Loopbackadapter simulieren für eine weitere Netzwerkkarte für Microsoft Virtual PC

Windows 2000 vergeben keine IP beim Hochfahren, wenn der Rechner nicht auch physikalisch an einem Netzwerk angeschlossen ist. Auch dann nicht, wenn man die IP fest vergeben hat. Nur das Vorhandensein einer Netzwerkkarte reicht nicht.

In der CMD wird dann nach IPconfig ausgegeben:
Medienstatus - Es besteht keine Verbindung.
Dieser Umstand führt dazu, dass Programme, die auf eine IP angewiesen sind, nicht funktionieren.

Wer z.B. mit Software wie Microsoft Virtual PC ein Netzwerk simulieren will, seinen Rechner aber nicht richtig mit Netzwerkendgeräten (Router etc.) verbunden hat, bekommt auch keine IP.

Abhilfe schafft der Microsoft Loopbackadapter. Dieser Treiber gehört zum Lieferumfang von Windows und simuliert eine weitere Netzwerkkarte, die an einem Netzwerk angeschlossen ist.

Installieren Sie über die Systemsteuerung -> Hardware den Adapter wie folgt:

1. Klicken Sie zunächst auf "Weiter"
2. Nachdem der Assistent gesucht hat, beantworten Sie die Frage, ob die Hardware schon angeschlossen wurde, mit "Ja".
3. Im folgenden Dialog werden dann alle bekannten Geräte aufgelistet. Ganz unten in der Liste finden Sie "Neue Hardware hinzufügen".
4. Im folgenden Dialog wählen Sie dann "Hardware manuell aus Liste auswählen".
5. Unter Netzwerkadapter findet sich beim Hersteller Microsoft der Loopbackadapter.

Installieren Sie diesen.
Anschließend vergeben Sie in der Systemsteuerung unter "Netzwerk" diesem Adapter eine feste IP. Beachten Sie aber, dass diese nicht die gleiche wie die der "normalen" Netzwerkkarte sein sollte, da es sonst bei einer echten Netzwerkverbindung zu Problemen kommt. Ändern Sie einfach die vorletzte Ziffer des IP-Bereiches, also z.B. statt 192.168.1.10 auf 192.168.2.10, so dass der virtuelle Adapter in einem anderen Netz arbeitet.

Nun können Sie mit Software wie Virtual PC eine Netzwerkverbindung zwischen Gast und Wirt herstellen.


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