Der deutsche Support richtet Ihnen auf Wunsch für einen Stundensatz von 75 Euro zzgl. Ust. den Central Server mit Proxy in ein bis zwei Stunden remote ein. Sprechen Sie uns bitte direkt an, wenn Sie das wünschen.

Der DW Server 11 ist kein Hochleistungsserver. Dementspechend gering sind auch die Systemanforderungen.

In einem Satz beanwortet: Es wäre wohl jeder aktuell erhältliche SOHO - Computer überdimensioniert.
Als Datenbank Engine kommt der Microsoft SQL Server Compact 4 zum Einsatz. Festplattenplatz werden ca. 100 MB benötigt. OS: von XP bis zu den aktuellen in 32- oder 64Bit.

Zudem benötigen Sie keine gesonderte Lizenz für den Server. Mit einer DameWare-Produktlizenz  lässt sich bereits der Server nutzen.

Installation:

1. Laden Sie die aktuelle Installationsdatei (ZIP) aus unserem DameWare-Dowloadbereich für die Version 11 und entpacken Sie die darin enthaltene EXE-Datei. Führen Sie diese aus.

2.Folgen Sie dem Installationsdialog bis:

DWS11_1
DWS11_2

Wählen Sie die beiden Programme DRS und MRC (in der Reihenfolge) ab. Zum Serverbetrieb sind sie nicht erforderlich. Bei Bedarf können sie später mit den separaten Installern nachinstalliert werden.

Nach erfolgreicher Installation erhalten Sie folgenden Abschlussdialog:

DWS11_3

Nach Bestätigen von Fertigstellen geht es weiter:

DWS11_4

Hier können Sie nun evtl. vorhandene Lizenzen eintragen oder zum Testen den Licensor-Dialog schließen. Die Lizenzen können Sie auch später noch eingeben.

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Brechen Sie bitte nicht ab, bis der Konfigurationsvorgang abgeschlossen ist. Der Server würde unkonfiguriert bleiben und ein Verbindungsversuch hätte diese Meldung zur Folge:

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Nun geht es weiter:

DWS11_7

Hier sehen Sie die Minimlakonfiguration. Der Central Server läuft und ist bereit, Verbindungen entgegen zu nehmen. Achten Sie bitte darauf, dass keine Firewall die u.g. Ports blockiert. Der Server ist mit seinem Namen oder der IP-Adresse erreichbar. Sollte es zu einer Meldung: Verbindungsproblem des Servers kommen, dann tragen Sie bei IP-Adresse/Hostname: LOCALHOST ein.

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Zum Internetproxy kommen wir später. Zuerst schließen wir diese Installation ab.
Im folgenden Abschlussdialog sehen Sie die konfigurierten Komponenten, was Sie als nächstes tun können und, ganz wichtig, die Standard Login-Daten für die nachfolgende Administrationskonsole.

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Auf Ihrem Destop wurden 2 neue Verknüpfungen angelegt:

DWS11_10

Mit der ersten Verknüpfung starten Sie die DW-Server Admin Konsole, mit der zweiten erreichen Sie uns im Supportfall.

Einige Virenscanner erkennen das Supporticon/programm als virulent. Da ist eine Falschmeldung. Diese kleine Script wurde mit AutoIT programmiert und diese kompilierte Scripte sind millionenfach im Einsatz.

Den Konfigurationsassistenten den Sie gerade beendet haben, finden Sie unter Programme -> SolarWinds -> DameWare Server -> Configuration Wizard.

Beim Starten der zuvor erwähnten Admin Konsole erhalten Sie zuerst den Login-Dialog. Die Login-Daten haben Sie ja schon dem letzten Dialog der Konfiguration entnehmen können.

Die Verbindungseinstellungen können Sie unter verschiedenen Profilen speichern. Dies ist insofern praktisch, da Sie mit der Admin Konsole mehrere Server administrieren können.

DWS11_11 DWS11_12

Zur Verwaltungskonsole oder Adminkonsole möchten wir hier nicht näher eingehen. Das Meiste ist selbst erklärend.

Evtl. aber noch ein paar Worte zur Übersetzung.
Sie werden feststellen, dass nicht alles überstetzt wurde. Einige Screens sind gemischt, Englisch und Deutsch. Nun ist uns nicht etwa die Lust vergangen sondern die englischen Phrasen waren für die Übersetzung nicht zugänglich, was aber noch nachgebessert wird.

Konfiguration:

Im zweiten Teil dieser Anleitung möchten wir Ihnen die Konfiguration für die Internetfunktionalität näher bringen.
Wir möchte ja erreichen, dass Benutzern außerhalb unseres LANs, also im Internet, Support angeboten werden kann. Dies ist der Einsatz der Internet Proxy Komponente.

Aber zuerst nochmal die Grafik hierzu:

DWS11_13

Das Schaubild von SolarWinds war etwas missverständlich, darum haben wir es etwas modifiziert, zu sehen am Symbol für den Proxy 2. Dieser läuft auf der Maschine, auf der auch der Central Server läuft.

Sehen wir uns aber zuerst den Proxy 1 genauer an. Dieser fungiert als Gateway zwischen Internet und Lan.
Auf dieser Maschine muss der DameWare Central Server nicht laufen. Es reicht der Internet Proxy.

DWS11_14

Im obigen Fenster ersetzen Sie bitte "IhrHostname" mit Ihrer Domäne oder der IP-Adresse, über die der Proxy erreichbar ist.

Die markierten Daten im nachfolgenden Abschlussdialog sind sehr wichtig. Sie dienen zum Pairing mit Proxy 2!

DWS11_15

Bisher kannten sich die beiden Proxykomponenten (1 und 2) noch nicht. Das werden wie jetzt ändern.

Die nächste Konfiguration findet auf der Maschine des Central Servers statt.

Wenn wir zurückschauen, haben wir diese Ausgangssituation:

DWS11_16

Nun verbinden wir den Proxy 2 mit dem Netzwerk, also mit Proxy 1.
Dazu benötigen Sie den Namen oder die IP-Adresse von Proxy 1 und das vorhin generierte Pairing Passwort.

DWS11_17

Testen Sie die Verbindung mit "Verbindung testen". OK?? Dann kennen sich die beiden von jetzt an.

Um die Internetsession mit Benutzern außerhalb Ihres Netwerkes erfolgreich zu benutzen, müssen Sie Ihre Firewall oder Ihren Router nach außen dementsprechend modifizieren, damit TCP Requests zum DameWare Internet Proxy (DIP) weitergeleitet werden.

Den DIP können Sie auf einer Maschine mit oder ohne vorhandenen Web Server installieren.

Anmerkung: Benutzen Sie die Testmöglichkeit im Konfigurations-Assistenten um sicherzustellen, dass Benutzer von außen erfolgreich durch Ihre Firewall oder Router kommunizieren können.

DIP Installation ohne einen Web-Server

Wenn Sie den DIP auf einem Computer ohne Webserver installieren, müssen Sie die Ports 443 und 80 auf der Firewall oder dem Router öffnen. Erstellen Sie eine Weiterleitungsregel um den TCP-Traffic zu Ihrer Internet Session URL zum DIP geleitet wird.

Für eingehende Verbindungen müssen zusätzlich die Ports 6130, 6132 und 6133 geöffnet werden.

Anmerkung: Wenn Sie kein Zertifikat einer befugten Authentifizierungsstelle besitzen, wird der Benutzer eine Sicherheitswarung erhalten, die er bestätigen muss, wenn er den Internet Agent downloaden möchte.

DIP Installation in Koexistenz mit einem Web-Server

Wenn Sie den DIP auf einem Rechner installieren, auf dem schon ein Web-Server vorhanden ist, sind die Ports 443 und 80 bereits geöffnet. Zusätzlich müssen Sie die anderen Ports, wie weiter oben beschrieben, öffnen.
Danach müssen Sie eine Regel erstellen, damit die Kommunikation der Internet Session zum DIP geleitet wird.

Anmerkung: Apache kann nicht mehrere Sites auf Port 443 bereistellen. Wenn Sie also HTTPS schon mit Apache benutzen, können Sie den DIP auf diesem Rechner nicht benutzen.

Warum müssen die Ports 443/80 (HTTPS/HTTP) geöffnet sein?
Der DIP benutzt entweder Port 443 (HTTPS) oder Port 80 (HTTP), um mit MRC und dem Internet Agent des Endbenutzers zu kommunizieren. Er stellt dafür einen eigenen Web-Server zur Verfügung, über den der Internet Agent heruntergeladen werden kann. Die vorgegebene Portnummer kann im Konfigurations-Assistenten geändert werden. Wenn Sie für den DIP den Port 443/HTTPS wählen, wird ein selbst signiertes Zertifikat erstellt und installiert. Wenn schon ein Zertifikat existiert, wird dieses benutzt und es wird kein neues erstellt.

Port 6130 (Moble Gateway Kommunikationsport)

Mobile Gateway "lauscht" auf diesem Port und erlaubt damit die Kommunikation zwischen dem mobilen Client und dem remote Computer. Auch diese  Portnummer können Sie im Konfigurations-Assistenten ändern.

Port 6132 (DameWare Central Server und DIP Kommunikationsport)
DameWare Central Server und DIP "lauschen" auf diesem Port und ermöglichen somit die Kommunikation zwischen MRC und dem remote Agent/Internet Agent.

Port 6133 (DameWare Service Port)
DameWare benutzt diesen Port für die Kommunikation zwischen den Central Server Komponenten. Diese "lauschen" auf die ganze Inbound Kommunikation auf diesem Port.

Allgemeine Probleme der Firewall- oder Routerkonfiguration

Die Webseite startet nicht
Wenn 2 oder mehr Webseiten den Port 443 benutzen ist es möglich, dass nicht DameWare Produkte nicht starten. In diesem Falle ändern Sie die Ports der anderen Produkte, benutzen Sie unterschiedliche IP-Adressen oder installieren Sie jedes Produkt auf einem separaten Rechner.

Die Kommunikation funktioniert nicht
Wenn der Endbenutzer die Internet Session URL nicht erreicht oder den Agent nicht herunterladen kann, sind evtl. die entsprechenden Ports nicht geöffnet. Überprüfen Sie in diesem Fall die Einstellungen an Firewall oder Router.

Damit ist die Konfiguration beendet.

Wenn alles funktionietr hat, dann schau e's so aus:

DWS11_18

Bei der Markierung steht dann natürlich der Name oder die IP-Adresse Ihres Proxy 1!! (/dwnl/ nicht vergessen, das ist vorgegeben).

Beachten Sie, dass die Verbindung über HTTPS Port 443 aufgebaut wird, d.h. bestätigen Sie nachfolgende Zertifikatsmeldungen!!

Quelle: Ramgesoft

Posted in: DameWare FAQ

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