Die Systemwiederherstellung ist kein Ersatz für ein Image

Die Systemwiederherstellung von Windows ist praktisch, ersetzt aber kein Sicherungs-Image der Festplatte, da die Systemwiederherstellung nur bestimmte Dateitypen schützt bzw. überwacht. Das sind insbesondere jene, die zum Ausführen von Programmen oder Treibern erforderlich sind, wie exe, dll, ini, sys, ocx, drv ect.
Ebenso befindet sich dort auch eine Ausschlussliste, deren Inhalte nicht überwacht werden.
Texte, Tabellen, Bilder, Musik, Videos, Archive (txt, doc, xls, mp3, mpeg, zip, rar, cab, usw.) und persönliche Daten werden ignoriert.

Gilt nur für Windows XP: Welche dies genau sind, steht in der filelist.xml, welche sich im Ordner »%windir%\system32\Restore« befindet und mit einem normalen Texteditor geöffnet werden kann. Der Ordner "Restore" ist versteckt und muss erst sichtbar gemacht werden. Siehe Tipp-Punkt 7 und Tipp-Punkt 2.7

Sollen bestimmte Dateitypen in die Systemwiederherstellung mit aufgenommen werden, kann dies hier angepasst werden. Zuvor ist aber noch der "Schreibschutz" der Datei filelist.xml zu entfernen.

Die Datei Filelist.xml ist ab Vista nicht mehr vorhanden.

In der Microsoft-Liste ist vermerkt, welche Dateitypen in der Systemwiederherstellung überwacht werden: Monitored File Name Extensions

Tipp: Wieviel Speicherplatz wird für die Vista/Win7 Systemwiederherstellung benötigt?
Tipp: Windows Systemwiederherstellungspunkt mit einem Klick


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