Der Befehl convert

Das Dateisystem NTFS (New Technology File System) hat via FAT (File Allocation Table) einige Vorteile.

Hat man beim Setup nicht NTFS gewählt, sondern FAT kann man das mit Boardmitteln schnell ändern.

Unter Start - Ausführen - tippt man hier cmd ein und schreibt nun den Befehl

convert [Laufwerk] /fs:ntfs /v

Beispiel:
convert C: /fs:ntfs /v

danach folgt man den vorgegebenen Anweisungen.

Der Parameter C: bestimmt das Laufwerk, das konvertiert werden soll und /v für das ausführliche Anzeigeformat, wobei der Parameter /v nicht zwingend notwendig ist.

Es kann zur einer evtl. Fehlermeldung kommen, so dass das Laufwerk
nicht konvertiert werden kann. Es kommt dann die Frage, ob es beim nächsten Systemstart konvertiert werden soll. Bejaht man die Frage, so wird beim nächsten Systemstart das Laufwerk konvertiert.

Eine Rückkonvertierung zu FAT ist dann nicht mehr möglich.
Selbstverständlich kann man das auch mit Festplatten-Tools erledigen.

Weitere Befehle:


Volume = Bestimmt den Laufwerkbuchstaben (gefolgt von einem Doppelpunkt), den Bereitstellungspunkt oder das Volume.

/FS:NTFS = Bestimmt das zu konvertierende Dateisystem.

/V = Bestimmt, das CONVERT im ausführlichen Modus ausgeführt wird.

/CvtArea:[Dateiname] = Bestimmt die zusammenhängende Datei im Stammverzeichnis, die als Platzhalter für NTFS-Systemdateien dienen soll.

/NoSecurity = Bestimmt die Sicherheitseinstellungen für konvertierte Dateien und Verzeichnisse, die für jeden Benutzer zugänglich sind.

/X = Erzwingt das Aufheben der Bereitstellung, falls notwendig. Alle geöffneten Handles auf das Volume wären dann ungültig.

Im Vergleich zu FAT bietet NTFS u. a. einen gezielten Zugriffsschutz auf Dateiebene durch vollständige Unterstützung von Zugriffskontrolllisten.

Zu der Familie der FAT-Dateisysteme gehören:

  • FAT12 – wird heute für jede DOS-Diskette verwendet (auch unter Windows)
  • FAT16 – wird heute meist auf allen Arten von mobilen Datenträgern (außer Disketten) mit einer Größe von bis zu 2 GB verwendet.
  • FAT32 – wird z. B. in allen Arten von mobilen Speichern von mehr als 2 GB Kapazität genutzt und von neueren DOS-Systemen unterstützt. Microsoft Windows 2000 und neuere Windows-Versionen unterstützen FAT32 ebenfalls.
  • FATplus – Erweiterung für FAT16 (theoretisch) und FAT32, erhöht die maximale Größe einer Datei von 4 GB auf 256 GB - Wird derzeit unter anderem von Enhanced DR-DOS und DESKWORK unterstützt.
  • VFAT - (Virtual File Allocation Table) ist eine Erweiterung des FAT-Formats, die ab Windows 95 zum Einsatz kommt. Es kann auf FAT16 und FAT12, seit 1997 auch auf FAT32 angewendet werden.
  • exFAT - (Extended File Allocation Table) ist ein Dateisystem, welches speziell für Flash-Speicher entwickelt wurde. Maximale Dateigröße 16 Exabyte. Unterstützt Rechtevergabe auf Dateisystemebene.

Microsoft Hilfe & Support KB307881


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