Zugehörigkeit festlegen

Wenn eine CPU-ressourcenhungrige Anwendung läuft, profitiert man von DualCore/HT-Systemen, aber HT-Technologie kann noch mehr.

Ab Windows 2000 bietet der Taskmanager eine Möglichkeit an, bestimmte Tasks manuell zuzuordnen.
Unter der Registerkarte "Prozesse" im Taskmanager - für Windows 8 unter der Registerkarte "Details" - können für Programme oder Spiele mit einem Rechtsklick die "Zugehörigkeit festlegen" bestimmt werden, auf welcher der physikalischen oder virtuellen CPU der Prozess ausgeführt werden darf. Wird zum Beispiel ein Film encodiert, kann dies einer virtuellen CPU zugewiesen werden, während die Ressourcen der anderen CPU für ein anderes Programm zugeordnet werden können. Hyper-Threading (HT) simuliert in diesem Beispiel, dass 2 CPUs vorhanden sind statt nur einer. Somit kann der User noch ein bisschen mehr Leistung aus seinem P4 Hyper-Threading- oder SMP-System rausholen.

virtuelle CPUs


Windows 8 Taskmanager


Die Option sollte aber nur mit Bedacht verwendet werden, denn sie kann die Performance des Prozesses verringern, z.B. wenn der gewählte Prozessor überlastet ist.

Hinweis: Der Tipp die Prozessoranzahl in der "msconfig" - "Start" - "Erweiterte Optionen" manuell einzustellen, bringt absolut keine Leistungssteigerung und ist bereits vielfach als wirkungslos widerlegt. Auch die Stabilität wird nicht davon beeinflusst, da das System exakt gleich hochfährt, egal ob als Prozessoranzahl 4 oder gar nichts ausgewählt wird, weil die maximal vorhandene Anzahl nämlich auch gleichzeitig die Default-Einstellung ist. Windows erkennt ganz von selbst die Anzahl der Kerne und stellt sich entsprechend darauf ein. Lediglich wer zu Testzwecken auf weniger Kerne herunterschaltet, wird einen Effekt merken.

Prozessoranzahl


Bewertung

Besucherwertung (3 Stimmen)
6 / 6
(Höher ist besser)

Haben Sie Fragen dazu oder Probleme mit dem Tipp, dann melden Sie uns dies über das spezielle Kontaktformular.
Danke sagt das WinTotal-Team.