| Dual Monitor Adapter von Kensington |
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| Vorstellungen - Vorstellungen 2008 | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Dual Monitor Adapter von Kensington verbindet bis zu 6 BildschirmeIch vermisse regelmäßig unterwegs mein vom Home-Office unter Windows gewöhntes Doppelmonitorsystem. Das realisiere ich zu Hause über eine Grafikkarte mit zwei Ausgängen, an denen je ein Monitor hängt. Ein zweiter Monitor lässt sich immer mal noch auftreiben, der Anschluss ist mittlerweile am Notebook im Gegensatz zu früher auch nicht mehr so schwierig. Bei meinem Notebook kann der Windows-Desktop auf zwei Bildschirme erweitert werden.
In einigen Arbeitssituationen benutze ich noch einen zweiten Computer mit einem zugehörigen Monitor, um ein Vergleichsdokument neben den Arbeitsmonitoren darzustellen. "Mein" MiniMac hat nur einen DVI-Ausgang, ein Doppelmonitorsystem ist über die interne Grafikkarte also nicht möglich. Für solche und ähnliche Situationen ist der Dual Monitor Adapter von Kensington über den USB-Anschluss gedacht: „Einfach in den USB-Port von Notebook, Mac oder PC einstöpseln und der Adapter stellt via DVI (Digital Visual Interface)-Ausgang die Verbindung zum externen Monitor her. Das Hin- und Herklicken zwischen einzelnen Fenstern auf nur einem Monitor fällt weg – Multitasking wird zum Kinderspiel. Dank DVI-Output stellt sich die Benutzeroberfläche klar und ohne Wackeleffekt dar. Bis zu sechs Monitore können so problemlos mit Dual Monitor Adaptern angeschlossen werden. Allerdings hat die Sache auch ihren Preis: Der Dual Monitor Adapter ist für ca. 105 Euro im Handel erhältlich." Soweit zumindest die Werbung. Wie sah das Ganze in der Praxis aus? Damit über mehr als einen angeschlossenen zusätzlichen Monitor Aussagen möglich sind, wurden erst eines und dann zwei Geräte an einem Monitor getestet.
Beispiel: Einer hoch, einer querFür den Test und für den Komfort habe ich einen Dual Monitor Adapter von Kensington mit auf die Reise genommen, um einen der Monitore am Gast-Arbeitsplatz zu benutzen. Das Gerät ist so klein, dass es nahezu ohne Zusatzgewicht in der Notebook-Tasche Platz findet. Es waren nur wenige Handgriffe nötig, um neben meinem Notebook einen zweiten Monitor im Hochformat als Kontrollbildschirm für Word-Dokumente einzurichten.
Beim ersten Anschluss des Adapters via USB wird die Installation des Treibers erforderlich. Danach erscheint im Systray ein Symbol, das die Steuerung übernimmt. Ohne die Bildschirmeinstellungen von Windows zu benutzen, wurde der Monitor auf "links" gestellt und dann erst physikalisch am Monitor und anschließend via Menü auf Hochformat gestellt. Die Qualität war gut, obwohl ich nur den analogen Anschluss des Monitors angesteuert hatte. Gelegentlich flimmerte die Anzeige, wenn auf dem Notebook mehrere Anwendungen liefen. Aber sonst: gelungener Test dieser Konfiguration. Der in der Abbildung ebenfalls sichtbare Notebook-Ständer von Kensington sorgt übrigens dafür, dass der Notebook-Monitor ergonomisch die richtige Höhe hat. Mehr als ein weiterer MonitorBis zu sechs Monitore sollen via je einem Dual Monitor Adapter von Kensington per USB an einen Computer angeschlossen werden können. Das ist sicher auch von der Leistung des Computers abhängig. Der Adapter ist kompatibel mit den 32-bit-Versionen von Windows XP und Vista, Mac-Nutzer können sich ihren Treiber herunterladen unter http://us.kensington.com/html/12118.html (unter dem ersten Punkt). Ich habe den Anschluss von zwei Geräten zusätzlich zu meinem Doppelmonitorsystem aus Samsung SynchMaster 225MW und einem zweiten Samsung ausprobiert. Egal, wie viele Monitor Adapter via USB angeschlossen werden, es ist nur einmal die Installation des Treibers nötig. Der ist in der Lage, mehr als einen Monitor zu verwalten und dann je Monitor die Auflösung und auch die Lage des Bilds zu steuern. Mit wenigen Mausklicks kann dann durch das Menü gesteuert werden, welcher der beiden Zusatzmonitore aktiv ist.
Die Qualität war gut, obwohl ich wegen der fehlenden DVI-Eingänge an den Monitoren nur den analogen Anschluss angesteuert hatte. Für das Feintuning habe ich in diesem Fall noch die Windows-Einstellungen bemüht. Wenn dort wie im abgebildeten Fall mehr als ein Monitor angeschlossen ist, können die Monitor-Symbole mit der Maus an die richtige Stelle gezogen werden, damit auch der Mauszeiger auf dem jeweiligen Bildschirm landen kann.
Der Treiber arbeitet gut: Beim Deaktivieren eines Monitors über die Steuerung im Systray werden die Fenster von diesem Monitor auf den Hauptbildschirm zurückgesetzt. Ich habe mehrere Anwendungen auf die seitlichen Monitore geschoben. Das Bild des DVBViewer allerdings lief nur auf dem Hauptbildschirm. Da aber der PC ohnehin schon ein wenig belastet war mit der Ansteuerung der Monitore, habe ich anderes auch nicht versucht. Echte Power wird vermutlich nur dann erlebbar, wenn an einem modernen Computer am Adapter direkt über DVI gegangen werden kann. Ob dabei aber z.B. die Bilder mehrerer IP-Kameras in der maximal möglichen Aufrüstung auf bis zu acht mögliche Bildschirme übertragen werden können, bleibt einem umfangreicheren Praxistest vorbehalten Aber es geht auch mit zwei Adaptern gut in die Vollen: Wenn die Monitore je zwei Eingänge gehabt hätten, hätte an jedem der Monitore selbst durch Wahl der Quelle wahlweise das Bild eines anderen PCs gezeigt werden und so zwischen einer Vierer-Anzeige an einem PC und der Anzeige von vier Computern gewählt werden können. In der Praxis hat es aber schon beim Vierersystem einiger Übung bedurft, um die Steuerung mit der Maus zu realisieren.
FazitDer Dual Monitor Adapter von Kensington ist ein kleines, handliches und vor allem nützliches Gerät, mit dem ein zusätzlicher Monitor via USB an einen Computer angeschlossen werden kann. Mit der entsprechenden Anzahl Adapter können durch den Treiber bis zu sechs solcher Monitore angeschlossen werden. Allerdings ist der Preis je Adapter mit ca. 100 Euro so hoch, dass vor der Ausgabe schon die Frage nach dem Einsatz beantwortet werden sollte. Für einen zweiten Monitor am MiniMac, wo ein Doppelmonitorsystem mit Bordmittel nicht realisierbar ist, ist der Kensington sicher eine gute Wahl. Für eine Schalt- oder Überwachungszentrale ist die Variante mit zwei zusätzlichen Adaptern als Lösung ebenfalls denkbar. Den Haupteinsatz sehe ich in variablen Konfigurationen, wo Monitore nur zeitweilig als Erweiterung der Anzeige nötig sind.
PCDJoe, 14.08.2008
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