Fotodrucker Test 2017

Die besten Fotodrucker im Vergleich.

Das Wichtigste in Kürze
  • Die Kategorie Fotodrucker lässt sich in zwei Hauptarten unterteilen: Zum einen gibt es Drucker für das Smartphone, die mobil und kompakt sind. Zum anderen können Sie hochauflösende Drucker für den Computer kaufen.
  • Beim Kauf eines Fotodruckers gilt es, auf die Auflösung zu achten. Eine eher geringere Auflösung haben die kompakten Fotodrucker – gut geeignet etwa für schnelle Fotos auf Partyveranstaltungen. Ein besseres Druckergebnis bekommen Sie aber immer mit einer höheren Auflösung.
  • Auch die Druckkosten sollten Sie beim Kauf bedenken. So liefern manche Fotodrucker qualitativ sehr gute Fotos, aber sie ″fressen″ auch viel Tinte. Da steigen die Druckkosten leicht auf 30 Cent pro Foto an.

fotodrucker test
Da haben Sie Ihren Freunden schon am Telefon von Ihrem fantastischen Urlaub erzählt und diese mit Ihren Schilderungen neugierig auf die vielen tollen Fotos gemacht, mit denen Sie Ihre Eindrücke mit der Kamera festgehalten haben. Der gemeinsame Fotoabend wird schon mal ins Auge gefasst. Und Sie sind sich sicher: Beim Ansehen Ihrer tollen Fotos werden die Freunde genauso viele ″Ahs″ und ″Ohs″ von sich geben, wie Sie selbst an Ihrem Urlaubsort.
Spätestens jetzt werden Sie sich fragen, wie Sie Ihre mit der Digitalkamera oder Bridgekamera geschossenen Urlaubsbilder am besten drucken können. Dabei ist Ihnen klar, dass ein einfacher Drucker für Ihre tollen Bilder auf keinen Fall in Frage kommt. Auch Laserdrucker scheiden aus, wegen geringer Druckauflösung und schlechterer Farbqualität. Nur ein guter und hochwertiger Fotodrucker kann diesen Job für Sie erledigen. In unserer Kaufberatung zum Fotodrucker-Vergleich 2017 lesen Sie, in welchen Situationen welcher Geräte-Typ der beste Fotodrucker ist.

1. Was macht einen Fotodrucker aus?

Was heißt Zink-Drucktechnologie?zero ink technologie

Die Bezeichnung ″Zink″ steht für ″Zero Ink″, was so viel heißt wie ″Null Tinte″. Die vorhandenen Farbpigmente auf dem Fotopapier werden hier durch Hitze entwickelt. Für dieses Verfahren werden also keine Tintenpatronen benötigt, aber teures Fotopapier.

Vorweg gesagt: Eine einheitliche Definition und Bestimmung von Leistungsmerkmalen für Fotodrucker (oder Photodrucker) gibt es leider nicht. So kann jeder Drucker, der qualitativ gute Bilder drucken kann, auch als Fotodrucker bezeichnet werden. Ob dies ein Tintenstrahldrucker, ein Laserdrucker oder ein Multifunktionsdrucker ist, ist dabei nicht von Bedeutung. Übrigens: Multifunktionsdrucker nennt man auch All-in-One-Drucker, da sie (unter anderem) noch einen Scanner haben. Die Bezeichnung verrät nicht, ob es ein Laser- oder Tintenstrahldrucker ist. Entscheidend ist hier nur, dass das Gerät mit seinen Funktionen über das Drucken hinausgeht.

In unserem Fotodrucker-Vergleich geht es um Geräte, die sich entweder durch eine äußerst hohe Druckqualität für Bilder auszeichnen oder sich als besonders mobile Fotodrucker erweisen. Die Drucker arbeiten dabei mit verschiedenen Techniken. Es sind hier sowohl hochauflösende Tintenstrahldrucker zu finden (so vor allem die Canon-Drucker) als auch rasterlose Thermosublimationsdrucker (etwa der Canon-Drucker Selphy).
Was Brillanz, Lichtechtheit und Haltbarkeit angeht, unterscheiden sich die beim Fotodruck eingesetzten Farben von normaler Tinte für Drucker. Zudem können Sie einen randlosen Druck wählen. Was die Tröpfchenbildung an den Kanten betrifft: Diese wurde im Gegensatz zu konventionellen Tintenstrahldruckern verbessert. Auch das bedeutet eine bessere Druckqualität.
Bei der Technik der Thermosublimation kommt es erst gar nicht zur Tröpfchenbildung. Allerdings sind die Materialkosten bei dieser Kategorie Drucker um einiges höher. Auf dem Massenmarkt, wo Käufer einen Fotodrucker so günstig wie möglich erwerben möchten, hat sich das Verfahren deshalb bisher nicht durchgesetzt.
Die Zink-Drucktechnologie ist ein weiteres Verfahren, einen Fotodruck zu erstellen. Druckerpatronen oder Kartuschen werden hier nicht benötigt; das Verfahren verlangt aber ein spezielles Papier. Der Photo-Printer von Polaroid, der einen relativ schnellen Druck bietet, ist mit dieser Technologie ausgestattet. Dabei kommt ein besonderes Polaroid-Feeling auf.

Hier sind die Vor- und Nachteile von speziellen Fotodruckern kurz zusammengefasst:

  • sind spezialisiert auf Foto-Druck und liefern dadurch Ausdrucke in höchster Qualität
  • sind teilweise als CD-Drucker geeignet
  • es gibt mobile Fotodrucker für Handys und Tablets
  • erfordern teure Tintenpatronen
  • brauchen sehr lange für die Ausdrucke

2. Die Haupt-Arten von Fotodruckern

PC-Fotodrucker Mobiler Fotodrucker
  • Die hohe Druckauflösung sorgt für ein perfektes Foto.
  • Die Software läuft auf den herkömmlichen Betriebssystemen (Windows und Mac).
  • Der Ausdruck von vielen verschiedenen Formaten ist möglich.
  • Der Druck geht relativ schnell vonstatten.
  • Sie sind teils auch mit Scanner und als CD-Drucker ausgestattet.
  • Sie sind groß und sperrig.
  • Sie haben ein teils lautes Druckwerk.
  • Sie sind klein und kompakt und daher gute Drucker für unterwegs.
  • Sie sind spezialisiert und drucken von: iPhone, iPad, Android-Smartphone oder Android-Tablet.
  • Sie machen schnelle Fotodrucke auf Partys möglich.
  • Sie haben nur eine geringe Auflösung.
  • Es gibt nur wenige unterstützte Druckformate.
  • Der Fotodruck ist mit teils hohen Druckkosten verbunden.

3. Auf welche Kaufkriterien für Fotodrucker sollten Sie achten?

Unser Fotodrucker-Vergleich behandelt in erster Linie spezielle Drucker für Fotodrucke. Das ist der Grund, warum nicht alle Canon-Pixma-Drucker oder HP-Officejet-Drucker vorkommen. Diese sind zwar gute Drucker fürs Büro, doch weder der HP Officejet noch der Canon Pixma MG5150, der Canon Pixma MX870 oder der Canon Pixma IP4850 können mit ihrem Tintenstrahl Fotos in höchster Qualität drucken. Für Samsung, Brother und Epson-Drucker der Serie Workzone ist das Gleiche der Fall. Ob es nun ein günstiger Fotodrucker oder ein wahrer Fotodrucker-Vergleichssieger ist: Es geht darum, dass er die Eigenschaften bei den wesentlichen Kaufkriterien erfüllen.

3.1. Druckauflösung

Der Detailreichtum eines Druckbildes hängt mit der Auflösung zusammen. Die Maßeinheit ist hier dpi, das bedeutet dots per inch für ″Bildpunkte pro Zoll″. Angegebene 1.200 x 600 dpi zeigen die Auflösung in waagerechter (1.200 Bildpunkte) und senkrechter Richtung (600 Bildpunkte) auf dem Bild an.
Die mobilen Fotoprinter (etwa der Canon Selphy CP910) im Fotodrucker-Vergleich weisen mit 300 x 300 dpi nur eine geringe Auflösung auf. Das ist für schnelle und unkomplizierte Bilder (auf Partys, als Erinnerung zum Mitgeben) völlig in Ordnung. Von den Feinheiten her ist aber der PC-Fotodrucker Canon Pixma IP 7250 mit seiner Auflösung von 9.600 x 2.400 dpi aber die eindeutig bessere Wahl. Nur knapp die Hälfte der Auflösung des Canon Pixma können die sonst ähnlichen HP Photosmart und Epson Photo XP 55 vorweisen. – Übrigens: Es handelt sich hier nicht um einen Canon-Drucker-Vergleich. Dieser Hersteller ist bei den Photo-Printern allerdings führend.
Das folgende Video zeigt Ihnen, wie auch Ihr Fotodrucker hohe Qualität drucken kann:

3.2. Patronen-Anzahl

Die Anzahl der Patronen ist bei den Druckern unterschiedlich. So braucht ein mobiler Fotodrucker (wie der Canon Selphy) oder Reisedrucker meistens nur eine Kartusche – diese weist die nötigen Farben Schwarz, Gelb, Cyan und Magenta auf. Hochwertigere Drucker benötigen vier bis fünf verschiedene Patronen.

Tipp: Wer kostenbewusst ist, gibt einem Geräte-Typ mit mehreren Patronen den Vorzug. Denn beim Drucken der Fotos kommt unterschiedlich viel Tinte der einzelnen Farben zum Einsatz. Damit werden die Patronen unterschiedlich schnell leer. Bei einer Kartusche, die alle Farben beinhaltet, kann die ganze Patrone beim Fehlen nur einer Farbe nicht mehr zu gebrauchen sein. Dabei ist es völlig unerheblich, ob die anderen Farben noch in Restbeständen in der Patrone vorhanden sind.tintenkartusche

3.3. Druckkosten

Ob es sich nun um einen CD-Drucker, einen DIN-A3-Drucker oder einen Laserdrucker handelt: Die Druckkosten sollten ″gedeckelt″ bleiben. So erweist es sich bei den Canon-Fotodruckern schon als Problem, dass hier ein ausgedrucktes Foto mit meist 30 Cent Kosten zu Buche schlägt. Der HP Photosmart oder der Epson Expression Photo arbeiten da überzeugender: mit geringeren Kosten von circa 20 Cent pro Bilddruck.

3.4. Anschlüsse

In Sachen Anschlüsse weisen die meisten Fotodrucker nur geringe Unterschiede auf. Sowohl die Canon-Fotodrucker für MAC oder PC als auch die Epson- oder HP-Drucker sind mit einem Ethernet- (LAN) und einem WLAN-Anschluss für Netzwerk-Verwendung ausgestattet. Eine USB-2.0-Schnittstelle sorgt für die Verbindung mit dem PC. Zudem ist ein SD-Kartenleser für externe Speicherkarten vorhanden. Vom Aussehen her gleichen diese Modelle den gängigen Office-Printern.
Weit weniger Anschlussmöglichkeiten bietet ein mobiler Fotodrucker (wie der Canon Selphy) oder Reisedrucker. Diese Modelle haben entweder WLAN oder Bluetooth, um den Anschluss ans Handy zu ermöglichen. Im Allgemeinen wird hier mit speziellen Apps gearbeitet. Manche Fotoprinter haben auch eine USB-Schnittstelle für den Anschluss an Laptop oder Netbook. Mit einem Micro-USB-Anschluss ist der Polaroid Handydrucker ZIP ausgestattet.
Cloud Printing ist problemlos möglich, wenn Ihr Fotodrucker WLAN hat. So können Sie komfortabel aus der Google-Cloud Ihr Bild ausdrucken. Die Apple-Technologie AirPrint macht über WLAN eine einfache Verbindung der Fotodrucker mit einem Apple-Produkt möglich.
fotos farbdrucke

3.5. Scanner und WPS

Auch Modelle mit WLAN und WPS wurden im Vergleich unter die Lupe genommen (auch wenn dies kein spezieller WLAN-Drucker-Vergleich ist). WPS (Wi-Fi Protected Setup) sorgt für den einfachen Aufbau eines drahtlosen lokalen Netzwerkes. Die Installation eines Netzwerkdruckers geht damit leicht vonstatten. Die Einrichtung eines solchen empfiehlt sich, wenn mehrere Nutzer auf den Drucker zugreifen möchten.
Ein Scanner kann auch Dokumente einlesen. Deshalb enthält der Fotodrucker-Vergleich auch Multifunktionsgeräte (auch wenn dies kein spezieller All-in-One-Drucker-Vergleich ist). Möchten Sie Ihren Photo-Printer auch zum Kopieren einsetzen? Dann sollten Sie einen Fotodrucker kaufen mit integriertem Scanner.

3.6. Hersteller und Marken

  • Canon
  • Hewlett-Packard
  • Lexmark
  • Rollei
  • Xsories
  • DNP Photo Imaging
  • HiTi
  • LG
  • Shinko
  • Epson
  • Impossible Project
  • Mitsubishi Electric
  • Sony
  • Fujifilm
  • Kodak
  • Polaroid
  • Vupoint Solutions

Spezielle Samsung- oder Brother-Fotodrucker gibt es nicht, da die Hersteller ihre Geräte nicht auf diese besondere Funktion hin weiterentwickelt haben. Was den Canon Pixma IP 4850 betrifft: Dieser eignet sich eher für das Drucken auf normalem Papier. DIN-A3-Drucker sind für den Fotodruck zu Hause von den Kosten her kaum erschwinglich: Hier sind Preise von 600 Euro zu berappen.

4. Was sagt Stiftung Warentest zu Fotodruckern?

Stiftung Warentest hat schon mehrfach Drucker begutachtet, doch einen eigenen Test für Fotodrucker mit einem Fotodrucker-Vergleichssieger gibt es bislang nicht. In einer Meldung vom 24.01.2002 bei der Stiftung Warentest ging es um den Sony DPP-SV 88. Als Besonderheit wurde hier vermerkt, dass das Sony-Gerät einen CD-Rom-Brenner hatte. Fotodrucke lieferte das Gerät in einer Qualität von 400 x 400 dpi. Das Modell ist heute aber auf dem Markt nicht mehr erhältlich.

5. Häufige Fragen und Antworten zu Fotodruckern

5.1. Welche Funktionsweise hat ein Fotodrucker?

druckertyp
Jeder Druckertyp funktioniert mit einem anderen Verfahren.

Bei Canon-Druckern ist meist ein Tintenstrahl für die Erzeugung des Bildes zuständig. Man kennt den Tintenstrahl von den normalen Tintenstrahldruckern, aber hier ist er für den Fotodruck optimiert worden. Somit ist auch randloses Drucken machbar, ohne dass es zu Tröpfchenbildung an den Rändern kommt.

Spezielle Thermo-Fotodrucker hingegen tragen Farbwachs auf das Papier auf. Durch die sehr hohen Temperaturen von 300 bis 400 °C beim Druck wird das Farbwachs gasförmig. Es wird auf das Papier aufgedampft – ein Verfahren, mit dem große Farbtiefe und Farbsättigung erzielt werden.

Besondere Zink-Drucker gehen noch mal anders vor: Die Farbpigmente befinden sich bereits im speziellen Fotopapier. Durch Hitze erfolgt eine Aktivierung der Farbstoffkristalle – die Farben sind dabei von der Intensität des Hitzeimpulses abhängig. Es erwartet Sie ein richtiges Polaroid-Feeling. Die Qualität der Bilder ist aber nicht so gut wie bei anderen Druckern.

5.2. Wie sieht es mit den Kosten bei Fotodruckern aus?

Ein Fotodrucker ist heute erschwinglich für jeden. Die Preise für die Anschaffung bewegen sich zwischen 60 und 120 Euro; bei einem DIN-A3-Drucker sind ungefähr 600 Euro zu veranschlagen. Ein Fotodruck kostet per Bild zwischen 20 und 30 Cent. Je nach Hersteller, Modell und Qualität des Ausdrucks ist dies unterschiedlich.

5.3. Was ist das richtige Papier für Fotodrucker?

Hier gilt es, unbedingt professionelles Fotopapier zu verwenden. Der beste Fotodrucker oder sogar ein Profi-Fotodrucker können ihren Zweck sonst nicht erfüllen. Sie sollten also zu mattem oder besser glänzendem Fotopapier greifen. Auf normalem Papier verlieren ihre geschossenen Bilder viel von ihrer Ausstrahlungskraft.

5.4. Wie gut sind meine Bilder aus dem Fotodrucker?

fotodrucker kosten
Preislich liegen die Fotodrucker weit über den Angeboten von Rossmann, DM & co. In Sachen Qualität können sie aber überzeugen.

Kann der Fotodrucker für den Hausgebrauch in Sachen Qualität mit professionellen Fotodruckern ernsthaft konkurrieren? Ja, sofern Sie die richtige Software einsetzen und gute Patronen verwenden. Dann werden Ihre Bilder in der Tat nicht schlechter als beim Fotografen wirken. Je nach Angebot kosten Fotodrucke beim Fotografen zwischen 20 und 40 Cent. Fotodrucker für den Hausgebrauch kommen an diese Preise heran. Zudem können Sie Ihre Bilder selbst zuschneiden und bearbeiten. Mit Foto-Preisen von Drogerien wie Rossmann oder DM, die 10 Cent oder weniger betragen, können Sie mit Ihrem Heim-Fotodrucker jedoch nicht konkurrieren – zumindest nicht, wenn Sie auf hohe Qualität Wert legen.

5.5. Drucken Fotodrucker auch wasserfest?

Im Fotodrucker-Vergleich zeigte sich: Bei Verwendung von speziellem Fotopapier sind die Fotodrucke zumindest wischfest. Das Löschkommando einer Feuerwehr werden sie in Sachen Wasserfestigkeit aber nicht durchstehen.

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