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Die Nachricht hat gerade erst für Aufsehen gesorgt: Die wohl verbreitetste Verschlüsselungssoftware „TrueCrypt“ könnte gehackt worden sein. Ein fremder Code, wurde gemutmaßt, sei in die aktuelle Version  eingeschleust und die Verschlüsselungssoftware könne nicht mehr als sicher betrachtet werden. Die angebotene Version 7.2 bietet nur noch einen eingeschränkten Funktionsumfang. Unter anderem wurde die Möglichkeit entfernt, neue TrueCrypt-Container anzulegen. Zudem entschlüsselt die Version nur noch, codiert aber nicht mehr.

Die offizielle Webseite Truecrypt.org wurde auf die Projektseite „Sourceforge“ umgeleitet. Auf „Sourceforge“ wird eine Warnung angezeigt, dass TrueCrypt nicht mehr sicher sei. Diese Warnung samt einer Anleitung zum Umstieg auf Bitlocker verunsichert Besucher. Bislang wurde aber kein verdächtiger Code gefunden. Diskutiert wird auch, ob es sich tatsächlich um einen Hack handelt. Nicht nur Sicherheitsexperte Brian Krebs hat in seinem Blog ein Zitat von Matthew Green veröffentlicht, einem der Entwickler von TrueCrypt, der vermutet, dass das TrueCrypt-Team selbst dahintersteckt. Es sieht so aus, als hätten die Entwickler keine Interesse mehr an dem Projekt. Die genauen Hintergründe bleiben aber noch unklar. Es empfiehlt sich abzuwarten, bis sich die Situation etwas geklärt hat. Im Übrigen: Windows Vista, Windows 7 und Windows 8 haben Festplattenverschlüsselung integriert.  Bildquelle: TrueCrypt

Zum Blog von Brian Krebs »

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