DDR2-RAM Test 2018

Die besten DDR2-SDRAM für PCs im Vergleich.

Das Wichtigste in Kürze
  • DDR2-RAM ist ein Speichermodul, das die Arbeitsgeschwindigkeit des Rechners deutlich schneller ausfallen lässt. Zum Aufrüsten des Arbeitsspeichers sind die Module gut geeignet.
  • DDR2-RAM-Module werden auch als RAM-Riegel bezeichnet und werden innerhalb weniger Minuten auf dem Mainboard im Computersystem eingebaut.
  • Das Modul DDR2 ist das Modul des Arbeitsspeichers in der zweiten Generation. In Computern mit älteren Mainboards werden diese Teile noch benötigt. Bei neuen PCs gibt es mittlerweile schon DDR4 und teilweise sogar schon DDR5.

ddr2 ram

Ihr vorhandener PC oder Laptop läuft zu langsam und nun möchten Sie den PC im Bereich RAM aufrüsten und mehr Speed geben? Oder haben Sie vor, sich einen Computer selber ganz nach Wunsch zusammenzubauen? Mit den richtigen Komponenten ist das ohne Probleme möglich. Aber was müssen Sie alles beachten, wenn Sie Ihren Computer flinker gestalten oder einen PC zusammenbauen möchten? Besonders viel Wert ist auf die Auswahl der DDR2-RAM-Komponente zu legen. Hier erfahren Sie, was Sie alles beachten müssen, wenn Sie ein DDR2-RAM kaufen möchten.

Es wurden bereits einige DDR2-RAM-Tests beispielsweise von Chip.de oder Computerbild durchgeführt. DDR2-RAM-Testberichte können sicherlich für Sie sehr hilfreich sein, wenn Sie sich über den wichtigen Bestandteil, den Arbeitsspeicher, informieren möchten. Erfahren Sie, was genau es mit Taktfrequenz MHz auf sich hat, welche Speicherkapazität sinnvoll ist und worin der Unterschied zwischen DDR2-SDRAM, DDR3 und DDR4 liegt.

1. Definition RAM: das Modul für schnelle Computer

ram
Random Access Memory (RAM) verschnellert Ihren Computer.

Der Rechenspeicher eines Computers wird als RAM bezeichnet. RAM ist die Abkürzung für Random Access Memory. Er wird als RAM-Riegel beziehungsweise RAM-Sticks geliefert und ist mit einem Kurzzeitgedächtnis zu vergleichen.

Gerne können Sie auch nach DDR2 RAM Wiki im Internet schauen, um noch viele weitere Details zu den Arbeitsspeichern zu erhalten. Über diese Hardwarekomponente laufen folgende Prozesse ab:

  • Protokollierung laufender Prozesse und Vorgänge
  • Prozesse abrufbereit halten
  • DDR2-RAM-Modul lädt Programme vor, die in Kürze verwendet werden

Die Zahl 2 nach der Bezeichnung DDR sagt aus, wie aktuell ein RAM-Riegel ist. Bei dem Modul DDR2 handelt es sich um ein Arbeitsspeicher-Modul der zweiten Generation. Es gibt jedoch schon DDR4, was das aktuellste Modul auf dem Markt ist. DDR2 zählt im Prinzip schon zu den veralteten Bauteilen, wird jedoch immer noch oft benötigt.

Welchen RAM-Riegel Sie benötigen, hängt von dem im System verbauten Mainboard ab. Das Mainboard bestimmt, ob es DDR RAM, DDR2, DDR3, DDR4 oder DDR5-Module benötigt. Von daher kommt das DDR2-RAM-Modul eher dann zum Einsatz, wenn Sie den alten PC im Bereich RAM erweitern möchten. Möchten Sie einen komplett neuen PC aufbauen, so können Sie sich für Mainboards und Module der neusten Generation entscheiden.

2. Unterschiede der RAM-Module: Geschwindigkeit und Stromverbrauch

Ganz wichtig sind hierbei Geschwindigkeit, Speicherkapazität und Stromverbrauch. Module der neusten Generation unterscheiden sich in diesen Aspekten deutlich von den älteren Generationen. Sie möchten wissen, worin der Unterschied zwischen DDR2 und DDR3-Modulen besteht? Hier haben wir die Unterschiede von DDR2 zu DDR3-Modulen tabellarisch zusammengefasst:

Kriterien DDR2 DDR3
Betrieb mit 1,8V mit 1,5V
Stromverbrauch höher geringer
Taktfrequenz bis zu 800 MHz bis zu 1.866 MHz / Hochleistungsmodule bis zu 2.100 MHz
generationen ram
Die verschiedenen Generationen der RAM-Module unterscheiden sich in diversen Faktoren.

Bereits die DDR3-Generation ist aufgrund der erhöhten Taktfrequenz wesentlich schneller unterwegs als der Vorgänger DDR2. Auch in Sachen Stromverbrauch hat das RAM-Modul DDR3 die Nase vorne. Es gibt jedoch auch eine Gemeinsamkeit. Die Anzahl an Kontakten ist bei den RAM-Sticks gleich.

Nun denken Sie vielleicht, Sie können anstatt eines DDR2-RAM-Moduls ein DDR3-RAM-Modul verwenden, um den PC schneller zu machen. Das funktioniert allerdings nicht, da es hinsichtlich der Kompatibilität nicht passt. Die DDR3-Module können auf keinen DDR2-Sockel platziert werden und umgekehrt, da sich die Einkerbungen sich an verschiedenen Positionen befinden.

Bevor Sie sich RAM-Sticks kaufen, müssen Sie sich deshalb erst einmal darüber informieren, ob Sie auch wirklich DDR2-RAM-Module oder vielleicht sogar schon neuere Generationen benötigen.

3. Kaufberatung für DDR2-RAM-Module: Taktfrequenz, Reaktionszeit, Speicherkapazität

Bei dem Kauf der DDR2-RAM-Module gibt es jedoch auch einige Faktoren, die Sie unbedingt beachten sollten. Eine ordentliche DDR2-RAM-Kaufberatung ist sehr sinnvoll, um im Endeffekt auch wirklich genau den passenden Arbeitsspeicher zu erhalten, der für die eigenen Wünsche und Bedürfnisse geeignet ist. Die RAM-Riegel unterscheiden sich hinsichtlich der Bandbreite, der Taktfrequenz und der Speicherkapazität.

3.1. Taktfrequenz: hohe Taktfrequenz bringt Geschwindigkeit

Die Bezeichnung der Module besteht aus mehreren Bestandteilen. Haben Sie sich schon etwas mit den Bestandteilen beschäftigt, so wissen Sie, dass auf den Modulen hinter „DDR2“ eine bestimmte Zahl stehen kann. Bei einem solchen Modul handelt es sich somit um ein Modul der zweiten Generation mit einer bestimmten Taktfrequenz. Die Zahl hinter dem Strich stellt die Taktfrequenz in MT/s dar. MT/s bedeutet Megatransfer pro Sekunde.

Definition Taktfrequenz

Die Taktfrequenz eines Moduls ist die Anzahl der Arbeitsschritte, die innerhalb einer Sekunde erfolgen. Die PC-Geschwindigkeit ist daher von dem Prozessortakt abhängig. Je höher die Taktfrequenz ist, umso schneller läuft das Gerät.

Falls einmal „PC2“ auf einem Modul zu finden ist, ist ebenfalls die zweite Generation gemeint. Finden Sie auf dem Modul die Bezeichnung „PC2-6400“ vor, so handelt es sich um die theoretische Bandbreite in MB/s (Megabit pro Sekunde) . Es gilt, dass Module mit einer hohen Taktfrequenz eine hohe Geschwindigkeit mit sich bringen. Soll Ihr Rechner schneller werden, sollten Sie daher auf eine hohe Taktfrequenz achten.

Gängige Modelle und DDR2-RAM-Vergleichssieger im Bereich der Module ist bei dem Desktop-PC (DIMM) die Variante DDR2 800 MHz mit 240 PIN. Für den Laptop bieten sich die DDR2 667 MHz Module an.

Hinweis: In einem PC-RAM-Riegel können unterschiedliche Taktraten genutzt werden. Allerdings ist das langsamste Modul für die Geschwindigkeit ausschlaggebend, wodurch die Geschwindigkeiten der schnellen Module nicht erreicht werden können. Von daher ist es sinnvoll, gleichschnelle Module zu verwenden.

3.2. Reaktionszeit: niedriger Wert für schnelleres Timing

corsair
Corsair ist einer der größten Hersteller von RAM.

Es gibt noch weitere Angaben, die beim Kauf eines DDR2 RAM Moduls von großer Wichtigkeit sind. Zu finden sind auf einem Modul auch beispielsweise die Werte 5-5-5-15. Diese Werte haben mit der Reaktionszeit des RAM-Moduls zu tun.

Je niedriger diese Werte ausfallen, umso niedriger fällt die Reaktionszeit aus. Möchten Sie die Reaktionszeit des PCs verbessern, so sollten Sie demzufolge auf niedrige Werte achten. Vergleichen Sie aber mit den Werten auf den Modulen der neueren Generation, so fällt Ihnen auf, dass diese höher ausfallen.

Module der neueren Generation bringen gleichzeitig neben den höheren Werten der Reaktionszeit auch höhere Taktraten mit sich. In der Praxis hat das jedoch keine besonderen Auswirkungen.

3.3. Speicherkapazität: abhängig vom Betriebssystem

Es gibt keine genauen Angaben und Vorgaben darüber, wieviel Rechenleistung für einen PC wichtig ist. Schließlich hängt es auch davon ab, welches Betriebssystem verbaut ist und was Sie mit dem PC alles machen möchten. Es gibt einige Erfahrungswerte in der Praxis, die Sie beachten sollten.

Mindestspeicher Aufgaben Beispiel
4GB Büroarbeiten, Mailbearbeitung, Internetnutzung 4gb
8GB gleichzeitiges Arbeiten mit mehreren Programmen 8gb
16GB komplexe Vorgänge wie Bearbeitung von großen Digitalaufnahmen und Videos, Server-Dienste 16gb

Von Microsoft gibt es beispielsweise hinsichtlich der Betriebssysteme einige Empfehlungen. Für Windows 8 in der 32-Bit-Version sollte mindestens 1 GB RAM vorhanden sein. Für die 64-Bit-Variante hingegen sollte bereits der Speicher bei 2 GB RAM liegen. Allerdings sind das nur die Mindestwerte, die vorliegen müssen. Liegen die Werte darunter, kann das Betriebssystem nicht laufen.

pc tower
Einen PC-Tower selbst mit Mainboard und RAM zu bestücken ist simpel. Sie sollten jedoch bei Microsoft-Betriebssystemen auf die Maximalleistung achten.

Es werden jedoch auch Maximalwerte angegeben. Bei der Version Windows Vista 32 Bit wird 4 GB RAM maximal benötigt. Ebenso sieht es bei den Betriebssystemen Windows 8 und 10 der 32-Bit Varianten aus.

Das Betriebssystem Windows 8 in der 65-Bit Version kann hingegen bis zu 192 GB Arbeitsspeicher adressieren. Windows 8 Pro und Enterprise kommen jedoch auch mit bis zu 512 GB Arbeitsspeicher problemlos zurecht.

Falls Sie mehr RAM verbauen, als das Betriebssystem überhaupt nutzen kann, ist der zu hohe RAM Wert überflüssig. Der Speicher bliebe komplett ungenutzt. Möchten Sie Ihrem System ein RAM-Upgrade gönnen, so sollten Sie sich diesbezüglich genau informieren. Ein Blick in das Handbuch des Boards hilft dabei herauszufinden, wie viel Rechenleistung möglich und sinnvoll ist.

Tipp: Einen Computer mit mehr RAM auszurüsten, ist also nicht immer sinnvoll. Möglicherweise gibt es für Ihr Mainboard ein BIOS-Upgrade des Mainboard-Herstellers. Durch ein entsprechendes Upgrade kann im Nachhinein ein zusätzlicher RAM-Riegel eingebaut werden.

4. RAM für Desktop-PC und Laptop: RAM Kit mit Unterschieden

ram kit
Ein RAM-Kit, welches in einen Desktop-PC passt, passt allerdings nicht in den Laptop.

Möchten Sie ein Kit und Modul DDR2-RAM günstig erhalten, müssen Sie auf die richtige Bezeichnung achten. RAM-Kits für den Desktop sind mit der Bezeichnung DIMM versehen.

Die Varianten für den Laptop sind mit SO-DIMM gekennzeichnet. Sie unterscheiden sich hinsichtlich der Bauart. RAM-Module der DDR2 Variante für den Desktop sind viel schmaler als die Varianten für den Laptop.

Sie können die Module aufgrund der Bauart demzufolge gar nicht platzieren. Hinsichtlich der Kapazitäten gibt es jedoch keine Unterschiede. Es gibt unter anderem DDR2-RAM mit 2 GB, DDR2 RAM mit 4GB und DDR2 RAM mit 8 GB Speicher.

5. Einbau des DDR2-RAM-Moduls: Minutensache

ddr2 riegel
Der Einbau eines DDR2-Riegels gestaltet sich denkbar einfach.

Ein bisschen technisches Knowhow ist natürlich auch in diesem Bereich von Vorteil, aber auch nicht Bedingung. Besonderes Werkzeug ist nicht notwendig, um Module einzubauen.

  1. Stromzufuhr unterbrechen
  2. Gerät öffnen
  3. Steckplatz für RAM-Modul suchen
  4. DDR2-RAM-Riegel richtig herum einbauen (auf Kerben achten)
  5. Beim Einsetzen nicht verkanten
  6. Rastet im Sockel ein
  7. Nun noch zwei weiße Schalter an der Seite befestigen

Dank der Kerben kann das Modul nicht falsch herum eingesetzt werden. Sobald Sie die Schalter befestigt haben, können Sie Ihren Computer wieder schließen und in Betrieb nehmen. Das sind also wirklich nur wenige Schritte, die Sie bei dem Austausch von DDR RAM 8/12/16GB und anderen Arbeitsspeicher-Modulen beachten müssen. Hier gibt es noch eine Übersicht, was für und gegen den Einbau eines DDR2-RAM-Moduls spricht:

  • praktische Ergänzung
  • schneller Einbau
  • langsames Gerät schneller machen
  • Kauf eines neuen schnellen Gerätes nicht nötig
  • Speicherkapazität von dem Mainboard abhängig
  • nicht jedes Mainboard erweiterbar (eventuell nur durch BIOS Upgrade möglich)
  • aufgrund DDR3, DDR4 und DDR5 wird DDR2 immer seltener
  • Kosten könnten höher ausfallen, weshalb Neuanschaffung auch eine Alternative wäre

6. Weitere Fragen rund um die Kategorie DDR2 RAM

6.1. Gibt es DDR2-RAM-Tests?

Von Stiftung Warentest gibt es noch keinen DDR2-RAM-Test. Doch viele interessante Informationen und Hinweise sowie DDR2-RAM-Vergleiche und Testberichte gibt es beispielsweise von Chip oder auch von Computerbild.

6.2. Wann wurde DDR2 durch DDR3 abgelöst?

DDR3-RAM-Module gibt es seit dem Jahr 2007. Allerdings hat es noch einige Zeit gedauert, bis die DDR3-Module DDR2-RAM Sticks abgelöst haben. 2009/2010 war es soweit, dass die dritte Generation standardmäßig zum Einsatz kam.

6.3. Können RAM-Bausteine verschiedener Hersteller eingebaut werden?

Sie können DDR2-RAM-Module verschiedener Hersteller einbauen. Es kann allerdings vorkommen, dass die Module der verschiedenen Hersteller nicht miteinander kooperieren. Von daher ist es ratsam, lieber auf Module gleicher Hersteller zu setzen.

6.4. Welche großen Hersteller gibt es?

Neben vielen markenlosen Produkten gibt es auch zahlreiche Markenhersteller. Kingston zählt beispielsweise zu den Favoriten. Doch auch von Samsung und Corsair gibt es verschiedene Module.

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