Flachbettscanner Test 2018

Die besten Flachbettscanner im Vergleich.

Das Wichtigste in Kürze
  • Ein Flachbettscanner lässt sich vielseitig einsetzen. Es lassen sich nicht nur einfache Textdokumente scannen, sondern auch Fotos, Bilder, Bücher und bei einigen Modellen auch Negative oder Dias können digitalisiert werden. Die Dokumente werden dazu auf eine flache Glasscheibe aufgelegt. Anschließend wird die Abdeckung geschlossen und es erfolgt die schrittweise Abtastung des Dokumentes mit Hilfe von Licht.
  • Der Scanvorgang kann modellabhängig mit besonders hellen Lampen oder mit kleinen LED Lampen durchgeführt werden. Bei der CCD-Methode wird mehr Energie verbraucht. Stromsparender arbeitet die CIS-Technologie.
  • Die meisten handelsüblichen Modelle laufen problemlos unter Windows und Apple. Üblich sind Scans bis zu einer Größe von DIN A4. Seltener auf dem Markt sind dagegen für A3-Dokumente ausgelegte Geräte. Starken Schwankungen unterworfen ist die Bildauflösung. Diese kann zwischen 600 und 9.600 dpi Sie müssen hier nicht zwingend einen Scanner mit einer hohen Auflösung wählen, denn für das Scannen einfacher Dokumente sind 600 dpi völlig ausreichend.

Flachbettscanner a3 test neu

Nicht selten steht heutzutage der Begriff “digitales Zeitalter” im Raum. Dies geschieht durchaus berechtigt und jeder Widerstand erscheint dabei zwecklos, denn Bücher, Fotos oder Filme liegen längst auch in digitaler Form vor oder werden lediglich als elektronische Dateien verfügbar gemacht. Bei der Digitalisierung sind dem Menschen allerdings die Hände gebunden, er ist auf entsprechende Hilfsmittel angewiesen. Zu einem dieser mittlerweile unverzichtbar gewordenen Geräte zählt der Flachbettscanner, welcher Gegenstand unserer Betrachtungen ist und mit seinen Eigenschaften und seiner Funktionsweise nun näher vorgestellt werden soll.

1. Wozu dient ein Scanner?

Scanner dienen einfach gesagt der Datenerfassung. Wissenschaftlich gesehen, geht es um die optomechanische Transformation. Dabei werden analoge Daten in die digitale Form umgewandelt. Dies geschieht durch das Abtasten mit Hilfe der Scanner-Sensoren. Es werden also viele kleine Messungen vorgenommen, bis letztlich der Scan entsteht und auf die Festplatte des Computers übertragen wird. Die Digitalisierung hilft Ihnen dabei, Ordnung zu schaffen und lose Blattsammlungen abzubauen. Scannen hat daneben auch die Funktion, die Kommunikation untereinander zu erleichtern. Sie müssen Dokumente nicht mehr mit der Post schicken, sondern jeder Scan kann problemlos per E-Mail versandt werden.

2. Ein Überblick über die verschiedenen Scanner-Typen

In diversen Flachbettscanner-Tests und ebenso in unserem Flachbettscanner-Vergleich 2018 wird auf verschiedene Scanner-Arten eingegangen, denn es ist längst nicht mehr nur ein Scannertyp auf dem Markt. Es geht nicht nur darum, ein einfaches Dokument zu scannen, auch Handscanner, Trommelscanner, Funkscanner oder Visitenkartenscanner haben längst ihre Berechtigung. Bei jedem Modell lassen sich zusätzlich individuelle Unterscheidungen treffen. So sind Filmscanner, Buchscanner oder Fotoscanner bestens gerüstet für die entsprechenden Aufgaben. Einige spezifische Eigenschaften sind auch beim Flachbettscanner anzutreffen. Zunächst jedoch eine kleine Übersicht der verschiedenen in einem Scanner-Vergleich berücksichtigten Arten.

Typ Beschreibung
Dokumentenscanner

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Ein Dokumentenscanner ist darauf ausgelegt, in möglichst kurzer Zeit große Mengen an Papierdokumenten zu digitalisieren. Es handelt sich um einen Einzugscanner, der selbstständig bis zu 100 Seiten bearbeitet und damit ganze Stapel an Dokumenten für Sie digital aufbereitet. Dokumentenscanner arbeiten schnell. Besonders effektiv sind Modelle mit Duplex-Funktion. Hierbei werden Vorder- und Rückseite gleichzeitig gescannt. Dokumentenscanner kommen hauptsächlich in Bibliotheken, bei Versicherungen oder in Banken zum Einsatz.
Handscanner

Handscanner

 

Der Handscanner erfordert eine manuelle Bedienung. Der Anwender muss das Gerät über das Objekt bewegen. Die Informationen sichern die Geräte auf einer eingebauten SD-Karte. Mittels WLAN oder Bluetooth erfolgt die Übertragung auf den Computer. Ein Schnelligkeitsregulator stellt sicher, dass spontan Streifen von bis zu 20 cm Breite gescannt werden können. Die Scanner Software sorgt für das Zusammenfügen der einzelnen Scanne. Handscanner funktionieren ähnlich wie die im Supermarkt üblichen Barcodelesegeräte.
3D-Scanner

3D Scanner test neu

Der 3D-Scanner baut auf dem Prinzip eines Laserdruckers auf. Das Objekt wird an seiner Oberfläche mit einem Laserstrahl abgetastet. Das Verfahren ist recht kompliziert und dabei wird die vollständige Oberflächenstruktur erfasst und als eine 3D-Punktwolke abgespeichert. Mittels dieser Wolke sind die Abmessungen mit ihren Längen und Winkeln genau bestimmbar. Diese digitalen Daten dienen anschließend dazu, entsprechende Formen aus Kunststoff, Metall, Keramik oder Kunstharz herzustellen.
Visitenkartenscanner

Visitenkartenscanner

 

Diese speziellen Geräte sind für Großraumbüros interessant. Auch so mancher, um rege Kontakte bemühte Geschäftsmann wird sich unter Umständen einen mobilen Visitenkartenscanner zulegen. Es ist durchaus praktisch, Visitenkarten durch pures Auflegen digital erfassen zu können. Der Scan kann um weitere Informationen zur Person ergänzt werden. So können bestimmte Personenkreise einfach verschlagwortet werden und lassen sich mittels Stichwortsuche schnell auffinden.
Diascanner

Dia Scanner test neu

Mit einem Diascanner machen Sie Dias und Negative zu bleibenden Erinnerungen. Für die besonders kontrastreichen Dias werden hohe Auflösungen gebraucht. Hier sollten Sie beim Kauf darauf achten, dass der Diascanner möglichst eine Auflösung von 4.600 dpi besitzt.

3. Der Flachbettscanner

Der Flachbettscanner ist der gängigste und weit verbreitete Scanner-Typ. Die Geräte werden vielerorts zur Dokumentenerfassung genutzt. Daher soll im Rahmen eines Flachbettscanner-Vergleichs 2018 nun näher auf diese Arten von Scannern eingegangen werden.

3.1. Die Optik

Flachbettscanner Bücher
Ebenso lassen sich mithilfe eines Flachbettscanners Bücherseiten digitalisieren.

Was im Hinblick auf die Bezeichnung kaum verwundern dürfte, ein Flachbettscanner ist ein flaches und handliches Gerät. Im Volksmund hat sich auch die Bezeichnung “Flachbrettscanner” eingebürgert. Wenn auch die Geräte vielleicht optisch flach wie ein Brett erscheinen, handelt es sich dennoch nicht um die korrekte Bezeichnung. Alle Flachbettscanner sind im Prinzip gleich aufgebaut. Der Geräteboden ist mit einer Glasscheibe versehen. Hier werden die Dokumente aufgelegt. Anschließend wird der Deckel geschlossen. Dieser ist ebenfalls Standard und entspricht in der Größe der darunter befindlichen Glasscheibe. An der Vorderfront der Geräte sind die Bedienelemente zu finden. Diese Schnelltasten machen die Bedienung einfach und erlauben häufig auch separate Einstellungen, wie zum Beispiel die Festlegung unterschiedlicher Druckformate. Die Anschlüsse finden Sie an der hinteren Kante der Geräte. In jedem Fall vorhanden sein wird ein Anschluss für das Stromnetz. Meist befindet sich auch eine USB-Schnittstelle an den Geräten. Bei einigen Modellen wird der Scanner auch über das USB-Kabel mit Strom versorgt.

3.2. Die Arten von Dokumenten

Flachbettscanner DIN A3
Optimal für A3-Formate: das Modell 98-239-10030 1200HS von Mustek.

Wenn Sie einen Flachbettscanner kaufen, dann werden Sie Wert darauf legen, das dieser Dokumente im gängigen DIN-A4-Format scannt. Dies ist bei der Mehrzahl aller handelsüblichen Flachbettscanner der Fall. Daneben sind vereinzelt auch DIN A3-Scanner für private Anwender sinnvoll. Für die entsprechende Kategorie müssen Sie sich beim Kauf selbst entscheiden. Es werden unterschiedliche Formate bedient und Scanner im Industriebereich können auch Scans der Formate DIN A0 anfertigen. Damit sich auch mit einem einfachen Scanner gute Ergebnisse erzielen lassen, sollte das Ausgangsdokument nicht zu dick erscheinen oder Wellen schlagen und Eselsohren besitzen. Keine Probleme treten beim Scannen von Zeitungsseiten auf. Durch eine entsprechende Belichtung entsteht ein fester Hintergrund und die Seiten scheinen nicht durch. Ist ein Flachbettscanner günstig zu haben, kann er dennoch meist recht vielfältig eingesetzt werden und auch Bilder und Fotos scannen. Einige Marken bieten auch Geräte, welche sich für den Scan von Dias und Negativen eignen.

3.3. Die Anwendung

Sie werden auch als technischer Laie schnell mit einem Flachbettscanner vertraut. Etwaige Unklarheiten können verschiedene Flachbettscanner-Tests aus der Welt schaffen. Das Dokument wird mit der Vorderseite nach unten auf die Glasscheibe des Scanners aufgelegt. Nachdem Sie den Deckel geschlossen haben, beginnt der Scanner mit der Arbeit. Für bestmögliche Scanergebnisse sollten die Dokumente glatt auf der Glasfläche aufliegen, damit der Deckel komplett geschlossen werden kann, denn die Sensoren reagieren sehr empfindlich auf einfallendes Licht. Ein Flachbettscanner ist gut für den gelegentlichen Einsatz geeignet, kann aber nicht als bester Flachbettscanner bezeichnet werden, wenn es Ihnen darum geht, Mehrfachscans anzufertigen oder doppelseitige Duplex-Scans zu erzeugen. Hier liegen die Grenzen eines Flachbettscanners. Die jeweilige Scan-Technologie entscheidet letztlich, ob Sie mit Ihrem Scan zufrieden sind. Die einzelnen Technologien möchten wir Ihnen nun näher vorstellen.

3.3.1. CIS-Technologie
Scanner Canon
Ein echtes Multifunktionsgerät: der Canon Pixma MX925 All-in-One verfügt auch über einen Flachbettscanner mit CIS-Sensor.

Die Compact Image Sensor oder kurz CIS-Technologie baut auf LED-Leuchtdioden auf. LEDS arbeiten schnell und energieeffizient. Lange Aufwärmzeiten der Geräte entfallen. Sie müssen jedoch einige Abstriche machen, denn durch die geringe Tiefenschärfe, kann es zu Qualitätsabstrichen des Scans kommen. Besonders wenn sich das Papier wellt oder aus einem anderen Grund nicht besonders flach auf der Glasplatte aufliegt, dann kann das Ergebnis zu wünschen übrig lassen und die Schrift einen leicht schwammig wirkenden Eindruck hinterlassen.

3.3.2. CCD-Technologie

Die Charged Coupled Device oder kurz CCD-Technologie nutzt besonders helle Lampen, welche gestochen scharfe Scans erzeugen können. Geräte mit CCD-Technologie können sich als Stromfresser entpuppen, bieten aber als Ausgleich sehr gute Scanergebnisse, auch bei Fotos oder Büchern, die aufgeklappt wurden und somit nicht flach auf dem Scanner aufliegen.

3.3.3. Durchlichteinheit

Verfügen Flachbettscanner über eine Durchlichteinheit, dann können auch problemlos Dias und Negative digitalisiert werden. Hiefür kommt eine zusätzliche, besonders helle Lampe zum Einsatz. Dann ist es möglich, selbst Negative komplett zu durchleuchten. Möchten Sie Aufnahmen von geringer Qualität scannen, bieten sich Modelle mit zwei Lampen an.

3.4. Zusammenfassung

Nun möchten wir Ihnen nochmals die Vor- und Nachteile der Flachbettscanner im direkten Vergleich gegenüberstellen

  • einfache Bedienung
  • sehr gute Scanergebnisse
  • vielseitig einsetzbar
  • häufig auch für Dias nutzbar
  • hoher Platzanspruch
  • nur einzelne Scans ausführbar
  • keine doppelseitigen Scans möglich
  • häufig nur für Form DIN A4 ausgelegt

4. Kleine Kaufberatung für Flachbettscanner

4.1. Die Scan-Technologie

Die verschiedenen Technologien der Flachbettscanner haben wir Ihnen bereits erläutert. Sie können also zwischen CIS-Technologie und zwischen CCD-Technologie unterscheiden. Ein CIS-Scanner arbeitet energieeffizient, lässt aber Schwächen in der Scanschärfe erkennen, wenn das Dokument nicht vollständig flach aufliegt. CCD-Scanner liefern sehr gute Scanergebnisse, verbrauchen aber mehr Energie.

Kein Scanner ohne Software

Zu jedem Flachbildscanner werden Sie die passende Software erhalten. Nach Installation der Treiber kann der PC den Scan erkennen. Auch die Bearbeitung und Formatierung der Scans wird durch das Installieren der Software möglich gemacht.

4.2. Die Auflösung

Bei den Auflösungen gibt es große Unterschiede. Beste Flachbettscanner können mit Werten von 4.800 bis 9.600 dpi aufwarten. Es kann davon ausgegangen werden, dass mit der Höhe der “dots per inch” auch die Pixeldichte und damit die Qualität der Scans zunimmt. Dennoch gilt es, einige Abstriche zu machen. Die Angaben der Hersteller sind letztlich Aussagen über die interpolierte Auflösung. Dies bedeutet, das die Software nachträglich Pixelpunkte hinzufügt. Die Bildqualität lässt sich zwar dadurch in der Tat verbessern, aber es können sich Abweichungen zwischen der ursprünglichen Farbe des Dokuments oder Fotos ergeben.

Tipp: Wer nur einfache Textdokumente scannen möchte, der kommt mit Auflösungen zwischen 300 und 600 dpi aus. Auch für Papierfotos genügen 600 dpi. Bei Dias im Format 10 x 15 oder größeren Ausdrucken steigen die Anforderungen und 1.200 bis 1.400 dpi sind eine gängige Größe. Anhand des Zweckes, welchen das Modell erfüllen soll, können Sie die passende Auflösung so schnell herausfinden.

4.3. Die Kompatibilität

Flachbettscanner mac os x
Achten Sie beim Kauf eines Flachbettscanners auf die Kompatibilität mit Ihrem Computer.

Auch wenn Sie einen Flachbettscanner günstig kaufen, alle handelsüblichen Geräte lassen sich mit Microsoft- und Apple-Geräten gleichsam nutzen. Gehen Sie jedoch ins Detail, dann wird deutlich, das viele neuen Scannermodelle veraltete Versionen von Betriebssystemen nicht mehr unterstützen. Besonders bei Nutzern von Windows 10 oder Mac OS X könnte es Probleme geben. Achten Sie daher auf die Produktinformationen bezüglich der Kompatibilität.

4.4. Weiter Eigenschaften

Nun soll auf die Scan-to Eigenschaften eingegangen werden. Dabei geht es um die Fähigkeit der Geräte, den Scan in unterschiedlichen Dateiformaten bereit zu stellen. Gängige Funktionen sind in diesem Zusammenhang Scan-to-Email, Scan-to-PDF oder Scan-to-Cloud. Die nachfolgende Tabelle stellt Ihnen diese Funktionen im Einzelnen vor.

Scan-to Eigenschaft Erläuterung
Scan-to-Email Mit dieser Funktion wird der Scan nicht erst auf dem Desktop zwischengelagert, sondern direkt in eine E-Mail gepackt und kann schnell weitergeleitet werden. Während der Installation muss das für die Weiterleitung benötigte E-Mailkonto angegeben werden.
Scan-to-PDF Bei dieser Funktion landet der Scan in der für PDF-Dokumente vorgesehenen Bearbeitungsliste. Einige Programme erstellen sogar komprimierte PDFs, welche Sie dann einfach per E-Mail verschicken können.
Scan-to-Cloud Diese Funktion erlaubt das Abspeichern der Scans in verschiedenen Clouds, wie Google Docs, Dropbox oder Evernote.

4.5. Der USB-Anschluss

An jedem Scanner sollte sich ein USB-Anschluss befinden. Einige Hersteller bringen auch Modelle mit mehreren USB-Schnittstellen heraus. Flachbettscanner mit WLAN können auf USB-Anschlüsse verzichten, denn die Weiterleitung der Scans erfolgt mittels FireWire.

Hinweis: Einige der mit LED-Lampen funktionierenden CIS-Scanner besitzen kein weiteres Netzteil. Die kleinen LEDs brauchen kaum Energie und die über den USB-Anschluss erfolgte Stromzufuhr ist vollkommen ausreichend.

4.6. Der Energieverbrauch

Der Stromverbrauch steigt mit der Leistungsfähigkeit der Geräte an. In unserem Flachbettscanner-Vergleich finden Geräte Anwendung, die mit 20 bis 30 Watt einen recht hohen Energieverbrauch mitbringen. Den höchsten Stromverbrauch verzeichnen Geräte mit CCD-Technologie. Ein günstiger Flachbettscanner, der mit CIS-Technolgie arbeitet, benötigt nur die Hälfte an Energie. Ein besonders energieeffizientes Gerät ist das Modell Canon LiDE 110. Der Scanner kommt mit lediglich 2,5 Watt aus.

5. Die Hersteller

Wer den Markt etwas näher unter die Lupe nimmt, wird schnell feststellen, es gibt drei Marken, die sich hier in vorderer Front behaupten können. Dabei handelt es sich um Canon, Epson und HP. Weitere Marken finden Sie im Folgenden aufgeführt:

  • Avision
  • Fujitsu
  • Intermec
  • Kodak
  • Mustek
  • Xerox
  • Plustek
  • Microtek
  • Oki Systems
  • Reflecta

6. Die Stiftung Warentest und Flachbettscanner

  • Im Jahre 2000 hat sich die Stiftung Warentest mit Scannern und Druckern beschäftigt. Das seit 1964 aktive Unternehmen hat im Jahre 2000 seinen ersten Flachbettscanner-Test durchgeführt. Dabei wurden Modelle mit unterschiedlichen Auflösungen berücksichtigt. Bei den Geräten mit einer Auflösung von 600 dpi ging das Modell Microtek Scanmaker 3600 als Vergleichssieger hervor. Die Geräte erzielten die Testnote 2,0. In der Kategorie Auflösung: 1200 dpi konnte der Epson Perfection 1200 Photo im direkten Flachbettscanner-Vergleich überzeugen. Beide Modelle sind bis heute in entsprechendne Weiterentwicklungen auf dem Markt.
  • Im Jahre 2003 waren erneut 18 Flachbettscanner auf dem Prüfstand. Elf Geräte waren damals mit Durchlichteinheit ausgestattet. Aus dieser Kategorie kam auch der Vergleichssieger, nämlich der Canon CanoScan 9900F. Nähere Informationen zum Test können Sie hier abrufen.
  • Im Jahre 2004 fand der letzte aktuelle Test von Flachbettscannern statt. In der Ausgabe 08/2004 stellte die Stiftung Warentest 17 Scanner aus unterschiedlichen Preisklassen vor. Der Flachbettscanner-Vergleichssieger stammte wiederum von der Marke Epson. Platz 2 belegte der CanoScan LiDE 80, gefolgt vom Modell Microtek ScanMaker 6100.
  • In der Folgezeit lag der Fokus auf Tests von Drucker-Scanner Kombinationen. Aktuell ist kein Flachbettscanner-Test verfügbar (Stand April 2017).

7. Der Flachbettscanner in Fragen und Antworten

7.1. Mit welchen Modellen lassen sich Dias scannen?

Scanner Fotos test
Der kann es: Das Modell DF-S 190 SE von Rollei scannt Dias und Negative.

Fotos kann jeder handelsübliche Flachbettscanner digitalisieren. Für das Scannen von Dias werden dagegen spezielle Geräte benötigt. Dabei muss es sich nicht zwingend um einen hochpreislichen Filmscanner der Marke Reflecta handeln, auch Flachbettscanner mit Durchlichteinheit verrichten zuverlässige Arbeit. Achten Sie beim Dia-Scan auf eine möglichst hohe Auflösung. Das Minimum liegt bei 1.200 dpi Besonders überzeugende Ergebnisse liefern Scanner mit einer Auflösung zwischen 2.400 und 4.600 dpi.

7.2. Wie unterscheiden sich Flachbettscanner und Dokumenenscanner?

Wie der Name bereits verrät, konzentrieren sich Dokumentenscanner allein auf das Digitalisieren von Textdokumenten. Meist sind Dokumentenscanner zugleich Einzugsscanner und können die Blätter automatisch einziehen, was die Bearbeitung größerer Dokumentenmengen erleichtert. Duplex-Drucker arbeiten dabei besonders effektiv, denn sie können die Vorder- und Rückseite des Dokuments gleichzeitig erfassen. Diese besondere Einzugstrechnik erlaubt allerdings nicht den Scan von Büchern oder Fotos. Hierfür werden die Flachbettscanner der Marken Plustek oder Epson gebraucht. Wollen Sie effektiver arbeiten, dann bietet der Handel auch Flachbettscanner mit Einzug an.

7.3. Sind Flachbettscanner auch als Multifunktionsgeräte auf dem Markt?

Ein klassisches Multifunktionsgerät besteht aus einem Drucker, einem Fax, einem Kopierer und einem Flachbettscanner. Einige Modelle sind dabei besonders leistungsfähig und mit Durchlichteinheit ausgestattet. Dies erlaubt den Scan von Negativen oder Dias. Multifunktionsgeräte arbeiten zwar zuverlässig, es ist jedoch oft nicht möglich, die Dias im Detail zu bearbeiten. Der HP-Flachbettscanner Scanjet G4050 verfügt zum Beispiel über eine Staub- und Kratzerentfernung und eine eigene Diahalterung und ist somit für diese spezielle Aufgabe besser gerüstet, als ein Multifunktionsgerät, welches zwar verschiedene Funktionen bedient, es dabei jedoch häufig nicht vermag, ins Detail zu gehen und entsprechende Zusatzfunktionen vermissen lässt.

7.4. Nochmals erklärt: So funktioniert ein Flachbettscanner

Ganz gleich, ob es sich um Hersteller wie Mustek oder Plustek handelt, in der Funktionsweise eines Flachbettscanners gibt es keine Unterschiede. Sie legen die Dokumente auf die Glasfläche des Scanners, schließen den Deckel und betätigen den Bedienknopf. Die Dokumente werden nun von unten abgetastet. Dies geschieht mittels der bereits beschriebenen Technologien CIS oder CCD.

Wie Flachbettscanner genau funktionieren, verdeutlicht dieses Video:

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