Externe Soundkarte Test 2018

Die besten externen Soundkarten im Vergleich.

Das Wichtigste in Kürze
  • Mit einer externen Soundkarte können Sie den Klang von Ihrem Laptop oder PC ausbauen. Gerade bei einem Tablet sind die verbauten Soundchips eher zweitklassig. Mit einer externen Soundkarte können Sie das Klangerlebnis erhöhen.
    Sie können die externe Soundkarte am Laptop sogar bei einer defekten Audiobuchse verwenden. Mit Hilfe von einem USB-Anschluss empfangen Sie die Audio-Signale wieder.
  • Teilweise verfügen die Soundkarten über einen Kopfhörer-Vorverstärker. Dieser sorgt dafür, dass Sie Hi-Fi-Qualität erhalten. Andere Varianten sind mit einem Drehregler versehen. Über diesen können Sie die Lautstärke justieren. Einige Ausführungen werden mit einer praktischen Fernbedienung geliefert.
  • So gut wie jeder Computer hat heute eine integrierte Soundkarte oder einen Soundchip, die direkt verbaut sind. Damit sind die Geräte in der Lage, Töne auszugeben. Inzwischen sind Sie jedoch die Klänge von Hi-Fi-Stereoanlagen und Surround-Sound gewöhnt und haben damit einen hohen Anspruch an Ihr Gerät. In jedem Externe-Soundkarte-Test wird der Blick auf die Qualität der Karten gerichtet, denn je besser diese ist, desto eher lassen sich die Ansprüche der Nutzer auch erfüllen. Sie kommen zum Einsatz, wenn Nutzer gerne die Klangqualität nachhaltig verbessern möchten.
  • Tatsächlich wird die externe Soundkarte aber auch dann gerne genutzt, wenn Sie die internen Steckplätze an Ihrem PC, auch als PCI-Slots bekannt, schon belegt haben oder Sie mehrere Mikrofone an einem Gerät anbringen möchten. Interne Lösungen kommen hier nicht mehr in Frage. Die externe Soundkarte muss her.

Externe Soundkarte Test

Über eine Kaufberatung erhalten Sie alle wichtigen Hinweise zum Kauf, erfahren mehr über die Arten und Typen der Modelle und finden heraus, wo Sie eine externe Soundkarte günstig kaufen können.

1. Was ist unter einer externen Soundkarte zu verstehen?

Die Soundkarte

Externe Soundkarte Dj

Bei einer externen Soundkarte handelt es sich um ein Modell, das in einem kleinen Gehäuse untergebracht ist. Die Verbindung mit einem Endgerät erfolgt in den meisten Fällen über USB. Mit der Soundkarte lassen sich Ton und auch die Klangqualität des PCs anpassen.

Jeder PC ist heute mit einer Soundkarte ausgestattet, dabei ist das eigentlich gar nicht mehr nötig. Die Grafikkarten von heute verfügen meist über einen HDMI-Ausgang und können damit ebenfalls Töne ausgeben. Damit Sie diese Tonausgabe nutzen können, brauchen Sie einfach nur einen Lautsprecher anstecken an den HDMI-Ausgang, den Ihr PC hat. Von der Qualität her ist der Klang jedoch eher überschaubar.

Sobald die externe Soundkarte über USB verbunden ist, kann sie einem Gerät eine Stimme geben oder die bestehende Stimme verbessern. In diversen Externe-Soundkarte-Tests wird die Klangqualität bewertet und das nicht ohne Grund. Günstige Modelle, die schon ab 5 Euro erhältlich sind, schneiden in einem Externe-Soundkarte-Vergleich eher überschaubar ab.

Dementsprechend ist es lohnenswert, sich ein genaues Bild über die eigenen Bedürfnisse und das mögliche Budget zu machen, denn meist ist für viele ein kostengünstiges Modell doch letztendlich zu spärlich ausgestattet.

Grundsätzlich bringt die externe Variante folgende Vor- und Nachteile mit sich:

  • über USB vielseitig verwendbar
  • kann den Prozessor entlasten
  • einfache Installation an den Geräten
  • PCI-Slots werden wieder frei
  • einfache Varianten sind ebenso vorhanden, wie HiFi-Lösungen
  • besonders hochwertige Modelle nicht mobil einsetzbar
  • belegt den USB-Steckplatz
  • braucht Platz auf dem Schreibtisch
  • Prozessor muss gerade bei einfachen Varianten oft stark arbeiten

Hinweis: Meist bietet die externe Soundkarte, die sich über USB anschließen lässt, eine bessere Qualität als der Soundchip auf der Hauptplatine.

2. Stick oder Box bei der externen Soundkarte?

Unterschieden wird bei der externen Soundkarte zwischen dem Anwendungszweck und der Bauart. Bei einer Kaufberatung werden Sie auch die Antwort auf die Frage suchen:

Box oder Stick?

Externe Soundkarte 5.1.
Ganz schön schick: ein Stick im futuristischen Design.

Bei Media Markt können Sie sich einen ersten Überblick über die externen Soundkarten verschaffen und werden hier feststellen, dass es diese als Box oder auch als Stick gibt. Meist ist es so, dass der Stick nicht in der Lage ist, die technischen Anforderungen zu erbringen, die eine Box leisten kann.

Daher ist es wichtig, dass Sie vor dem Kauf überlegen, wofür Sie die Soundkarte einsetzen möchten. Hier gibt es verschiedene Einsatzgebiete:

  • Für die Nutzung bei Internet-Telefonie oder im Chat
  • Abspielen von Filmen und Musik
  • Abspielen von Musik in besonders hoher Qualität
  • Abspielen von Filmen mit Surround
  • Besonderes Klangerlebnis bei den PC-Spielen

Abhängig von der Anwendung brauchen Box oder Stick daher eine besondere technische Ausstattung. Wollen Sie lediglich den Klang bei Telefonaten oder einfachen Videos erhöhen, reicht der Stick normalerweise aus.
Wenn Sie jedoch ein besonderes Klangerlebnis bei den Online-Spielen genießen wollen, sollte die externe Soundkarte besser als Box gekauft werden.

2.1. Der praktische USB-Sound-Stick

Eine besonders günstige und einfache Variante für die externe USB-Soundkarte, ist der Stick. Manche Sticks sind sogar so konzipiert, dass sie über ein zusätzliches Kabel verfügen, über das die Soundkarte angeschlossen werden kann. Es entlastet den USB-Port und ist praktisch bei Geräten, wo man die Tasten teilweise bedienen möchte.

2.2. Die externe Soundkarte in Form einer Box

Soiundkartebox
Die Aureon X Fire von TerraTec – eine stilsichere Soundkarte-Box.

Wenn Sie eine wirklich hochwertige Soundkarte kaufen möchten, werden Sie um eine Box nicht drum herum kommen. Diese passen nicht in die Form eines Sticks und haben daher die Box rundherum. Auch diese Variante wird mit einem USB-Kabel angeschlossen.

Oft verfügen diese Ausführungen über einen deutlich besseren Sound, als es die Sticks leisten können. Zudem haben sie eine größere Auswahl an Anschlussvarianten und sind häufig mit einer Lautstärken-Anpassung versehen. Diese ist in Form von Drucktasten oder einem Drehregler untergebracht. In einem Externe-Soundkarte-Test können Sie erkennen, welche Ausführungen darüber verfügen.

3. Die wichtigsten Kaufkriterien für den Kauf einer externen Soundkarte

3.1. Die verschiedenen Anschlussmöglichkeiten

Die Aufgabe für Ihre Soundkarte ist auch ein Anhaltspunkt für die Anschlüsse, die diese mitbringen sollte. Wenn Sie einfach nur die Audio-Buchse ersetzen möchten, dann ist die Stick-Soundkarte eine ausreichende Wahl. Sie ist ausgestattet mit einem Mikrofon-Eingang sowie einen Ausgang für die Kopfhörer. Die meisten Stick-Soundkarten haben einen guten Klang.

Haben Sie ein 5.1-Boxen-Set und möchten dieses gerne mit einem guten Sound versehen, dann können Sie die Soundkarte 5.1 in Form einer Box kaufen. Hier finden Sie verschiedene Anschlüsse und können auf unterschiedliche Signale zurückgreifen.

Anschlüsse Soundkarte
Eine externe Soundkarte wartet mit so manch einem Anschluss auf.

Wollen Sie eine externe Soundkarte kaufen, die für DJs geeignet sein sollte, braucht es hier ganz bestimmte Ausstattungsmerkmale. Gerade zahlreiche Anschlüsse sind ein wichtiger Faktor. Hier ist es empfehlenswert, eine Soundkarte 7.1 zu nutzen.

In dieser Tabelle erfahren Sie mehr über die verschiedenen Anschlüsse, die eine externe Soundkarte haben kann.

Anschluss Beschreibung
Der Center-Anschluss Es handelt sich hierbei um den Anschluss für den Center-Lautsprecher. Dieser ist, ebenso wenig wie der Subwoofer, nicht als Paar aufgestellt. Er dient zur Wiedergabe der Tonanteile, die gleich vorne auf den Hörer treffen.
Der Front-Anschluss An diesen Anschluss werden die Frontlautsprecher hinzugefügt. Dadurch entsteht eine Wahrnehmung der Klänge von rechts und links.
Der Rear-Anschluss Dieser Anschluss ist ausgerichtet auf die Rear-Lautsprecher. Sie sind für die Töne zuständig, die hinter dem Hörer liegen.
Der Surround-Side-Anschluss Die Surround-Boxen befinden sich zwischen den Rear-Lautsprechern und den Front-Boxen. Sie decken alle weiteren Bereiche ab.
Der SDPIF-Anschluss An diesem Anschluss kann der Verstärker angebracht werden. So können Klänge auch in Dolby Digital gehört werden.

3.2. Die Audioqualität bei einer externen Soundkarte

In einem Externe-Soundkarte-Test wird immer wieder deutlich, dass die Varianten in Stick-Form mit den Boxen meist nicht mithalten können. Der Unterschied ist vor allem bei der Aufnahme zu hören. Da jedoch jeder Mensch ein anderes Hörempfinden hat, können auch die günstigen Sticks durchaus interessant sein.

Wer bisher mit dem Sound zufrieden war, der aus der Audio-Buchse beim Laptop kommt, der wird mit einem Stick auch zufrieden sein. Schätzen Sie dagegen einen sehr sauberen Klang, dann kann es sich lohnen, etwas mehr Geld in die Hand zu nehmen und diese in eine Box zu investieren. Hier wird die beliebte HiFi-Qualität geboten. Gerade dann, wenn Sie gerne Spiele am PC spielen, ist dies empfehlenswert.

Prüfen Sie vor dem Kauf, ob der Typ Externe-Soundkarte auch für den Einsatz bei 5.1.-Audio-Systemen genutzt werden kann. Es kann auch sein, dass es sich um eine Soundkarte 7.1 handelt. Ebenfalls wichtig ist es zu schauen, dass die externe Soundkarte für Windows oder für den Mac eingesetzt werden kann.

3.3. Die Ausstattung der externen Soundkarte

Einige Hersteller statten die externe Soundkarte auch noch mit einigen weiteren Extras aus. Dazu gehören:

Einige Soundkarten bringen auf einer CD andere Programme mit. Diese sorgen dafür, dass Sie den Klang noch weiter an Ihre persönlichen Vorstellungen anpassen können. So lassen sich unter anderem die Raumklang-Optionen anpassen oder auch die Stimmenverständlichkeit.
Einige Hersteller bieten zudem eine Fernbedienung an. Sie macht die Bedienung der Soundkarte noch leichter.

3.4. Die Betriebssyteme – wo kann die externe Soundkarte eingesetzt werden?

Kopdfhörer Test
Einfach mal Kopfhörer oder Lautsprecher verwenden – vielleicht liegt es gar nicht am Laptop.

Eigentlich ist es so, dass jede externe Soundkarte an einen PC gesteckt werden kann. Teilweise kann es sein, dass ein Treiber noch installiert werden muss. In diesem Fall ist es notwendig darauf zu achten, dass die Geräte auch mit dem Betriebssystem nutzbar sind.

Besonders beliebt ist die externe Soundkarte, die für das Betriebssystem Windows zugeschnitten ist. Auch Varianten für Android oder den Mac sind vorhanden.

Oft kann es auch Probleme mit der Audio-Software geben. So gibt es wenige Hersteller, die diese auch für die Geräte der Marke Apple anbieten. Damit hat der Nutzer keine Möglichkeit, eine Feinjustierung durchzuführen.

Hinweis: Nicht immer hat ein schlechter Klang an einem PC etwas mit der Soundkarte zu tun. Teilweise können auch die Lautsprecher der Auslöser sein. Probieren Sie einfach einmal aus, wie es sich mit Kopfhörern anhört. Ist der Klang dann besser, können neue Lautsprecher die Lösung sein.

4. Hinweise für die Nutzung der externen Soundkarte

Verbaute Soundkarten werden durch den Prozessor betrieben. Das bedeutet aber auch, dass Ihr PC langsamer wird und die Rechenleistung sinkt. Möchten Sie Ihren Laptop entlasten, dann können Sie dies mit einer externen Soundkarte tun. Sobald diese angeschlossen ist, führt sie selbst die Arbeit durch. Dies kann die Schnelligkeit von Ihrem Laptop erhöhen. Wenn Sie sich für eine externe Soundkarte entscheiden, dann ist es empfehlenswert, die PCI Soundkarte in Ihrem PC zu deaktivieren.

Auch aktive Lautsprecher werden benötigt. Diese Boxen verfügen über einen integrierten Verstärker. Nutzen Sie diese nicht, müssen Sie noch auf einen Verstärker zurückgreifen.

Genau wie bei externen Grafikkarten ist darauf zu achten, dass die Soundkarte nicht herunterfallen darf. Sie besteht aus einer sehr sensiblen Technik, die dadurch kaputt gehen kann.

Inzwischen gibt es besonders viele externe Soundkarten. Für einen besseren Überblick, haben wir die Marken hier aufgelistet:

  • Asus
  • Creative
  • LogiLink
  • StarTech
  • InLine
  • Terratec
  • DeLock
  • Sennheiser
  • Renkforce
  • Roccat
  • Sandberg
  • Lomatee
  • hama

5. Die Modelle für Musiker

DJane
Gerade für Musiker ist es lohnenswert, einen Blick auf die Ausgänge zu werfen.

Musiker haben besondere Ansprüche an eine externe Soundkarte. Sie kommen meist nicht mit einem Eingang zurecht, denn meist müssen mehrere Instrumente und auch Personen mit der Soundkarte aufgenommen werden. Daher muss pro Person und Instrument ein Ausgang eingeplant werden. Einige Instrumente brauchen sogar mehrere Eingänge.

Welche Anzahl an Ausgängen benötigt wird, ist auch abhängig von den Subwoofern und den Boxen.

Im Fachmagazin für Musiker & Produzenten, dem Delamar, wird darauf hingewiesen, dass für die Aufnahme von Mikrofonen auch besondere Vorverstärker benötigt werden. Bei Bässen und Gitarren werden Hi-Z-Instrumenteneingänge benötigt und bei Keyboards brauchen Sie Eingangskanäle, die über ein Line-Level verfügen.

Bei der Auswahl sollten Sie daher bewusst den Blick auf die Ausgänge richten.

6. Die Einschätzung der Stiftung Warentest für externe Soundkarten

Der Externe-Soundkarten-Vergleichssieger ist natürlich für viele Interessenten die erste Wahl. Tatsächlich hat auch die Stiftung Warentest USB-Soundkarten getestet. Der Test liegt allerdings schon etwas zurück. Er war in der Ausgabe 09/2004 zu finden. Geschaut wurde beim Externe-Soundkarte-Test darauf, ob auch eine Digitalisierung von alten Medien möglich ist.

Im nachfolgenden Video erfahren Sie, welche externe Soundkarte sich besser für das Gaming eignet.

7. Die wichtigsten Fragen und Antworten rund um die externe Soundkarte

7.1. Wie wird die externe Soundkarte installiert?

Sie brauchen die Soundkarte nur anstecken. Hier gibt es auch keine Unterschiede bei den Kategorien. Das Gerät erkennt die Soundkarte dann und schon kann sie genutzt werden. Treiber werden normalerweise nicht benötigt.

7.2. Gibt es Treiber für meine externe Soundkarte?

Meist wird kein Treiber gebraucht. Wollen Sie jedoch die weiteren Funktionen des Gerätes nutzen, dann kommt der Treiber zum Einsatz. Dieser wird auf einer CD mitgeliefert. Wenn keine CD bei der Lieferung enthalten ist, können Sie auf die Webseite vom Hersteller gehen und den Treiber herunterladen. Dafür brauchen Sie aber die Bezeichnung von Ihrem Modell. Haben Sie die externe Soundkarte im Handel, beispielsweise bei Media Markt oder Saturn gekauft, dann können Sie hier nach dem Treiber fragen.

7.3. Wie wird die externe Soundkarte angeschlossen?

Usbkabel test
Ganze einfach: Soundkarte und Laptop verbinden Sie mithilfe eines USB-Kabels.

Damit Sie die externe Soundkarte an Ihren PC anschließen können, wird sie über ein USB-Kabel mit diesem verbunden. Der PC erkennt sie dann. Teilweise kann es sein, dass Sie die Box an Ihrem Computer noch als Hauptlautsprecher auswählen müssen. Bei manchen Varianten kann es sein, dass eine Verbindung über die Firewire-Schnittstelle erfolgen muss.

7.4. Welchen Sinn macht eine externe Soundkarte?

Es gibt mehrere Gründe, eine externe Soundkarte zu verwenden. Neben der Möglichkeit, mit dieser einen kaputten Audio-Ausgang zu ersetzen, kann sie natürlich auch die Klangqualität verbessern. Bedenken Sie aber: Auch die beste Soundkarte kann schlechte Lautsprecher nicht besser klingen lassen.

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