Word zeigt auch in der neuen Version 2007 ein ärgerliches Verhalten

Wenn Sie in einem bestehenden Dokument das vorhandene Inhaltsverzeichnis markieren und mit Hilfe des Befehls "Feldfunktion bearbeiten" aus dem Kontextmenü verändern, dann fragt Word beim Speichern der Veränderungen oft, ob das bestehende Inhaltsverzeichnis ersetzt werden soll.

An dieser Stelle sollten Sie genau überlegen, ob Sie das wirklich wollen. Oft gehen dabei bereits getroffene Einstellungen verloren und Sie beginnen von vorn. Word scheint sich nicht alle Einstellungen in den "offenen" Feldoptionen zu merken.

Sie können besser als mit den Dialogboxen von Word ein vorhandenes Inhaltsverzeichnis manuell steuern und nach dem Ergänzen/Verändern einfach aktualisieren. Dazu markieren Sie das gesamte Inhaltsverzeichnis und verwenden die Tastenkombination [Umschalt] + [F9], um die Feldfunktion selbst zu sehen.



Die in der Abbildung sichtbaren Schalter stehen für folgende Formate:

  • \h sorgt dafür, dass die Elemente des Inhaltsverzeichnisses als Hyperlinks eingerichtet sind
  • \z wirkt auf die Ansicht Weblayout und blendet in dieser die Seitenzahlen und die Füllzeichen aus
  • \t mit allen Nachsätzen bestimmt, welche Formatvorlagen auf welcher Verzeichnisebene im Inhaltsverzeichnis auftauchen

Wenn Sie also als Beispiel die Hyperlinks nicht wollen und eine Formatvorlage "Ü3" auf der dritten Verzeichnisebene ergänzen möchten, dann löschen Sie den Schalter \h und fügen am Ende den neuen Eintrag an:

{TOC \z \t “Überschrift 1;1;Überschrift 2;2;Ü1_Ohne_Kapitel;1;Anhang;1;Ü2_Ohne_Kapitel;2;Ü3;3″}

Nach einer Aktualisierung mit Hilfe der Taste [F9] wird das vorhandene Inhaltsverzeichnis (Table of Contents = TOC) verändert und erscheint in der neuen Form.


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