Datum: | Artikel 2015

Einer Statistik des Marktforschungsunternehmens IDC zufolge bleiben die Ausgaben für Drucker und Multifunktionsgeräte auch in diesem Jahr wieder stark. Nach den beiden Rekordjahren 2010 und 2011 gibt es zwar einen minimalen Rückgang, die Nachfrage nach einem Drucker bleibt allerdings weiterhin groß. Der Verbraucher stellt sich nur eine Frage: Auf welche Technologie soll er setzen – Tintenstrahl oder Laser?

Um die beiden Drucktechnologien Laser und Tintenstrahl rangen sich viele Vorurteile. Kein Wunder, dass also ein regelrechter Machtkampf entsteht, schließlich möchte jedes Unternehmen seine Technologie verkaufen. Ein Großteil der Vorurteile ist allerdings aufgrund des Fortschritts der Technik heute nicht mehr wahrheitsgemäß. Früher zum Beispiel waren Tintenstrahldrucker relativ langsam und somit fast nur für den Privatanwender geeignet. Heute gibt es hingegen Modelle, die schnell drucken und so auch die hohen Erwartungen eines Unternehmens erfüllen können. Auch beim Laserdrucker hat sich viel getan: Früher wurde er in erster Linie in Firmen eingesetzt. Inzwischen gibt es kleine Geräte, die auch im privaten Haushalt ihren Platz haben.

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Welches der beiden Geräte eignet sich also für welchen Zweck?

3 Gründe, die für den Tintenstrahldrucker sprechen

Die grundlegende Funktion des Tintenstrahldruckers hat sich im Laufe der Jahre nicht geändert. Tinte wird durch kleine Düsen gepresst und auf ein Blatt Papier gelenkt. Die Hardware hat sich jedoch so weiterentwickelt, dass sich die Technologie selbst für Unternehmen lohnen kann. Es gibt schwarze Tinte, die Text scharf ausdruckt, und Fototinte, die Ablichtungen perfekt auf Fotopapier druckt. Multifunktionsgeräte sind sogar so vielseitig, dass sie drei bis vier Aufgaben erledigen.

  1. Fotos drucken: Wenn es um den Ausdruck von Fotos geht, dann sind Tintenstrahldrucker ihrer Laservariante noch immer überlegen, da sie Farben gleichmäßiger mischen können. Einige von ihnen besitzen spezielle Fototinte, die bessere Konturen generiert als herkömmliche Tinte. Zusätzlich zu dieser Tinte wird passendes Fotopapier benötigt.
  2. Auf unterschiedliche Medien drucken: Tintenstrahldrucker imprimieren nicht nur auf Papier, sondern auf viele weitere Materialien wie zum Beispiel Baumwolle. Im Heimbereich ist es auch möglich, seine DVDs und CDs zu bedrucken.
  3. Handlichkeit und Bedienung: Da diese Drucker für den Heimbereich konzipiert wurden, sind sie klein, leicht und simpel zu bedienen. Ihre Wartung ist in der Regel einfacher als die eines Laserdruckers.

3 Gründe, die für den Laserdrucker sprechen

Der Laserdrucker nutzt eine Lichtquelle, mit deren Hilfe er das gewünschte Bild auf eine rotierende Bildtrommel projiziert. Im Zuge eines rapiden Brennprozesses wird das Bild dann von der Bildtrommel und dem Toner auf Papier übertragen. Inzwischen sind Laserdrucker zu Preisen erhältlichen, die sich auch für den Privathaushalt lohnen.

  1. Perfekte Texte drucken: Der Vorteil des Laserdruckers ist seine Möglichkeit, scharfe, tiefschwarze und farbige Texte zu drucken. Wer viele Texte mit simplen Grafiken druckt, ist mit diesem Gerät bestens bedient.
  2. Verwendung von simplem Papier: Laserdrucker funktionieren einwandfrei mit kompatiblem Papier. Diese Blätter besitzen eine glatte Oberfläche, welche hohe Temperaturen aushält.
  3. Schnelles Ausdrucken in großen Mengen: Laserdrucker sind Tintenstrahldruckern in puncto Geschwindigkeit überlegen. Sie lohnen sich insbesondere dann, wenn man in großen Mengen druckt.

Tinte muss nicht teuer sein

Immer wieder ist zu lesen, dass der Toner für Laserdrucker günstiger ist als die Tinte eines Tintenstrahldruckers. Inzwischen bieten allerdings Unternehmen wie z.B. viking.de hochwertige Nachfülltinte an, die mit den Geräten der großen Anbieter kompatibel ist. Diese Tinte ist der Originaltinte in puncto Qualität ebenbürtig. Ihr Vorteil liegt in einem anderen Bereich: Sie ist weitaus günstiger als die Originaltinte der Druckerhersteller. Mit ihr kann man laut test.de bis zu 90 Prozent sparen.

Intrografik: © Sven Hoppe – Fotolia.com

Eine Antwort auf “Tintenstrahl oder Laser: Welcher Drucker ist der Richtige?”

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