Mit einem Registry-Eingriff schützt der Windows Defender seit Windows 8 auch vor Adware

Der Windows Defender, welcher seit Windows 8 zum Lieferumfang von Windows gehört und automatisch aktiv ist, sollte kein anderer Virenscanner installiert sein, kann auch vor Adware schützen. Microsoft bezeichnet die „unerwünschten Anwendungen“ selbst als „potentially unwanted applications“ (PUA), welche oft mit der Installation anderer Programme auf den Rechner wandern und dort das System negativ beeinflussen können.

Microsoft teilte in einem Blogbeintrag daher mit, dass man zum Schutz vor solchen Anwendungen in der Registry unter

HKEY_LOCAL_MACHINE\Software\Policies\Microsoft\Windows Defender\MpEngine

den DWORD-Eintrag mit dem Wert MpEnablePus=1 die Schutzfunktion aktivieren kann. Den Schlüssel MpEngine müssen Sie eventuell vorher noch anlegen.

Für Enterprise-Kunden, welche System Center Endpoint Protection oder Forefront Endpoint Protection verwenden, kann der obige Wert unter

HKEY_LOCAL_MACHINE\Software\Policies\Microsoft\Microsoft Antimalware\MpEngine\MpEnablePus

angelegt werden, um für diese Produkte den Schutz zu aktvieren.

Sobald aktiviert, blockiert der Windows Defender, sofern kein anderer Virenscanner auf dem System aktiviert ist, bereits den Download von Programmen mit Adware.

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