipiell aber auch für einfache Office-Anwendungen genutzt werden. So lassen sich auch Bilder mit Photoshop mit den Geräten bearbeiten. Allerdings gibt es oft keinen WLAN-Steckplatz. Die meisten Gamer greifen daher auf eine HDD zurück oder verwenden einen LAN-Anschluss mit Kabel, der besonders zuverlässig ist.

3. Kaufratgeber für Desktop-PCs: Diese Kriterien sollten Sie berücksichtigen

Wollen Sie einen Desktop-PC günstig kaufen, müssen Sie sich durch einen regelrechten Dschungel an Fachbegriffen und technischen Bezeichnungen quälen. Abgesehen von Windows als Betriebssystem gehört Intel zu den Begriffen, mit denen Sie bei den Desktop-PCs konfrontiert werden. So wird in den Computern ein Intel Atom, beispielsweise Intel Core i3 oder auch die Varianten Intel Core i5 und Intel Core i7 verbaut. Unabhängig von der eigentlichen Modellbezeichnung handelt es sich bei dem Intel Atom um den Prozessorchip. Während bei den Notebooks vorwiegend Intel eine Rolle spielt, hat bei den Desktop-PCs auch AMD eine wichtige Position eingenommen. Dies gilt insbesondere für die Angebote aus der AMD Athlon 64 FX-Serie. Bei den Grafikkarten der Desktop-PCs wird vorwiegend auf Nvidia Geforce GTX-Serien sowie den AMD ATI Radeon zurückgegriffen.

Vielleicht werden Sie aber auch bei der Suche nach den Desktop-PCs mit der Bezeichnung Refurbished-PCs konfrontiert. Hierbei handelt es sich um alte Computer, die wiederaufgebaut wurden. Oft sind diese Modelle deutlich preiswerter. Anschließend stellen wir Ihnen die wichtigsten Kriterien vor, auf die Sie beim Kauf achten müssen.

3.1. Der Prozessor

Unabhängig davon, ob Sie sich für einen Komplett-PC von Asus, Lenovo, Aspire, Acer oder beispielsweise auch Medion entscheiden: Für die meisten Desktop-PCs werden entweder AMD- oder Intel-Chipsätze als Hauptprozessoren verwendet. Bei der Suche nach dem richtigen PC werden Sie trotzdem oft mit weiteren Fachbegriffen konfrontiert. So werben die Hersteller mit Bezeichnungen wie Dual-Core und Quad-Core. Diese Begriffe beziehen sich auf die Anzahl der verarbeiteten Kerne. Hat der PC einen Dual-Core-Prozessor, besitzt dieser zwei Kerne. Bei einem Quad-Core-Prozessor kommen dagegen vier Kerne zum Einsatz. Suchen Sie einen extremen Gaming-PC oder brauchen einen Ultimate Gaming-PC, ist es empfehlenswert, wenn Sie einen Blick in den sogenannten Benchmark-Test werfen.

Im Desktop-PC-Vergleich liefert der Intel i7-Chip oft deutlich höhere Geschwindigkeiten als die Modelle i5 und i3. Eine deutlich höhere Geschwindigkeit bietet darüber hinaus ebenso die AMD Athlos 64 FX-Serie. Eher nebensächlich ist beim Kauf die Taktfrequenz. Sie wird immer in GHz angegeben. Gerade bei den Gaming-CPUs gilt jedoch, dass die Taktfrequenz ausreichend hoch ist, um flüssig zu arbeiten.

Prozessor

3.2. Der Arbeitsspeicher

Ein weiteres wichtiges Kriterium bei allen Arten von Desktop-PCs ist der Arbeitsspeicher. Der Arbeitsspeicher wird auch als Random Access Memory oder RAM bezeichnet. Er definiert die Rechenleistung, die für die Grafikkarte zur Verfügung steht. Der Arbeitsspeicher sollte, wenn Sie einen Desktop PC kaufen wollen, wenigstens zwischen 6 und 8 GB liegen. Sicherlich gibt es auf dem Markt auch Desktop-PCs, die mit einem geringeren Arbeitsspeicher einhergehen. Dafür entscheiden sollten Sie sich aber nicht, da dies während der Anwendung häufig mit erheblichen Einschränkungen einhergeht. Nutzen Sie grafikaufwendige Spiele relativ häufig, sollten Sie sich wenigstens für einen DDR3 RAM mit 16 bis 32 GB entscheiden. Diese Eigenschaften sind bei den meisten Gaming-PCs und High End Gaming-PCs vorhanden. Gehören Sie dagegen zu den Anwendern, die sich vorwiegend diversen Business-Anwendungen widmen, sind 6 GB vollkommen ausreichend. Zwar erwartet Sie hier eine geringere Leistung. Allerdings ist diese umfassend genug, wenn Sie den Computer vorwiegend zum Surfen, Schreiben, Chatten und Streamen nutzen. 6 GB sind ebenso ausreichend, wenn Sie relativ oft Bilder mit Photoshop bearbeiten.

3.3. Die Festplatte

Meist haben die Desktop-PC-Vergleichssieger auch eine relativ große Festplatte und das nicht ohne Grund. Mit einer großen Festplatte steht Ihnen nämlich auch viel Speicher zur Verfügung. Während bei den Notebooks gern darüber gestritten wird, ob SSDs den HDDs vorzuziehen sind, spielt dies bei den normalen PCs keine Rolle. Meistens sind die Desktop-PCs noch immer mit den HDDs als Speicher ausgestattet. Die SSDs sind dagegen kaum vorhanden. Wer auf diesen Speicher zurückgreifen möchte, muss diesen nachrüsten. Aufgrund des Aufbaus des Desktop-PCs sollte das allerdings problemlos möglich sein.

Mit den SSDs profitieren Sie von einem schnelleren Zugriff. Stattdessen überzeugen die HDDs mit einem höheren Speicher, wodurch sie sich gerade bei High End Gaming-PCs fest auf dem Markt etabliert haben. Suchen Sie einen PC für Office-Anwendungen, ist es meist ausreichend, wenn die Größe der Festplatte zwischen 320 und 500 GB liegt. Ausgezeichnete Gaming-PCs warten hier mit 1000 GB Speicher auf.

Sollte die Kapazität Ihrer Festplatte nicht ausreichen, können Sie diese auch einfach erweitern, in dem Sie sich für den Anschluss einer externen Festplatte per USB-Kabel entscheiden. Dadurch steigt der Speicher erheblich an.

3.4. Die Grafikkarte

Der Grafikkarte wird insbesondere der Gamer sehr viel Aufmerksamkeit zusprechen. Gamer sollten bereits bei der Zusammenstellung Ihres Gaming-PCs auf eine gute Grafikkarte achten. Empfehlenswert sind ein Modell der Nvidia GeForce GTX sowie Modelle der AMD Radeon HD. Beide Serien sind gut miteinander vergleichbar und sehr hochwertig. Die Video-Sequenzen sowie Spiele können mit diesen Grafikkarten auf der höchsten Grafik-Stufe realisiert werden. Bei einem Office-PC muss eine solch hochwertige Grafikkarte jedoch nicht verwendet werden. Hier reichen auch ältere Modelle von Nvidia GeForce und AMD nicht aus. Von Intel HD Graphics muss in vielen Fällen abgeraten werden. Die Desktop-PCs mit dieser Grafikkarte sind hier zwar oft günstiger, doch sie werden auch nicht den Anforderungen von einfachen Spielen gerecht. Schon hier kann es daher zu Problemen kommen. Möchten Sie jedoch mit Ihrem PC überhaupt nicht spielen und verwenden das Gerät stattdessen nur zum Schreiben, Surfen und Chatten ist auch diese Lösung vollkommen ausreichend.

3.5. Das Betriebssystem

Betriebssystem
Die vier gängigsten Betriebssysteme. Im Uhrzeigersinn: Mac OS X, Windows, Android und Linux.

Obwohl das Betriebssystem auf die Qualität des Desktop-PCs keinen allzu großen Einfluss nimmt, sollte es in die Entscheidung einfließen. Hier gilt es zu unterscheiden, welche Funktionen das jeweilige System bietet. Die Auswahl des Betriebssystems sollte immer nach individuellen Belangen erfolgen und unter anderem davon abhängig sein, welches für Sie das Stabilste ist. Oft können Sie eine ältere Version des Betriebssystems anschließend kostenfrei auf die Aktuelle upgraden. Während Windows 8 sehr häufig auf Tablets Anwendung findet, wird bei Desktop-PCs noch immer auf Windows 7 und 10 zurückgegriffen. Beide Betriebssysteme sind auch durchaus empfehlenswert.

Apple-Geräte arbeiten mit einem konzerneigenen Betriebssystem. Hierbei handelt es sich um Mac OS X. Es kommt allerdings nur bei den Angeboten des US-Konzerns vor. In Tests werden meist kaum Geräte berücksichtigt, die ohne Betriebssystem angeboten werden. Dies ist vor allem den Herstellern geschuldet, die meist auf Windows-Systeme zurückgreifen. Weiterhin wird Linux nur selten verwendet.

3.6. Laufwerke und Anschlüsse im Vergleich

Zur standardmäßigen Ausstattung der Desktop-PCs gehört heute meist ein optisches Laufwerk. Überwiegend wird hier auf einen DVD-Brenner zurückgegriffen. Reicht dies nicht aus, kann meist ein Blu-Ray-Laufwerk nachgerüstet werden. In diesem Fall müssen Sie jedoch mit weiteren Kosten rechnen. Einen Blu-Ray-Brenner brauchen Sie sogar, wenn Sie in HD-Qualität Filme aufnehmen wollen. Die meisten Desktop-PCs besitzen zudem einen HDMI- oder VGA-Anschluss. Diese sind für den Monitoranschluss vorhanden. Eine Ausnahme bildet hier erneut Apple. Der US-Konzern greift nämlich ausschließlich auf Thunderbolt-Anschlüsse zurück.

Damit Sie uneingeschränkt arbeiten können, sollten zudem 4 USB-Anschlüsse im 3.0-Standard vorhanden sein. USB-Anschlüsse sind unerlässlich, denn über diese werden Tastaturen, Maus, Scanner, aber auch Drucker angeschlossen. Selbst wenn Sie eine Funktastatur nutzen möchten, sind Sie auf einen USB-Anschluss angewiesen. Angesichts der vielen Geräte, die hiermit angeschlossen werden können, sind vier Anschlüsse knapp bemessen. Ideal wären stattdessen sechs bis acht. Ist dies nicht der Fall, können Sie aber auch auf einen USB-Splitter zurückgreifen.

Auch der Netzwerkanschluss darf bei den Desktop-PCs nicht aus den Augen verloren werden. Die meisten Desktop-PCs besitzen kein WLAN. Sie arbeiten stattdessen mit einem LAN-Anschluss. Dieser ist kabelgebunden. Der LAN-Anschluss ist nicht nur ausgesprochen zuverlässig, sondern auch recht schnell. Jedoch müssen Sie in diesem Fall auch ein Netzwerkkabel verarbeiten. Mit den sogenannten WLAN-Karten können Sie bei Bedarf auch einfach das WLAN bei Ihren Desktop-PCs nachrüsten. Möchten Sie den PC direkt mit dem WLAN in Anspruch nehmen, ist es empfehlenswert auf Geräte von Apple sowie Lenovo zurückzugreifen.

Laufwerk PC

3.7. Überblick über die Hersteller

Es gibt verschiedene Marken, die in unterschiedlichen Kategorien Desktop-PCs anbieten. Dazu gehören:

  • Acer
  • Apple
  • Alienware
  • Allnet
  • AMD
  • Ankermann
  • AOpen
  • ASRock
  • Asus
  • Bluechip
  • Captiva
  • Chiligreen
  • Concept
  • Dell
  • CSL
  • Cico Systems
  • Digimate
  • Exone
  • Foxconn
  • Elo Touchsystems
  • Giada
  • Fujitsu
  • Hyrican
  • GigaByte
  • Hardkernel
  • Hewlett-Packard
  • HANNS-G
  • Lenovo
  • L-Link
  • Lonik
  • Igel
  • IBM
  • Intel
  • Joy-IT
  • Kiebel
  • Medion
  • LG
  • Microstar
  • MIFcom
  • NEC
  • mSI
  • OnePoint of View
  • Renkforce
  • Rasperry Pi
  • Rikomagic
  • Shuttle
  • Shinobee
  • Sapphire
  • Samsung
  • Sedatech
  • SuperMicro
  • Sony
  • Tarox
  • Solo Entertainment
  • Trekstor
  • Wortmann
  • Viewsonic
  • Zotac
  • VMC
  • Xercon
  • Ultron
  • Wyse
  • Ultraforce
  • Tronics24

4. Reinigung Ihres Desktop-PCs – so gehen Sie vor

Im Gehäuse der Desktop-PCs sammeln sich allerhand Flusen, Staub und Schmutz. Diese Ablagerungen können dazu führen, dass sich der Betrieb erheblich verlangsamt. Um den Computer zu beschleunigen, ist es prinzipiell ratsam, den PC zu reinigen. Wir haben für Sie eine kurze Anleitung für die Reinigung erstellt:

  1. PC reinigen
    Zum Reinigen des PCs muss dieser zunächst von der Stromzufuhr getrennt werden.

    Trennen Sie den Netzstecker von der Steckdose.

  2. Mit Hilfe eines Schraubenziehers können Sie nun das Gehäuse ganz einfach öffnen.
  3. Am einfachsten reinigen Sie den Innenbereich des Gehäuses mit einem Staubsauger sowie dem Bürstenaufsatz.
  4. Im nächsten Schritt reinigen Sie den Netzwerklüfter. Klemmen Sie einen Stift in den Lüfter, sodass er sich nicht mehr dreht. Für die Reinigung verwenden Sie ein Druckluftspray. Drehen Sie bei der Behandlung mit dem Druckluftspray den Lüfter per Hand, sodass Sie alle Ecken erwischen. Im Idealfall halten Sie an die andere Lüfterseite den Staubsauger. Dadurch können Sie den Staub direkt einsaugen. Arbeiten Sie mit einem leistungsstarken PC, ist es prinzipiell empfehlenswert, über einen Gehäuselüfter nachzudenken.
  5. Um die Außenseiten des Gehäuses zu reinigen, verwenden Sie einfach einen Kunststoffreiniger.
  6. Haben Sie das Gehäuse geschlossen und alles gereinigt, können Sie diesen wieder ans Stromnetz anbinden. Die Reinigung sollten Sie im Abstand von drei Monaten wiederholen.

5. Einrichtung des Desktop-PCs

Nachdem Sie sich für einen Desktop-PC entschieden und diesen gekauft haben, müssen Sie sich mit der Einrichtung des Computers auseinandersetzen. Diese ist nicht immer einfach. Bei Windows 7 hält Microsoft für die Einrichtung des Desktop-PCs einen zentralen Ort bereit. Damit sollen die ersten Schritte in einem bis dato unbekannten System erleichtert werden. Hierfür gibt es im Start-Menü eine entsprechend gekennzeichnete Fläche.

An dieser Stelle sind auch Änderungen bei den Einstellungen des Nutzer-Kontos möglich. Selbst das Aussehen von Windows kann hier angepasst werden. Die Textgröße lässt sich dabei recht schnell ändern. Über das Systemtool können auch die automatischen Sicherungen sehr einfach eingestellt werden. Viele Einstellungen, die der Personalisierung dienen, lassen sich einfach vornehmen und erfordern keine Fachkenntnisse.

PC einrichten

6. Desktop PC-Vergleich von der Stiftung Warentest

Für ihre Ausgabe 10/2008 hat die Stiftung Warentest Desktop-PCs unter die Lupe genommen, die im Office oder im Gaming Bereich eingesetzt werden können. Im Test schnitt der HP Pavilion Elite M9242 am besten ab. Er ist der Einzige, der die Note „gut“ von den Warentestern erhalten hat. Heute gilt der Desktop-PC-Test bereits als veraltet. Daher fällt es auch schwer, den damaligen Vergleichssieger noch in Preisvergleichen ausfindig zu machen.

7. FAQ zu Desktop-PCs

7.1. Welchen Desktop-PC sollten Sie kaufen?

Entscheidung Gaming PC
Für welchen PC Sie sich entscheiden, hängt vor allem davon ab, wofür Sie diesen nutzen.

Für welchen Desktop-PC Sie sich entscheiden, sollten Sie vor allem von der Verwendung abhängig machen. Nutzen Sie den PC als Server, muss dieser anderen Anforderungen gerecht werden als ein Gaming-PC. Als Gaming-PC sollten sie auf einen Computer mit wenigstens 16 GB RAM zurückgreifen. Die Festplatte muss hier ebenso 1000 GB besitzen.

Um allen Gaming-Anforderungen Genüge zu tun, ist weiterhin ein schneller Intel oder AMD-Prozessor erforderlich. Bei den Intel-Modellen muss wenigstens der i5 angestrebt werden. Weiterhin gehört eine aktuelle Grafikkarte, die aus der NVIDIA Geforce GTX-Serie stammt, zu den Grundvoraussetzungen.

Suchen Sie den Desktop-PC vorwiegend für Office-Anwendungen, müssen die PCs nicht ganz so hohe Anforderungen erfüllen. Hier reichen 6 GB RAM und eine 500 GB Festplatte vollkommen aus. Weiterhin dürfen sowohl die Prozessoren als auch die Grafikkarten bereits ein wenig älter sein. Wer nur hin und wieder einem Computerspiel verfällt, kann sich ebenso für einen preiswerten gebrauchten Computer entscheiden.

7.2. Wie lässt sich WLAN in einem Desktop-PC nachrüsten?

Möchten Sie WLAN bei Ihrem Desktop-PC nachrüsten, können Sie sich für zwei Möglichkeiten entscheiden. Die erste Variante bezieht sich auf den Einsatz einer WLAN-Karte. Damit dies überhaupt möglich ist, muss ein PCIe-Steckplatz vorhanden sein. Berücksichtigen Sie, dass dieser Steckplatz nicht zur Standardausstattung der PCs gehört. Ist ein solcher Steckplatz nicht vorhanden, können Sie auf einen WLAN-Stick ausweichen. Auch er macht den Computer WiFi-fähig. Diese Möglichkeit steht auch denen zur Verfügung, die Bluetooth nachrüsten möchten. Sie können auf einen entsprechenden Adapter zurückgreifen. Weiterhin gibt es USB-Adapter. Sie kosten nur rund 10 Euro und sind mit entsprechender Funktion im Handel zu finden.

7.3. Wie hoch ist der Stromverbrauch der Desktop-PCs?

Erwerben Sie einen Desktop-PC gebraucht und in Kombination mit den passenden Lautsprechern stellt sich sicherlich die Frage, wie hoch der Stromverbrauch ist. Die meisten Modelle verbrauchen je Stunde rund 400 Watt. Ein Monitor ist natürlich sparsam, aber auch er nimmt noch einmal rund 30 Watt in Anspruch. Entscheiden Sie sich dann noch für den Anschluss hochwertiger Boxen, kommen beim Verbrauch weitere 30 Watt dazu. Das heißt: Sie brauchen pro Stunde für dieses Komplettsystem zwischen 450 und 500 Watt. Demnach würde der Energieverbrauch je Stunde rund 14 Cent entsprechen, wenn der durchschnittliche Strompreis bei 28 Cent/kWh liegt. Natürlich brauchen Sie mit einem Laptop deutlich weniger Strom. Das kompakte Gerät hat einen Stromverbrauch von etwa 30 bis 50 Watt. Dafür müssen Sie hier aber auch mit Abstrichen bei Komfort und Spaßfaktor rechnen.

Stromverbrauch Kosten

7.4. Wie lange wird es den Desktop-PC noch auf dem Markt geben?

Die Presse ist sich einig: Die Tage des Standardrechners sind gezählt. Es muss eingeräumt werden, dass durch Windows 8 zahlreiche Desktop-PC-User verschreckt wurden. Das Resultat ist, dass sich viele vom klassischen PC abgewendet haben. Zudem wird die Internetnutzung an sich immer besser. Smartphone und Tablet können damit ebenso zum Chatten genutzt werden wie der Laptop. Doch noch immer gibt es Experten und Anwender, die dagegen halten und sagen „lang lebe der PC“.

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