Würmer, die sich über das Adressbuch heimlich weiterverbreiten, sind schon lästig, manchmal auch gefährlich

Mit dem folgenden Trick kann man einen Befall aber auch ohne Virenscanner erkennen. Man ruft das Adressbuch Ihres E-Mail-Clients auf und erstellt einen neuen Kontakt. Unter Vornamen gibt man "!000" ein (Ausrufezeichen und 3 Nullen) und gibt im Feld bei "Mailadresse" WurmAlarm ein. Es erscheint nun eine Warnmeldung, dass die Mailanschrift falsch ist, die man aber ignoriert.

Bei einem Wurmbefall passiert nun Folgendes:
Ein Wurm, der nun heimlich an alle Einträge im Adressbuch etwas versenden will, nimmt zuerst den Eintrag "!000" und scheitert daran - wegen der falschen Mailanschrift. Der Mailclient bringt eine Mitteilung, dass der Versand an die Adresse "WurmAlarm" fehlgeschlagen ist. Das behebt zwar nicht den Wurmbefall, signalisiert aber die Infektion.

Achtung: Die Frage, ob die Mail überhaupt vom SMTP-Server akzeptiert wird, hängt von dem SMTP-Server des Mailproviders ab. Die meisten akzeptieren keine Mails mit einem fehlenden @name.com. Wessen Provider solche Mails aber akzeptiert und dann nur ein "Unzustellbar" zurücksendet, sollte das Mailadressenfeld nur mit einem Leerzeichen versehen.

In diesem Fall meldet der Mailclient direkt, dass die Mailadresse fehlt, wenn an den "!000"-Eintrag eine Mail versendet werden soll.

Der Nachteil hierbei ist, dass man nur die Meldung erhält, dass die Mailanschrift nicht stimmt, und keinen Hinweis auf den "Fake-"Account.

Freeware-Tools, die Würmer entfernen:
- McAfee Labs Stinger
- avast! Virus Cleaner
- PSPOP3 Inspector Free


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