Chromebook Test 2018

Die besten Chromebooks im Vergleich.

Das Wichtigste in Kürze
  • Mit der Einführung von Googles Betriebssystem Chrome OS schafften die Chromebooks den Sprung auf den Markt. Die kleinen Laptops fallen im Vergleich von 2018 durch günstige Preise auf. Google realisiert bei seinem hauseigenen Betriebssystem viele Programme und Angebote über die eigenen Online-Dienste. Als Speicherort dient die Cloud.
  • Chromebooks unterscheiden sich in der Ausstattung voneinander. Neben der Bildschirmdiagonale spielen vor allem Bildschirmauflösung, Grafikleistung und Prozessor eine Rolle. Weitere wichtige Kriterien sind Speicher (Speicherart und Speichergröße) sowie die Akkulaufzeit.
  • Chromebooks bieten sich vor allem für diejenigen an, die gern und oft mit Chrome arbeiten. Zu den bekanntesten Google Diensten zählen Gmail, Drive, Calendar und Youtube.

Chromebook Pixel

Optisch unterscheiden sich Chromebooks kaum von anderen Laptops, wie in verschiedenen Chromebook-Tests auffällt. So setzen sie sich ebenso aus Bildschirm und Maus, sowie weiteren Komponenten wie Soundbox und Tastatur zusammen. Darüber hinaus besitzen sie einen Akku sowie weitere Hardware, zu der unter anderem der Prozessor zählt. Während bei einem klassischen Laptop vor allem die Hardware Entscheidungskriterium Nummer eins ist, liegt der Schwerpunkt beim Chromebook voll und ganz auf den Google-eigenen Onlinediensten.

In unserem Chromebook-Vergleich fällt jedoch schnell auf, dass auch stets eine Internetanbindung vorhanden sein muss, um den vollen Funktionsumfang nutzen zu können. Ist das nicht der Fall, wird der Funktionsumfang stark eingeschränkt. Mittlerweile möchten immer mehr Verbraucher ein Chromebook kaufen, denn im Vergleich zu anderen Laptops sind sie deutlich günstiger. Zudem ist Internet mittlerweile bundesweit auch im öffentlichen Raum meist flächendeckend verfügbar, sodass Einschränkungen kaum vorhanden sind. Erfahren Sie hier, was die typischen Merkmale eines Chromebooks sind, wo es Unterschiede zwischen den Typen gibt und auf was Sie beim Kauf achten sollten.

1. Was macht ein Chromebook aus?

In Chromebook-Tests wird gern ein direkter Vergleich zu Laptops gezogen, denn gerade optisch unterscheiden sich diese beiden Kategorien kaum voneinander. Doch es gibt insbesondere in den Details viele Unterschiede, mit denen sich das Chromebook dann doch deutlich vom Notebook abgrenzt. Das sind die wichtigsten Besonderheiten:

Was ist ein Chromebook?

Chromebook Test pixel

Für die Chromebooks wird auf das Betriebssystem Chrome OS zurückgegriffen. Daher erhielten die Geräte auch ihren Namen. Das Kürzel OS steht für Operating System. Chrome OS basiert im Grunde auf Unix bzw. Linux. Der Aufbau ist hier ausgesprochen minimalistisch. Darüber hinaus ist Chrome OS sehr stark mit dem Internet verknüpft.

Es gibt bei dem Betriebssystem einen Nachteil: Sie können hier keine Windows-Programme installieren. Der Chrome-Browser bildet den Rahmen für die Arbeitsumgebung. Es gibt zudem einige Apps, mit denen die verschiedenen Zusatzfunktionen realisiert werden.

  • An sich ist ein Chromebook günstig. Das liegt unter anderem an dem geringen internen Speicher, denn auch ein Chromebook-Vergleichssieger bietet nicht mehr als 4 bis 32 GB. Gegenüber anderen Laptops scheint das sehr wenig zu sein, doch für diese Art von Geräten reicht es, denn Google stellt weiterhin einen besonders großen Cloudspeicher zur Verfügung.
  • Bei der Akkulaufzeit können die Chromebooks auf ganzer Linie überzeugen. Die meist schwache Hardware sorgt vor allem dafür, dass die Akkus lange halten.
  • Auch beim Preis können die Chromebooks punkten. Er liegt unter Berücksichtigung des Funktionsumfangs deutlich unter dem Niveau des klassischen Laptops.
  • Chrome OS ist ein wahrlich genügsames Betriebssystem, das an die Hardware keine großen Ansprüche stellt. Das macht sich auch bei der Hardwarequalität bemerkbar, die durchaus schwach ist. Aufgrund der geringen Ansprüche mindert das den Nutzungskomfort allerdings nicht.
  • Hinter den Chromebooks steht ein Konzept, das dem Thin-Client ähnlich ist. Demnach stellt es quasi das Eingangstor zu den Servern, Programmen und Diensten von Google dar. All diese können uneingeschränkt genutzt werden. Dafür wurden sie aber auch so entwickelt, dass der Verlust nicht so groß ist, wenn die Geräte einmal verloren gehen. Da persönliche Daten in der Cloud gespeichert werden, sind diese im Fall eines Defekts und Verlusts nicht verloren, sondern können über ein anderes Gerät ganz einfach abgerufen werden.

Es gibt viele Besonderheiten, die ein Chromebook zu bieten hat. Doch wo liegen eigentlich die Stärken und Schwächen dieser Geräte?

  • schneller Systemstart, Internet in weniger als 8 Sekunden betriebsbereit
  • niedriger Anschaffungspreis, deutlich günstiger als klassische Laptops
  • großzügige Akkulaufzeit von bis zu einem Tag
  • arbeitet mit Google Auto Update: keine manuelle Systempflege und Sicherheitsupdates erforderlich
  • solide Geschwindigkeit zur Bearbeitung von Fotos und Videos
  • Cloudspeicher ist kostenfrei
  • Chromebooks sind vollständig an Services und Anwendungen von Google gebunden, Programme von Windows sind nicht nutzbar
  • besteht keine Internetverbindung, ist der Funktionsumfang stark begrenzt
  • besitzen weder CD- noch DVD-Laufwerk
  • Bedenken hinsichtlich des Datenschutzes vorhanden

Stellt sich abschließend die Frage: Kann ein Chromebook als Notebook bezeichnet werden? Ja, denn die Einstufung ist ähnlich wie bei den Ultrabooks, die Intel auf den Weg gebracht hat. Hier ist Intel tatsächlich die Etablierung einer selbständigen Geräteklasse gelungen. Auch andere Hersteller können ihre Laptops als Ultrabook bezeichnen, aber nur wenn sie sich an die Vorgaben halten. Mit dem Chromebook ist es ähnlich. Auch sie fallen in die Kategorie Laptop, obwohl sie stark an Onlinedienste gebunden sind. Der Fokus liegt hier klar auf der Google Software.

2. Überblick über verschiedene Chromebook-Typen

Der Markt hat mittlerweile mehr als ein Chromebook zu bieten. Die Hersteller dürfen ihre Geräte nur dann als solche vermarkten, wenn Sie sich an die von Google gegebenen Vorgaben halten. Diese Vorgaben sind recht eng abgesteckt, wodurch sich in diversen Chromebook-Tests oft keine großen Unterschiede zwischen den Geräten feststellen lassen. Die Marken bieten die Modelle auch recht günstig an. So gibt es nur sehr wenige Chromebooks, die teurer sind als 700 Euro.

Der geringe Preis macht die Attraktivität der Chromebooks aus. Schon für rund 200 Euro bekommen Sie hier einen funktionstüchtigen und soliden Laptop, der Ihnen den Zugriff auf alle Dienste ermöglicht, die relevant sind. Doch der niedrige Preis kommt nicht von ungefähr. So müssen hier in der Tat Abstriche gemacht werden, die Sie sowohl bei der Rechenleistung als auch bei der Ausstattung hinnehmen müssen. Überraschend ist im direkten Chromebook-Vergleich jedoch, dass dies in der alltäglichen Nutzung kaum auffällt, denn Google schafft es hier durchaus viele Defizite erfolgreich durch den Googleserver zu kompensieren.

Die folgende Tabelle stellt Ihnen noch einmal die baulichen Besonderheiten der Chromebooks vor und fasst die wichtigsten Punkte dazu zusammen.

Bauteil Erläuterung
Tastatur

Tastatur kaufen

 

Bereits optisch unterscheidet sich die Tastatur des Chromebooks von anderen Modellen. So wird auf den Nummernblock verzichtet und für die Beschriftung gibt es Kleinbuchstaben.
Gehäuse

Gehäuse neu

Um den niedrigeren Preis im Handel zu erreichen, müssen gerade bei Materialien und Qualität Abstriche gemacht werden. Die Chromebooks haben meist ein Kunststoffgehäuse. Dieses ist in der Fertigung günstiger.
Akku

Akku Chromebook HP

Beim Akku wechseln sich Vor- und Nachteile ab. Um die niedrige Bauhöhe umzusetzen, ist der Akku prinzipiell fest verbaut. Wird dieser im Laufe der Zeit aber schwächer, geht das mit einigen Nachteilen einher, denn eine Reparatur durch den Endverbraucher ist kaum möglich.

3. Kaufberatung für Chromebooks: Darauf müssen Sie beim Kauf achten

3.1. Wie mobil sind die Chromebooks?

Denken Sie über den Kauf eines Chromebooks nach, spielt die Mobilität vor allem dann eine wichtige Rolle, wenn Sie nicht nur zuhause, sondern auch im Büro und auf der Bahn auf das Gerät zurückgreifen möchten. Die Chromebooks sind auf den mobilen Einsatz ausgelegt. Trotzdem sollten Sie, wenn Sie das beste Chromebook kaufen möchten, auf einige Kriterien achten:

  • Der Akku: Wichtiges Kaufkriterium ist immer der Akku. Die Chromebooks haben eine lange Akkulaufzeit. Die meisten Modelle halten bis zu einen Tag. Es gibt auch einige Modelle mit noch größerer Akkulaufzeit.
  • Das Display: Achten Sie darauf, dass die Displays entspiegelt sind. Dies ist wichtig, da sie nur so auch in einer hellen Umgebung die Inhalte des Bildschirms gut erkennen können. Sogenannte non-glare Displays finden immer mehr Verbreitung und bieten in der Anwendung viele Vorteile.
  • Die Maße: Auch die Maße sind bei einem Chromebook besonders wichtig. Hier spielen Größe und Gewicht gleichermaßen eine Rolle. Nur wenn ein Gerät kompakt ist, kann es auch problemlos mitgenommen werden. Die meisten Chromebooks haben eine Displaygröße von 11 bis 12 Zoll. Das durchschnittliche Gewicht beträgt 1,5 kg.

3.2. Speicher nicht aus den Augen verlieren

Chromebook Asus
Das C301SA-R4020-OSS von ASUS ist mit 64 GB optimal für all diejenigen geeignet, die vor allem Platz für Video-Material benötigen.

Im Vergleich zu normalen Laptops bieten Chromebooks nur einen geringen Speicher. Da die meisten Daten in der Cloud gespeichert werden, braucht es im Grunde aber auch nicht viel internen Speicher.

Das heißt: Die meist vorhandenen 4 bis 64 GB reichen hier vollkommen aus. Damit kann sicherlich auch das eine oder andere Bild auf dem SSD-Speicher hinterlegt werden. Wie groß der Speicher nun genau sein soll, müssen Sie von Ihrem individuellen Bedarf abhängig machen. Möchten Sie auf dem Gerät lediglich die ein oder andere App installieren, sind 4 GB Speicher ausreichend. Sollen dagegen auch Bilder und Musik abgelegt werden, müssen es wenigstens 32 GB sein. Für Videomaterial darf noch ein Stück Speicher draufgelegt werden. Hier sollten Sie nach einem Modell mit 64 GB Ausschau halten.

Für die Chromebooks werden eMMC-Speicher als SSDs verwendet. Zwar bleiben sie bei der Geschwindigkeit hinter anderen SSDs zurück, sind aber auch um einiges billiger, was sich wiederum beim Preis der Laptops bemerkbar macht. Für die Normalnutzer sind die Geschwindigkeitsdefizite kaum spürbar.

3.3. Die Ausstattung – vom Display bis zu den Anschlüssen

Ein wichtiges Kriterium für den Kauf eines Chromebooks ist natürlich auch immer die Ausstattung. Hier gibt es zwischen den Geräten durchaus Unterschiede. Besondere Aufmerksamkeit muss hier dem Display zuteilwerden, denn es ist der Geräteteil, auf den Sie am häufigsten schauen.

Ein Chromebook kann ein entspiegeltes Display besitzen. Ein Pflichtmerkmal ist das aber nicht. Bei den Größen gibt es Unterschiede. Gängig sind Diagonalen mit 10 bis 15 Zoll.  Je nach Modell bieten die Displays eine Auflösung zwischen 1280 x 800 und 1920 x 1080 Pixel. Grundsätzlich ist es empfehlenswert, ein Chromebook mit einer recht hohen Auflösung zu wählen, denn damit kann auf dem Bildschirm sehr viel gleichzeitig dargestellt werden. Doch hohe Auflösungen werden meist auch mit einer üppigen Bildschirmdiagonale verknüpft. Entscheiden Sie sich für eine kleine Auflösung, müssen Sie meist auch mit einem grobkörnigen Bild rechnen, was die Augen unnötig stark belastet. Allerdings hat die niedrige Auflösung auch einen Vorteil, denn mit ihr minimiert sich der Rechenaufwand.

Der Akku des Chromebooks hält dann also noch länger. Einige Hersteller verarbeiten die sogenannten IPS-Displays. Sie zeichnen sich durch die bessere Farbdarstellung aus. Selbst, wenn Sie von der Seite auf den Bildschirm schauen, lassen sich die Inhalte noch hervorragend ablesen. Chromebooks mit IPS-Display bieten sich insbesondere für den geschäftlichen Einsatz an. In Meetings können die Inhalte so meist problemlos von mehreren Teilnehmern verfolgt werden.

HDMI-Kabel
Wichtig, um überhaupt HDMI-Kabel verwenden zu können: ein passender HDMI-Anschluss.

Neben dem Display bilden die Anschlüsse ein weiteres, wichtiges Kriterium. Bei den Anschlüssen müssen Sie Ihren persönlichen Bedarf im Blick behalten. Wollen Sie beispielsweise das Chromebook an einen Beamer anschließen, brauchen Sie einen HDMI-Anschluss. Standardmäßig sind die Chromebooks zudem mit USB-Anschlüssen versehen. Hier gibt es Unterschiede bei der Anzahl der Anschlüsse.

Eines suchen Sie bei einem Chromebook jedoch in jedem Fall vergebens. Hierbei handelt es sich um ein optisches Laufwerk. Es gibt bei diesen Geräten kein CD-Laufwerk. Damit können Sie mit diesen Laptops auch keine CDs, DVDs und Blu-Rays nutzen. Allerdings gibt es die Möglichkeit, dass Sie sich ein externes Laufwerk anschaffen. Dieses können Sie dann ganz einfach per USB ans Chromebook anschließen und nutzen.

Zwar befinden sich die Chromebooks auf dem Vormarsch, doch noch immer gibt es nur relativ wenig Hersteller, die diese besonderen Laptops anbieten. Bei den normalen Notebooks ist die Auswahl umfassender. Zu den bekanntesten Herstellern gehören Acer und Samsung. Aber auch Toshiba und HP haben Chromebooks im Petto. Zusammengefasst gibt es Chromebooks von folgenden Marken:

  • Dell
  • Lenovo
  • Acer
  • Schenker
  • Toshiba
  • HP
  • Medion
  • Lenovo

4. So pflegen und reinigen Sie Ihr Chromebook

Haben Sie sich für ein Chromebook entschieden, sollten Sie dieses regelmäßig pflegen, damit Sie lange Freude mit dem Laptop haben. Achten Sie darauf, dass der Untergrund, auf dem das Chromebook steht, nicht zu staubig und dreckig ist. Der Staub kann sich im Lüfter sowie in den Kühllamellen ansammeln und hier zu unangenehmen Verstopfungen führen. Das Chromebook wird dadurch zu heiß und wird sich damit irgendwann ausschalten. Bei vielen Chromebooks kann die Säuberung der Lamellen selbst durchgeführt werden. Bei anderen müssen Sie sich dagegen an eine Firma wenden.

Bocken Sie Ihr Chromebook auf: Es kann empfehlenswert sein, dass Chromebook mit einem Ständer aufzubocken, um Verstopfungen zu vermeiden. Weiterhin sollten Sie darauf achten, dass sich die Lufteinlässe nicht direkt an Bettdecken sowie eingestaubten Tischoberflächen befinden. Auch Sofas sind eine besondere Belastung. Dies gilt insbesondere, wenn sich darauf Tierhaare angesammelt haben.

Wenn Sie Ihr Chromebook so zu reinigen wünschen als wäre es wieder neu, dann werfen Sie am besten einen Blick in das folgende Video.

5. Datenschutz bleibt ein kritisches Thema

Ein Thema, das bei den Chromebooks eher kritisch betrachtet werden muss, ist der Datenschutz. Immer wieder gab es Diskussionen darüber, dass dieser auf der Strecke bleibt, denn die Daten werden hier nicht auf der Festplatte, sondern auf Google-eigenen Servern gespeichert. Angesichts dieses Speicherorts sind die Diskussionen rund um den Datenschutz nicht unbegründet.

Google
Wonach wir suchen, ist auch für Google interessant.

Google agiert vor allem als Suchmaschinenanbieter. Das Unternehmen hat sich seit der Gründung zum Big Data Pionier entwickelt und ist an Daten, die Auskunft über das Userverhalten liefern, selbstverständlich sehr interessiert. Google nutzt die Userdaten, die gesammelt werden, um die eigenen Dienste weiter zu optimieren, aber auch um den Weg zu neuen Geschäftsfeldern zu erschließen.

In der jüngsten Vergangenheit kam es immer wieder zu Datenschutzskandalen, über die international diskutiert wurde. Nicht zuletzt deswegen wurde auch die Markteinführung der Chromebooks eher skeptisch gesehen. Eines muss dabei jedoch betont werden: Google ist hier keine Ausnahme. Unternehmen wie Sony und Microsoft arbeiten auf ähnlichem Niveau. Auch sie sind stets darum bemüht, neue Daten zu sammeln.

Gerade bei der geschäftlichen Nutzung verspricht das Chromebook erhebliche Vorteile. Da die Dokumente hier direkt in der Cloud gespeichert werden, können auch Kollegen und Geschäftspartner problemlos darauf zugreifen. Das sorgt für mehr Flexibilität bei der Anwendung. Darüber hinaus kann auf die Daten von überall zugegriffen werden. Wird bei einem Chromebook über den Datenschutz diskutiert, muss diese Frage auch bei Android OS gestellt werden. Auch bei Smartphones, die mit dem mobilen Betriebssystem von Google arbeiten, sind Datensammlung und Datenspeicherung erwiesen.

6. Wie urteilt die Stiftung Warentest über das Chromebook?

Aufgrund der wachsenden Verbreitung haben auch die Experten der Stiftung Warentest bereits ein Chromebook in der Hand gehalten. Die Verbraucherschützer haben für die Ausgabe 8/2011 ein Chromebook von Samsung auf den Prüfstand gestellt. Doch seit diesem Chromebook-Test sind bereits mehrere Jahre vergangenen, sodass die Ergebnisse kaum Auskunft über den aktuellen Stand dieser Geräte bieten.

Auch das folgende Video widmet sich einem Chromebook von Samsung und fasst die wichtigsten Punkte noch einmal zusammen.

7. FAQ zu Chromebooks: Das sind die wichtigsten Fragen und Antworten

7.1. Woher stammt der Begriff Chromebook?

Die Bezeichnung Chromebook ist als Kunstwort entstanden. Der Begriff setzt sich zum einen aus dem von Google entwickelten Betriebssystem und zum anderen aus dem Wort Notebook zusammen. Dabei assoziiert die Bezeichnung Chrome vor allem Reinheit sowie höchste Wertigkeit. Google greift diese Wortwirkung für sein Betriebssystem auf und schlägt die Brücke zum Gerät mit dem Zusatz „book“.

7.2. Welches Chromebook sollten Sie kaufen?

Linux bei Chromebooks

Linux Pinguin
Generell gesagt, lässt sich Linux auf einem Chromebook einrichten. Wie die Installation vonstatten gehen sollte, erfahren Sie hier. Wichtig dabei ist allerdings, sich ausführlich einzulesen und über ein gewisses Maß an technischem Geschick zu verfügen, denn Ihr Gerät könnte bei fehlerhafter Anwendung irreparable Schäden davontragen.

Es gibt mittlerweile allerhand Chromebooks auf dem Markt. Welches der Modelle, das Richtige ist, muss vom individuellen Bedarf abhängig gemacht werden. Hier gibt es große Unterschiede. Um auf dem neuesten Stand zu sein, ist es wichtig, dass Sie sich für ein aktuelles Modell entscheiden. Hier kann ein Chromebook aus den Anfangsjahren oft nicht mehr mithalten, da heute beispielsweise beim Display ganz andere technische Möglichkeiten zur Verfügung stehen.

Es gibt sehr preiswerte Chromebooks, die in erster Linie eine bessere Schreibmaschine sind, es gibt aber auch teurere Modelle. Möchten Sie das Chromebook intensiv nutzen, sollte die Ausstattung schon ein wenig üppiger sein. Achten Sie hier vor allem auf eine große Bildschirmdiagonale sowie ausreichend Speicher. Die Bildschirmdiagonale sollte wenigstens 12 Zoll groß sein. Beim Speicher gelten 16 GB als Mindestmaß.

7.3. Verdient das Pixel die Bezeichnung bestes Chromebook?

Das Pixel gehört zu den bekanntesten Chromebooks, die es auf dem Markt gibt. In erster Linie fällt es im Vergleich zu den anderen Modellen durch die wirklich hohe Verarbeitungsqualität auf. So wird hier anstelle von Kunststoff auf die Verarbeitung von Aluminium zurückgegriffen. Es ist in verschiedenen Varianten, entweder mit Intel i5 oder Intel i7 Prozessor erhältlich. Doch wer sich für das Pixel entscheidet, muss auch tief in die Tasche greifen, denn ein Schnäppchen ist es nicht. Mehr als 1000 Euro kostet das hochwertige Chromebook. Das Pixel ist an sich sicherlich ein schönes Chromebook, hat mit dem eigentlichen Konzept dieses Geräts aber wenig gemein. Immerhin wollte Google damit in erster Linie die Grundlagen für ein leicht ersetzbares Gerät schaffen, mit dem sich außerdem der Cloudserver nutzen lässt.

7.4. Mit welchem Betriebssystem arbeiten Chromebooks?

Die Chromebooks arbeiten immer mit Chrome OS. Das System ist an sich noch recht jung und wurde von Google in erster Linie so gestaltet, dass die Nutzung der Clouddienste im Vordergrund steht. An sich ist das Betriebssystem vielversprechend. Es hat aber einen gewaltigen Haken. Der volle Funktionsumfang kann nur genutzt werden, wenn auch eine Internetverbindung vorhanden ist. Besteht kein Zugang zum Web, ist das Chromebook quasi nutzlos.

Der Endnutzer findet sich leicht in das Betriebssystem ein und kann dieses komfortabel bedienen. Ein weiterer Vorteil des Systems ist die Wartungsfreiheit. Google hat sein Betriebssystem zudem hervorragend vor Viren geschützt, sodass ein Virenbefall bei diesem Angebot weitgehend ausgeschlossen werden kann. Der integrierte Virus-Schutz ist mit Chrome OS tief verwurzelt. Möchten Sie Zusatzprogramme nutzen, müssen Sie die passenden Apps von Google installieren. Allerdings müssen Sie hier auf Windows Software verzichten. Die Programme von Microsoft lassen sich nicht auf einem Chromebook installieren, denn die Betriebssysteme der beiden Konzerne sind von Grund auf verschieden.

7.5. Kann man auf einem Chromebook auch Linux installieren?

Wer ein wenig technisches Know-How in der Hinterhand hat, kann auf einem Chromebook auch das Betriebssystem Linux installieren, das für Chrome OS als Basis dient. Allerdings sollte die Entscheidung nicht überstürzt werden, denn bei einer falschen Installation kann das Gerät nachhaltig beschädigt werden. Gegenüber Chrome OS bietet Linux deutlich mehr Freiheit. Jedoch ist das System recht komplex, sodass Sie sich hier auch zunächst einarbeiten müssen. Darüber hinaus geht Linux mit einem gewissen Pflegeaufwand einher. Installieren Sie ein anderes OS auf dem Chromebook, büßen Sie die Garantie des Herstellers ein.

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