Buchscanner Test 2020

Die besten Buchscanner im Vergleich.

Das Wichtigste in Kürze
  • Die Digitalisierung von Büchern lässt sich durch Buchscanner einfach und schnell umsetzen.
  • Spezielle Scanner für Bücher haben eine Flachbettauflage. Dadurch können auch dickere Bücher gut eingescannt werden.
  • Abhängig vom Gerät profitieren Nutzer beim Buchscanner von speziellen Software-Paketen, mit denen sich die Bücher am PC einfacher ordnen lassen.

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Die Digitalisierung hält Einzug in private Haushalte. Das Einscannen von Unterlagen löst ein Platz- und Sortierproblem. Doch auch Bücher rücken immer mehr in den Fokus. Das Bücher-Einscannen kann eine praktische Lösung darstellen.

Spezielle Scanner sorgen dafür, dass Sie auch Bücher einscannen können, die sehr viele Seiten haben. Das Scannen von Büchern bringt dabei mehrere Vorteile mit. Neben der Platzersparnis und dem digitalen Zugriff lassen sich mit dem Buch-Digitalisieren Schriftstücke auch für die Ewigkeit bewahren.

Ein Buchkopierer oder Buchscanner ist ein Scanner, der für die Digitalisierung der Bücher erstellt wurde. Hier erfahren Sie, welche Varianten es gibt, wie der Buchkopierer funktioniert und worauf beim Kauf geachtet werden kann.

1. Was ist ein Buchscanner und wie funktioniert er?

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Der klassische Scanner für Dokumente wird nach dem Auflegen der Papiere verschlossen.

Der Buchscanner wurde entwickelt, um die Digitalisierung von Büchern zu vereinfachen. Gebundene Dokumente werden hier einfach und schonend gescannt. Dabei werden sie vor zusätzlichen Belastungen geschützt.

Beim Digitalisieren eines Buchs müssen Sie die Seiten meist vorsichtig selbst umblättern. Abhängig vom Gerät, geht das relativ schnell und einfach. Legen Sie das Buch in den Scanner und öffnen Sie es auf der ersten Seite. Anders als bei einem klassischen Dokumentenscanner oder Fotoscanner wird das Buch nach oben geöffnet hineingelegt. Bei einigen Geräten, wie dem Flachscanner, kann aber auch das nach unten gerichtete Auflegen notwendig sein.

Automatisches Umblättern?

Inzwischen gibt es mehrere Ideen für einen ScanRobot. Dieser bringt den Vorteil, dass er die Seiten des Buches selbst umblättern kann. Realisiert werden soll dies über spezielle Schienen. Ziel ist, die Digitalisierung der Bücher komplett der Maschine überlassen zu können.

Sie richten den Scanner für Bücher nun auf das Buch aus. Die Buchscanner sind anpassbar, da Bücher unterschiedliche Formate aufweisen. Bei vielen Geräten können Sie die Halterung verschieben, damit das Buch stabil abgelegt werden kann. Nach der Ausrichtung kann das Buchdigitalisieren beginnen. Der Scanner geht über die Seite und sendet die Daten an die Scanner-Software.

Innerhalb weniger Sekunden können Sie die Seiten umblättern. Hier nimmt sich die Geschwindigkeit nichts mit einem PDF-Scanner oder einem Handscanner.

Die Scanner-Software spielt bei der Digitalisierung der Bücher eine große Rolle. Wie der eine oder andere Buchscanner-Test gezeigt hat, hat sie Einfluss auf die Geschwindigkeit. Moderne Software digitalisiert nicht nur, sie verfügt auch über eine automatische Texterkennung. Zudem ist sie in der Lage, die Seiten anzugleichen und zu drehen. Dies erspart später viel Arbeit.

2. Die verschiedenen Arten der Scanner

Sie kennen den 3D-Scanner, den Fotoscanner, den Aufsichtscanner, den Visitenkartenscanner und den Overhead-Scanner. Aber auch bei den Buchscannern oder den Geräten für die Digitalisierung von Dokumenten gibt es verschiedene Typen, aus denen Sie wählen können. Die Besonderheiten sollten Sie kennen, ehe sie einen Buchscanner kaufen.

Hier sehen Sie eine Übersicht:

Typ Bild Anwendung und Vorteile
Einzugsscanner  

einzugscanner

Einsetzbar für Dokumente und Belege
Automatischer Einzug
Verschiedene Formate bis A3 möglich
Durchlichtscanner durchlichtscanner Digitalisierung von Filmen oder Dias
Ideal für halbtransparente Materialien
Handscanner handscanner Handscanner sind für Textpassagen geeignet
Mobile Scans in Akkubetrieb
Aufzeichnungen mit Flash-Speicherkarte möglich
Ideal zur Digitalisierung von Büchern von Hand
Flachbettscanner flachbettscanner Klassischer Scanner für Papierformat
Auflegen der Dokumente
Einscannen von schmalen Büchern möglich
Ideal für verschiedene Größen
Overhead-Scanner overhead-scanner Scannen per Draufsicht
Abtasten der Dokumente
Teilweise Aufzeichnung von ganzen Dokumenten möglich

Die Vor- und Nachteile eines Buchscanners im Folgenden:

  • Einfache Digitalisierung von Büchern
  • Relativ leichte Handhabung
  • Einscannen verschiedener Größen
  • Noch muss geblättert werden
  • Hochwertige Scan-Software notwendig
  • Benötigt teilweise viel Platz

3. Kaufberatung für Buchscanner

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Scanner mit Einzug und einfacher Handhabung erleichtern Ihnen die Arbeit.

Buchscanner sind vor allem dann praktische Helfer, wenn Sie größere Mengen von Büchern digitalisieren möchten – umso mehr, wenn der Buchscanner automatisch funktioniert.

Da es verschiedene Marken, Hersteller und Kategorien gibt, hilft eine Kaufberatung bei der Auswahl. So können Sie die Arten und Typen besser unterscheiden und herausfinden, welche Eigenschaften für Sie wichtig sind.

Der beste Buchscanner ist einfach in der Handhabung, praktisch im Design und fair im Preis. Mit einem Buchscanner-Test können Sie sich zusätzlich einen Überblick über die Eigenschaften der einzelnen Modelle verschaffen. Ein automatischer Buchscanner ist noch nicht so oft zu finden. Dennoch können Sie in einem Buchscanner-Test schauen, ob ein automatischer Buchscanner unter den Modellen ist.

3.1. Die Auflösung des Scanners

Auch wenn der Buchscanner automatisch funktioniert, muss er eine gute Auflösung mitbringen. Allerdings brauchen Bücher keine zu hohe Auflösung, oft reichen hier 300 dpi aus. Schauen Sie bei einem Buchscanner-Vergleich unbedingt auf die mitgelieferte Buchscanner-Software. Sie erleichtert die weitere Anordnung und Digitalisierung der Bücher deutlich.

Achtung: Einige Modelle lassen sich mit einer Buchscanner-App verbinden. Hier werden die Daten auf das Telefon geliefert. Teilweise sind die Apps auch in der Lage, die Bücher zu scannen und sie in ein PDF umzuwandeln.

3.2. Das scanbare Papierformat

Das Papierformat ist ein weiterer wichtiger Punkt: Flachbettscanner sind normalerweise bis zu einem Format von A4 oder A3 geeignet. Kann der Buchscanner A3 erkennen, ist das natürlich praktisch. Oft reicht ein Buchscanner für A4 aber für gängige Bücher aus. Beim Buchscannerkauf sollten Sie daher einschätzen können, welche Größe die größten Bücher haben, die digitalisiert werden sollen.

Tipp: Möchten Sie Dias einscannen oder Negative digitalisieren, gibt es für diese Zwecke spezielle Modelle. Dies ist mit einem Book-Scanner nicht unbedingt möglich, da beim Negative-Scannen andere Voraussetzungen notwendig sind.

3.3. Die Ausgabe der gescannten Dokumente

Interessant in einem Buchscanner-Test ist auch der Blick auf das Ausgabeformat. Auch hier kommen Sie wieder auf die Scanner-Software zurück, die sich je nach Marke und Hersteller in ihren Funktionen unterscheiden kann. Der Scan des Buchs wird über die Software verarbeitet. In unserem Buchscanner-Vergleich für 2020 konnten wir feststellen, dass es praktisch ist, wenn das Gerät über einen USB-Anschluss verfügt.

Hat der Buchscanner eine USB-Schnittstelle, können Sie Speicherungen direkt im Scanner vornehmen. Das passiert beispielsweise bei einem Buchscanner-Handscanner. Der Handscanner kann so auch im Akkubetrieb eingesetzt werden. Durch diese Eigenschaft kann der Buchscanner günstig als mobiles Gerät eingesetzt werden.

4. Die bekanntesten Hersteller für Geräte zum Bücher-Einscannen

Bevor Sie einen Buchscanner-Test befragen, um die Geräte zu vergleichen und zu sehen, wer der Buchscanner-Vergleichssieger ist, können Sie sich einen Überblick über die einzelnen Hersteller verschaffen. Zu den bekanntesten Marken gehören:

  • Plustek Opticbook
  • Canon
  • Fujitsu Buchscanner
  • Epson Buchscanner

Sie können auch schauen, ob es aktuelle Vergleichsergebnisse gibt und wer hier als bester Buchscanner abschneidet. Gute Scanner gibt es laut Stiftung Warentest schon für wenig Geld. Der CanoScan LiDE 20 von Canon für nur 59 Euro scannt gut, ist einfach zu bedienen und verbraucht nur wenig Strom.

Tipp: Schauen Sie nach, ob der Buchscanner für Mac einsetzbar ist. Nicht alle Geräte können mit dem Mac verbunden werden.

5. Die wichtigsten Fragen und Antworten zum Buchscanner

5.1. Wie findet man den passenden Buchscanner?

Eine Kaufberatung ist natürlich praktisch, dennoch müssen Sie entscheiden, in welche Richtung Sie bei dem gewünschten Buchscanner gehen möchten. Wichtig ist zunächst, zu wissen, in welcher Größenordnung Sie Bücher digitalisieren wollen. Auch der Platz, über den Sie verfügen, ist ein wichtiger Faktor. Bei wenigen Büchern reicht ein Handscanner schon aus. Bei einer großen Menge an Büchern kann ein professionelles Modell die Arbeit erleichtern. Einen Buchscanner selber zu bauen ist eine Idee, die schon einige Menschen hatten.

Natürlich können Sie einen klassischen Scanner nehmen und daraus einen Buchscanner selber bauen. Oft leidet darunter jedoch die Qualität der Ergebnisse. Besser ist es, in ein spezielles Modell zu investieren und sicherzustellen, dass die Resultate zu Ihrer Zufriedenheit ausfallen. Auch einen Buchscanner zu mieten ist möglich. Sie können den Buchscanner mieten, wenn Sie nur wenige oder sogar nur ein Buch digitalisieren möchten.

5.2. Wie funktioniert der Buchscanner eigentlich?

Die Technik hinter den Geräten zum Buch-Scannen ist ein interessanter Punkt. Hier wird mit lichtbündelnden Linsen gearbeitet. Zudem kommen lichtreaktive Halbleitersensoren zum Einsatz. Die Scaneinheit ist so konzipiert, dass sie über die Buchseiten wandert. Über Zeilensensoren werden die Bücher digitalisiert.

Einige Modelle setzen aber auch einen Flächensensor ein – in diesem Fall wird die gesamte Fläche aufgenommen. Flächensensoren sind weniger anfällig, allerdings arbeiten sie auch nicht so präzise beim Scannen der Buchseiten.

5.3. Wie lange dauert das Scannen?

Die Geschwindigkeit des Bücher-selbst-Digitalisierens hängt vom Gerät ab. Teilweise können Sie in wenigen Sekunden die Seiten digitalisieren. Sehr zu empfehlen für eine schnelle Arbeit sind die Geräte, die über Flächensensoren verfügen. Die Bearbeitungszeit pro Seite liegt hier bei rund 1 Sekunde. Bei Zeilensensoren dauert es dagegen teilweise bis zu sieben Sekunden, um die Seite einzuscannen. Dafür sind die Ergebnisse genauer.

Zudem kann die Geschwindigkeit abhängig von der Formatgröße und der Auflösung variieren. Wählen Sie eine hohe Auflösung, müssen Sie auch mit längeren Wartezeiten rechnen. Bei großen dauert der Scan ebenfalls länger als bei kleineren Formaten.

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