Datum: | Artikel 2014

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Im Internet gibt es unzählige kostenlose Angebote, die User downloaden können. „Statistisch betrachtet verbringt jeder von uns ca. 8-10 Stunden wöchentlich vor dem Computer. Nicht immer wird diese Zeit für die Arbeit am PC verwendet – nein, vielmehr gibt es zahlreiche kleine und große Gratis-Spiele, mit denen man sich die Zeit vertreiben und Vergnügen verschaffen kann.“ (Quelle: kostenlosspielen.net). Allerdings sollten Sie vorsichtig sein und nicht jedes Angebot annehmen. Es kann durchaus passieren, dass Sie sich dadurch einen Virus einfangen, der Ihren Computer lahmlegt. Wir haben uns im Netz umgesehen und geben Ihnen wichtige Hinweise, wie Sie sich am besten verhalten und Ihren PC schützen.

Grundlegender Schutz durch Antivirenprogramm

Kostenlose Downloads begegnen Ihnen an vielen Stellen. Damit Sie grundsätzlich geschützt sind, ist es wichtig, ein Antivirenprogramm zu installieren. Solche Programme sind sowohl kostenpflichtig als auch kostenlos erhältlich. In den meisten Fällen reicht ein kostenloses Programm aus. Möchten Sie jedoch eine Unternehmenshomepage vor unbefugten Angriffen schützen oder legen Wert auf persönlichen Support, lohnt es sich, Geld zu investieren. Egal ob es Geld kostet oder ob Sie es kostenfrei erhalten: Es ist notwendig, dass das Antivirenprogramm immer auf dem neuesten Stand ist. Im Allgemeinen lässt es sich so einstellen, dass sich Updates automatisch herunterladen. Müssen Sie sich selbst darum kümmern, lassen Sie die Finger davon. Die Gefahr ist groß, dass Sie es im Stress des Alltags und Jobs vergessen.

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Downloads sind überall im Angebot. Um einen zusätzlichen Schutz zu haben, bietet es sich an, einen Online-Virenscanner zu nutzen. Er ist aber lediglich als Zusatz anzusehen und ersetzt auf keinen Fall das Programm auf dem PC.

Seriöse Spiele erkennen

Verbringen Sie Ihre Zeit gerne damit zu spielen, sollten Sie dies auf bekannten und seriösen Seiten machen. Es gibt einige Hinweise, die darauf hindeuten, dass etwas nicht mit rechten Dingen zugeht.

  • Lassen Sie die Finger davon, sich auf Seiten zu registrieren, die mit garantierten und hohen Gewinnen werben.
  • Handelt es sich um ein Spielcasino, achten Sie darauf, dass eine offizielle Lizenz vorhanden ist. Beliebt sind beispielsweise Lizenzen von Malta oder Curacao. Da es für die Anbieter mit Aufwand und Kosten verbunden ist, eine Lizenz zu bekommen, spricht das Vorhandensein für Seriosität.
  • Springen bei nahezu jedem Klick, den Sie auf der Seite machen, nervige Pop-ups auf? Sie können mit einem Blocker die Werbung daran hindern zu erscheinen oder den Anbieter meiden. Das Risiko ist vorhanden, dass Sie versehentlich beim Schließen eines Fensters auf den falschen Button geraten und sich dadurch bei einem unseriösen Anbieter einen Virus einfangen.
  • Wer online etwas verkaufen will, muss dem Interessenten klar und deutlich vermitteln, dass er einen Kaufvertrag eingeht. Es ist so relativ schwer, unbeabsichtigt etwas anzuklicken. Selbst bei kostenlosen Spielen ist es in vielen Fällen notwendig, Geld zu investieren, um mehr Ausstattung zu bekommen oder schneller agieren zu können. Sind Sie jedoch auf einen Betrüger hereingefallen, der Ihnen eine Rechnung über eine Leistung schickt, von der Sie sicher sind, sie nicht in Anspruch genommen zu haben, müssen Sie nicht bezahlen. Lassen Sie sich von ihm nachweisen, dass Sie tatsächlich einem Vertrag abgeschlossen haben. Unseriöse Anbieter sind dazu nicht in der Lage.
  • Bevorzugen Sie Spiele, die Sie online spielen, und verzichten Sie auf mysteriöse Downloads.
Recht, Unrecht Pixabay

Ist Ihnen ein Schaden wiederfahren, bleibt Ihnen oft nur der Gang zur Polizei.

Lästige Adware löschen

Natürlich muss es nicht so weit kommen, dass Ihnen hohe Kosten entstehen. Schaden entsteht bereits, wenn Sie sich Adware einfangen. Sie lässt sich im Browser nieder und sorgt dafür, dass sich die Startseite ändert und sich Werbefenster öffnen.

  1. Schauen Sie in Ihrem Programm-Verzeichnis auf dem Computer nach, ob sich dort Programme befinden, die Ihnen unbekannt sind. Mit der Suchmaschine lässt sich schnell herausfinden, ob es sich um Adware handelt. Deinstallieren Sie sie.
  2. Im Internet finden Sie außerdem Programme, mit denen Sie Adware entfernen können. Informieren Sie sich aber darüber, ob es sich um einen seriösen Anbieter handelt. Vor allem bei kostenlosen Herstellern besteht wiederum die Gefahr, dass Sie sich beim Download erneut schädliche Ware herunterladen.

Vorsichtig bei unbekannten E-Mails

Wenn Sie gerne Ihre Zeit mit Games verbringen, erhalten Sie sicherlich häufig E-Mails, in der der Absender Sie zu einem neuen Spiel einlädt oder Ihnen ein anderes Angebot macht, das viele Gamer interessiert. Hier liegt eine große Gefahr, da viele User solchen Absendern vertrauen, obwohl sie sie nicht kennen. Der Aufbau des Newsletters oder der Einladung ist häufig sehr geschickt, sodass der Empfänger denkt, er hätte sich dort persönlich eingetragen. Allerdings kommt es ebenso oft vor, dass E-Mail-Adressen in den Verkauf gelangen und dadurch in unseriöse Hände gelangen.

Während es noch harmlos ist, die E-Mail zu öffnen und zu lesen, ist es weitaus gefährlicher, eine Anlage zu öffnen. Hier können sich bei unbekannten Anbietern Viren verstecken, die sich durch das Öffnen verbreiten. Ebenso ist es möglich, dass sich in der Mail ein Link befindet, der anzuklicken ist, um zu einem Download oder einem angeblich innovativen Spiel zu gelangen. Hiervon sollten Sie auf jeden Fall die Finger lassen. Es besteht die Gefahr, dass es sich um eine sogenannte Phishing-Mail handelt, die lediglich im Sinn hat, den Computer nach interessanten Daten auszuspionieren, wie die Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen warnt. Riskant ist es, wenn dabei Passwörter oder Bankverbindungen ans Tageslicht kommen. Häufig sind die E-Mails sehr gut gemacht und sind denen von offiziellen Stellen zum Verwechseln ähnlich. Wer vermutet außerdem hinter einer Nachricht eines Virenscanners eine Phishing-Mail? Da dies bereits vorgekommen ist, ist ein gesundes Misstrauen immer angebracht.

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