4K-Monitor Test 2018

Die besten 4K-Monitore im Vergleich.

Das Wichtigste in Kürze
  • 4K-Bildschirme bzw. UHD-Monitore besitzen klassischerweise Auflösungen von 3.840 x 2.160 Bildpunkten. Unter allen Full-HD-Monitoren ist dies das höchste Level.
  • Der 4K-Monitor-Test zeigt, dass ein 4K-Bildschirm mit einer entsprechenden Grafikkarte stets über die Anschlüsse DisplayPort 1.2 oder HDMI 2.0 verbunden werden sollte.
  • Sind Sie als Grafiker tätig, so bieten sich 4K-Monitore mit hoher Farbintensität und natürlicher Darstellung an. Als passionierter Gamer sind kurze Reaktionszeiten und eine hohe Bildwiederholungsfrequenz von Bedeutung.

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Mit der technischen Entwicklung kommt der Mensch oft gar nicht mehr mit: alles wird größer, schneller und in folgendem Fall vor allem schärfer.

4K-Monitore versprechen dabei die höchste Auflösung und warten mit gestochen scharfen Bildern auf. Die Werbung erklärt, dass die technische Ausstattung des Bildschirms Ihnen ein vollkommen neues Nutzererlebnis liefert. Dabei stellen sich aber oft die Fragen, was man eigentlich genau unter einem 4K-Monitor versteht und, welche Kriterien bei einer Neuanschaffung zu beachten sind.

In diesem 4K-Monitor-Test 2018 werden die Fragen beantwortet und die verschiedenen Ausführungen miteinander verglichen.

1. Was unter einem 4K-Monitor verstanden wird

Wie stehen Auflösung und Pixel zueinander?

Der Begriff Pixel ist eine andere Bezeichnung für Bildpunkt und steht für den kleinsten Baustein eines Bildes. Die Pixel eines Bildschirms bestehen normalerweise aus den drei Farben Grün, Rot und Blau (RGB). Je höher die Anzahl der Bildpunkte eines Monitors ist, desto schärfer ist das Bild. Unter der Auflösung versteht man schließlich die Menge an Pixel.

Der nachfolgende 4K-Monitor-Vergleich beschäftigt sich mit diesen hochentwickelten Bildschirmen, die sich bereits großer Beliebtheit erfreuen. Auch wenn 4K-Monitore mittlerweile allgemein bekannt sind, sind sich viele Menschen nicht über die Bedeutung der Abkürzung 4K im Klaren. Dabei steht diese für die Zahl 4.000 und bezeichnet die Menge an Pixel an der Breitseite eines dieser Monitore.

Sollten Sie auf Bezeichnungen wie Quad-Full-High-Definition, UHD (Ultra-High-Definition), Ultra-HD oder 4K stoßen, lassen Sie sich bloß nicht irritieren, denn sämtliche Begriffe bezeichnen dasselbe. So wird beispielsweise häufig nach dem Unterschied zwischen UHD und 4K gegoogelt, der allerdings gar nicht existiert. Zu Ultra-High-Definition zählt im engeren Sinne, neben dem Format 4K auch 8K.

Während ersteres eine Auflösung von 3.840 x 2.160 Pixel hat, wartet letzteres mit einem Verhältnis von 7.680 x 4.320 Pixel auf. Manchmal wird auch eine Auflösung von 4.096 x 2.160 Pixel als 4K bezeichnet. Die Herkunft dieses Formats liegt in den ersten Entwicklungsjahren, als noch kein fixes Pixelverhältnis bestand. 4K stand lediglich für die Gesamtanzahl von 8 Millionen Pixel, ohne aber auf das Seitenverhältnis näher einzugehen.

Neben einem UHD-TV-tauglichen Fernseher kann auch ein Computerbildschirm 4K wiedergeben. Der Unterschied fällt Ihnen bei letzterem sogar eher auf, da Sie sich üblicherweise näher am Bildschirm befinden als am Fernseher.

Hier die Vor- und Nachteile eines 4K-Monitors für den PC:

  • sämtliche Details werden für Sie sichtbar
  • positiv beim Bearbeiten von Bildern oder bei Computerspielen
  • Abdeckung weiter Farbräume
  • Wiedergabe natürlicher Farben
  • gestochen scharfe Videos am Fernseher und auch am PC
  • Voraussetzung ist eine entsprechende Grafikkarte inkl. passender Anschlüsse
  • Anzeige des Betriebssystems muss geändert werden, da Icons sonst zu klein

2. Verschiedene Arten von 4K-Monitoren

2.1. LCD bzw. LED

Flache Monitore – mit TFT für „Thin Film Transistor Technik“ – sind stets LCD-Bildschirme. Diese besitzen Flüssigkristalle (deshalb auch LCD für „Liquid Crystal Display“), deren Lichtdurchlässigkeit von der elektrischen Spannung beeinflusst wird. Letztere sorgt auf diese Weise für die Darstellung der jeweiligen Farben.

Im Gegensatz zu LCD beschreibt LED (für „Light Emitting Diode“) lediglich die Beleuchtung des Bildschirmhintergrunds, der nicht wie früher aus Leuchtstoffröhren, sondern aus Leuchtdioden besteht.

2.2. Unterschiedliche Panel-Techniken

Die korrekte Wahl der Displaytechnik hängt von Ihren individuellen Anwendungsformen ab. Egal, ob Sie ein Spieleliebhaber sind, regelmäßig Filme und Serien schauen oder als Grafiker auf eine exakte Nachbearbeitung Ihrer Bilder angewiesen sind: der 4K-Monitor-Vergleich hilft Ihnen bei der Suche nach Ihrem persönlichen 4K-Monitor-Vergleichssieger. Grundsätzlich wird im Endverbraucher-Bereich zwischen drei Displaytechniken unterschieden: TN, IPS und VA.

Typ Beschreibung der Art
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TN (Twisted Nematic)

Eine wichtige Voraussetzung für begeisterte Gamer ist, dass bewegte Bilder schnell dargestellt werden und die Reaktionszeit des Monitors so kurz wie möglich ist. Es bietet sich daher ein 4K-Bildschirm an, der auf der TN-Technik aufgebaut ist. Obwohl ein derartiger 4K-Monitor günstig angeschafft werden kann, ist es jener Typ mit den geringsten Reaktionszeiten. Das Problem besteht jedoch in einem eingeschränkten Betrachtungswinkel, was bedeutet, dass bei einem Blick auf den Monitor von der Seite das Bild unscharf wird. Weitere Nachteile sind ein verringerter Farbraum sowie ein schwächerer Kontrast als beispielsweise bei IPS-Bildschirmen. Der TN-Technik ist zugutezuhalten, dass sie verhältnismäßig wenig Strom verbraucht, was insbesondere beim Computerspielen nicht unbedeutend ist. Zu erwähnen ist unter anderem der ASUS PB287Q, der eben dieses TN Panel besitzt.

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IPS (In-Plane Switching)

IPS-Bildschirme bieten sich besonders für Grafiker oder Fotografen an. Schließlich geben derartige Monitore natürliche Farben besser wieder und warten zusätzlich mit einer höheren Farbintensität auf. Darüber hinaus unterscheiden sie sich von TN-Monitoren in einem größeren Betrachtungswinkel und zusätzlicher Möglichkeiten zur Farbkalibrierung. IPS-Monitore erlauben Ihnen eine exakte und detailgenaue Bearbeitung von nicht beweglichen Bildern. Sie haben allerdings eine längere Reaktionszeit als TN-Geräte und auch einen höheren Stromverbrauch. Ein Modell, das ein IPS-Panel besitzt, ist zum Beispiel der Viewsonic VP2780-4K.

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VA (Vertical Alignment)

VA-Monitore sollen eigentlich die Vorteile der beiden bisher erwähnten Typen vereinen. So bieten Sie einen guten Betrachtungswinkel und stellen die einzelnen Farben besser dar, als TN-Modelle. Zusätzlich sorgen sie für einen besseren Kontrast als Geräte mit IPS- oder TN-Panels. Der große Nachteil ist allerdings das „Ghosting“-Problem. Dieses tritt bei langsamen Bildschirmen auf und lässt bei bewegten Bildern einen Schatten des Objekts an dessen altem Platz zurück.

2.3. Einstellungsmöglichkeiten von 4K-Monitoren: was Tilt, Swivel oder Pivot bedeuten

Für eine ergonomisch optimale Nutzung bieten Ihnen 4K-Geräte verschiedenste Einstellungsmöglichkeiten. So können Sie die Sieger, die aus diesem 4K-Monitor-Test hervorgehen, an Ihre persönlichen Anforderungen und Wünsche anpassen.

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Dank einer Auflösung von eine Auflösung von 3.840 x 2.160 Pixel zeigt Ihnen ein 4K-Monitor gestochen scharfe Bilder.

So ist es heutzutage üblich, dass die Bildschirmneigung (Tilt) flexibel eingestellt werden kann. Seltener ist die Möglichkeit den Bildschirm um 90 Grad zu drehen. Mit Hilfe dieser sogenannten Pivot-Funktion können unter anderem lange Tabellen gelesen oder ein Dokument im A4 Format zur Gänze betrachtet werden. Schließlich bieten einige 4K Bildschirme auch die sogenannte Swivel-Funktion an, mit der Sie den ganzen Monitor drehen können. Diese Einstellungsmöglichkeit kann vor allem bei IPS Modellen eingesetzt werden, da diese über einen großen Betrachtungswinkel verfügen.

Besonders bei permanenter Nutzung des 4K-Monitors sollten Sie auf ausreichende Möglichkeiten zur ergonomischen Einstellung Wert legen.

3. Worauf beim Kauf von 4K-Monitoren zu achten ist

3.1. Kriterien wie Kontrast, Reaktionszeit oder Bildwiederholungsraten

Unter dem Kontrast wird der Unterschied in der Helligkeit zwischen schwarz und weiß verstanden. So bedeutet beispielsweise ein Kontrast von 1.000:1, dass der Bildschirm in der Lage ist, einen weißen Punkt tausend Mal heller darzustellen als einen schwarzen Punkt. Der Kontrast fällt dabei umso größer aus, je höher dieses Verhältnis angegeben wird. Grundsätzlich sollten Monitore über einen Kontrast von mindestens 350:1 verfügen, wobei sämtliche Geräte in diesem 4K-Monitor-Test ein gutes Verhältnis von zumindest 1.000:1 erreichen. Kleine Spitzenmodelle verfügen manchmal auch über Kontraste von bis zu 10.000:1.

Mit der Reaktionszeit wird die notwendige Zeitspanne beschrieben, in der ein LCD-Bauteil von schwarz auf weiß wechselt. Gerade weil manche Hersteller ihre Monitore mit besonders kurzen Reaktionszeiten anpreisen, sollten Sie dabei Vorsicht walten lassen. Schließlich können diese auf unterschiedliche Arten gemessen werden. Während manche die Reaktionszeit von schwarz zu schwarz angeben, sprechen andere von grau zu grau. Darüber hinaus hängt die Wichtigkeit einer kurzen Reaktionszeit von der individuellen Nutzung des Monitors ab. So ist sie beispielsweise für Grafiker weniger bedeutend als für Gamer.

Für letztere ist eine hohe Bildwiederholungsfrequenz von Relevanz, denn sie sind besonders auf flüssige Bildübergänge angewiesen. Sie wird in Hertz angeführt und die gibt Bildanzahl pro Sekunde an. Ein nicht mehr ganz aktueller Standard spricht von 60 Hertz, die dafür sorgen, dass das Bild nicht flimmert. Je höher die Bildwiederholungsrate ist, desto solider und schneller werden bewegte Bilder dargestellt.

3.2. Monitor-Anschlüsse

Grundsätzlich existieren verschiedene Möglichkeiten, wie Ihr 4K Bildschirm an eine Grafikkarte angeschlossen werden kann. Um in den Genuss einer Bildwiederholungsfrequenz von 60 Hertz zu kommen, sollte sie mit den entsprechenden Schnittstellen HDMI 2.0 oder DisplayPort 1.2 ausgestattet sein.

Wenn Sie auf niedrigere Alternativen oder DVI bzw. VGA zurückgreifen, nehmen Sie Bildwiederholungsfrequenzen von lediglich 30 Hertz in Kauf. Ein flimmerndes und ruckelndes Bild stört schon beim Verfassen von Texten oder beim Ausfüllen von Tabellen. Aus diesem Grund sind sämtliche Modelle in diesem Ratgeber mit zumindest einer DisplayPort 1.2 Schnittstelle ausgestattet. Bevor Sie einen 4K-Monitor kaufen, sollten Sie daher lediglich beachten, dass auch die Grafikkarte Ihres PCs einen derartigen Anschluss besitzt. Das Gleiche gilt natürlich auch für die Anschlüsse von Monitor und Fernseher.

3.3. Größe des Bildschirms

Die richtige Wahl der Bildschirmgröße hängt vom individuellen Einsatz und den persönlichen Wünschen ab. Dabei wie die Größe des Monitors üblicherweise in Zoll angegeben. Dazu wird die Länge der Bildschirmdiagonale, also von einem oberen Eck zu einem unteren Eck des Bildschirms, herangezogen. Ein Zoll entspricht 2,54 Zentimeter. Gemäß dieser Umrechnung besitzt ein 28-Zoll-Monitor eine Bildschirmdiagonale von 71,12 Zentimeter, ein 24-Zoll-Bildschirm eine Diagonale von 60,96 Zentimeter. Während das Genießen von 4K auf einem großen Screen natürlich ein Erlebnis ist, haben auch kleine Monitore ihre Vorteile.

So sind sie handlicher, passen überall hin und es besteht eine größere Auswahl. Um aber in den richtigen Genuss hoher Bildschirmauflösungen zu kommen, sollte auf große Monitore zurückgegriffen werden. Auch für eine ideale Bearbeitung von Bildern bieten sich eher große Bildschirme an. Ein Beispiel für einen 4K-Monitor mit einer Bildschirmdiagonale von 30 Zoll ist der ASUS PQ321QE.

Sämtliche Bildschirme dieses 4K-Monitor-Tests besitzen das Format 16:9 und können perfekt für die Wiedergabe von Bewegtbildern eingesetzt werden. So müssen Sie sich beim DVD-Schauen nicht mit schwarzen Balken am oberen und unteren Bildschirmrand herumärgern.

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4. Wie 4K-Monitore gereinigt werden können

Für eine dauerhaft einwandfreie Verwendung Ihres 4K-Monitors finden Sie hier einige Tipps zur idealen Pflege. Bedenken Sie zunächst, dass das Display empfindlich auf Druck bzw. Kratzer reagiert und daher die Positionierung des Bildschirms im Raum von großer Bedeutung ist. Schließlich sollte er weder Feuchtigkeit, Zigarettenrauch, Sonneneinstrahlung noch Staub ausgesetzt werden. Wie für alle elektronischen Geräte gilt, dass Flüssigkeiten wie Wasser oder Chemikalien unverzüglich zu entfernen sind.

Bevor Sie eine Reinigung Ihres 4K Bildschirms durchführen, sollte dieser im Idealfall 30 Minuten vom Strom genommen werden. Danach befeuchten Sie ein Mikrofasertuch und streichen ohne Anwendung von Druck über das Display. Für die Reinigung der Bildschirmecken bieten sich feine Pinsel oder auch Wattestäbchen an. Gehen Sie dabei vorsichtig vor, um den empfindlichen Monitor nicht zu zerstören.

Was bei der Reinigung vermieden werden sollte:

  • Anwendung von Druck auf das Display
  • Einsatz von mit Balsam versetzten Taschentüchern
  • Einsatz von mit Zitronensäure versetzten Brillenputztüchern
  • Einsatz von Reinigungsmitteln wie diverse Spülmittel, Scheuermittel, Alkohol beinhaltende Glasreiniger, Aceton, Benzol
  • übermäßige Verwendung von Wasser

5. Welche Hersteller bzw. Marken besonders beliebt sind

Der Markt an 4K-Monitoren ist noch recht jung, beinhaltet aber eine Reihe von Marken. So erfreuen sich beispielsweise Bildschirme von BenQ oder Acer großer Beliebtheit. Während 4K-Monitore von ASUS eine hochwertige Verarbeitung versprechen, sind Samsung Bildschirme für ihre hohe Qualität bekannt. Beides wurde auch von vielen 4K-Monitor-Tests bestätigt, wobei sowohl der Samsung Bildschirm als auch der ASUS PB287Q sehr beliebt sind. Dieser Vergleich liefert Ihnen aber auch die Vergleichsergebnisse von Screens vieler anderer Hersteller wie Ilyama, Philips, Dell, AOC, Lenovo, ViewSonic, LG, Eizo oder NEC.

6. Zu welchen Ergebnissen die Stiftung Warentest kommt

Bisher hat die Stiftung Warentest auf eine ausschließliche Überprüfung von 4K-Monitoren verzichtet. Im Mai 2015 nahm sie jedoch diverse Bildschirme unter die Lupe, zu denen auch vier 4K Geräte gehörten. Aus diesem Test ging der Acer B276HKymjdpprz hervor. Er erhielt ebenso wie der Asus PB279Q die Note Gut (2,1) und nahm unter allen Monitoren Platz sieben ein, direkt vor dem Asus Gerät. Die Modelle ProLite B2888UHSU-B1 von Iiyama und Akoya X57299 aus dem Hause Medion schnitten mit einer Note von jeweils 2,2 etwas schlechter ab.

7. FAQs zu 4K-Monitoren

7.1. Wann zahlt sich die Anschaffung eines 4K-Monitors aus?

monitor-screenFür Grafiker oder Fotografen ist der Erwerb eines 4K Bildschirms auf jeden Fall empfehlenswert. Denn sobald Sie besonders viel Zeit vor dem Monitor verbringen und viele kleine Details bearbeiten, bietet sich ein Screen mit hoher Auflösung an. Dabei besteht das Angebot aus qualitativ hochstehenden Geräten, die natürliche Farben perfekt darstellen.

Zusätzlich bieten sie Einstellungsmöglichkeiten wie die Pivot-Funktion zum Bearbeiten besonders langer Dokumente oder hochformatiger Bilder. 4K-Monitore können aber auch von Hobbyfotografen eingesetzt werden, wenn deren Kameras über mindestens zehn Megapixel verfügen. In diesem Fall können nämlich Fotos mit einer Auflösung von 3.648 x 2.736 am Bildschirm detailliert nachgearbeitet und angesehen werden.

Darüber hinaus sorgen 4K Screens dafür, dass Gamer ein ganz neues Spielerlebnis erhalten. Sollten Sie bereits über einen 4K Bildschirm verfügen, können Sie ihn zusätzlich vor dem Kauf eines 4K Fernsehers zum Testen von 4K Bewegtbildern verwenden.

Voraussetzung ist dabei stets, dass Ihre Grafikkarte mit dem Monitor kompatibel ist und die entsprechenden Anschlüsse besitzt. Darüber hinaus werden noch nicht alle Spiele mit einer UHD Auflösung angeboten. „Battlefield 4“ und „Metro – Last Light“ sind zwei Games, die Sie bereits nutzen können.

7.2. Wird ein Apple 4K-Monitor angeboten?

Apple zählt nicht zu den klassischen Bildschirm-Herstellern, werden doch meist Monitor und Rechner zusammen angeboten. So verfügt der seit 2017 zu bekommende 27-Zoll-iMac über einen 5K Screen mit 14,7 Millionen Pixel. Es soll aber bereits die Entstehung eines 21,5-Zoll-Modells im Gange sein, welches mit einer Auflösung von 4.096 x 2.304 aufwarten würde. Einzelne Apple Bildschirme verfügen bisher noch nicht über 4K.

7.3. Wie kann der 4K-Monitor kalibriert werden?

Ein perfekt kalibrierter Bildschirm erzeugt eine Darstellung des Bildes wie es auch ausgedruckt aussehen würde. Dies ist vor allem für Grafiker eine wichtige Voraussetzung ihrer Arbeit. Dabei sind die verschiedenen Farbräume zu beachten, die eine ideale Einstellung nicht einfach machen. Die Kalibrierung können Sie einerseits mit den Bildschirmknöpfen, einer besonderen Software oder via Colorimeter durchführen.

7.4. Wozu dient der USB-Anschluss am Monitor?

Mit Hilfe von USB-Anschlüssen an Ihrem Bildschirm können Sie den Monitor direkt mit Ihrer Kamera oder mit einem WLAN-Stick verbinden. Dadurch müssen Sie für das Anschließen des Geräts nicht mehr hinter den Rechner krabbeln. Bei mehr als einem USB-Anschluss verfügt der Monitor zusätzlich über einen USB-Verteiler, der mit dem Tower verbunden ist.

7.5. Welche Grafikkarte wird für den 4K Bildschirm benötigt?

Zusätzlich zu einem leistungsstarken Rechner ist auch das Vorhandensein einer speziellen Grafikkarte notwendig. Diese muss in der Lage sein, 4K Bilder mit einer Bildwiederholungsfrequenz von ruckelfreien 60 Hertz zu übertragen. Darüber hinaus sollte sie zumindest über eine HDMI 2.0 Schnittstelle oder einen DisplayPort Anschluss verfügen. Heutzutage werden bereits viele Grafikkarten mit diesen Merkmalen angeboten, so zum Beispiel die NVIDIA Marke GTX 980 bzw. die Radeon R9 Fury X. Wenn eine flüssige Bewegtbild-Darstellung gewünscht wird – beispielsweise beim Computerspielen – kann oft ressourcenschonend die Funktion der Kantenglättung abgeschaltet werden.

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