Ultrabook Test 2017

Die besten Ultrabooks im Vergleich.

Das Wichtigste in Kürze
  • Federleicht, schlanke Linie und minimalistisch: Technik und Design werden bei den Ultrabooks in einem Gerät. Nicht immer sind die teuersten Geräte auch die Besten.
  • Sie sollten Ihre Ansprüche an das Gerät vor der Entscheidung zum Kauf fixieren. Möchten Sie es portabel einsetzen, schauen Sie nach einem Leichtgewicht mit circa 1,4 kg und einer guten Akkulaufzeit (ca. 10 h).
  • Noch kleiner sind Subnotebooks. Sie haben ein kleineres Display und sind vor allem für Bus und Bahn gute Begleiter. Im Büro können sie auch genutzt werden: Einfach an einen Monitor anschließen und los geht es.

Ultrabook Test

Die kleinen und schlanken Ultrabooks erfreuen sich zunehmender Beliebtheit. Kreiert wurde diese neuerliche Notebook-Kategorie durch den Platzhirsch Intel. Leistungsstark, klein, handlich und dennoch preislich erschwinglich – dass sind die Attribute der Ultrabooks. Sie sind Subnotebooks und wurden vom Software- und PC-Hersteller noch einmal völlig neu kategorisiert. Beim Kauf eines Ultrabooks wird es schnell unübersichtlich: Die Auswahl am Markt ist sehr vielfältig, schier unübersichtlich.

Nicht nur die Größen, sondern auch die technischen Komponenten unterscheiden sich. Verschiedene Ultrabook-Tests helfen dabei einen ersten Überblick zu erhalten. Die einzelnen Geräte wurden hierfür fundiert geprüft. Wir helfen ebenfalls dabei Licht in das Dickicht des Ultrabook-Dschungels zu bringen. Was macht ein gutes Ultrabook aus? Was sind die Unterschiede zwischen einem Netbook und einem klassischen Notebook? Wir sagen es Ihnen und geben Tipps, worauf Sie beim Kauf achten sollten.

1. Ultrabook – was ist das genau?

Lenovo Ultrabook
Viele Modelle lassen sich knicken und sind dann als Tablet nutzbar.

Das Wort „Ultrabook“ wurde vor allem durch den Software- und PC-Hersteller Intel ins Leben gerufen. 2011 erschuf das Unternehmen eine neue Klassifizierung der handlichen Geräte. Damit sollten sich die kleinen Alleskönner am Markt etablieren. Nicht wenige Insider vermuten hinter dieser neu erschaffenen Kategorie einen geschickten Schachzug der PC-Spezialisten ganz nach dem Apple-Vorbild. Auch hier wurde 2008 mit der Präsentation des MacBook Air ein federleichtes Notebook in völlig neuem Gewand vorgestellt.

Es dient noch heute als großes Vorbild und Pionier der Ultrabooks. Intel nahm dies als Anlass, um selbst eine eigene Produktkategorie zu schaffen und sich selbst neue Marktanteile zu sichern. Die Konkurrenz kommt vor allem aus dem Apple-Lager: das iPad und Co. sind starke Gegner des Ultrabooks. Markant für die Ultrabooks: die schlanke Silhouette; leichte Materialien und eine dünne Bauart. Um den Kunden die Kategorisierung zu vereinfachen, werden auch an die Ultrabooks der anderen Hersteller Ansprüche gestellt. Auch Asus, Lenovo, HP, Dell und Samsung müssen die schmalen Kriterien erfüllen, um als Ultrabook bezeichnet zu werden. Der Name Ultrabook ist eine Schutzmarke des Unternehmens Intel. Damit birgt es durch die Spezifikationen und Produkteigenschaften für eine entsprechende Qualität. Ein Standard, den auch die Konkurrenz einhalten muss.

Das Gewicht darf laut Intel-Vorgaben nicht mehr als 1,4 Kg betragen. Das Display darf 14 Zoll nicht überschreiten – zumindest war das in den Anfangszeiten so. Mittlerweile haben sich die Kriterien seitens des Displays und des Gewichts etwas gelockert. Nun dürfen auch Geräte mit 15 Zoll oder einem Gewicht von etwas mehr als 1,4 Kg als Ultrabooks geführt werden. In zahlreichen Ultrabook-Tests zeigt sich erfreulicherweise, dass die Laufzeit des Akkus sehr gut ausfällt. Beim Gros der Notebooks und Subnotebooks werden die Anforderungen deutlich überschritten – ein Zeichen für eine gute Symbiose aus neusten technischen Komponenten.

ultrabook apple
Das Ultrabook von Apple ist nur wenige Zentimeter dick.

Die kompakten und handlichen Ultrabooks haben im Durchschnitt eine Akkulaufzeit von 8 h. Für diese Leistung sparen sich die Hersteller bei den federleichten Geräten energiezehrende Komponenten. In verschiedenen Ultrabook-Tests zeigte sich, dass die Geräte nicht mit den schnellen Prozessoren aus dem Hause Intel ausgestattet sind. Auch der Verzicht auf einen optischen Datenträger oder eine weitere Grafikkarte bringt Energieersparnis und eine Gewichtsreduktion.

Ultrabook kaufen – ist es sinnvoll?

Haben Sie sich bereits für ein Notebook entschieden und fragen sich, ob ein weiteres Gerät sinnvoll ist? Nicht immer macht der Kauf eines kleineren Gerätes Sinn. Wir erläutern Ihnen die Vor- und Nachteile der Ultrabooks im Vergleich zu normalen Notebooks.

  • Leichtgewicht & handlich: besonders gut transportierbar
  • gut für klassische Anwendungen; schneller SSD-Zugang
  • lange Akkulaufzeit ermöglicht mobiles Arbeiten
  • ansprechendes Design: schmale Form, schlanke Silhouette, edler Look
  • Displays eher kleiner (14“)
  • nur eingeschränkte Schnittstellen zur Verfügung
  • Speicher ist begrenzt; SSD ist nur bedingt aufstockbar

2. Ultrabook-Anbieter: die Wichtigsten Marken

Viele renommierte Technik-Hersteller haben am Notebook-Markt mittlerweile auch eigene Ultrabooks im Angebot. Das sind unter anderem:

  • Ultrabooks von HP mit dem Elitebook
  • Ultrabooks von Sony
  • Federgewichte von Acer, unter anderem das Acer Aspire oder das s3, s5 oder s7
  • das Zenbook von Asus
  • das Lenovo Yoga oder das ThinkPad von Lenovo
  • die Satellite-Serie von Toshiba
  • das ATIV aus dem Hause Samsung
  • das Dell XPS 13 und andere XPS-Modelle von Dell
  • die Ultrabooks von LG und Fujitsu

Wenn Sie sich wundern, warum das Apple MacBook Air mit seiner grazilen Form nicht dazugehört, seien Sie beruhigt denn es gibt einen einfachen Grund dafür. Bevor der Begriff 2011 durch Intel eingeführt und geprägt wurde, gab es das MacBook bereits drei Jahre auf dem Markt.

3. Intel gibt den Ton – Ultrabook-Spezifikationen

Ultrabook Acer
Von einigen Modellen (z.B. Acer Switch Alpha 12) kann die Tastatur entfernt werden.

Intel setzt verschiedene Kriterien voraus, um einem Gerät das Ultrabook-Label zu verleihen. Soll beispielsweise das Acer Aspire als Ultrabook gelten, muss der Hersteller verschiedene Voraussetzungen erfüllen. Gleiches gilt auch für konkurrierende Geräte wie das Samsung Ultrabook, das Ultrabook von Sony, das Asus Ultrabook oder das Lenovo Ultrabook. Unterteilt sind die Kriterien in drei Abschnitte, die nach Jahren unterteilt sind. Sie orientieren sich an dem jeweiligen Stand der Intel-Prozessoren.

2011 – Phase 1:
    • ein Ultrabook darf nur bis zu 1.000 Dollar kosten
    • die Displaygröße eines Ultrabooks darf 14 Zoll nicht überschreiten – maximal 18 Millimeter
    • das Gewicht darf 1,4 kg nicht überschreiten
    • es dürfen nur Intel Prozessoren verbaut werden – hier die zweite Generation (Intel Core i7 mobile und i5); 32nm, Sandy Bridge
    • das Ultrabook muss eine Akkulaufzeit von 5 Stunden und mehr aufweisen; 8 Stunden sind das Optimum
    • wird das Ultrabook im Schlaf- oder Standby-Modus betrieben, muss es mindestens 30 und maximal 50 Stunden laufen
    • Akkus bestehen primär aus Li-Polymer bis zu 41 Wh
    • Das optische Laufwerk fehlt; Hersteller können aber selbst entscheiden, ob sie ein internes DVD-, BluRay- oder CD-Laufwerk integrieren
    • Ein Subnotebook mit DVD-Laufwerk hat meist auch einen Brenner oder kann bei Bedarf durch externe Lösung ergänzt werden
    • Hybrid-HDD oder SSD werden als Speichermedium genutzt
    • Hochfahren vom Hibernate-Modus, dem Ruhezustand, muss in 7 Sekunden erfolgen; im Ruhemodus wird weniger Strom als im Standby-Modus benötigt
2012 – Phase 2:
  • jedes Gerät mit der Bezeichnung „Ultrabook“ muss die Ivy Bridge Intel Prozessoren mit 3D Tirgate-Tranistoren und 22-nm-Fertigung (maximale TDP-Wert: 15 Watt) verbaut haben
  • neue Ultrabook-Touchscreen-Modelle (zum Beispiel ATIV Baureihe von Samsung) kamen mit der Erscheinung von Windows 8 auf den Markt; das Betriebssystem erlaubt die Bedienung mittels Gesten und Sprache, sodass die Displays dem neuen Bedienkonzept angepasst wurden
  • mehr Anschlüsse am Ultrabook, unter anderem Thunderbolt, USB 3.0 oder PCI Express 3.0 Port
2013 – Phase 3:
  • verbaut werden nun die „Haswell Ultra“ Intel Prozessoren; sie haben ausgedehntere Standyby- sowie Akku-Zeit mit 15 Watt TDP
  • die Laufzeit des Akkus muss nun deutlich länger sein: bei Windows-8-Betrieb 9 Stunden und bei der Wiedergabe von Videos in Full HD ab 6 Stunden
  • es gibt ein neues Stromsparsystem; unterstützt wird es durch die ULV Prozessoren (Ultra Low Voltage); hier soll eine Einsparung von 50 Prozent gegenüber der 2011er Sandy Bridge Prozessoren stattfinden
  • weitere Kriterien, um die Klassifizierung „Ultrabook“ zu erlangen: Integrierung eines 2-Wege Mikros für die Sprachsteuerung, WDI (Intel Wirelesse Display), ein oder mehr USB 3.0 Ports sowie Touchscreen

Die Einstufung und die Kriterien sind, wie schon zu sehen ist, immer wieder Anpassungen unterlegen. Intel passt die Vorgaben vor allem mit dem Augenmerk auf seine neuen Prozessoren immer wieder an. Im Vergleich zur ersten Generation, der Prozessoren der Sandy Bridge-Riege, zu den neueren Modellen (Haswell oder Ivy Bridge Prozessoren) ist eine deutliche Steigerung im Vergleich sichtbar. Hier zeigt sich, dass die jüngeren Prozessoren deutlich energieeffizienter arbeiten. Als Zusatz liefern sie auch eine ansprechendere Grafik in den Ultrabooks.

3.1. Unterschiede der Prozessoren: Intel Inter Core i7, i5 und i3

Dank der kompakten Größe können Ultrabooks fast immer mitgenommen werden.

Wer viel Rechenleistung benötigt, ist mit dem Intel Inter Core i7 gut bedient. Generell gibt es verschiedene Prozessor-Klassen. Intel selbst betitelt sie mit dem Zusatz i3, i5 und i7. Im Folgenden werden die verschiedenen Klassifizierungen näher betrachtet.

Die i7 Prozessoren sind primär für das schnelle und leistungsstarke Arbeiten geeignet. Weniger leistungsfähig sind die i5 und die kleinsten Modelle sind die i3 Prozessoren. Wie anhand der Einteilung sichtbar, ist sind die i7 die leistungsstärksten Modelle. Demzufolge sind auch die i3 die Schwächsten aus der Intel-Familie. Bestätigt wird diese Einteilung bei der Betrachtung der Größe der Caches.

  • i3: 3 – 4 MB
  • i5: 3 – 8 MB
  • i7: über 8 MB

Intel passt die Prozessoren immer wieder dem aktuellen Leistungs- und Technikstand an, verändert damit auch die Ultrabook Klassifizierungen. Die technischen Neuerungen haben zur Folge, dass auch neue kleine i-Nummerierungen schneller sein können, als ältere höhere i-Bezeichnungen.

4. Kosten: Was ist der Preis eines Ultrabooks?

Die besonders preisintensiven Ultrabooks wie das TravelMate P645 MG von Acer kosten ab 1.500 Euro. Doch es geht auch günstiger. Vor dem Kauf ist neben der Ausstattung eine Frage entscheidend: Was kostet das Ultrabook final?

In zahlreichen Ultrabook-Tests wird deutlich, dass die veranschlagten Gerätepreise geringer ausfallen, als beim Subnotebook. Sie sind deutlich preisintensiver, da hier viel Technik in besonders handlichem Format verbaut ist. Diese Kombination bringt den Preis von mehr als 1.500 Euro bei guten Geräte zustande. Ein vergleichbares Ultrabook von Intel gibt es hingegen bereits für 700 Euro.

Soll das Ultrabook auch mit mehr SSD-Arbeitsspeicher oder größeren Intel-Prozessoren ausgestattet sein, fallen auch hier mehr Kosten an. Solche Ultrabooks können dann auch ab 1.300 Euro kosten. Im Vergleich ist solch ein Ultrabook nicht preiswert, aber dennoch erschwinglich. Damit wird es auch für kleinere Budgets erschwinglich und für den breiten Markt tauglich.

5. Die Unterschiede – Notebook und Ultrabook

Ultrabook HP
Anders als ein Netbook hat das Ultrabook weniger Anschlüsse (USB, HDMI, etc.).

Beim Kauf eines portablen Rechners wird unweigerlich die Frage kommen: Notebook oder Subnotebook? Im Ultrabook Ratgeber werden einige Unterschiede zu beiden Typen aufgezeigt, um die bestmögliche Kaufentscheidung zu treffen. Eine Gegenüberstellung von

  • äußeren Merkmalen (Schnittstellen, Display sowie Design)
  • Hardware (Grafikchips, Speicher und Prozessoren)

ist empfehlenswert. Ein zusätzliches Kriterium kann auch der Preis sein.

5.1. Äußere Merkmale – Notebook vs. Ultrabook

  • Design: Ultrabooks sind vor allem für die mobile Nutzung konzipiert und spielen hier ihre Stärken aus. Hinzu kommt eine hochwertige Verarbeitung, auf die Intel bei seiner Klassifizierung einen großen Wert legt. Das Gehäuse der kompakten Geräte ist aus hochwertigen Materialien (Magnesiumlegierungen, Karbon, Aluminium oder einem Materialmix) oder reinem Kunststoff gefertigt. Ein weiteres Intel-Kriterium für die Ultrabooks: Neben der Kompaktheit muss das Ultrabook auch besonders schmal sein (ein flaches Gehäuse). Ein Ultrabook mit einem Bildschirm von 13 Zoll darf maximal 2 Zentimeter dick sein. Deutlich großzügiger sind die Maßangaben konventioneller Notebooks. Die klassischen Notebooks können deutlich dicker, schwerer und damit auch größer sein. Dennoch haben einige Hersteller auch den Trend zur Leichtigkeit erkannt und bieten federleichte Notebooks an.
  • Display: Die konventionellen Notebooks haben eine Displaygröße von maximal 17 Zoll. Die Ultrabooks sind hingegen deutlich kleiner und haben nur eine Diagonale von bis zu 15 Zoll. Besonders kleine Ultrabooks haben Displays von 12 bis 13 Zoll. In verschiedenen Ultrabook-Tests wird zudem bestätigt, dass die bildliche Darstellung besonders scharf ist. Grund hierfür: In den größeren Geräten und Displays sind bessere Technikkomponenten integriert, die mehr Helligkeit und ein besseres Sichtfeld bieten. Viele Displays sind sogar mit dem besonders stabilen Gorilla Glas versehen.
  • Anschlüsse und Schnittstellen: Durch die Kompaktheit des Ultrabooks sind auch die Schnittstellen limitiert. Viele Hersteller verzichten auf ein DVD- oder einen optischen Datenträger. Ebenso gering fallen die USB-Ports aus. Standardmäßig sind meist ein Anschluss für die Kopfhörer, zwei Eingänge für USB 3.0 und ein HDMI-Ausgang. Auch ein Leser für SD-Karten und ein Ethernet-Ausgang gehören bei den meisten Geräten dazu. Weniger oft sind hingegen VGA-Ausgänge oder ein Port für das Display bei den Ultrabooks vertreten. Andere Ports (z.B. SATA) kommen bei den Ultrabooks nahezu gar nicht vor. Mehr Vielfalt bei den Anschlüssen bieten die konventionellen Notebooks. Hier haben die Ultrabooks das deutliche Nachsehen. WLAN oder Bluetooth ist hingegen meist bei beiden Gerätekategorien vorhanden.

5.2. Technische Komponenten – Notebook vs. Ultrabook

  • Prozessoren: Nahezu alle Ultrabooks haben die gleiche Prozessoren-Serie verbaut. Die ULV-Prozessoren von Intel bestechen durch eine hohe Energieeffizienz und wurden eigens für die mobilen Leichtgewichte entwickelt. Die Prozessoren in konventionellen Notebooks sind im Vergleich mit den ULVs leistungsstärker. Der Grund: Die Chips für die Notebooks haben nicht nur größere mehrkernige Prozessoren (z.B. Quad- statt Dual-Core), sondern auch erhöhte Taktraten.
  • Grafik: Ein nicht unerheblicher Unterschied zwischen Ultra- und Notebooks besteht auch in den Grafikkarten. In den Ultrabooks fehlen sie oder sind nur als Interims-Grafikkarte vorhanden. Die Ausnahme bilden nur die Gaming-Ultrabooks wie das Zenbook UX302 von Asus. Die Aufgaben der Grafikkarte wird in den Ultrabooks von einem Chip übernommen, der direkt im Intel-Prozessor integriert ist. Das spart Strom und Platz. Nachteil: Diese Chips sind leistungsschwächer als die Grafikkarten. Im Laptop kommen letztere zum Einsatz und leisten hier ganze Arbeit. Mit einer Karte von Nvidia Geforce Grafik lassen sich selbst ambitionierte Spiele oder grafische Anwendungen mühelos umsetzen. Dank der neuen Technologie müssen aber auch Gamer nicht auf ein Leichtgewicht verzichten. Einige Ultrabooks sind auch mit besseren Grafiklösungen ausgestattet, haben dann aber ihren Preis. Empfehlenswert sind vor allem die Ultrabooks von Asus. Hier schneidet die Zenbook-Serie gut ab.
  • Akku: Um das mobile Arbeiten mit dem Ultrabook besonders angenehm zu machen, sollte der Akku eine ordentliche Laufzeit haben. Hier kommen vor allem die energiesparenden SSD-Festplatten und die Intel Prozessoren zum Einsatz. In zahlreichen Ultrabook-Tests präsentieren sich die Ultrabook-Vergleichssieger mit einer Laufzeit von 8 Stunden und mehr. Der Durchschnittswert bei den Ultrabooks liegt aber zwischen 4 und 5 Stunden. Abhängig ist die Laufzeit des Gerätes primär von der Intensität der Belastung. Selbes gilt auch für die Akkulaufzeit der konventionellen Notebooks. Im Vergleich aber schneidet ein Ultrabook-Akku besser ab. Es ist zudem davon auszugehen, dass die Leistung und Energieeffizienz durch die neusten Intel Prozessoren zunehmend verbessert wird. Anders sieht das aber bei den Notebooks aus, die für das Gaming genutzt werden sollen. Aufgrund der hohen Beanspruchung durch fortlaufende (grafische) Prozesse ist der Akku hier schnell erschöpft.
  • Speicher: Schnelligkeit wird vor allem durch die SSD-Festplatten gewährleistet. Aus dem Grund sind sie in vielen Ultrabooks verbaut. Verglichen mit anderen Speicherlösungen haben sie die bis zu 10-fache Geschwindigkeit. Abstriche gibt es hingegen bei der Speicherkapazität. Sie liegt zwischen 128 und 512 GB und ist begrenzt. In den konventionellen Notebooks sind deutlich größere Speichermedien verbaut. Darauf lassen sich nicht nur viele Bilder, sondern auch Musik oder Videos problemlos speichern. Auf einem Subnotebook hätten all diese Medien hingegen keinen Platz.

5.3. Preis – Notebook vs. Ultrabook

Ultrabook Tablet
Gute Ultrabooks sind bereits ab 700 € erhältlich.

Schon ab 200 Euro sind Notebooks für Einsteiger erhältlich. Muss das Notebook allerdings spezifische Anforderungen wie Komponenten für Gamer oder das Business erfüllen, kann der Preis auch 2.500 Euro und mehr betragen.

Die Ultrabooks hingegen sind in anderen Preisregionen angesiedelt. Aufgrund der Intel Vorgaben sind die Preise aber nach unten limitiert. Ein solides Ultrabook kostet etwa 700 Euro. Es gibt auch preisgünstigere Modelle, diese sind aber eher als Einstiegsmodelle gedacht und verfügen über weniger Funktionen. Eine gute Übersicht über alle angebotenen Geräte gibt es im Internet. Zahlreiche Hersteller haben eigene Online Shops. Erhältlich sind die Ultra- und Notebooks aber auch bei Warenhändlern wie Amazon, Cyperport oder Notebooksbilliger.

Auch hier bewegt sich die Vielzahl der Subnotebooks in einer Region von 1.000 Euro. Wer mehr Ansprüche hat, findet auch hochpreisigere Modelle jenseits der 2.200 Euro-Marke. Diese Ultrabooks warten dann mit einer Vollausstattung auf, die mit den gängigen Notebooks mithalten kann. Hinzu kommt das edle, gefällige Design. In diese Riege reiht sich auch der Pionier, das Ultrabook vom amerikanischen Hersteller Apple, ein. Das MacBook Air zählt allerdings zu den preisintensiven Geräten – ist aber noch immer bei den Kunden ein echter Bestseller. Grund hierfür sind sicherlich die hochwertige Qualität der verwandten Materialien und der verbauten Komponenten.

Es gibt Geräte, bei denen ist ein Fehlkauf nahezu ausgeschlossen. Dazu gehören das Ultrabook aus dem Hause Asus oder das Samsung Ultrabook. Entscheiden Sie sich für ein Ultrabook der Marke Acer, haben Sie ähnlich gute Karten sich ein solides Gerät herausgesucht zu haben.

Ultrabook: Der Netbook-Unterschied
Ultrabook GrafikWir haben Ihnen bereits den Unterschied von den Note- und Ultrabooks ausführlich erläutert. Nach den Tipps aus der Kaufberatung möchten wir Ihnen nun zeigen, in welchen Punkten sich Notebook und Ultrabook unterscheiden.

  • Preis: Die Netbooks sind gerade beim Einstiegspreis mit circa 200 Euro besonders günstig. Solide Modelle gibt es bis zu 600 Euro. Professionelle Geräten sind hingegen teurer. Dennoch ist der Einstiegspreis der Netbooks niedriger, als bei den Ultrabooks.
  • Größe: Netbooks haben eher ein kleineres Display. Durchschnittlich sind sie 10 Zoll groß. Das macht einen beachtlichen Größenunterschied zu den Ultrabooks – sie sind mit durchschnittlich 12 Zoll größer.
  • Anschlüsse: Die Netbooks sind mit vielen Anschlüssen ausgestattet und damit multifunktional nutzbar. Dazu gehören die Ports für Kopfhörer, VGA, Mikrofon, WLAN oder USB 3.0. Mit dieser Vielfalt haben sie im Vergleich zu den Ultrabooks die Nase vorn.
  • technische Ausstattung: Bei der technischen Ausstattungen müssen Sie Abstriche machen. In den Netbooks werden meist preisgünstigere Prozessoren verbaut. Weniger Effizienz und Leistung sind die Folge.

6. Kauf eines Ultrabooks: Wichtige Tipps und Kriterien

Die Auswahl der Ultrabooks ist aufgrund der vielen Hersteller und deren Modelle sehr vielfältig. Das kann den Ultrabook-Kauf erschweren. In unserem Ultrabook Ratgeber zeigen wir Ihnen, welche Kriterien Sie beachten sollten. Damit lässt sich bereits vorab die Suche präzisieren und die Auswahl einschränken.

6.1. Einsatzzweck auswählen

Ultrabook Prozessor
Ein i5 oder i3 Prozessor ist zwar nicht für aufwändige Arbeiten geeignet (z.B. Gaming), aber im Arbeitsalltag gut zu gebrauchen.

Stellen Sie sich vor dem Kauf die Frage, wo Sie Ihr Ultrabook nutzen möchten. Abhängig davon sollten Sie auch die Ausstattungsmerkmale des Gerätes wählen. In verschiedenen Ultrabook-Tests werden die Nutzertypen der Subnotebooks näher spezifiziert.

  • Wer das Ultrabook beruflich nutzen möchte oder ein gut ausgestattetes Einsteigermodell sucht, ist mit dem Business-Ultrabook gut bedient. Diese Geräte haben nicht nur eine kompakte Bauform, sondern auch eine hohe Akkuleistung. Trotz der Größe von einem 12“ oder 13“ Display sind sie noch echte Leichtgewichte. Die Ultrabooks in der Business-Variante sind zudem meist mit Windows Professional ausgestattet, was das Arbeiten deutlich vereinfacht.
  • Alle, die mit dem Ultrabook auch Computerspiele nutzen möchten, sollten zu einem ausgewiesenen Gamer-Ultrabook greifen. Diese Modelle sind meist mit einem besonders großen Display in XL-Format versehen. Das Ultrabook mit 14 Zoll wird auch gern von Gamern genutzt, wenngleich ein Ultrabook mit 15 Zoll deutlich komfortabler für das Spielen ist. Das Gerät kann mindestens 7 Stunden kabellos genutzt werden. Auch bei den Intel Prozessoren kommen nur besonders leistungsstarke zum Einsatz. Für ausreichend Speicherplatz sorgen SSD-Festplatten mit mindestens 512 Gigabyte. Gute Grafiken sind bei den Gamer-Ultrabooks unerlässlich. Dafür sorgt ein leistungsstarker Grafikchip.
  • Es gibt die Ultrabooks auch als echte Alleskönner. Diese Allrounder werden als Ultrabook-Convertible bezeichnet. Hier können Sie das Ultrabook wahlweise als Tablet nutzen. Möglich macht das die abnehmbare Tastatur. Das Ultrabook hat einen Touchscreen, mit dem Sie auch im Tablet-Format einige Business-Anwendungen nutzen können. Selbst leistungsstarke Grafikprogramme laufen hier problemlos. Die Größe des Displays ist mit durchschnittlich 12 Zoll und 13 Zoll ebenfalls komfortabel für längere Arbeiten.

6.2. Diagonale des Displays

Ultrabook Vegrleich
Ein gutes Ultrabook hat mindestens ein 13“ Display.

Ultrabooks sind in zahlreichen Größen erhältlich. In den Anfangszeiten waren sie meist nur mit 12“ oder 13“ Bildschirmen verfügbar, aber nun sind auch größere Formate erhältlich. Die Ultrabooks mutieren für ihre Verhältnisse mit Displays von 14 Zoll zu wahren Riesen. Komfortabel in der Nutzung aber längst nicht mehr nur ein handlicher Begleiter ist das Ultrabook mit einem Bildschirm von 15 Zoll. Diese größeren Modelle sind für alle geeignet, die das Ultrabook auch multimedial (spielen, Filme und Videos schauen) nutzen möchten.

Wer einen allgegenwärtigen Begleiter für die Handtasche sucht, ist mit einem Subnotebook mit 13 Zoll gut beraten. Solch ein Intel Ultrabook passt bequem in jede Tasche und ist auch einfach zu tragen. Allerdings müssen Sie hier womöglich Abstriche bei den technischen Komponenten machen. Die größeren Modelle – Subnotebook 15 Zoll oder einem Ultrabook mit einem 14“ Bildschirm – haben meist deutlich bessere Prozessoren und Co. Intel hat die Kriterien der Ultrabooks angepasst. Mehr Grundfläche bedeutet auch einen Spielraum für die Dicke von Plus 3 Millimeter.

6.3. Bildauflösung: Pixelanzahl auf dem Display

Nicht nur die Größe, sondern auch die Auflösung ist beim Display entscheidend. Verschiedene Ultrabook-Tests zeigen, dass sich die meisten Nutzer ein gutes, klares Bild mit satten Farben und einer hohen Auflösung wünschen. Ideal sind 1.920 x 1.080 Pixel als Full-HD oder 1.600 x 900.

Bedenken sollten Sie aber: Mit zunehmender Auflösung werden auch die Zeichen und Symbole auf Ihrem Display immer kleiner. Wem das zu klein ist, der kann auf alternative Größen wie 1.366 x 768 Pixel zurückgreifen. In einem Ultrabook-Vergleich wird auch deutlich, dass der Preis mit einer besseren Qualität des Displays steigt.

6.4. Display – glänzend oder matt?

Ultrabook Display matt
Besitzt Ihr Ultrabook ein mattes Display, spiegelt sich das Licht nicht und Sie können besser sehen, was auf dem Bildschirm passiert.

Auch bei den Ultrabooks haben Sie die Wahl zwischen glänzenden oder matten Displays. Beide Beschichtungen haben ihre Vor- und Nachteile, aber wie sollte der Bildschirm bestenfalls sein? Matte Displays spiegeln nicht so stark, da sie den Lichteinfall streuen. Sie sind allerdings nicht so kontrastreich wie die glänzenden Bildschirme.

Das fällt vor allem bei Filmen oder dem Betrachten von Bildern auf. Die glänzenden Displays bringen zwar die Farben richtig zum Leuchten, spiegeln allerdings. Im Freien oder am Fenster ist die Ultrabook-Nutzung mit diesen Geräten daher nahezu undenkbar. Aus dem Grund präferieren die Mehrheit der Nutzer auch matte oder vielmehr nicht spiegelnde Displays.

6.5. Touchscreen beim Ultrabook: Sinnvoll oder nicht?

Seitdem das Betriebssystem Windows 8 eingeführt wurde, ist auch die Bedienung via Touchscreen möglich. Die Ultrabook-Hersteller haben ebenfalls auf die Neuerung reagiert und viele Geräte mit dem Display ausgestattet. Durch Berührungen und Gesten können Sie nun auch Ihr Ultrabook bedienen. Besonders praktisch wird es, wenn Sie Geräte mit einer abnehmbaren Tastatur kaufen. Diese Hybride können Sie nicht nur als Ultrabook, sondern auch als Tablet nutzen. Eine praktische Lösung von einem Gerät und zwei Einsatzoptionen für das Ultrabook-Tablet (auch Ultrabook-Convertible).

Bei vielen Subnotebooks mit Touchscreen kommt es aber aufgrund des nichtentspiegelten Displays zu Nutzungseinschränkungen. Das glänzende Display reflektiert das Licht, sodass die Berührungen oder Gesten oft nur verzögert verarbeitet werden. Eine Alternative sind hier die matten Displays. Auch hier gibt es einige Hersteller, die solchen einen matten Ultrabook-Touchscreen im Angebot haben.

6.6. Speicher: SSD oder konventionelle Festplatte – wie viel Platz brauchen Sie?

Ultrabook Festplatte
Die Festplatte Ihres Ultrabooks sollte mindestens 128 GB haben.

Die konventionellen Festplatten bieten viel Platz, sind verglichen mit den SSD-Festplatten eher langsam. In unserem Ratgeber für die Subnotebooks empfehlen wir daher die schneller Variante – die SSDs. So viel Geschwindigkeit hat aber ihren Preis: Die SSD-Festplatten sind teurer. Mit Ihnen sind Sie allerdings bei Ihrem Ultrabook gut aufgestellt.

Egal, für welche Platte Sie sich entscheiden: Achten Sie beim Kauf immer auf die Gigabyte-Angabe auf den Festplatten. Die optimale Größe ist von Ihrem Verwendungszweck abhängig. Wollen Sie viele Medien auf Ihrem Ultrabook speichern und schnell auf Videos, Filme oder Fotos zurückgreifen, benötigen Sie viel Platz. Hier sind Modelle mit mindestens 512 GB empfehlenswert. Soll das Ultrabook vornehmlich für das Surfen im Internet oder zum Arbeiten genutzt werden, reichen auch kleinere Platten mit beispielsweise 128 GB.

Kleinere Speicher sind nach dem heutigen Stand der Technik und im Verbau des Ultrabooks nicht empfehlenswert. Sie entscheiden mit Ihrem Nutzungsanspruch darüber, welche Festplatte die Richtige ist. Bedenken Sie aber: Speicherplatz hat seinen Preis. Umso höher der Speicher, desto teurer ist Ihr Ultrabook. Gute SSD-Festplatten erhalten Sie unter anderem von SanDisk, Kingston oder Intenso. Auch WD oder Samsung bieten gute und preislich attraktive SSD-Festplatten an.

6.7. Intel Prozessor, aber welcher?

Damit diese mit der Technik schritthalten, kommen immer wieder neue und leistungsstarke Versionen der Hersteller. Für die meisten ist es schwer Unterschiede bei den Prozessoren i7, i5 oder i3 auszumachen. Als Faustregel gilt: Die i7-CPUs sind leistungsstärker als i3-Prozessoren. Sie sind wiederum schwächer als i5-CPUs. Mit jeder neuen Baureihe von Intel nimmt auch die Rechenleistung zu.

Geld sparen können Sie vor allem, wenn Sie sich beim Ultrabook-Kauf für Geräte mit älteren CPUs entscheiden. Hier müssen Sie sich aber auch mit einer geminderten Leistung arrangieren. Haben Sie an Ihr Ultrabook nicht allzu hohe Anforderungen, können Sie auch auf die i5- oder i3-Prozessoren zurückgreifen. Wollen Sie mit dem Gerät allerdings Arbeiten ausführen, die den Prozessor stark fordern (zum Beispiel Videobearbeitung), sollten Sie zu den neueren i7-Prozessoren greifen.

6.8. Welcher Arbeitsspeicher ist ausreichend und notwendig?

Ultrabook Arbeitsspeicher
Die Festplatte eines Ultrabooks kann nicht nachgerüstet werden, da die Teile fest verbaut sind.

Der Arbeitsspeicher (in GB angegeben) ist ein wichtiges Indiz, wenn es um die Auswahl eines Ultrabooks geht. Meist sind die Geräte mit einem Arbeitsspeicher von 4 Gigabyte versehen. Damit können Sie ganz bequem alltägliche Business-Tätigkeiten mit dem Subnotebook bewerkstelligen. Kleine Games oder Multimedia-Anwendungen können ebenfalls mit 4 Gigabyte RAM ohne Probleme genutzt werden.

Der Arbeitsspeicher bildet das Herzstück Ihres Ultrabooks. Hierüber werden alle Prozesse gesteuert. Sparen Sie hier, sparen Sie am falschen Ende. Wie viel Gigabyte Sie in Ihrem Ultrabook benötigen, hängt ebenfalls von Ihren Ansprüchen und dem gewünschten Einsatzzweck ab. Merken Sie sich: Umso anspruchsvoller Ihre Arbeiten sind, desto umfangreicher sollte auch Ihr Arbeitsspeicher bemessen sein.

Ultrabook GrafikHinweis: Die Bauteile im Subnotebook sind fest montiert und aufeinander abgestimmt. Grund hier ist die kompakte Bauweise der Geräte. Ein nachträglicher Tausch oder die Erweiterung der Komponenten ist nicht vorgesehen. Die nachträgliche Verdoppelung des Arbeitsspeichers, wie im Notebook, ist bei einem Ultrabook daher nicht möglich.

6.9. Grafikchip – Welcher ist der Richtige?

Die meisten Ultrabooks sind mit einem Intel Graphics HD Grafikprozessor ausgestattet. Er ist platzsparend in der CPU verbaut und arbeitet energieeffizient. Für konventionelle Anwendungen sind seine Leistungen ausreichend. Möchten Sie aber mehr mediale Arbeiten ausführen, sollte es eine leistungsstärkere Grafikkarte sein. Hierfür eignet sich ein 3D-Grafikchip im Gerät. Damit laufen auf Ihrem Ultrabook auch spannende Games ohne Störungen.

6.10. Betriebssystem – Welches sollte vorinstalliert sein?

Die Intel-Prozessoren machen es möglich, das auch auf den Ultrabooks verschiedene Betriebssysteme laufen. Windows ist das Gängigste. OpenSUSE oder Unbut (Linux-Distributionen) sind ebenfalls möglich.  Meist sind die Ultrabooks von Haus aus mit Windows ausgestattet.

Die neueren Modelle mit dem Touchscreen haben Windows 8 vorinstalliert. Ältere Modelle gibt es aber noch mit dem Vorgänger Windows 7. Besitzen Sie bereits andere Apple-Geräte ist der Kauf des Apple-Ultrabooks zu empfehlen, da Sie sich bereits mit dem Betriebssystem auskennen und die geräteübergreifende Cloud nutzen können.

6.11. Akkulaufzeit beim Ultrabook

Gerade für ein Ultrabook ist die Akkulaufzeit eines der wichtigsten Kriterien für den Kauf. Sie sollte möglichst lang sein, da das Ultrabook meist transportiert und ohne Steckdose genutzt wird. Die meisten Ultrabooks können bis zu 5 Stunden ohne Strom auskommen. Die besten Ultrabooks hingegen schaffen 8 bis 10 Stunden und mehr. Sie sollten die Herstellerangaben ein wenig mit Vorsicht genießen – hier wird gern einmal schöngerechnet.

Viele Nutzer legen bei ihrem Ultrabook auch Wert auf eine möglichst kurze Ladezeit. Gerade, wenn Sie viel unterwegs sind, sind kurze Aufladezeiten vorteilhaft. Besonders schnell geht es unter anderem bei dem HP Elitebook oder dem Lenovo Thinkpad. Aber auch das Ultrabook der Marke Apple kann in diesem Bereich punkten.

6.12. Anschlüsse am Ultrabook

Ultrabook Akku
Das Ultrabook sollte ohne Strom mindestens 5 Stunden aushalten.

Die Anzahl der Anschlüsse ist ein zusätzliches Unterscheidungsmerkmal der Ultrabooks. Gerade hier gibt es bei den Modellen und Herstellern viele Unterschiede. Die meisten Geräte mit Sandy-Bridge-Prozessoren und alle Geräte mit Ivy-Bridge-Prozessoren verfügen über einen HDMI-Anschluss und USB 3.0 Ports.

Der Gigabit LAN Anschluss ist hingegen nicht in allen Subnotebooks vorhanden. Er ermöglicht es Ihnen ein schnelleres WLAN zu nutzen und ist schneller als WLAN-N. Generell haben die Ultrabooks einen Ausgang für Kopfhörer, einen HDMI-Anschluss, einen CardReader sowie zwei USB 3.0 Ports.

6.13. optischen Speicher im Ultrabook: Sinnvoll oder nicht?

Einige Modelle haben einen optischen Speicher (z.B. ein Laufwerk für DVDs). Dies ist allerdings nur selten der Fall. Die Laufwerke in den federleichten Geräten würden es zusätzlich beschweren. Auch einer der wichtigen Vorteile, die Kompaktheit, wird dadurch beeinträchtigt.

Möchten Sie dennoch auf optische Platten zur Speicherung nicht verzichten, können Sie auch Geräte mit diesen Komponenten erwerben. Laptop oder Ultrabook – beim Muss für den optischen Speicher ist die Frage berechtigt. Der Charakter des Ultrabooks ist handlich, kompakt und ohne optischen Speicher.

6.14. Gewicht des Ultrabooks

Der Vorteil eines Ultrabooks ist vor allem sein leichtes Gewicht. Die Geräte sind mobil einsetzbar und portabel. Daher sollten sie auch nicht allzu viel wiegen. Entscheidend für das Gewicht des Ultrabooks sind die Gerätegröße und der Akku. Hat Letzterer eine hohe Kapazität, wiegt er meist auch mehr. Kaufen Sie ein Ultrabook mit einem 15 Zoll Display ist natürlich auch das Gewicht höher.

Selbiges gilt auch für Geräte mit besonders langer Akkulaufzeit. Mit dem höheren Gewicht müssen Sie auch Abstriche in Ihrer Mobilität machen. Dennoch sind diese Geräte meist noch immer leichter als die kleinsten Notebooks. Die Ultrabooks mit 13 Zoll oder 12 Zoll wiegen meist bis zu 1.100 Gramm. Damit können sie ganz bequem getragen werden und sind auch auf Reisen ein leichter Begleiter.

6.15. Sicherheit des Ultrabooks

Ultrabook ideapad
Das Lenovo ideapad hat ein entspiegeltes HD-Display.

Datenklau ist heute leider Gang und Gebe und macht auch vor den Ultrabooks nicht Halt. Hierfür hat sich Intel etwas einfallen lassen: die Intel Anti-Theft-Technik. Kommt das Ultrabook abhanden, lässt es sich mittels der Technologie auch aus der Ferne sperren. Legen Sie einen hohen Wert auf Ihre Datensicherheit, sollten Sie sich diese Geräte genauer betrachten.

Für Sicherheit am Gerät sorgen auch andere Erfindungen, wie der Fingerabdruck-Sensor. Er ist beispielsweise im Portégé Z830 aus dem Haus Toshiba verbaut. Dadurch wird der Zugriff auf Ihr Subnotebook nur mit dem Abdruck Ihres Fingers ermöglicht.

6.16. Material für Gehäuse – Welches ist das Beste?

Ultrabooks bei der Stiftung Warentest

Getestet wurden die Ultra- und Notebooks auch von Stiftung Warentest. Im Heft 10/2014 gab es zwei Vergleichssieger: das Asus Zenbook UX302LA-C4009H und das Ativ Book 9 Plus NP940 X3g-K07 vom Hersteller Samsung. Das Institut hat die Rechenleistung, die Handhabung, das Display, den Akku, die Tabletnutzung, die Umwelteigenschaften und die Vielseitigkeit der Geräte bewertet.

Besonders robust und preisgünstig sind Geräte mit einem Gehäuse aus Kunststoff. Diese Aufmachung wirkt meist aber wenig ansprechend und billig. Aus dem Grund sind viele Gehäuse aus verschiedenen Materialien gestaltet. Edel und robust zugleich werden die Ultrabooks durch ein Magnesium- oder Aluminium-Gehäuse. Diese Geräte sind meist etwas teurer.

Vor allem das Acer Aspire gehört zu den Favoriten der Kunden, wie einige Ultrabook-Tests zeigen. Noch aufwendiger und teurer geht immer. Wie wäre es mit einem Carbon-Gehäuse? Das Material wiegt nur ein Bruchteil des Alus und ist stabiler. Das hat aber seinen Preis. Carbon-Gehäuse gehören zu den Teuersten am Markt.

6.17. Verarbeitung, Design und Haptik

Gerade diese Kriterien sind eng mit den persönlichen Vorlieben verbunden. Beim Kauf sollten Sie vor allem auf eine gute und solide Verarbeitung achten. Ist die Tastatur ergonomisch geformt, erleichtert das die Arbeit. Um eine gute Tatstatur ausfindig zu machen, eignet sich der Druckpunkt-Test. Lassen Sie Ihre Finger über die Tastatur wandern und tippen Sie. Damit können Sie nicht nur beim Subnotebook Kauf das für Sie beste Gerät ausfindig machen. Der Test eignet sich auch, wenn Sie einen Laptop kaufen möchten. Nicht nur die Tastatur, sondern auch das Tastfeld sind für einen Bedienkomfort wichtig. Es sollte ausreichend groß sein.

6.18. Preis – Was darf ein gutes Ultrabook kosten?

Setzen Sie vor dem Kauf eines Ultrabooks eine maximale Grenze. Was wollen oder können Sie für Ihr neues Subnotebook ausgeben? Einsteigermodelle gibt es ab 500 Euro und bis zu einer Grenze von 700 Euro. Die meisten Ultrabooks sind für 1.000 Euro zu haben. Besonders gut ausgestattete Modelle können deutlich teurer sein. Zum Sparen eignen sich Ultrabook-Angebote, die es beispielsweise bei einem Modellwechsel der Hersteller oder bei einer neuen Prozessorgeneration gibt.

Ein Preisvergleich vorab ist empfehlenswert. Besonders günstig sind die Preise erfahrungsgemäß im Internet. Hier finden Sie auch Händler, die sich auf den Ultrabook-Verkauf spezialisiert haben. In solch einem Shop ist die Geräteauswahl besonders groß. Durch den Kauf im Online Shop können Sie bei einigen Anbietern sogar noch die Versandkosten sparen. Bei so viel Sparpotenzial empfiehlt es sich, dass Subnotebook online zu erwerben.

7. Ultrabook-Convertible – Was ist das?

Ultrabook Asus
Das Asus Zenbook besticht vor allem durch seine elegante Optik.

Das Convertible Ultrabook ist ein Hybrid. Es vereint praktischerweise gleich zwei Geräte in einem: Tablet und Ultrabook. Dadurch ergeben sich viel mehr Einsatzmöglichkeiten.

  • Die Tastatur kann mittels Dreh- oder Schiebemechanismus vom Gerät gelöst werden. Wahlweise lässt sie sich bei einigen Modellen auch verstecken. Damit kann das Ultrabook in Windeseile zum Tablet gemacht werden. Nun wird das Display zum Dreh- und Angelpunkt, denn die Bedienung gelingt hierüber. Mit dem Eingabestift oder den Fingern auf dem Touchscreen geht das ganz unkompliziert und schnell.
  • Seit dem Erscheinen von Windows 8 gibt es auch die Ultrabook-Convertibles. Das System von Windows ermöglichte es erstmals das Book mit Gesten zu bedienen. Seither gibt es auch Ultrabooks mit Touchscreen auf dem Markt.
  • Das Convertible ist, wenn die Hardware eine Rolle spielt, mit dem konventionellen Notebook vergleichbar. Es hat mehr Leistung als ein herkömmliches Tablet und verfügt über mehr Komponenten. Bluetooth, WLAN oder USB gehören hier zur Grundausstattung zum Datenaustausch. Meist ist auch eine Cam für Videodrehs oder Fotoaufnahmen integriert. Die multifunktionalen Geräte mit der Touch-Funktion sind bei immer mehr Marken Teil der Produktpalette.

Solch ein Ultrabook günstig als Convertible-Version zu kaufen, ist einfach. Es gibt sie bereits für wenig Geld ab circa 250 Euro. Dafür müssen Sie aber Abstriche bei der Leistung machen. Soll es mehr Power sein, sollten Sie etwas mehr investieren.

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