Meldung im Fehlerprotokoll deaktivieren - auch mit anderen Diensten

Windows meldet beim Start einen Fehler, wenn zum Beispiel das ZiP-Laufwerk (parallel) nicht angeschlossen ist. Um diese lästige Meldung im Fehlerprotokoll zu vermeiden, ändert man wie folgt die Registry:

Unter


HKEY_LOCAL_MACHINE\SYSTEM\CURRENTControlSet\Services\ppa3nt


ist ein Schlüssel ErrorControl mit dem Wert 1. Setzt man den Wert auf 0, erscheint keine Meldung mehr im Fehlerprotokoll beim Nichtstarten des Dienstes.

Das geht natürlich auch mit anderen Diensten.
Den entsprechenden Dienst/Gerät in der Registry im obigen Unterschlüssel "Service" suchen und den Wert ErrorControl auf einen der folgenden möglichen Werte ändern.

ErrorControl gibt an, wie das System auf Fehler beim Laden und Initialisieren des jeweiligen Dienstes reagiert soll:

0x3 Kritisch: Abbrechen des versuchten Systemstarts. Wurde nicht der LastKnownGood-Steuersatz verwendet, dann wird er für den folgenden Systemstart verwendet. Wurde LastKnownGood verwendet, so wird eine Überprüfungsroutine ausgeführt.

0x2 Schwerwiegend: Wechsel zum LastKnownGood-Konfigurationssatz, sofern er nicht beim Startvorgang verwendet wurde. Wurde er bereits verwendet, so wird der Startvorgang auch bei Fehlern fortgesetzt.

0x1 Normal: Fortsetzen des Startvorgangs, falls der Treiber nicht geladen oder initialisiert werden kann, und Ausgabe einer entsprechenden Meldung.

0x0 Ignorieren: Fortsetzen des Startvorgangs, falls der Treiber nicht geladen oder initialisiert werden kann. Es wird keine Warnmeldung ausgegeben.


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