60-Zoll-Fernseher Test 2020

Die besten 60-Zoll-Fernseher im Vergleich.

Das Wichtigste in Kürze
  • Ein 60-Zoll-Fernseher steht am oberen Ende gängiger Bildschirmformate und bietet aufgrund seiner Bildschirmdiagonale auch auf einer großen Distanz einen genüsslichen TV-Spaß ohne Lesekomplikationen.
  • Modelle aus der 60-Zoll-Abteilung sind stets etwas kostspieliger und richten sich an Personen mit höheren Ansprüchen: Eine umfangreiche Ausstattung und eine breite Anschlusspalette gehören hier zum Standard.
  • Dank der Auflösung in 4K, der vierfachen Full-HD-Auflösung, kann ein 60-Zoll-TV auch aus einem geringeren Abstand als empfohlen genutzt werden, da die einzelnen Bildpunkte in 4K selbst auf Entfernungen von wenigen Zentimetern nicht zu erkennen sind.

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Ganz gleich, ob Sie einen 55-Zoll-Fernseher, einen 65-Zoll-Fernseher oder eben einen 60-Zoll-Fernseher Ihr Eigen nennen möchten: Vor dem Entschluss, einen Breitbildfernseher zu kaufen, gilt es, eine ganze Reihe von Aspekten zu beachten.

Die Bildschirmdiagonale nimmt bereits einen dieser Aspekte ein: Ein 60 Zoll großes TV-Gerät kann mit einer Bildschirmdiagonale von 1,52 Metern dienen und bietet demzufolge eine grundsätzlich große Bildfläche.

Im Blickpunkt darf jedoch nicht nur die Größe stehen: Nutzen Sie gerne Streaming-Angebote, sind Sie ein Fan der Sprachsteuerung oder zeichnen Sie Ihre Lieblingssendungen gerne auf, könnten zahlreiche weitere Besonderheiten von Bedeutung sein.

Wir klären mithilfe renommierter 60-Zoll-Fernseher-Tests verschiedenster Portale über die allgemeinen Vor- und Nachteile der 60-Zöller auf. Zudem beachten wir Details für die Kaufberatungen wie etwa die Ergebnisse der Stiftung Warentest, den diese für einen 55-Zoll-Fernseher durchgeführt hat. Abgestimmt auf Ihre persönlichen Ansprüche führt Sie der übergreifende 60-Zoll-Fernseher-Vergleich 2020 garantiert zu Ihrem persönlichen 60-Zoll-Fernseher mit Vergleichssieger-Potenzial.

Hinweis: Die Faustregel besagt, dass bei einem 60-Zoll-Fernseher ein Abstand von 3 bis 4 Metern eingehalten werden sollte. Perfekt also, wenn Sie über ein großes Wohnzimmer verfügen.

1. Die Größe macht’s

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Diagonalen gibt es mittlerweile in allen Größen.

Im 60-Zoll-Fernseher-Vergleich finden selbstverständlich nur solche Modelle Beachtung, die als 60-Zoll-Fernseher ausgezeichnet sind. Doch Vorsicht: Manche Hersteller tricksen bei der Angabe. So setzen einige wenige Produzenten die Bildschirmdiagonale mit den Ausmaßen des Gerätes gleich – zwei grundsätzlich verschiedene Kategorien!

Es gibt einen feinen Unterschied zwischen Bildschirmdiagonale und Gerätegröße: Ein „richtiger“ 60-Zoll-Fernseher weist eine Bildschirmdiagonale von 60 Zoll auf. Dies macht eine Fläche von 1,52 Metern zwischen den gegenüberliegenden Ecken, etwa rechts-oben und links-unten. Um Anspruch auf die Bezeichnung „Bester 60-Zoll-Fernseher“ zu erheben, gilt diese Diagonale als Pflichtvoraussetzung.

Eine Voraussetzung, die eine Handvoll Modelle, die als 60-Zoll-TV-Geräte vertrieben werden, nicht erfüllen: In die Maße von 60-Zoll-Fernsehern rechnen ein paar Hersteller auch den Bildschirmrand beziehungsweise das Gehäuse ein.

So können mitunter große Differenzen zwischen dem Gesamtumfang und der letztendlichen Bildfläche bestehen! Ein 60-Zoll-Test beziehungsweise das Überprüfen der Abmessungen des 60-Zoll-Fernsehers kann sich durchaus lohnen!

Tipp: Achten Sie stets darauf, dass sich die Angabe von 60 Zoll auf die Bildschirmdiagonale bezieht. Steht hinter der Zolleinheit eine andere Zahl als 1,52 (Meter) beziehungsweise 152 (Zentimeter) handelt es sich nicht um einen „richtigen“ Fernseher im 60-Zoll-Format!

2. Vor- und Nachteile eines 60-Zoll-Fernsehers

Hier die Pro- und Contra-Argumente für die 60-Zoller:

  • Mit einer Bildschirmdiagonale von 1,52 Metern verspricht ein 60-Zoll-TV einen breiten Bildschirmgenuss: Auch auf großer Distanz dürfen Sie sich an einem großen Bild, frei von Leseschwierigkeiten, erfreuen.
  • Insbesondere für Großfamilien oder bei Übertragungen von Sportereignissen punktet ein 60-Zoll-Fernseher, da die breite Bildfläche je nach Krümmung einen stabilen Blickwinkel garantiert. Selbst Personen, die am Rand sitzen, kommen in den Genuss eines vorzüglichen Bildes.
  • Mittlerweile sind nahezu alle Fernseher mit einer 60er-Zoll-Größe als Smart-TVs gestaltet. Mitsamt eines proprietären Betriebssystems und einem Zugang ins Internet sind Ihnen somit weit mehr Möglichkeiten als mit einem „normalen“ Fernseher geboten. Stichwort: Streaming!
  • Ein 60-Zoll-TV-Test kann auch Schwächen offenbaren: Fällt die Energiebilanz nicht so gut wie erhofft aus, droht aufgrund der großen Fläche, die der Fernseher beleuchten muss, eine ebenso große Stromrechnung.
  • Wer sich einen 60 Zoll messenden Fernseher gönnen möchte, sollte unbedingt auf ausreichende Platzverhältnisse achten. Zwar ergeben sich bei Modellen mit 4K-Technik keinerlei Unschärfen, sofern Sie auf geringer Distanz fernsehen, doch ein Breitbildfernseher benötigt durchaus etwas Raum, um nicht deplatziert zu wirken.

3. Die Bildschirmtechniken im Überblick

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Stammt Ihr Fernseher aus einer effizienten Energiesparklasse, winken auf lange Sicht durchaus Kostenvorteile.

Derweil befindet sich der TV-Markt fest im Griff der sogenannten LED-Fernseher. 60 Zoll große LED-Fernseher sind grundsätzlich leichter auszumachen als solche, die noch auf der Vorgängertechnik alias LCD basieren. Kein Wunder, denn LED bietet gegenüber LCD entscheidende Vorteile.

Sie kosten zwar etwas mehr, doch diese kleine Zusatzinvestition sollte Ihren Entschluss, einen 60-Zoll-Fernseher zu kaufen, nicht beeinflussen. Dank der Leuchtröhren, die im Gegensatz zum LCD-Fernseher nicht mehr am Bildschirmrand, sondern direkt unter der Bildschirmfläche sitzen, ist eine wesentlich kräftigere Beleuchtung möglich. So kann der Fernseher auch in helleren Zimmern genutzt werden, da Sie auf Lichtquellen kaum Rücksicht nehmen müssen.

Dennoch kann sich der Griff zu einem 60-Zoll-LCD-Fernseher lohnen: An öffentlichen Plätzen werden LCD-Modelle gerne aufgestellt und je nach Hersteller beziehungsweise Marke und Serie können erweiterte Einstellungsoptionen gegeben sein. Diese fehlen nämlich leider den meisten TV-Geräten samt LCD-Beleuchtung.

Schlusslicht im Rennen um die Beleuchtung stellt der Plasma-Fernseher dar. Zunächst wurde dieser Typ für seine kräftigen Farben sehr gelobt, gilt aufgrund des hohen Strombedarfs, den die Panels beim Beleuchten der Pixel erreichen, aber als recht kostenintensiv. Immerhin: Wer einen 60-Zoll-Fernseher günstig erwerben will und nicht auf die Stromrechnung achten muss, ist mit solch einem Modell durchaus gut beraten. Zumal manche Plasma-Fernseher samt 60-Zoll-Bildschirmdiagonale auch aus der Energieeffizienzklasse A stammen.

Die Bildschirmtechnik hat ganz konkrete Auswirkungen auf die Qualität des Bildes und auf den Stromverbrauch. Hier die wichtigsten Unterschiede.

Fernseher-Typ/ Art Beschreibung
LCD-Fernseher
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Die Bezeichnung LCD bedeutet „Liquid Crystal Display“ und verdeutlicht die Technik, die Inhalte über Flüssigkristalle aufzulösen.
Grundlage hierfür sind Leuchtröhren, welche unter dem Bildschirmrand sitzen und die Fläche des Bildes passiv beleuchten.
LCD-Fernseher sind vergleichsweise günstig, können allerdings nicht mit so vielen Bildeinstellungen dienen.
LED-Fernseher
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Der LED-Fernseher stellt die Folgegeneration des LCD-Fernsehers dar; das „E“ steht hier für „Emittierend“.
Die LED-Technik verlangt weniger Energie und bietet mehr Bildeinstellungsoptionen.
Da die Leuchtröhren bei diesem Modell direkt hinter den Leuchtkristallen sitzen, kann der Bildschirm heller strahlen.
Plasma-Fernseher
60-zoll-plasma-fernseher
Da die Pixel bei dieser Technik gebündelt werden, können diese besonders hell und zudem gezielter erleuchtet werden: Die Farbvielfalt eines Plasma-Fernsehers ist etwas höher als die von LCD- und LED-Modellen.
Bei einem Plasma-Fernseher fällt der Strombedarf am höchsten aus.

3.1. Auflösung & Co.: Das brauchen Sie wirklich

uhd-4k
UHD und 4K: Diese Bezeichnungen werden synonym verwendet, kommen in Kinos und auf Fernsehern jedoch unterschiedlich zum Einsatz.

Ganz gleich, ob Samsung, LG oder Sony: Mittlerweile hat jeder Hersteller eine Bildschirmtechnik entwickelt sowie patentiert. Die Folge: Kaum ein Modell lässt sich objektiv vergleichen; der Markt wimmelt voller Bezeichnungen und Arten. Eigenschaften, die Sie wirklich im Blick haben sollten, lauten:

  • Helligkeit
  • Auflösung
  • Blickwinkelstabilität
  • Bildschirmform
  • Farbtreue
  • Kontrast

Nutzen Sie diese Richtwerte, können Sie im Handumdrehen Ihren persönlichen 60-Zoll-Fernseher-Vergleich aufstellen. Der Helligkeitswert etwa entscheidet darüber, ob Sie das Modell auch tagsüber ohne Lesekomplikationen nutzen können: Ein Wert oberhalb von 300 Candela pro Quadratmeter (c/m²) reicht aus, um auch bei Sonnenschein ein leserfreundliches Bild zu erfahren.

Die Auflösungsrate, also die Anzahl der Pixel, entscheidet, wie klar das Bild ausfällt. Desto mehr Pixel verarbeitet werden, desto enger sind die Abstände zwischen den Punkten und desto feiner wirkt das Bild. Ein 60-Zoll-Fernseher sollte unbedingt mit der Auflösung Full HD dienen können. Es lohnt allerdings auch der Griff zu einem 60-Zoll-Fernseher mit UHD. Diese Ultra-Full-HD-Auflösung gewährleistet, dass Sie auch bei einem Abstand unterhalb der Faustregel (3 bis 4 Meter) ein scharfes Bild zu Gesicht bekommen.

Legen Sie auf die Brillanz des Bildes besonders Wert könnte allerdings ein Ratgeber zu den Auflösungsraten weitere wichtige Informationen liefern. So herrschen zum Beispiel sogar Unterschiede zwischen UHD und 4K!

Sobald Sie in großer Runde fernsehen, profitieren Sie von einer hohen Blickwinkelstabilität: Auch Personen, die nicht frontal vor der Flimmerscheibe sitzen/stehen/liegen, werden mit der nativen Bildqualität beglückt. Die Qualität ist also nicht durch Reflexionen oder Farbblässe gemindert.

Wer auf einen räumlichen Eindruck setzt, könnte von einem der sogenannten Curved-TVs profitieren. Hier sind die Bildschirme leicht gebogen, sodass der Zuschauer zentriert und mit einem leicht räumlichen Eindruck beschert wird. Dieser Effekt ist jedoch keineswegs mit dem 3D-Feeling, wie man es aus dem Kino kennt, zu vergleichen und stellt eher einen netten Nebeneffekt dar.

Entscheidender ist die Farbtreue: Sie sollte so hoch wie möglich ausfallen – ein Wert um die 99 Prozent ist keine Seltenheit. Insbesondere bei der Übertragung von Fußballspielen kann sich eine hohe Farbtreue bewähren, denn so wirkt der Rasen nicht als Einheitsbrei. Last but not least spielt der Kontrast eine große Rolle: In dunklen Situationen gilt ein hoher Kontrastwert als entscheidend, denn nur so lassen sich Flächen mit einem ähnlichen Farbschema auseinanderhalten.

Ganz gleich, ob Samsung, LG oder Sony: Mittlerweile hat nahezu jeder TV-Profi bzw. Hersteller ein eigenes Beleuchtungskonzept auf die Beine gestellt. Diese kommen selbstverständlich auch bei Fernsehern samt 40-Zoll- und Fernsehern samt 50-Zoll-Bildschirmdiagonale zum Einsatz.

Im Gegensatz zu 60-Zollern oder sogar größeren wie etwa einem Fernseher mit 70-Zoll-Bildschirm sind dort jedoch nicht so hohe Auflösungsraten vertreten, weshalb die herstellerspezifischen Zusätze in diesen Kategorien durchaus Sinn machen. Bei den XXL-TVs gelten Punktraten oberhalb der Full-HD-Grenze (1.920 x 1.080) wiederum als Standard. 60 Zoll und UHD – diese Techniken gehen bei vielen Produzenten Hand in Hand!

Wer zu einen der neueren Samsung-60-Zoll-Fernseher greift, hat jedoch nicht nur gute Chancen auf solch eine Highend-Auflösung: Mit QLED hat Samsung eine Lichtkalibrierung entwickelt, die die sogenannten Quantum Dots sowohl durch die Beleuchtung der Bildschirmröhren als auch durch den Kontakt mit Umgebungslicht zum Strahlen bringt. So können Farben besonders klar erstrahlen.

Ein 60-Zoll-Fernseher von LG kommt wiederum nicht selten mit Super OLED daher. Hierbei handelt es sich um eine Technik, bei der die Hintergrundbeleuchtung besonders effizient und das Gehäuse deshalb besonders flach gehalten ist. Mitsamt der Technik Active HDR winken somit noch höhere Candelazahlen.

Jedem, dem ein „normaler“ 60-Zoll-Fernseher inklusive HDR und 4K nicht reicht, könnte zudem im Sony-Sortiment fündig werden. Viele Sony-60-Zoll-Fernseher können nämlich mit einem exklusiven Bildprozessor-Chip alias 4K HDR Prozessor X1 aufwarten. Dieser steht für ein besonders flüssiges Bilderlebnis, denn für die Berechnung der unzähligen Bildpunkte benötigt der Superchip gerade einmal knapp die Hälfte der regulären Verarbeitungszeit!

3.2. Eine Ecke weiter gedacht: 3D-Fernseher

Der 3D-Fernseher: Auslaufmodell oder Zukunftshoffnung?

Der 60-Zoll-Fernseher-Test schließt auch Fernseher mit 3D ein, doch nur selten gelangen die TV-Geräte mit der zusätzlichen Dimension in die Bestenlisten. Die 3D-Fähigkeit macht sich nämlich nur bedingt bezahlt, da die meisten Blu-rays allenfalls in 4K zu haben sind. Dies gilt erst recht für das Fernseherprogramm: Kaum ein Sender verbreitet seine Formate in 3D-Qualität.

Die Technik konnte sich schlichtweg nicht durchsetzen und so gelten Fernseher mit 3D-Option zwar als nette Gimmicks, können aufgrund des erhöhten Strombedarfs, der Notwendigkeit passender Brillen und der nicht ganz so beeindruckenden Tiefenzeichnung, wie man sie von den großen Leinwandhits à la Avatar aus dem Kino gewohnt ist, nicht so recht überzeugen.

Mit Avatar und anderen Blockbustern lockten vor wenigen Jahren zahlreiche Filmstudios in die Kinosäle dieser Welt: Der 3D-Trend war entfesselt. Schon bald kamen die ersten Fernseher mit 3D-Fähigkeit auf den Markt und auch 60-Zoll-Fernseher samt 3D Technik mehrten sich.

Derweil ist die Nachfrage zwar gesunken, Angebote zu 3D-Fernsehern im 60-Zoll-Format lassen sich dennoch finden. Bei der Auswahl eines solchen Exemplars sollten Sie insbesondere auf die Differenz zwischen aktiven und passiven Auflösungsformen achten. Aktiv arbeiten zum Beispiel TV-Geräte mit Shutter-Brillen: Der Fernseher legt ein duales Gitternetz seiner Pixel an, die von der Brille verarbeitet werden. Hierfür benötigt die Brille eine Stromquelle.

Passive Techniken wie die Polarisationstechnik basieren auf dem Prinzip einer Folientrennung: Die Brille bereitet das Bild für die Augen jeweils einzeln auf, spaltet also das Signal. So benötigen Sie zwar keine Stromversorgung, halbieren allerdings auch die Auflösung!

4. So stellen Sie den Fernseher richtig auf

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Erstaunlich günstig und erstaunlich vorteilhaft: Kabelleisten.

Wer seinen Fernseher perfekt in Szene setzen möchte, sollte bereits beim Aufstellen auf einige Aspekte achten. Je nach Helligkeitswert des Bildschirms kommen zum Beispiel keine Standorte in der Nähe größerer Lichtquellen infrage.

Des Weiteren sollten Sie auf die Platzverhältnisse achten: Zwar mag ein 60-Zoll-Fernseher samt UHD-Auflösung auch auf einem geringen Abstand ein klares Bild liefern, kann in kleinen Räumen jedoch schnell deplatziert wirken. Zudem empfiehlt es sich, das Modell erhöht aufzustellen, um das Bild auf einer Augenhöhe und ohne Nackenstarre zu genießen. Doch nicht alle Tische, Bänke und Vorsprünge eignen sich hierfür: Achten Sie unbedingt auf das Gewicht des Modells und auf das unterstützte Maximalvolumen der Ablage.

Eine Alternative birgt selbstverständlich die Wandmontage. Mittlerweile ist mit nahezu jedem Fernseher eine Wandmontage möglich – die Hersteller liefern in der Regel das passende Befestigungsset gratis. Doch anders als ein kleiner Fernseher, etwa ein 32-Zoll-Fernseher für die Küche, setzt ein Breitbildfernseher ein paar starke Arme voraus: Holen Sie sich unbedingt Hilfe und nutzen Sie professionelles Handwerkerequipment!

Übrigens: Auch ein Curved-TV ist schnell an der Wand angebracht! Allerdings entfällt so die Möglichkeit, Zubehör wie Blu-ray-Player oder Lautsprecher gekonnt mit Kabeln anzuschließen. Die Investition in eine Kabelleiste kann sich durchaus lohnen, denn so wird das Antlitz des guten Stücks nicht durch unschöne Kabel gestört.

4.1. Fernseher smart gemacht

Dass ein Fernseher für weit mehr als nur zum Fernsehen dienen kann, machen nicht zuletzt die zahlreichen Smart-TVs deutlich. Hierbei handelt es sich um Geräte, die mit einem eigenständigen Betriebssystem ausgestattet sind und den Zugang ins World Wide Web bieten. Über eine Anbindung an hauseigene Portale oder den hiesigen Play Store von Google lassen sich dann kleine Hilfsprogramme (Apps) auf den Gerätespeicher laden.

Dieser sollte übrigens mindestens 200 MB fassen, ansonsten ist die Erweiterungsoption mit Apps für Spotify & Co. schnell ausgeschöpft. Schon die Eingabe von Wörtern wie „TV Fernsehen“ bringt eine ganze Reihe an nützlichem digitalen Zubehör hervor. So verwandeln Sie Ihren Fernseher im Handumdrehen zu einer Multimediazentrale, die auch zum Surfen einlädt.

Doch Vorsicht: Um sich wirklich „frei“ im Internet bewegen zu können, muss ein eigenständiger Browser vorhanden sein. Andernfalls ist Ihnen lediglich der Besuch vorgegebener Webseiten erlaubt!

4.2. Auch „offline“ ein Alleskönner

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Drahtloschips ermöglichen das Streamen und Spiegeln verschiedenster Inhalte.

Das Internet ist längst kein Neuland, stellt allerdings auch nicht die Basis für sämtliche Zusatzfunktionen dar. So berücksichtigt ein 60-Zoll-TV-Test zum Beispiel die Kompatibilität mit weiteren Elementen wie mit Lautsprechern, Spielekonsolen und Festplatten.

Entscheidend hierfür sind Anschlüsse wie USB-Ports, HDMI-Buchsen und Display-Ports, doch auch Drahtloschips, allem voran Bluetooth und NFC, gelten als unverzichtbar. Hier gilt: Desto mehr, desto besser – und desto moderner, desto besser.

So gelangt ein Spielfilm per USB 3.0 wesentlich schneller als per USB 2.0 auf Ihren Fernseher. Mit dem passenden Equipment können Sie per USB-Port sogar Sendungen aufnehmen, Videos vom Handy auf den Schirm werfen und weitere Endgeräte nutzen: Kopfhörer, Tastatur und nicht zuletzt eine Spielekonsole erweitern Ihr TV um einige Optionen.

Apropos Konsole: Möchten Sie den Fernseher auch zum Daddeln nutzen, gilt es, die Bildwiederholungsrate und die Reaktionszeit im Auge zu behalten. Letztere sollte bei höchstens 8 Millisekunden und Erstere bei mindestens 100 Hertz liegen. Ansonsten drohen Schlieren und Ruckeleffekte!

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Eine der vielen Soundbars aus dem Hause Panasonic.

Da zu einem hochwertigen Heimkinosystem auch ein überzeugender Sound zählt, könnte sich eine Soundbar als eine sinnvolle Zusatzinvestition erweisen: Insbesondere Panasonic gilt auf diesem Gebiet als ein gefragter, weil erprobter und dennoch günstiger, Hersteller. Eine günstige Panasonic-Soundbar kann durchaus aus mehreren Teilen bestehen, die Sie wahlweise per LAN, WLAN oder Bluetooth flexibel positionieren können.

4.3. Die Sache mit dem digitalen Fernsehen

Zu guter Letzt sei auf das DVB-T-Dilemma hingewiesen: Seit der Umstellung auf das digitale Empfangssignal DVB beziehungsweise DVB-T spielt auch der CI-Slot eine Rolle. Ist keiner an Bord oder bestehen in Ihrer Region gesonderte Verhältnisse, benötigen Sie einen Receiver, der die Funktion des Tuners übernimmt.

Für einen 60-Zoll-Fernseher ist dieser von besonders großer Bedeutung, denn nur so können Sie in HD fernsehen. Gelangen Inhalte unterhalb dieser Pixelgrenze auf den Schirm, ist das Bild schlichtweg nicht mehr zu genießen. Machen Sie den 60-Zoll-Fernseher-Test und probieren Sie es selbst aus!

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