Zugriffe auf bestimmte Programme verweigern

Als Administrator eines PCs will man oft, dass nicht für alle Benutzer alle Programme zugänglich sind. Um Zugriffe auf bestimmte Programme zu verweigern bietet sich das Dateisystem NTFS an, welches mit einer Rechtevergabe aufwarten kann.
Hat man allerdings Windows 2000/XP auf einer FAT-Partition installiert oder besitzt gar Windows ME, welches gar nicht über NTFS-Unterstützung verfügt, so kann man den gleichen Effekt mit dem folgenden Registry-Hack erzielen.

Als erstes meldet man sich mit dem Benutzer an, welchem der Zugriff verweigert werden soll. Nun begibt man sich im Registrierungseditor zum Schlüssel


HKEY_CURRENT_USER\Software\Microsoft\Windows\CurrentVersion\Policies\Explorer


Hier legt man einen neuen DWORD-Eintrag namens DisallowRun an und gibt ihm den Wert 1 (der Wert 0 setzt die Einstellungen wieder zurück).
Nun erstellt man einen neuen Unterschlüssel, dem ebenfalls der Name DisallowRun zugewiesen wird. In diesem Schlüssel legt man die Programme, die nicht gestartet werden dürfen, fest, indem man eine Zeichenfolge mit dem Namen 1 erstellt und als Wert die entsprechende *.exe-Datei angibt (Bsp.: word.exe - Pfadangaben sind nicht notwendig).
Für weitere Programme legt man weitere Zeichenfolgen dieser Art an, die nun entsprechend mit 2, 3, 4 etc. als Namen durchnummeriert werden.
Nach einem Neustart sind die Einstellungen aktiv.





Über die Eingabeaufforderung (Start - Ausführen - cmd) lassen sich aber die blockierten Programme immer noch aufrufen
(z.B.: cmd /K Pfad\Programmname.exe).


Unter


HKEY_CURRENT_USER\Software\Microsoft\Windows\CurrentVersion\Policies\Explorer\RestrictRun


können Anwendungen hinzugefügt werden, die zum Ausführen freigeben werden sollen.
Vorgangsweise wie oben.

Bewertung

Besucherwertung (2 Stimmen)
5 / 6
(Höher ist besser)

Haben Sie Fragen dazu oder Probleme mit dem Tipp, dann melden Sie uns dies über das spezielle Kontaktformular.
Danke sagt das WinTotal-Team.