Datum: | Artikel 2014

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Seit Jahren schon stehen Laserdrucker als Synonym für Spitzentechnologie im Druckerbereich. Wer ein Laserdrucksystem besitzt, hat alle Höhen erklommen und darf als gerüstet gelten für die Zukunft. Aber ist das wirklich so? Bietet ein Laserdrucker tatsächlich jedem Nutzer das Nonplusultra an Leistung oder gibt es manchmal nicht doch bessere und günstigere Alternativen?

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Rasend schnelle Wortgewalt

Zwei Schlagworte, die gern mit Laserdruckern verknüpft werden, sind Geschwindigkeit und Qualität. Ganz ohne Abstriche gilt dies allerdings nur für das Drucken von Texten. Wer regelmäßig Kolonnen von Buchstaben ausgeben muss, freut sich über das gestochen scharfe Druckbild und den enormen Leistungsumfang von Laserdruckern; je nach Modell sind A4-Seiten im dreistelligen Bereich pro Minute keine unrealistische Größenangabe! Auch für Geschäftsgrafiken wie Diagramme und Tabellen stellt ein Laserdrucker die erste Wahl dar, sei es in Farbe oder Schwarz-Weiß. Besonders wichtig für einen effizienten täglichen Gebrauch: Laserdrucker sind weitgehend unempfindlich gegenüber den verwendeten Papiersorten und verlangen kein teures Spezialpapier, um hohe Qualität zu liefern.

Nicht immer ganz im Bild

Etwas anders sieht die Sache aus, wenn sehr aufwändige Grafiken oder gar detailreiche Fotos gedruckt werden sollen. So farbechte und kontrastreiche Qualität, wie sie ein hochwertiger Tintendrucker mit passendem Spezialpapier produziert, kann ein Laserdrucker nicht bieten. Die Auswahl der infrage kommenden Druckmedien ist ebenfalls begrenzt: Systembedingt muss jeder Bedruckstoff über eine gewisse Flexibilität verfügen, weil er während des Druckvorgangs gebogen wird – starke Papiersorten, Karton und starre Medien wie CD-, DVD- oder Blu-ray-Rohlinge können mit einem Lasersystem nicht verwendet werden. Weil der Laserdruck ein thermisches System mit starker Hitzeentwicklung ist, müssen alle Bedruckstoffe zudem in der Lage sein, Temperaturen bis 200 °C auszuhalten. In Bezug auf Beständigkeit kann ein Laserdrucker diesen Nachteil allerdings wettmachen: Im Gegensatz zu Tintendruckern erweist sich der Toner eines Laserdruckers als recht witterungsbeständig – selbst bei hoher Feuchtigkeit kommt es nicht zu unschönen Wischeffekten. Für dokumentenechten Druck und wichtige Unterlagen ist ein Laserdrucker immer erste Wahl.

Immer auf den (Bild-)Punkt einsetzbar

Druckerpatronen von Laserdruckern trocknen auch während längerer Betriebspausen nicht ein, wie das bei Tintensystemen häufig der Fall ist. Ein Laserdrucker ist immer sofort einsetzbar und liefert aus dem Stand hohe Druckqualität. Die vergleichsweise hohen Druckkosten können deutlich gesenkt werden, wenn ein kompatibler Toner von Alternativ-Druckherstellern zum Einsatz kommt – hier werden in der Regel einfach leere Original-Druckerpatronen neu befüllt, was den Produktionsprozess spürbar verbilligt.

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