Datum: | Artikel 2014

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In Zeiten, in denen es immer mehr Freelancer gibt, die ihrer Tätigkeit von zu Hause aus nachgehen, gewinnt das Motto »Zeit ist Geld« immer mehr an Bedeutung. Häufig arbeiten sie auf Projektbasis, vergeudete Zeit kostet sie somit Geld. Deshalb liegt es im Interesse dieser Menschen, ihre Arbeitsumgebung intelligent zu vernetzen. Die passende Software dafür stellen wir im Anschluss vor.

Smart Home – das Haus wird intelligent

Das Thema Smart Home ist noch relativ jung. Noch hat sich diese bequeme Technologie nicht flächenweise in die eigenen vier Wände ausgebreitet. Dennoch besteht steigendes Interesse, wie eine Studie von Fittkau & Maaß Consulting zeigt: Jeder zweite möchte seine Heizung über das Internet regeln, Fenster öffnen und schließen (44,1 %) oder die Beleuchtung ein- und ausschalten.

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Obwohl diese Technologie auf den ersten Blick den Eindruck hinterlässt, lediglich dem Bewohner des Hauses das Leben einfacher und angenehmer zu machen, hat sie auch noch einen weiteren Vorteil: Sie schont die Umwelt. Durch die Kontrolle aller Elemente in einer Wohnung wird keine Energie verschwendet – was natürlich auch den Geldbeutel schont. Gleichzeitig muss sich der Bewohner weniger Gedanken um diese Aufgaben machen und kann seine Energie auf wichtigere Aufgaben, ergo seine Arbeit, fokussieren.

Produktivität vs. Arbeitszeit – warum sie nichts gemeinsam haben

Ein großes Problem der heutigen Gesellschaft ist, dass Menschen immer flexibler sein müssen. Sie arbeiten durchaus häufig über ihre regulären Arbeitsstunden hinaus, nicht aber, weil so viel Arbeit erledigt werden muss, sondern weil sie diese nicht effizient erledigen. Lange Arbeitszeiten sind folglich kein Indiz dafür, dass zu viel Arbeit anliegt. Mangelnde Produktivität könnte der Grund sein. Seine Produktivität steigert man folgendermaßen:

  1. Den Arbeitstag sollte man vor dem Schlafengehen planen.
  2. Den Arbeitstag beginnt man im Idealfall mit den schwersten Aufgaben.
  3. Eine To-Do-Liste hilft, den Überblick zu behalten.
  4. Unwichtige Dinge kann man aus dem Tagesplan streichen.
  5. Häufige, regelmäßige Pausen erhöhen die Konzentration.
  6. Unnötige Ablenkungen müssen eliminiert werden.
  7. Auch im Home-Office sollte man nicht für Familie und Co. erreichbar sein.

Weitere Tipps für eine produktive Arbeitsumgebung haben wir in unserem Artikel hier zusammengefasst.

Appgefahren: Applikation für jeden Fall

Zur Bewältigung typischer Probleme und zur Erhöhung der Produktivität gibt es heute die passende Software. Einige davon stellen wir im Anschluss vor:

  • Cold Turkey: Eine Windows-Software, mit der man bestimmte Webseiten blockieren kann. Die Software wurde ursprünglich für Studenten entwickelt, eignet sich aber auch für Arbeitnehmer. Die kostenlose Version blockiert ausschließlich Webseiten, die kostenpflichtigen Varianten können auch verhindern, dass Software startet.
  • Focus Booster: Eine Applikation zur Verwendung der Pomodoro-Technik, die in den 1980er Jahren von Francesco Cirillo entwickelt wurde. Sie besagt, dass es effektiver ist, in kurzen Perioden zu arbeiten und dabei alle Ablenkungen zu eliminieren.
  • Notepad ++: Ein kostenloser, praktischer Ersatz zum von Haus aus installierten Notepad. Im Vergleich zur klassischen Version bietet diese Notepad-Variante zusätzlich Funktionen wie Syntax-Highlighting, Zeilennummern, Lesezeichen und vieles mehr.

Smartes Phone: Smartphone-Applikationen für produktive Menschen

Ein Artikel auf blog.viking.de hat uns darauf aufmerksam gemacht, wie viele Apps es für Menschen gibt, die produktiv sein möchten. Es reicht nicht aus, lediglich auf seinem Windows-Rechner passende Software zu installieren und Störungen rund um die Arbeitsumgebung zu eliminieren. Das Smartphone ist mittlerweile der treue Begleiter vieler Menschen – und darauf lässt sich durchaus die eine oder andere Aufgabe erledigen, wenn man nicht im eigenen Büro ist. Mit der Android-App After Call kann man zum Beispiel Notizen nach einem beendeten Telefon machen, mit My Overtime lassen sich Überstunden einfach erfassen und festhalten, während man mit CamCard Lite Visitenkarten scannen und in seine Kontaktliste einfügen kann.

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