Gaming-PC Test 2017

Die besten Gaming-Computer im Vergleich.

Das Wichtigste in Kürze
  • Im Gegensatz zum Desktop-Computer ist der Gaming-PC auf leistungsstarke Spiele ausgelegt. Neben einem hochwertigen Prozessor und einer spitzen Grafikkarte verfügt er auch über eine perfekte Kühlung.
  • Ein guter Gaming-Computer ist nicht billig. Ein Preis ab etwa 800 Euro aufwärts ist fast schon ein Muss, da günstigere Modelle meist sehr schnell mit der Leistungsanforderung der Spiele nicht mehr mithalten können. Jedoch haben Sie die Möglichkeit bei teuren Modellen von Zeit zu Zeit veraltete Hardwareteile auszutauschen.
  • Den Gaming-PC erkennen Sie schon am Aussehen. Der Tower ist wesentlich größer, als andere Modelle und ist optisch meist in transparent gehalten. Auch eine Innenbeleuchtung kommt nicht selten vor. Ob Muster, Kanten oder viele andere optische Details – er macht auf jeden Fall viel her.

Gaming-PC Test
Der Desktop-PC war vor vielen Jahren einmal sehr beliebt, verliert aber immer mehr an Bedeutung. Dank Smartphones und Tablets wird er einfach nicht mehr benötigt. Sogar das platzsparende Notebook wird immer weniger gekauft.

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Bildschirm, Computer, Tastatur und Maus: Die Grundausstattung zum Spielen von PC-Games.

Wenn Sie jedoch ein richtiger Zocker oder auch Gamer sind, dann werden Sie um den Desktop-PC nicht herumkommen. Denn eines ist ganz klar: die Hardware übertrifft mobile Geräte bei Weitem. Zwar könnten Sie auch einen Gamer-Laptop kaufen, doch diese sind im Vergleich zu ihrer Leistung überteuert und somit nicht lohnenswert.

Lieben Sie es, aktuelle Spiele zu probieren und das auf höchster Grafikeinstellung und einer hohen FPS-Rate? Dann brauchen Sie dringend einen Gaming-PC. Falls Sie es noch nicht wissen, FPS steht für „frames per second“ und gibt die Bilder pro Sekunde an.

Wenn Sie bedenken, dass der Preis für einen top PC sehr hoch ist, sollten Sie sich auf der Suche nach dem richtigen Gaming-PC genügend Zeit nehmen. Hier sollen Sie erfahren, welche Hardware wofür genutzt wird und woran Sie hochwertige Produkte erkennen. Auch wird Ihnen erklärt, welche externen Komponenten für Sie wichtig sind und worauf Sie beim Kauf des Gamer-Computer achten müssen. Ganz nebenbei kann Ihnen ein Gaming-PC-Test 2017 helfen, die Preise zu vergleichen und einen guten Gaming-PC günstig zu finden.

1. Der Gaming-PC für jedes Alter

Früher wurden die Menschen, die sich die Zeit für ein schwieriges Computerspiel nahmen, als Nerds verschrien. Diese Zocker verbrachten Stunde um Stunde geduldig vor dem Computer um schwierige Level lösen zu können.

Das gehört jedoch alles der Vergangenheit an. Heute wird kein Zocker mehr als Nerd bezeichnet und mittlerweile finden auch viele Gelegenheitsspieler großen Gefallen an PC-Games – der Markt macht die Auswahl leicht.

Sind Sie ein Gamer?

Laut bitkom spielen 42 % der Deutschen Video- und Computerspiele. Das heißt, dass etwa 30 Millionen Bürger sich hier ihren Zeitvertreib suchen und diese Zahl wird in Zukunft noch steigen.

Hier sehen Sie eine kurze Übersicht zur Veranschaulichung:

  • 81 % der Spieler sind zwischen 14 bis 29 Jahre
  • 55 % der Spieler sind zwischen 30 bis 49 Jahre
  • 25 % der Spieler sind zwischen 50 bis 64 Jahre
  • 11 % der Spieler sind über 65 Jahre

Die Auswahl an Spielen bietet jedem Gamer das passende Spiel. Ob langes Spielevergnügen mit Grinder-MMO, faszinierende Grafik bei Rollenspielen oder pures Abenteuer bei Shootern – jeder kommt auf seine Kosten.

Natürlich gibt es zur Entspannung auch noch tolle Browsergames und das alles kann mit einem Gaming-PC gespielt werden.

Die Plattform prägt die Spieler:

  • Gelegenheitsspieler nutzen für einfache Spiele das Smartphone
  • Gelegenheitsspieler nutzen aber auch gerne günstige Laptops für aktuellere Spiele
  • Gelegenheitsspieler und Spieler verwenden einen Desktop-PC, der je nach Preisklasse für alle Spiele geeignet ist.
  • Spieler und richtige Zocker verwenden den Gamer-PC, der, was die Optik und die Hardware betrifft ein Spitzenklassemodell ist.

In diesem Video sehen Sie, was ein Gaming-PC alles leistet:

Empfehlung: Wenn Sie viele Stunden am Tag mit dem Spielen von Computerspielen verbringen und Ihr alter Rechner nicht die nötige Leistung erbringen kann, sollten Sie einen Gaming-PC kaufen. Besitzen Sie bisher noch keinen Gaming-PC, achten Sie darauf, welche Spiele Sie bevorzugen, damit Sie wissen, welche Leistung beim Computer sinnvoll ist. Erst dann können Sie entscheiden, wie viel Geld Sie ausgeben möchten.

2. Alle Typen der Gamer-Computer im Überblick

Typ Merkmale
Casual-Gaming-PC Dieser Computer ist ideal für Gelegenheitsspieler, da er günstig ist und nicht so leistungsstark wie ein richtiger Gaming-PC. Von der Hardware wie Grafikkarte und Prozessor dürfen Sie jedoch nicht zu viel erwarten. Legen Sie ein Hauptaugenmerk auf eine gute Grafikkarte und schauen Sie dann erst auf die Prozessorleistung. Wählen Sie ein Modell, das nicht zu günstig ist, da sie teurere Modelle später auch mit einer besseren Hardware tunen können.
Mittelklasse-Gaming-PC Ein guter Mittelklasse-Gaming-PC kostet schon etwas mehr Geld und kann auch im unteren dreistelligen Bereich liegen. Dieser besitzt zwar noch nicht die beste Hardware, ermöglicht Ihnen aber das spielen von allen aktuellen Computerspielen. Jedoch müssen Sie bedenken, dass die Grafikkarte auf höchster Einstellung nicht immer ruckelfrei funktioniert. Auch wird dieser Computer schon nach wenigen Jahren mit den dann neuen Computerspielen nicht mehr mithalten können. Sie haben aber die Möglichkeit den PC selbst mit neuen Hardwareteilen aufzurüsten.
High-End-Gaming Dieser Computer ist der beste Gaming-PC, den Ihnen der Markt bietet. Hier müssen Sie jedoch auch mit mehreren Tausend Euro Investition rechnen. Was die Hardware betrifft, werden Sie aber keine Probleme haben und er wird auch über mehrere Jahre die aktuellsten Spiele problemlos abspielen können. Gerade für schnelle Spiele wie Shooter ist er einfach ideal, weil der Spielablauf absolut flüssig funktioniert.

3. Diese Kaufkriterien sind bei Gaming-PCs wichtig: Technische Details

Lesen Sie sich einen Gaming-PC-Test durch, damit Sie auf der Suche nach dem passenden Modell nicht verloren sind. Hier erfahren Sie, welche Kaufkriterien für Sie wichtig sind, so können Sie auch jeden Gaming-PC-Test im Internet besser verstehen.

3.1. Die Grafikkarte für hochauflösendes Spielen

Von der Grafikkarte wird viel erwartet und deshalb muss sie bei einem Gaming-Rechner auch viel leisten. Hier ein kleiner Überblick, auf was Sie ein Augenmerk legen sollten:

  • gamer-pc-shooter
    Moderne Computerspiele wie etwa Shooter setzen oft eine leistungsstarke Grafikkarte und genügend Arbeitsspeicher voraus.

    sparsamer Stromverbrauch

  • auch bei hoher Belastung leise im Betrieb
  • sie muss schnell arbeiten
  • erkennt alle Video-Formate
  • hohe Bildqualität
  • kann auch alte Spiele abspielen
  • kompatibel mit aktuellen Schnittstellen
  • Videofunktionen laufen flüssig
  • neueste Grafikfunktionen gehen fehlerfrei

Eine gute Grafikkarte hat ihren Preis und kostet mehrere Hundert Euro. Das hat seinen Grund, denn es ist für die Hersteller nicht einfach, die Grafikkarte so zu bauen, dass Speicher, Stromversorgung, Anschlüsse und Grafikeinheit miteinander harmonieren und sich perfekt verknüpfen lassen.

3.2. Das Herz – der Prozessor

Neben der Grafikkarte ist der Prozessor, auch CPU genannt, die wichtigste Einheit in dem Top-Gaming-PC. Er entscheidet darüber, ob das PC-Spiel ruckelt oder flüssig läuft.

Bekannte Prozessoren sind AMD oder Intel, wobei andere aber auch nicht unbedingt schlecht sein müssen. In den meisten Modellen wird aber mittlerweile ein Intel-Prozessor verbaut. Denken Sie nicht, dass ein neuer Prozessor auch automatisch besser, als ein älterer ist, denn hier ist der Kern entscheidend, dieser ist auch unter dem Namen Core bekannt.

Gigahertz (GHz) ist die Leistung des Prozessors. Da die Leistung pro Kern gezählt wird, ist es ratsam, ein Modell mit vielen Gigahertz zu kaufen. Das bedeutet für Sie mehr Leistung und das betrifft jeden Gaming-PC, unabhängig davon, ob Intel oder ein anderer Prozessor verbaut ist.

Hinweis: Ein hoher GHz-Wert und viele Kerne sind für einen echten Gaming-PC wichtig. Der Prozessor wird für alle leistungsstarken Programme benötigt und muss deshalb viel leisten können.

3.3. Der Speicher ist unabkömmlich

Der Speicher ist für viele ein Überbegriff und bezieht sich in diesem Fall auch immer auf die Festplatte. Doch Ihr Computer kann noch viel mehr, denn nicht nur der Speicherplatz der Festplatte sichert Ihnen wichtige Dateien. Auch der Prozessor und die Grafikkarte haben einen internen Speicher.

Wissenswertes zur Festplatte
Die Sicherheit der Daten

Leider können Daten immer von einem Virus geschädigt werden. Auch kann ein Defekt der Hardware zum Verlust führen. Um das zu verhindern, ist es ratsam eine zusätzliche Sicherung auf einer externen Festplatte durchzuführen. Eine Alternative wäre das Speichern auf einer Cloud im Internet.

Möchten Sie einen Computer, der schnell arbeitet, benötigen Sie eine dementsprechend gute Festplatte. Diese bietet Ihnen nicht nur den allgemeinen Speicherplatz, auf dem sich alle wichtigen Programme und Dokumente befinden, sie ist auch für die Geschwindigkeit des Computers verantwortlich.

Welche Festplatte in Ihrem Desktop-Computer verbaut wurde, hängt unter andere auch vom Preis des PCs ab.

  • Die HDD ist in älteren Modellen zu finden und arbeitet relativ langsam. Dafür bietet sie aber viel Speicherplatz.
  • Die SSHD ist schon etwas schneller und hat einen mittleren Speicherplatz.
  • Die SSD gehört zu den neueren Generationen und arbeitet sehr schnell. Dafür bietet Sie aber auch nur wenig Speicherplatz.
ssd-hdd-festplatte
Links: eine herkömmliche, etwas veraltete HDD-Festplatte. Rechts: eine kompakte und schnelle SSD-Festplatte.

Ein Gaming-PC-Vergleich im Internet zeigt, dass Desktop-Computer, die günstig sind, leider nur mit einer HDD-Festplatte ausgestattet sind. Somit hat der Computer zwar sehr viel Speicherplatz, ist aber auch recht langsam. Für das Hochfahren des PCs und Öffnen der Programme brauchen Sie somit Geduld.

Entscheiden Sie sich für ein High-End-Modell, können Sie mit zwei Festplatten im Gerät rechnen. Da die SSD schnell arbeitet, finden Sie auf ihr das Betriebssystem. Die verbaute HDD sichert Ihnen den nötigen Platz zum Speichern Ihrer Spiele und anderen Dateien.

SSD vs. HDD – Vor- und Nachteile der SSD-Festplatte:

  • arbeitet schnell als HDD
  • hält in der Regel länger
  • wesentlich leichter und kleiner
  • Speicherplatz kleiner als bei HDD
  • wesentlich teurer in der Anschaffung

Muss es eine SSD sein?

Die SSD erfüllt nur den Zweck, dass Ihr Computer schneller hochfährt und Programme schneller öffnet. Sobald das erledigt ist, erfüllt sie eigentlich während Ihrer Spielzeit am Computer keinen Zweck mehr. Wenn Ihr persönlicher Gaming-PC-Vergleichssieger somit über keine SSD verfügt, sollte das kein Kaufhindernis sein. Er braucht eben nur etwas länger zum Starten.

Wissenswertes zum Arbeitsspeicher

Bei der Suche nach Ihrem Gaming-PC werden Sie auch den Begriff RAM finden. Damit ist der Arbeitsspeicher und somit das Kurzgedächtnis des PCs gemeint. Hier nur am Rande: die Festplatte ist in diesem Gleichnis das Langzeitgedächtnis.

Das, was Sie aktuell am Computer machen, wird vom Arbeitsspeicher protokolliert und ist somit für Sie aktuell auch abrufbereit. Er speichert Ihnen Daten immer wieder im Zwischenspeicher ab und stellt Ihnen Programme in den Vordergrund, die Sie vermutlich benötigen können. Das macht er, weil er Ihr Computerverhalten analysiert und somit zu dem Schluss kommt, dass Sie dieses und jedes Programm auch benötigen könnten. Je schneller der RAM, desto schneller sind auch die Ladezeiten der Spiele und Programme.

Achten Sie auf die Aktualität

In vielen älteren oder auch günstigen Computern ist noch ein DDR3 verbaut. Hier ist die Geschwindigkeit etwas langsamer und mit einer Taktfrequenz von 2.133 MHz hat der DDR 3 auch schon sein Maximum erreicht. Wogegen in einem Gaming-PC bereits ein DDR4-RAM verbaut ist. Hier dürften Sie einen deutlichen Unterschied merken, weil die Taktfrequenz erst bei 3.200 MHz an Ihre Grenzen kommt.

gamer-pc-gamingDDR4- oder DDR3-RAM?

Natürlich ist es kein Problem, wenn Sie ein Gerät mit DDR3-RAM kaufen, doch als richtiger Zocker wollen Sie sicherlich immer auf dem neuesten Stand sein.

Die aktuelle Hardware ist hier natürlich sehr wichtig. Das Problem bei der DDR3-RAM liegt einfach in der Kompatibilität mit der restlichen Hardware, da die Steckplätze der neueren Mainboards meist hier nicht mehr funktionieren.

Wenn Sie somit die Möglichkeit haben, wählen Sie lieber ein DDR4-RAM, dann haben Sie später kein Problem beim Aufrüsten der Hardware.

3.4. Weitere Komponenten wie das Netzteil und die Kühlung

Damit Ihr Computer richtig läuft, benötigt er ein Netzteil, das auch über eine gute Kühlung verfügt. Manche Spiele bringen Ihren Computer an seine Grenzen, sollte die Kühlung nicht richtig funktionieren, schaltet sich der Computer zu seinem eigenen Schutz ab. Das wäre sehr ärgerlich, wenn Sie gerade am Gewinnen sind. Damit das nicht passiert, brauchen Sie ein leistungsstarkes Netzteil und eine perfekte Kühlung.

Damit das Netzteil mit Ihren Spielen mithalten kann, benötigt es einen hohen Watt-Wert von mindestens 500 Watt. Mehr wären natürlich besser, weniger als 500 Watt sollten es aber auf keinen Fall sein.

Es gibt verschiedene Kühlsysteme, wobei die Hardware bereits über einen internen Kühler verfügt. Diesen können Sie beispielsweise an der Grafikkarte verbaut finden. Zusätzlich kann der Computer aber auch mit einer separaten Kühlung versehen sein, welche eine Luftkühlung oder eine Wasserkühlung sein könnte:

  • Die Luftkühlung ist zwar günstiger, jedoch auch schwerer und größer und kann unter Umständen laut sein.
  • Die Wasserkühlung ist teuer, sieht optisch gut aus, bietet eine super Kühlung und ist kaum hörbar.

Fazit: Das Netzteil braucht unbedingt eine gute Watt-Leistung, wenn es dann auch etwas mehr kostet. Möchten Sie den Gamer-PC perfekt ausrüsten, investieren Sie in eine Wasserkühlung, jedoch können Sie auch die günstigere Variante der Luftkühlung wählen.

3.5. Die Anschlussgeräte

Sie können den besten Gaming-PC kaufen, doch ohne passenden Monitor, macht das ganze Spielen keinen Spaß. Der Gaming-Monitor muss ein paar Kriterien erfüllen, damit Sie beim Spielen auch die tolle Grafik wirklich voll ausschöpfen können.

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Ist Ihre Hardware nicht mehr up to date? Dann werden Sie aktuelle Games nicht mehr spielen können.

Auf diese Komponenten sollten Sie ganz gezielt achten:

  • Full HD oder Ultra HD bei der Auflösung, denn ein Bildschirm mit weniger Pixel lädt schneller
  • hohe Bildwiederholung
  • geringe Reaktionszeit

Neben dem Bildschirm können Sie Ihren Gaming-Bereich aber auch noch anderweitig aufwerten. So gibt es spezielle Gaming-Mäuse oder die Gaming-Tastatur und für mehr Bequemlichkeit sorgen ein Gaming-Mauspad und ein Gaming-Stuhl. Hier gibt es viele verschiedene Hersteller namhafter Marken, die auch qualitativ sehr hochwertig sind.

4. Die Vorteile laut Stiftung Warentest

Der Markt bietet viele verschiedene Arten von mobilen und stationären PCs. Stiftung Warentest hat sich diese einmal genauer angesehen und einen Vergleich gemacht.

Hier sehen Sie eine kleine Übersicht der Vor- und Nachteile eines Desktop-PCs:

  • bietet ausreichend Platz für die hochwertige Hardware
  • Hardware kann bei Bedarf einfach ausgetauscht werden
  • Gehäuse in verschiedenen Größen erhältlich
  • meist sehr schwer und groß
  • braucht einen festen Standplatz

5. Fragen und Antworten die Sie interessieren könnten

5.1. Ist ein Gaming-PC für 1000 Euro ausreichend?

Ein Gamer-PC mit einem Preis von etwa 1000 Euro gehört zur Kategorie Mittelklasse. Von ihm können Sie schon viel erwarten, aber auch nicht zu viel. Jedoch funktionieren auf ihm die aktuellen Spiele und einige können auch auf Ultra-Einstellung verwendet werden. Spielen Sie Spiele, die sehr leistungsstark sind, müssen Sie mit Einschränkungen rechnen. Dieser Gaming-PC ist leider recht schnell wieder veraltet, jedoch können Sie zu schwach gewordene Hardware einfach austauschen.

5.2. Wo kann man einen Gaming-PC erwerben?

Einen GeForce-Gaming-PC oder einen AMD-Gaming-PC können Sie online oder im Fachhandel kaufen. Der Onlinehandel sollte jedoch bevorzugt werden, weil Sie hier eine viel größere Vielfalt haben und Vergleiche und Erfahrungsberichte viel leichter nachvollziehbar sind. Auch sind die Preise hier meist günstiger und Sie können diese auch schnell untereinander vergleichen. Dazu kommt, dass Sie vielleicht bestimmte Vorlieben haben, wie eine SSD-Festplatte, eine bestimmte Windows-Version oder einen sehr großen Speicherplatz. Egal wonach Sie suchen, im Internet wird Ihnen diese Suche erleichtert.

Im Fachhandel müssen Sie dem Verkäufer vertrauen und Sie haben meist keine sonderlich große Auswahl. Auch ist es nicht möglich, schnell eine Recherche zu den vorhandenen Produkten zu machen, da Sie hier meist nicht online sind. Wenn Sie eine bestimmte Ausstattung der Hardware wünschen, haben Sie hier schlechte Karten, denn Sie können nur kaufen, was Ihnen der Fachhandel anbietet.

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5.3. Kann man auch einen günstigen Gaming-PC kaufen?

In erster Linie ist hier die Frage, was Sie unter günstig verstehen. Grundsätzlich sollten Sie aber bedenken, dass ein Computer unter 500 Euro für die meisten Computerspiele ungeeignet ist. Sollten Sie nur gelegentlich spielen, kann ein Computer für einen Preis von 500 bis 800 Euro ausreichend sein. Wenn Sie gerne die aktuellsten Spiele ausprobieren, diese aber nicht sehr viel Leistung benötigen, ist ein Computer für 800 bis 1200 Euro ausreichend. Sind Sie jedoch ein richtiger Zocker, sollte der Gaming-PC durchaus einen Preis ab 1200 Euro haben.

Tipp: Der Preis für einen guten Gaming-PC ist hoch und nicht für jeden erschwinglich. Sie haben jedoch die Möglichkeit, diesen auch in Raten zu bezahlen. Oftmals werden auch 0%-Zinsen-Aktionen angeboten, die Ihnen dann auch noch finanziell bei der Ratenzahlung entgegenkommen. Haben Sie somit etwas Geduld und verschulden Sie sich nicht komplett.

5.4. Was ist von Baukastensystemen zu halten?

Wenn Sie Ahnung davon haben, können Sie Ihren Gaming-Computer auch selbst zusammenstellen. Das kann sich auch beim Preis positiv auswirken, denn ein bereits fertiger Computer kostet wesentlich mehr.

Bedenken Sie jedoch beim Baukastensystem die Vor- und Nachteile:

  • günstiger in der Anschaffung
  • Sie bestimmen, welche Komponenten verbaut werden
  • recht einfach im Zusammenbau
  • das Internet bietet Hilfe beim Zusammenstellen und Einbauen
  • technisches Wissen ist Voraussetzung, damit die Hardware auch zusammenpasst
  • ein Anschlussfehler kann zu Defekten der Hardware führen
  • Sie benötigen Zeit für den Einkauf und den Zusammenbau
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