Fritz-WLAN-Repeater Test 2018

Die besten Fritz-Repeater im Vergleich.

Das Wichtigste in Kürze
  • Die WLAN-Repeater, auch WLAN-Verstärker genannt, sind für die Verbreitung von bereits anliegenden Signalen konzipiert. Zudem sind diese Geräte auch für den Aufbau eines bestehenden WLAN-Netzwerkes geeignet. Viele Modelle sind darüber hinaus sogar in der Lage, zwei Signale auszustrahlen.
  • Fritz-WLAN-Repeater des Herstellers AVM vereinen mehrere Funktionen wie App-Steuerung, TV-Signal-Übertragung im WLAN oder zwei verbreitete Funknetze in einem Gerät.
  • Die Fritz-Powerline-Reihe, quasi ein Verwandter der Fritz-WLAN-Reihe, senden Internetsignale über die Stromleitung und ermöglichen so eine Installation weitab vom Router.

fritz-wlan-repeater test
WLAN-Systeme von heute müssen mehr bieten, als das Ermöglichen des schnöden Abrufens von E-Mails oder die Anzeige niedlicher Tierbilder über Google. Die Ansprüche sind gestiegen und dadurch ist es heutzutage auch möglich, mit dem Voice-over-IP-Verfahren über das WLAN zu telefonieren. Das sogenannte TV-IP versorgt die ganze Wohnung zudem mit einem TV-Signal, was ein umständliches Verlegen zusätzlicher Kabel unnötig macht.
Nicht wenige WLAN-Dosen sind gar in der Lage, angeschossene Geräte zu steuern. Ist ein Smart Home das Ziel, führt kein Weg am WLAN vorbei, weshalb es sich einige Hersteller eine Heimvernetzung zur Aufgabe gemacht haben.
Über die Hälfte der Anbieter von Festnetzanschlüssen (beispielsweise Telekom und Alice) produzieren Modelle mit Smart-Funktionen. Nicht weniger als 39 % der Produzenten von Netzwerkkomponenten wie Repeater oder Router (zum Beispiel AVM) folgen diesem Trend und rüsten Ihre Geräte entsprechend auf.
Neben der Erweiterung des WLAN-Signals schreibt sich AVM auch die Ausdehnung der Produktvielfalt auf die Fahne. Fritz-WLAN-Repeater bereichern nun neben Fritzboxen und Fritz-Dect-Repeatern das Angebot. Der Fritz-WLAN-Repeater-Vergleich 2018 soll Ihnen eine Art Kaufberatung an die Hand geben, anhand derer Sie das für sich ideale Modell finden können.

1. Warum ein Gerät von AVM?

wlan repeater
Mit einem WLAN-Repeater haben Sie Internetempfang im ganzen Haus.

Die Telefonbuchse und der Ort des benötigten Internetsignals sind häufig weiter auseinander als es das WLAN-Signal vertragen kann. Deshalb ist es oft notwendig, das vorhandene Signal zu verstärken.
Um in der obersten Etage eine gute Qualität des WLAN-Signals zu gewährleisten, braucht es also eine stabile Verbindung.
Wie Sie anhand diverser Repeater-Tests sehen können, ist hierfür oft ein normaler Repeater ausreichend. Es ist jedoch nicht nur das Signal, was einen Fritz-Repeater auszeichnet. Vielmehr sind es die zusätzlichen Funktionen (TV-IP, VoIP, Smart Home), die ihn von anderen unterscheiden.

Komplettlösung

AVM legt hier besonderen Wert auf Vielfalt. Wer seine Fritzbox in Form eines Routers nutzt, kann damit andere Fritz-Komponenten ohne Schwierigkeiten ansteuern. Ein externer Zugang ins Netzwerk ist durch dynamische IP-Adressen möglich, weshalb Sie sich auch ins heimische Netzwerk einloggen können, wenn Sie gar nicht vor Ort sind. Eine Wartung des Repeaters von außerhalb ist damit möglich. Mit einem AVM Fritz Powerline 546E ist es gar möglich, angeschlossene Geräte online zu steuern.

Fritz zu allen Zwecken: Auch die Kommunikation mit Modellen anderer Marken ist durch Fritz-WLAN-Repeater problemlos möglich. Ein Datenaustausch zwischen Fritz-Geräten ist natürlich dennoch die sicherere Variante.

2. Welcher Fritz kann mehr: Fritz-Powerline oder Fritz-Repeater?

2.1. Alles Fritz oder was?

Um Netzwerke im ganzen Haus zu verbreiten, stehen Ihnen zwei verschiedene Methoden zur Verfügung: entweder die Kategorie der Fritz Repeater oder Fritz Powerline.

WLAN-Repeater Powerline
fritz repeater powerline
WLAN-Repeater sind auf die Verstärkung des WLAN-Signals spezialisiert, was meist auch gut umgesetzt wird. Dies geht allerdings auf Kosten der Funktionsvielfalt. Zudem ist diese Art auf die Reichweite des Ursprungssignals angewiesen. Bei diesem Prinzip wird das Signal über den Strom verteilt. Eine Quelle in Form eines Gerätes, welches das Internetsignal vom Router ins Stromnetz einfügt, ist hierbei unerlässlich. Eine Verbreitung des gesendeten Signals per WLAN oder LAN obliegt hier einem weiteren Gerät (Empfänger), welches das Signal woanders wieder aus dem Stromnetz zieht. Somit ergibt sich eine Unabhängigkeit von der Distanz zum Router.
  • höhere Datenübertragungsrate
  • lediglich ein Gerät nötig
  • vergleichsweise preisgünstig
  • muss nahe des Routers positioniert sein
  • nicht vom Routerstandort abhängig
  • gute Übertragungsrate im LAN
  • schlechte Übertragungsrate im WLAN
  • zwei Geräte notwendig
  • relativ preisintensiv
WLAN-Repeater:

  • FRITZ!WLAN Repeater DVB-C
  • FRITZ!WLAN Repeater 1750E
  • FRITZ!WLAN Repeater 1160
  • FRITZ!WLAN Repeater 450E
  • FRITZ!WLAN Repeater 310
  • FRITZ!WLAN Repeater 300E
  • FRITZ!WLAN Repeater n/g
Powerline-Modelle:

  • FRITZ!Powerline 1240E (WLAN)
  • FRITZ!Powerline 1000E
  • FRITZ!Powerline 546E (WLAN)
  • FRITZ!Powerline 540E (WLAN)
  • FRITZ!Powerline 530E
  • FRITZ!Powerline 510E

2.2. Fritz Powerline

Fritz Powerline 546E hebt sich von den normalen Powerline-Adaptern noch einmal ab, da er zusätzlich zur Versendung von Daten via Stromnetz und einer Signalverstärkung auch an ihn angeschlossene Geräte steuern kann.
Zusätzlich ist in diesem Modell eine Steckdose verbaut worden, deren Stromverbrauch er sogar messen kann. Eine detaillierte Aufschlüsselung des Energieverbrauchs der angeschlossenen Geräte ist somit der effektive Vorteil dieser Option.
Eine Applikation macht es außerdem eine Verbindung mit dem Repeater möglich. Diese nützliche Funktion gibt es zwar auch beim Fritz!DECT 200, allerdings hat dieses Modell keine eigentliche Repeater-Funktion.

Fritz-Repeater: Pro und Contra
  • einfache und zweckmäßige Bedienung
  • umfangreiche Informationsmöglichkeiten bezüglich verbrauchender Geräte
  • Endverbrauchersteuerung
  • niedrige Übertragungsrate im WLAN
  • zwei Geräte bei Powerline-Prinzip notwendig
  • sehr kostenintensiv

3. Kaufberatung

Ein wahrer Fritz-Repeater-Vergleichssieger aus einem Fritz-Repeater-Test muss nicht zwingend in den primären Kaufkriterien führend sein. Mehr Wert wird bei Tests dieser Art auf eine gewisse Funktionsvielfalt gelegt. Wichtiger als eine hohe Übertragungsrate ist hier die Integration des WS-LAN-Repeaters ins gegebene Umfeld. Nachfolgend möchten wir Ihnen einen Eindruck vermitteln, worauf in Vergleichstests Wert gelegt wird und worauf zu achten ist, damit Sie den für Sie besten Fritz-WLAN-Repeater kaufen können.

3.1. Datenübertragung

fitz repeater
Mit einem Fritz-Repeater haben Sie in jedem Winkel Ihres Zuhauses gleich starkes WLAN.

Die Datenübertragungsrate ist ein Kriterium, welches ursächlich für die Qualität eines Streams verantwortlich ist. Wenn Sie einen Repeater zum Internetzugang nutzen, kann dies als eine Art Flaschenhals angesehen werden, über den Daten ausgetauscht werden. Die Rate erhöht sich mit der Anzahl der Menschen, die sich über einen sogenannten Access Point (WLAN-Zugang) ins Netz einloggen.
Betrachtet man sich die nackten Zahlen bezüglich des Datenverbrauchs, so bieten hier der Fritz Repeater 1750e (1300 Mbit) und der Fritz Repeater 1160 (866 Mbit) eine erheblich bessere Performance im WLAN, als beispielsweise der AVM Fritz!Powerline 546E oder der AVM!FritzPowerline 1240E.

3.2. Welche Protokolle können gelesen werden?

WPS – Schnelligkeit zähltwps

Die Abkürzung WPS bedeutet Wi-Fi Protected Setup. Diese Methode wird angewandt, um Geräte einem verschlüsselten Netzwerk sicher und schnell zuzufügen. Hierbei ist eine umständliche Eingabe des Keys über ein Handy oder einen Computer nicht mehr notwendig. Stattdessen genügt ein Druck auf eine WPS-Taste beim Gerät und beim Access Point. Beim Router-Repeater-Verhältnis ist hier der Router ein sogenannter Access Point, während der Repeater als Endgerät eingestuft wird. Der Ablauf des Verbindungsaufbaus funktioniert wie folgt:

  1. Der WPS-Knopf muss bei beiden Geräten zeitgleich betätigt werden.
  2. Eine Kommunikation beider ″Parteien″ über das offene W-LAN beginnt.
  3. Der Sicherheitskey wird vom Router zum Repeater weitergegeben.
  4. Dieser speichert sich den Key ab.
  5. Damit ist eine permanente Verbindung gewährleistet.
  6. Danach findet umgehend eine erneute Verschlüsselung statt.

Dafür, dass Computer oder Handys überhaupt erst zur Kommunikation mit einem Server in der Lage sind, gibt es Netzwerkprotokolle (Internet Protocol/IP). Gäbe es diese Methode nicht, wären Endgeräte im Netz orientierungslos. Um hier eine gewisse Ordnung herzustellen, werden IP-Adressen vergeben. Diese müssen klar zuzuordnen sein. Andernfalls käme die Antwort nicht dort an, wo die Anfrage gestellt worden ist. Die immer steigende Zahl der Internet-Nutzer hat dafür gesorgt, dass beim bisher gebräuchlichen IPv4-Protokoll allmählich keine Adressen mehr vergeben werden können, ohne Dopplungen zu riskieren. Deshalb ist das IPv6 im die Lösung für dieses Problem.
TCP/IP ist ein Zusammenschluss vieler Protokolle, womit eine Kompatibilität mit verschiedenen Betriebssystemen gewährleistet ist. Wo Licht ist, ist bekanntlich auch Schatten und der Preis für diese Optimierung ist eine erheblich kompliziertere Konfiguration, welche vorwiegend für erfahrene User interessant sein dürfte.
IPv6-Protokoll-Typ für die Zukunft: Für einen Allerwelts-User wird IPv6 künftig unverzichtbar werden. Für jene allerdings, die mit älteren Modellen ins Netz gehen, empfiehlt sich ein Gerät, welches den alten IPv6 verarbeiten kann.

3.3. Wichtig für Ihre Sicherheit

Da nicht immer klar ist, bis wohin Ihr Signal empfänglich bleibt, kann es durchaus passieren, dass der sonst so liebe Nachbar auf Ihr Netzwerk zugreift und durchaus in der Lage wäre, sich damit Zugang zu allen im Netzwerk befindlichen Geräten zu verschaffen. Tablets können hiervon ebenso betroffen sein wie Smartphones oder Computer. So lassen sich leicht Trojaner und ähnliche Schadsoftware installieren, mit denen dann empfindliche Daten abgegriffen werden könnten. Aus diesem Grund beinhalten WLAN-Geräte für gewöhnlich Möglichkeiten zur Verschlüsselung. Eine Passwortabfrage beispielsweise kann so einen nicht autorisierten Zugriff verhindern. Jedoch gibt es natürlich Lücken in den Verschlüsselungsvarianten, durch die sich ein ungebetener Gast dennoch Zutritt verschaffen kann.

Die vormals als sicher eingestufte WEP-Verschlüsselung sollte nicht verwendet werden, da diese Methode mit vergleichsweise simplen Programmen sehr schnell übergangen werden kann.

Der Standard WPA (WPA2-Vorgänger) ist ebenfalls nicht empfehlenswert, da er auf der WEP-Verschlüsselung basiert und daher auch nicht wesentlich sicherer ist. Der hauptsächliche Unterschied ist hier, dass WPA zusätzlich zu der Abfrage eines 48-Bit-langen Schlüssels diesen jedes Mal neu auswählt. Möglich wird dies durch das ″Temporal Key Integrity Protocol″. Dieses Protokoll bietet eine vielseitige Hardware-Kompatibilität.

Zur Freude der Nutzer beherrschen die heutigen Router und Repeater nahezu ausnahmslos eine WPA2-Verschlüsselung. Um der sogenannten dynamischen Key-Verteilung aus den WPA-Protokollen noch ein zusätzliches Sicherheitsfeature zu geben, setzt WPA2 noch dazu auf den ″Advanced Encyption Standard″ (AES), bei welchem der Schlüssel eine Länge von 128, 192 oder 256 Bit hat.

Die Modelle im Fritz-WLAN-Repeater-Vergleich sind ebenfalls mit dieser Methode kompatibel.
Sicherheit geht vor: Sollten Sie sich einen Fritz-Repeater kaufen wollen, sollten Sie von vornherein auf eine Kompatibilität zu WPA2 achten, was auch die renommierte Stiftung Warentest empfiehlt.wlan

3.4. Fritz braucht Strom

Die ständige Stromversorgung des Repeaters wirft natürlich Fragen bezüglich des Verbrauchs auf. Ein recht gängiger Wert, was den Energieverbrauch anbetrifft, ist 6 Watt, wobei sich viele Powerline-Modelle auch in einen Energiesparmodus versetzen können.
Ein Repeater, der zur Verstärkung eines vorhandenen WLAN eingesetzt wird, sollte einen besonders niedrigen Verbrauch aufweisen können. Der AVM FRITZ!WLAN Repeater 1160 ist da mit seinen 2,8 Watt ziemlich genügsam.

4. Die beste Aufstellmöglichkeit für Fritz

stoerungen wlan
Vermeiden Sie Störungen im WLAN-Netzwerk, durch eine geeignete Platzierung des Repeaters.

Mit einem schlecht gewählten Standort nützt Ihnen auch die ausgereifteste Technik nichts. Metall und Wasser sollten hier für das Funksignal möglichst gemieden werden.

Negative Einflüsse für Ihr WLAN:
Eine optimale Positionierung ist bei Ihrem Fritz-WLAN-Repeater für eine ideale Signalverbreitung also elementar wichtig. Ihren WLAN-Repeater günstig aufzustellen ist das A und O, um zu Hause das Signal optimal zu verbreiten. Diese ist beispielsweise gegeben, wenn beide Komponenten in direkter Sichtlinie zueinander aufgestellt werden können.
Aus unterschiedlichen Gründen ist dies allerdings leider nur in den seltensten Fällen möglich. Wasser- und Stromleitungen in der Wand zwischen Router und Repeater zu vermeiden, ist aber schon mal eine effektive Maßnahme. Große metallische Gegenstände sollten möglichst ebenfalls nicht als Hürde zwischen beiden Geräten stehen, weil selbst hier das Signal bereits empfindlich gestört werden kann.

Stromversorgung:
Powerline-Modelle sind durch ihre Speisung über die Stromleitung von solcherlei Hindernissen nicht betroffen, können jedoch von Mehrfachsteckerleisten negativ beeinträchtigt werden.
Dies führt zuweilen dazu, dass der Powerline-Sender nicht in jedem Fall seinen Empfänger findet. Teilen Sie Ihrem Powerliner eine separate Steckdose zu, um dieses Problem zu umgehen.

5. Fritz-TV

Mittlerweile gibt es sogar Fritz-Repeater, die TV-Signale innerhalb des WLAN verbreiten können. Um dies zu realisieren, ist allerdings ein geeignetes Signal notwendig. Möglich kann dies beispielsweise ein Fernseher oder Receiver machen, der bereits über IP-TV verfügt und das Signal über ein LAN-Kabel in den Repeater oder Router einfügt.
Auch Repeater wie beispielsweise der AVM FRITZ!WLAN Repeater DVB-C mit einem integrierten DVB-C Tuner sind mittlerweile auf dem Markt erhältlich. Dieser streut das Signal sofort nach Anschluss eines Kabels.
Die App FRITZ!App ermöglicht Fernsehen auf allen portablen Endgeräten. Auch hier war wieder die Stiftung Warentest am Werk und vergibt für den DVB-C Fritz gute Noten hinsichtlich der Bildqualität.

wlan fritz repeater

6. Fragen und Antworten zum WLAN-Repeater

6.1. Wie funktioniert die Verbindung zwischen Repeater und Router?

Eine WPS-Befähigung gilt grundsätzlich als die einfachste und schnellste Verbindungsmethode. Eine spezielle Taste an beiden Geräten muss für ca. 6 Sekunden gehalten werden, bis bei Sender und Empfänger eine dafür vorgesehene Lampe blinkt.
Die zweite Möglichkeit zur Konfiguration Ihres Repeaters ist der Weg über den Browser. Das Gerät einfach anschalten und nachfolgende IP-Adresse in die Adresszeile eingeben: http://fritz.repeater oder http://192.168.178.2. Mit dieser Methode gelangen Sie ins Einstellungsmenü. Nun können Sie alle erforderlichen Einstellungen vornehmen. Für den Fall, dass Sie nicht darauf zugreifen können, sollten Sie Ihren Repeater auf die Werkseinstellung zurücksetzen.

6.2. Wie viele Repeater an einen Router?

Grundsätzlich gibt es bei dem Vorhaben, mehrere Repeater anzuschließen, keine Beschränkungen. Die Sache hat natürlich dennoch einen Haken. Ab einer bestimmten Anzahl von WLAN-Signalen stören diese sich gegenseitig. Eine Kaskadenschaltung (Reihenschaltung der Extender) ist hier der Performance ebenso abträglich. Hierbei nimmt ein WLAN-Repeater ein Signal eines anderen auf, um es an einen weiteren zu leiten. Die Datenrate allerdings wird so aber in die Knie gezwungen und halbiert sich bei jeder Weiterleitung.

6.3. Maximale Distanz des Signals vom Repeater?

Liegen beide Geräte in einer Sichtlinie zueinander, kann das Signal durchaus eine Strecke von 200 Metern zurücklegen. Bei Hindernissen wie Wänden oder dergleichen schrumpft diese Distanz natürlich erheblich. Die Powerline-Adapter werden meist bei weiten Strecken oder vielen Hindernissen empfohlen.

6.4. Auf Werkseinstellung zurücksetzen – wie geht das?

Für diesen Schritt gibt es mehrere Möglichkeiten. Zum einen gibt es dafür eine Option im Konfigurationsmenü, die Sie über den Browser erreichen. Hierbei werden sämtliche Passwörter und Einstellungen gelöscht, die nachträglich eingepflegt wurden, wodurch natürlich auch die aktuelle WLAN-Verbindung unterbrochen wird.
Die zweite Möglichkeit ist der WPS-Knopf. Dieser löst eine Reset-Funktion aus, wenn Sie ihn etwa 15 Sekunden lang gedrückt halten, bis alle Lämpchen zu blinken beginnen. (Beim Fritz Repeater 310 ein deutlicher grauer Knopf an der Vorderseite) Damit haben Sie Ihr Gerät ebenfalls auf die Werkseinstellungen zurückgesetzt. AVM bietet zudem weitere umfangreiche Informationen bezüglich der Softwareaktualisierung an. Für jedes AVM-Modell findet sich hier außerdem eine Anleitung.

Kurzes Video zur Einrichtung:

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