43-Zoll-Fernseher Test 2020

Die besten 43-Zoll-Fernseher im Vergleich.

Das Wichtigste in Kürze
  • Ein 43 Zoll großer Fernseher bietet eine solide Grundlage für sämtliche TV-Offerten: Weder zu groß noch zu klein passt dieser Begleiter zu jeder Zimmergröße.
  • Dank der UHD-Auflösung gewährleistet ein entsprechender 43-Zoll-TV auch aus nächster Nähe ein sehr scharfes Bild, sodass der empfohlene Abstand von gut 2,7 Metern unterschritten werden darf.
  • Mittlerweile werden nahezu alle 43 Zoll großen Fernseher als sogenannte Smart-TVs konzipiert. Hierbei handelt es sich um Modelle, die einen Zugang ins Internet bieten und mit Kleinstprogrammen, sogenannten Apps, kompatibel sind.

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Der Fernseher kann sich im wahrsten Sinne des Wortes nach wie vor sehen lassen: Ungeachtet der zahlreichen Möglichkeiten, mit denen Smartphones und Tablets aufwarten, kann der Fernseher in Sachen Unterhaltung und Information immer noch überzeugen. Eine grundsätzliche Eigenschaft jedes Fernsehers ist die Größe, besser gesagt die Bildschirmdiagonale.

Ein 43 Zoll großer Fernseher darf als ein Mittelmaß der Flachbildwelten erachtet werden, denn im Vergleich zu den Kleinstmodellen im 32-Zoll-Typ und den XXL-Vertretern samt 70-Zoll-Diagonale positioniert sich ein Fernsehgerät mit 43 Zoll in einem soliden Mittelfeld.

Doch: Es kommt nicht nur auf die Größe an! Bildqualität und Funktionalität beispielsweise stellen nur zwei weitere wichtige Aspekte dar, die Sie vor dem endgültigen Schritt, einen 43-Zoll-Fernseher zu kaufen, unbedingt beachten sollten.

Im 43-Zoll-Fernseher-Vergleich 2020 klären wir über diese und weitere Aspekte auf, geben Tipps für die Nutzung und lenken den Blick auf aktuelle Trends, sodass Sie mit nur wenig Aufwand in den Genuss des, für Sie persönlich, besten 43-Zoll-Fernsehers gelangen.

Wir orientieren uns bei der Kaufberatung übrigens auch an Testportalen wie Stiftung Warentest, denn die Tests der 43-Zoll-Fernseher solcher Institute sind immer aktuell. Wir wünschen viel Spaß beim Vergleichen und Finden Ihres individuellen 43-Zoll-Fernsehers auf Vergleichssieger-Niveau.

1. Der 43-Zoll-Fernseher-Test, den Sie selbst machen sollten

43 Zoll machen umgerechnet 109 Zentimeter. Fernseher mit 43 Zoll großen Bildschirmen passen demnach gut in kleinere sowie mittelgroße Zimmer, da sie hier weder zu groß noch zu klein wirken. Um den optimalen Abstand zwischen Zuschauer und Schirm zu errechnen, kann die einfache Formel „Bildschirmdiagonale x 2,5“ angewendet werden.

Im Falle eines Fernsehers mit 43 Zoll ergibt dies einen Abstand von gut 272 Zentimetern. Zum Vergleich werden für weitere Kategorien folgende Entfernungen empfohlen.

  • Auf einem Abstand zwischen 1,0 und 1,5 Metern ein 32 Zoll großer Fernseher.
  • Auf einem Abstand zwischen 1,5 und 2,6 Metern ein 40 Zoll großer Fernseher.
  • Auf einem Abstand zwischen 1,6 und 2,7 Metern ein 42 Zoll großer Fernseher.
  • Auf einem Abstand zwischen 1,8 und 3,0 Metern ein 46 Zoll großer Fernseher.
  • Auf einem Abstand zwischen 1,9 und 3,1 Metern ein 47 Zoll großer Fernseher.
  • Auf einem Abstand zwischen 2,0 und 3,3 Metern ein 50 Zoll großer Fernseher.
  • Auf einem Abstand zwischen 2,2 und 3,6 Metern ein 55 Zoll großer Fernseher.
  • Auf einem Abstand zwischen 2,4 und 3,9 Metern ein 60 Zoll großer Fernseher.
  • Auf einem Abstand zwischen 2,6 und 4,3 Metern ein 65 Zoll großer Fernseher.

Tipp: Achten Sie beim 43-Zoll-Fernseher-Test unbedingt darauf, dass sich die Angabe von 43 Zoll auf die Bildschirmdiagonale bezieht. Manche Marken zeichnen nämlich die gesamten Maße des 43-Zoll-Fernsehers als Bildschirmdiagonale aus, sodass ein 43-Zoll-Fernseher 109 cm inklusive Rahmen misst und somit einem 43 Zoll großen Fernseher bildschirmtechnisch gesehen in der Breite nachsteht!

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Ein kleiner Exot: Mit 200 Hertz liefert Tristan Auron einen LED-Fernseher mit einer sehr hohen Wechselrate.

Halten Sie den angeratenen Abstand von gut 2,7 Metern ein, dürfen Sie sich des bestmöglichen Bildes gewiss sein. Dies hängt mit der Anordnung der Pixel zusammen: Sitzen Sie zu dicht vor dem Fernseher, können einzelne Bildpunkte sichtbar werden; das Bild wirkt schwammig. Sitzen Sie zu weit vom Fernseher entfernt, drohen Erkennungsschwierigkeiten.

Allerdings: Da sich seit einiger Zeit vermehrt 43-Zoll-Fernseher mit UHD finden, kaufen und genießen lassen, dürfen Sie häufig auch auf einer kürzeren Distanz mit einem klaren Bild rechnen. Die Pixeldichte bei UHD fällt schließlich so dicht aus, dass selbst aus nächster Nähe keine einzelnen Bildpunkte erkennbar sind.

1.1. Ein Blick aufs Detail: Bildqualität unter der Lupe

Das verbirgt sich hinter UHD

Mit der Bezeichnung UHD ist auf die Auflösung eines Bildschirmes verwiesen: Je nach Anzahl der Bildpunkte, auch Pixel genannt, wird der Bildschirm unterschiedlichen Klassen zugeordnet. Im Falle der UHD-Auflösung beträgt die Anzahl der Bildpunkte 3.840 x 2.160, also insgesamt 8.294.400!

Ein UHD-Fernseher bringt demnach ein viermal schärferes Bild als ein Full-HD-Modell auf den Schirm. Auf einem 43 Zoll messenden Bildschirm macht sich dies besonders bemerkbar, denn die Abstände zwischen den Bildpunkten fallen angesichts des vergleichsweise kompakten Ausmaßes äußerst gering aus: Die dichte Anordnung ergibt ein sehr scharfes Bild, sodass auch aus nächster Nähe keine einzelnen Bildstrukturen zu erkennen sind.

Ein flüssiger TV-Spaß ist Ihnen gewiss. Übrigens: Manche UHD-Fernseher werden auch als 4K-Fernseher bezeichnet. Beide Techniken unterscheiden sich jedoch – ein ausführlicher Vergleichsratgeber klärt über die Unterschiede zwischen einem 43 Zoll großen UHD-Fernseher und einem 43 Zoll großen 4K-Fernseher auf.

Fernab der Schärfe, gemessen in Pixel, zeichnet sich die Bildqualität maßgeblich durch drei weitere Eigenschaften aus. So haben Schwarz- und Kontrastwerte einen hohen Einfluss auf das Bildschirmniveau. Sollten diese nicht überzeugen, sprich hoch genug ausfallen, droht Ihnen insbesondere bei der Darstellung dunkler Szenen ein schwammiges Bild, da Bereiche mit einer ähnlichen Farbgebung (etwa Blau und Schwarz) ineinander überfließen.

Am anderen Ende der Fahnenstange steht der Helligkeitswert: Die Candelazahl gibt die Leuchtintensität eines Bildschirmes an. Bei einem 43-Zoll-TV sollte diese bei gut 300 liegen – pro Quadratmeter.

Werte oberhalb dieser Grenze sind dem Bild zwar dienlich, wenn sie das Fernsehgerät in der Nähe von Lichtquellen aufstellen möchten, treiben allerdings auch die Stromkosten in die Höhe. Zu guter Letzt spielt die Hertz-Zahl (Bildwiederholungsrate) eine wichtige Rolle.

Im Falle einer Diagonalen von 43 Zoll reichen 100 Hertz aus – noch schnellere Bildwechsel kann das menschliche Auge auf solch einer Fläche nicht wahrnehmen. Arbeitet das Fernsehergerät jedoch mit weit weniger als 100 Hertz, drohen Ruckler und Zerrungen, gefolgt von unschönen Bildsprüngen.

Die Beleuchtungstechnik eines Fernsehers spielt eine grundsätzlich wichtige Rolle. Die Farbintensität, die Lebensdauer und sogar der Stromverbrauch hängen maßgeblich vom Bildschirmtyp ab. Über die wichtigsten Unterschiede zwischen einem 43-Zoll-Fernseher mit LED, LCD und Plasma klärt der Schnellcheck auf.

Bildschirmart Eigenschaften
LCD-Fernseher
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LCD steht für „Liquid Crystal Display“. Gemeint ist hiermit die Auflösung der Inhalte mithilfe von Flüssigkristallen.
Bei einem LCD-Fernseher sind lediglich am Bildschirmrand Leuchtröhren untergebracht, die die Kristalle indirekt erleuchten.
Ein LCD-TV kostet im Schnitt weniger als ein LED-TV.
LED-Fernseher
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Ein LED-Fernseher ist im Grunde genommen ebenfalls ein LCD-Fernseher. Das mittige E steht jedoch für „Emittierend“.
Im Gegensatz zur LCD-Technik arbeitet LED mit einer direkten Hintergrundbeleuchtung: Die Leuchtröhren sitzen hinter den Leuchtkristallen.
Dank der unmittelbaren Beleuchtung können höhere Helligkeitsstufen und kräftigere Farben erzielt werden.
Plasma-Fernseher
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Plasma-Fernseher werden von vielen Experten als Auslaufmodelle erachtet.
Ein dennoch spürbarer Vorteil sind die kräftigen Farben: Bei dieser Bildschirmklasse werden mehrere Pixel gebündelt und ermöglichen eine besonders effiziente Aufteilung der Rot-Gelb-Blau-Komponenten.
Größter Kritikpunkt stellt der Energieverbrauch dar: Ein Plasma-TV benötigt weit mehr Strom als ein LCD- beziehungsweise LED-Modell.

1.2. So stellen Sie Ihren 43-Zoll-Fernseher richtig auf

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Neben kräftigen Armen bedarf das Aufhängen eines Fernsehers Fachwissen und ein kompatibles Montagesystem. Hier handelt es sich um eine schwenkbare Halterung aus dem Hause Hama.

Fernab der Berechnung des Sitzabstandes bei einem TV-Gerät unter Berücksichtigung der Bildschirmdiagonale (43 Zoll in cm ergeben 109 cm beziehungsweise 1,09 Meter) sind ein paar weitere Aspekte beim Aufstellen des Fernsehers zu beachten. So gilt, ganz gleich, ob es sich um einen 65-Zoll-Fernseher, einen 32-Zoll-Fernseher oder eben um einen 43-Zoll-Fernseher handelt, dass sich in der Wand hinter dem Fernseher kein Fenster befinden sollte.

Selbiges gilt für die gegenüberliegende Wand. In diesem Fall drohen Reflexionen sowie Farbverfälschungen. Ratsam ist zudem ein Aufsatztisch: Um auf einer Augenhöhe fernzusehen und von einer möglichst großen Blickwinkelstabilität zu profitieren, kann ein Aufsatz von großem Nutzen sein. Allerdings: Achten Sie auf genügend Stauraum unter sowie neben dem Gerät. Komponenten wie Blu-ray-Player und Konsolen sollen schließlich in unmittelbarer Nähe zum Fernseher Unterschlupf finden.

Zu beachten sind beim Aufstellen auf einer Anhöhe natürlich die unterstützte Kapazität des Untersatzes und das Gewicht des Fernsehers. Eine Alternative stellt das Aufhängen des Fernsehers dar. Hierbei gilt es jedoch, professionelles Handwerkerequipment zu nutzen und die Installation niemals alleine vorzunehmen! Eine kleine Unachtsamkeit reicht aus, schon erleidet der Fernseher einen Totalschaden.

2. Mehr als TV: Smart dank Internet

Nahezu alle 43-Zoll-Fernsehergeräte sind als sogenannte Smart TVs, in Anlehnung an den mobilen Alleskönner alias Smartphone, konzipiert. Zudem sind sie standardmäßig als Flatscreens gehalten, zeichnen sich also durch eine geringe Tiefe aus. Beide Aspekte treffen auf Modelle sämtlicher Hersteller zu, doch Samsung, Philips, Sony und die zahlreiche Konkurrenz setzen mitunter auf sehr verschiedene Betriebssysteme.

Diese stellen die Voraussetzung fürs smarte Fernsehen dar, sodass Sie sich unbedingt über Menüführung, Einstellungsmöglichkeiten und Übersichtlichkeit der Systeme informieren sollten. Dies gilt auch für die Erweiterungsfunktionen via Apps: Je nach Betriebssystem sind die Online-Stores der Anbieter unterschiedlich breit mit Miniprogrammen ausgestattet.

Mit Android beispielsweise erhalten Sie Zugriff auf rund 1 Milliarde Apps aus dem Play Store – von denen allerdings nur ein Teil für die Installation und Nutzung auf einem Smart TV geschaffen ist. Die Möglichkeiten, die sich durch die App-Kompatibilität ergeben, sind nahezu endlos: Streaming-Portale, Spiele und E-Mail-Programme machen nur einen Bruchteil der Optionen, um die ein Smart-TV erweitert werden kann, aus.

Allerdings: Achten Sie auf einen eigenständigen Browser! Viele Hersteller werben zwar mit Internetverbindungen via LAN/WLAN, beschränken den Ausflug ins World Wide Web jedoch auf ganz spezielle Seiten.

Ein klassischer Browser wie man ihn vom PC kennt, bringt das Internet wiederum in seinem vollen Umfang auf den 43-Zoll-Smart-Fernseher. Einen letzten großen Punkt in Sachen Zubehör stellen CI+ Slot und Tuner dar. Welche Tuner-Art sich am besten für Ihren TV eignet, erläutern Ratgeber, doch ein CI+ Modul benötigen Sie auf alle Fälle, sofern Sie Sender digital empfangen und von HD-Signalen profitieren möchten.

2.1. Per 3D eine Dimension weiter sehen

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Ein 3D-Fernseher aus dem Hause Thomson.

Mit der Vorführung hochkarätiger 3D-Kinofilme wie dem Blockbuster Avatar erschienen über Nacht etliche 3D-Fernseher. Mittlerweile hat sich der Hype um den Tiefeneffekt fürs Eigenheim gelegt, doch 3D-Fernseher gibt es nach wie vor. Die Modelle sind nun auch durchaus bezahlbar, können jedoch keineswegs mit solch verblüffenden Effekten, wie man sie vom Kino kennt, überzeugen. Modelle aus der Reihe LTDN von Hisense beispielsweise sind bereits unter 400 Euro zu haben.

Zudem benötigen Sie zum räumlichen Fernsehen nach wie vor eine Brille – entweder eine Shutter- oder eine Polarisationsbrille. Letztere Technik kann nur mit einer eher mauen Auflösung dienen und Shutter-Brillen verlangen eine Stromquelle für die Trennung der Bildsignale.

Ein 3D-Film kann dennoch begeistern: Insbesondere Familien können vom 3D-Ausflug profitieren, da bereits das Fernsehen an sich zu einem Erlebnis wird. Die Auswahl an Inhalt speziell für 3D-fähige Fernseher ist allerdings nicht allzu groß und meist kostenpflichtig.

2.2. Vor- und Nachteile eines 3D-Fernsehers

Den ausschlaggebenden Punkt für das spärliche Angebot von 3D-Fernsehern im 43-Zoll-Format stellt der schwächere Tiefeneffekt gegenüber dem Genuss von 3D-Filmen im Kino dar. Doch es gibt noch weitere Gründe, weshalb sich diese Technik nicht vollends durchsetzen konnte. Die Vor- und Nachteile sehen Sie hier:

  • Ein 3D-Fernseher macht bereits das Fernsehen an sich zu einem Erlebnis. So kann der Genuss des räumlichen Sehens perfekt in Gemeinschaft erlebt werden, da sich schnell ein Film finden lässt, der allen gefällt.
  • Mittlerweile ist die 3D-Technik auch bei günstigeren Fernsehergeräten sehr weit entwickelt, sodass die räumlichen Effekte durchaus überzeugen können.
  • Je nach Auflösungstechnik kann die Qualität des Bildes, insbesondere die Auflösung, deutlich abnehmen.
  • 3D-TVs, die ihren Inhalt per Polarisation darstellen, bieten dem Zuschauer je nach Auflösungsgrad und Brillenqualität ein eingeschränktes Blickfeld: Vor allem bei preiswerten Modellen drohen Schliereneffekte.
  • Filme und insbesondere Sendungen in 3D-Qualität sind rar. So kann der 3D-Genuss schnell enden, wenn nicht regelmäßig neue 3D-Titel nachgekauft werden.

3. Feintuning leicht gemacht

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Die Fernbedienung spielt nach wie vor eine Rolle – trotz Smartphone-Kontrolle!

43-Zoll-Fernsehgeräte können mit allerlei Hightech dienen, doch um in den Genuss eines wirklich großen TV-Spaßes zu gelangen, reicht die integrierte Ausstattung meist nicht aus. Möchten Sie zum Beispiel Sendungen aufnehmen, benötigen Sie einen USB-Stick oder eine externe Festplatte – vorausgesetzt, der Fernseher unterstützt die Aufnahmetechnik.

Eine Grundvoraussetzung für die Nutzung von Geräten, die den Fernseher erweitern sollen, stellt eine umfangreiche Anschlusspalette dar: Manch ein TV mit 43-Zoll-Bildschirm kann mit bis zu 4 HDMI- und USB-Schächten, 2 Display Ports und etlichen Audioeingängen dienen.

Von großer Bedeutung sind auch drahtlose Verbindungsoptionen: Möchten Sie Kopfhörer oder Tastaturen kabellos mit dem Fernseher verbinden, muss dieser ein möglichst aktuelles und breitbandfähiges WLAN-Modul sowie Bluetooth- und NFC-Chip aufweisen. Nur so können Sie mehrere Drahtloskomponenten parallel nutzen. Möchten Sie zum Beispiel Inhalte vom Smartphone auf dem Fernseherbildschirm „spiegeln“, können Sie das dank der passenden App, etwa Miracast, erledigen.

Ein 43-Zoll-Fernseher mit 4K kann sogar Inhalte in vierfacher Full-HD-Auflösung auflösen beziehungsweise hochrechnen (upscalen), sollten Sie die Filme/Fotos in einer niedrigeren Auflösung auf Ihrem Handy gespeichert haben. Apropos: Das Handy darf sogar als Fernbedienung genutzt werden! Social TV, also das Schauen und Kommentieren von Sendungen, kommt dann ebenfalls ins Eigenheim.

So oder so: Möchten Sie einen 43-Zoll-Fernseher möglichst günstig kaufen und zudem Zubehör wie Kopfhörer oder Lautsprecher nutzen, können sich sogenannte Bundles auszahlen. Diese Sets wirken auf den ersten Blick zwar recht kostspielig, sind im Vergleich zum Nachkauf der jeweiligen Komponenten bei Drittanbietern jedoch häufig günstiger.

In puncto Zubehör können übrigens sowohl Platzhirsche wie Grundig und Toshiba als auch kleinere Konzerne wie JVC, Pioneer, TCL, Sharp und Telefunken mit interessanten Angeboten dienen.

3.1. Optimales Bild: herstellerspezifische Besonderheiten

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Ein klassischer 43-Zoll-Fernseher samt LED-Bildschirm.

Insbesondere in puncto Zubehör werben Hersteller mit allerlei Angeboten, mit denen Sie Ihren Fernseher in ein Heimkinosystem ausbauen können. LG und Panasonic etwa sind für Soundbars und Funktürme bekannt, wohingegen Samsung insbesondere mit Blu-ray-Playern zu überzeugen versucht.

Entscheidender für den Fernseherspaß sind jedoch die jeweiligen Bildschirmtechniken, die die Global Player ihren Modellen verpasst haben:

Samsung hat 43-Zoll-Fernseher häufig mit QLED ausgestattet. Eine Art der Lichtkalibrierung, bei der Millionen sogenannter Quantum Dots sowohl durch die Hintergrundbeleuchtung des TVs als auch durch die UV-Bestrahlung durch die Umgebung eine besondere Farbintensität erhalten.

Moderne Sony-43-Zoll-Fernseher können wiederum mit dem Bildprozessor-Chip 4K HDR Prozessor X1 dienen. Der Kleinstrechner bringt so viel Leistung mit sich, dass nicht nur das HD-Fernsehen, sondern auch das deutlich pixelstärkere 4K-Fernsehen reibungslos über den Bildschirm huscht.

Zu guter Letzt können Philips-43-Zoll-Fernseher mit einer Spezialbildschirmtechnik aufwarten: Mit Ambilight wird dem Zuschauer ein besonders augenfreundliches Bildschirmvergnügen garantiert. Unter Beachtung des Umgebungslichtes gewährt ein 43-Zoll-Fernseher mit Ambilight ein kräftiges Bild, welches die Linsen der Augen weit weniger als sonstige Bildquellen in dunkler Umgebung beansprucht.

3.1.1. So wird der Fernseher richtig gepflegt

Gut einmal in der Woche sollte ein TV mit einem Staubwedel oder einem Staubtuch grob gereinigt werden. Vor sowie nach dem Säubern nehmen Sie den Fernseher am besten eine halbe Stunde vom Netz. So können bei der Reinigung keine statischen Ladungen entstehen.

Achtung: Verwenden Sie niemals schmutzige Tücher beziehungsweise solche, die zum regulären Säubern auf Oberflächen dienen. Selbst kleinste Partikel können irreparable Schäden auf dem Bildschirm verursachen!

4. FAQs

Selbst technikaffinen Käufern mögen beim Studieren der zahlreichen Fernseherbeschreibungen zwei grundsätzliche Fragen aufkommen. Denn ganz gleich, ob Sie zu einem Fernseher mit 32 Zoll, 70 Zoll oder eben 43 Zoll greifen: Die Bezeichnungen Curved und HBB TV tauchen immer wieder auf.

4.1. Was bedeutet die Bezeichnung Curved?

Die Bezeichnung Curved darf wörtlich aus dem Englischen übersetzt und auf die Form eines Fernsehers übertragen werden: Curved heißt auf gut Deutsch „gebogen“ und spiegelt demnach de Form des Fernsehgeräts wider. Curved TVs sind nämlich tatsächlich gebogen und galten vor ein, zwei Jahren als regelrechte Bildschirmrevolution.

Große Vorteile dieser Technik sind stabilere Kontrast- und Farbwerte, ein augenfreundlicheres Sehen und nicht zuletzt ein schickes Design. Auf der Contra-Seite stehen jedoch eine erhöhte Anfälligkeit für Reflexionen und die Tatsache, dass die Behauptung, ein Curved TV biete einen räumlichen „Hineinziehen“-Effekt, erst ab einer Bildschirmdiagonale von 65 Zoll bestätigt werden kann. Allerdings: Bei einem 43-Zoll-Fernseher mit Curved-3D-Display ist dieser Effekt ohne Frage spürbar.

4.2. Was bedeutet HBB TV?

Bei HBB TV handelt es sich um die Weiterentwicklung des allseits bekannten, jedoch in die Jahre gekommenen, Videotexts. HBB TV, ausgeschrieben Hybrid Broadcasting Broadband TV, vereint die Möglichkeiten des Breit- und Fernsehfunks: Via Internetzugang werden ausgefallenere Grafiken und kleine Animationen auf dem Fernseher geladen. Der Nutzer kann auch eine direkte Rückmeldung geben. Bestellungen tätigen und an Umfragen teilnehmen stellen nur zwei der vielen Möglichkeiten von HBB TV dar.

Machen Sie den 43-Zoll-Fernseher-Test und finden Sie Ihren persönlichen 43-Zoll-Fernseher-Vergleichssieger.

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