HD-Receiver Test 2018

Die besten HD-Receiver im Vergleich.

Das Wichtigste in Kürze
  • Wer hochauflösende Fernsehprogramme empfangen möchte, kommt an einem HD-Receiver nicht vorbei. Aktuelle Fernsehgeräte sind bereits mit einem HD-Receiver ausgestattet, ältere Modelle können unproblematisch nachgerüstet werden.
  • Für die Wahl des richtigen HD-Receivers ist es entscheidend, ob über Kabel, Satellit oder Antenne ferngesehen wird.
  • Wer keine besonders hohen Ansprüche an den Bedienkomfort und die Ausstattung seines HD-Receivers hat, wird bereits für wenig Geld fündig.

hd receiver test

Die rasante Entwicklung im Bereich der TV-Geräte macht eine ungeahnte Qualität der Video- und Audio-Signale möglich. Damit der hohe Qualitätsstandard aber auch voll zum Tragen kommt, sind moderne Übertragungstechniken auf digitaler Basis notwendig. Um die digitalen Signale der Fernsehstationen zu empfangen, braucht jeder Nutzer einen leistungsfähigen Receiver.

Wer keinen Fernseher mit integriertem HD-Receiver sein Eigen nennt, muss zum Empfang der HD- oder High Definition-Bildsignale einen externen HD-Receiver kaufen.
Ob dabei ein kabel- oder sattelitentaugliches Gerät die bessere Wahl ist, erfahren Sie in unserem Ratgeber. Wir sagen Ihnen, welche Art Receiver Sie für Ihr Geld bekommen und in welcher Preisklasse Sie fündig werden. Wer vor dem Kauf unseren HD-Receiver-Vergleich 2018 liest, findet leicht das optimale Gerät und kann darüber hinaus noch eine Menge Geld sparen. Wir erklären Ihnen:

  • Was ein HD-Receiver ist
  • Welche Typen von HD-Receivern es gibt
  • Worauf Sie beim Kauf achten sollten

1. Vom Kabel auf den Schirm – so funktioniert ein HD-Digital-Receiver

Vielen Nutzern sind HD-Sat-Receiver und HD-Kabel-Receiver bereits aus der analogen Fernsehwelt bekannt. Das ankommende Signal wird in den Receiver eingespeist, dort entschlüsselt und auf den Bildschirm weitergeleitet. Dieser Übertragungsweg ist unabhängig vom Hersteller oder der Kategorie des verwendeten Geräts bei allen Receivern gleich.

Der entscheidende Unterschied zwischen analogem und digitalem Fernsehen besteht darin, dass mithilfe digitaler Signale große Datenmengen und ein sehr hochwertiges Bildsignal übertragen werden können. Die Kontraste sind schärfer und die Bildqualität ist brillanter.

Allerdings bestehen auch weiterhin Qualitätsunterschiede, die nicht nur vom Digital-Receiver, sondern auch vom Fernsehgerät abhängen. Welches Bild als besonders angenehm oder hochwertig empfunden wird, wird am besten in einem persönlichen HD-Receiver-Test ermittelt. Zur Wiedergabe der digitalen Bildsignale vom HD-Kabel-Receiver oder Satellite-Receiver sind die analogen End-Geräte allerdings nicht geeignet. Wer auf hohe Bildqualität Wert legt, muss hardwareseitig nachrüsten.

  • Hohe Bildqualität
  • HD-Empfang ist flächendeckend möglich
  • Technik ist nachrüstbar
  • Mit zusätzlichen Anschaffungskosten verbunden
  • Gegebenenfalls externes Equipment notwendig
  • Zusätzlicher Stromverbrauch und Wartungsaufwand

2. Kabel, Satellit oder Antenne – Wie gestaltet sich der Empfang von TV-Signalen?

Der Empfang von HD-Fernsehsignalen ist grundsätzlich sowohl über Kabel als auch über Sat und seit Ende März 2017 auch flächendeckend über Antenne möglich. Zusammenfassend ist von DVB-Technologie die Rede. Entscheidend für die Wahl des besten Übertragungswegs ist zunächst die Verfügbarkeit im eigenen Haushalt.

Die volle Auswahl hat, wer in der Nähe eines terrestrischen Sendemasts wohnt, eine Satellitenschüssel in Richtung des bevorzugten Satellits ausrichten kann und im Idealfall auch noch über einen Kabelanschluss verfügt. In diesem Fall kann frei zwischen einem Sat-Receiver für HD, einem HD-Kabel-Receiver oder einem DVBT-Receiver gewählt werden.

Typen von HD-Receivern Wichtige Eigenschaften
Kabel-Receiverkabel receiver
  • unabhängig von Witterungseinflüssen
  • nicht in jedem Haushalt verfügbar
  • mit monatlichen Gebühren verbunden
Sat-Receiver für HDsat receiver
  • viele Programme kostenlos
  • aufwändige Installation
  • Qualität des Signals witterungsabhängig
Antennen-Receiverantennen receiver
  • einfacher Empfang über Zimmerantenne
  • Signalqualität standort- und witterungsabhängig
  • eingeschränkte Programmauswahl

2.1. HDTV über Kabel – mit wenig Aufwand zum perfekten TV-Empfang

sony fernseher
Viele neue Fernseher, wie der Sony KDL-49WE755, haben einen integrierten HD-Receiver und sind somit HD ready.

Wer seine Fernsehprogramme zukünftig über einen Kabel-HD-Receiver empfangen möchte, muss über einen
Kabelanschluss in seinen vier Wänden und ein DVB-C-fähiges Fernsehgerät verfügen. Neben dem Branchen-Primus Kabel Deutschland stellen die Telekom, Vodafone, Alice und viele weitere Anbieter entsprechende Angebote zur Verfügung.

Neben der großen Auswahl an Programmen punktet der Empfang via Kabel vor allem durch die kinderleichte Installation. Es muss lediglich der Fernseher mit dem HD-Receiver und der HD-Receiver mit der Kabelbuchse verbunden werden. Moderne Fernsehgeräte sind bereits mit einem entsprechenden Receiver ausgestattet, sodass diese direkt mit der Kabelbox verbunden werden können.

Weitere Arbeiten sind nicht notwendig. So viel Komfort ist allerdings nicht zum Nulltarif zu haben. Die Kabelanbieter lassen sich ihren Service in Form von monatlichen Bereitstellungsgebühren versilbern.

2.2. Digitales Fernsehen via Satellit – riesige Programmauswahl

Je nachdem, welcher Satellit angepeilt wird, können bis zu mehrere hundert Programme empfangen werden. Während ein Teil der Sender ihr Angebot kostenfrei zur Verfügung stellt, senden einige private Anbieter verschlüsselt. Diese Programme müssen über eine so genannte Smartcard entschlüsselt werden und sind ebenso wie der Kabelanschluss mit zusätzlichen Kosten verbunden. Beliebte Programmpakete können über spezielle HD-Plus-Receiver für HD+ oder Sky-HD-Receiver empfangen werden.

Die Satellitenschüssel liefert ein DVB-S2-Signal an den Receiver. Der Receiver verarbeitet das Signal und leitet es an den Fernseher weiter. Aktuelle Fernsehgeräte sind bereits mit einem Satelliten-Receiver für HD ausgerüstet. Voraussetzung für den SAT-Empfang ist die freie Sicht auf den angepeilten Satelliten. Gebäude können ebenso wie Sträucher oder Bäume den Empfang unter Umständen verhindern.

Auf den Fachmann zählen: Die Installation einer SAT-Anlage ist mit einigem Aufwand verbunden. Technisch gänzlich unbedarfte Nutzer werden dabei in der Regel auf die Hilfe eines Fachmanns zurückgreifen.

2.3. Antennen-Empfang – DVBT-2-Receiver ist Standard

Der Empfang über Antenne setzt voraus, dass sich ein Sendemast in der Umgebung der Empfangsanlage befindet. Um über Antenne hochauflösendes Fernsehen zu genießen, ist ein Receiver nach dem DVBT-2-Standard notwendig. Bei Tests von DVB-T2-HD-Receivern spielt die benötigte Eingangsleistung eine wichtige Rolle. Als Empfangseinheit können in den meisten Fällen die herkömmlichen Dach- oder Zimmerantennen weiterverwendet werden. Nur sehr alte Antennen-Typen müssen ausgetauscht werden.

Die Programmvielfalt beim Empfang über Antenne hält sich allerdings in überschaubaren Grenzen. Kostenfrei ausgestrahlt werden meist nur die öffentlich-rechtlichen Sender. Zum Empfang privater Programme ist eine kostenpflichtige Smartcard notwendig.

3. Darauf sollten Sie beim Kauf achten

CI+ für viele ein Muss

Fernseher mit integriertem HD-Receiver bieten grundsätzlich die Voraussetzungen für qualitativ hochwertigen Fernsehgenuss. Wer sich allerdings nicht mit den kostenfreien Angeboten der öffentlich-rechtlichen Sender begnügen möchte, muss noch etwas aufrüsten. Zusätzlich zum Receiver sind eine Smartcard des Standards CI oder CI+ und ein entsprechender Steckplatz notwendig. Nur wenn der passende Schacht am Fernsehgerät vorhanden ist, kann auf ein externes Zusatzgerät verzichtet werden. Ansonsten wird ein HD-Receiver mit Karte benötigt.

Ebenso vielfältig wie die Ausstattung fallen bei den Full-HD-Receivern die Verarbeitungsqualität und der Funktionsumfang aus. Stolze Besitzer einer hochwertigen TV-Anlage werden es tunlichst vermeiden, ihr gutes Stück mit einer minderwertigen zusätzlichen Receiver-Box zu verunstalten.

Ein wichtiger Aspekt bei der Kaufberatung in Sachen HD-Receiver sind die Anschlüsse. Während früher Verbindungen über Scart, FBAS oder S-Video gängig waren, ist der heutige Standard HDMI. Die HDMI-Schnittstellen gewährleisten, dass das hochwertige Videosignal ohne Qualitätsverlust auf den Fernseher übertragen wird. Das hochwertigste Bild wird von einem Ultra-HD-Receiver bereitgestellt, den es als UHD-Sat-Receiver ebenfalls gibt wie für Kabel.

Wer seine TV-Favoriten auf dem PC aufzeichnen möchte, wird einen USB oder auch einen FireWire-Anschluss zu schätzen wissen. Via USB kann zudem eine externe Festplatte oder ein Stick als Speichermedium angeschlossen werden. In das häusliche Netzwerk einbinden lässt sich der HD-Receiver via LAN oder kabellos via WLAN.

Wer auf den Anschluss eines externen Speichermediums verzichten möchte, greift am besten etwas tiefer in die Tasche und leistet sich einen Festplattenreceiver. Zur Aufzeichnung von Filmen sind aktuell Sat-Receiver mit Festplatte im hohen Giga- bis Terabyte-Bereich beliebt.

4. Mit diesen Kosten müssen Sie für einen HD-Receiver rechnen

humax receiver
Den HUMAX Digital HD Nano Eco Satelliten-Receiver gibt es unter 100€ und bietet damit einen günstigen Einstieg in das Thema Satelliten-Receiver.

Welche Marke bei Ihrem persönlichen HD-Receiver-Test die beste Beurteilung erhält, wird in vielen Fällen auch davon abhängen, ob ein HD-Receiver günstig ist. Dabei spielt es dann nicht die wichtigste Rolle, ob das Gerät ein Samsung-HD-Receiver, ein Humax-HD-Receiver, ein Unitymedia-HD-Receiver oder ein Technisat-Receiver ist.

Während die günstigsten Kandidaten schon für rund 30 Euro zu haben sind, glänzen viele Hersteller mit hochwertigen Modellen für mehrere 100 Euro. Grundsätzlich gilt wie bei vielen anderen Produktkategorien auch, dass der teure HD-Receiver mit Festplatte nicht unbedingt der beste HD-Receiver ist. Je nachdem, wie die Anforderungen ausfallen, kann ein geeignetes Gerät schon für wenig Geld erworben werden. Wir haben Ihnen als Orientierungshilfe einige Kriterien zusammengestellt.

Preisbereich Das wird geboten
bis 50 Euro
  • integrierte Programm-Info
  • bis zu mehrere 100 Speicherplätze
  • Timer
  • meist einfache Verarbeitung
  • eingeschränktes Schnittstellenangebot
von 50 bis 100 Euro
  • umfangreiche Programm-Software
  • großes Schnittstellenangebot
  • Energiemanagement
  • reichhaltiger Funktionsumfang wie Sleep- und Eventtimer, Netzschalter
über 100 Euro
  • Blu-Ray-Player
  • Twin-Tuner für gleichzeitiges Sehen und Aufzeichnen von Programmen
  • interne Festplatte
  • wertige Verarbeitung, teils edle Anmutung

Wer seltener fern sieht und keine großen Ansprüche an Bedienkomfort und Funktionsumfang hat, ist in der Preisklasse unter 50 Euro gut aufgehoben. Aber auch, wer auf eine ganz spezielle Funktion wie beispielsweise Time-Shift Wert legt, kann bereits für wenig Geld fündig werden. Die Geräte unterscheiden sich über die Preisgrenzen hinweg teils deutlich im Funktionsumfang.

In der unteren Preisklasse können sich bei einzelnen Geräten durchaus Funktionen finden, die ansonsten höherpreisigen Modellen vorbehalten sind. Hier lohnt ein genauer HD-Receiver-Vergleich. Auf diese Weise können Sie ermitteln, welcher HD-Receiver Vergleichssieger-Potential hat.

Tipp: Wer Umwelt und Geldbeutel gleichermaßen etwas entlasten möchte, greift am besten zu einem HD-Receiver mit Energiemanagement. Durch das automatische Abschalten bei Inaktivität und einem effizienten Stand-by-Modus lässt sich einiges an Strom einsparen.

5. Interessante Fragen rund um das Thema HD-Receiver

Wir haben einige Fragen für Sie zusammengetragen, die vor allen Dingen für HD-Neulinge interessant sind. Wer weitergehende Fragen hat, wird wahrscheinlich auf der Webseite der Stiftung Warentest fündig. Das große Verbraucherportal stellt auch umfangreiche Informationen zum Thema HD-Receiver zur Verfügung.

5.1. Wie schließe ich einen HD-Receiver an?

hd qualitaet
Die Qualität von HD-Bildern ist deutlich besser und farbintensiver als Bilder, die nicht in HD-Qualität ausgestrahlt werden.

Die Signalquelle wie Antenne, Satschüssel oder Kabel-Steckdose wird über ein Koaxialkabel mit dem HD-Receiver verbunden. Dann wird der Receiver über ein HDMI-Kabel mit dem Fernsehgerät verbunden.

Wer sein Gerät im häuslichen Netzwerk nutzen möchte, kann wie bei vielen AV-Receivern zusätzlich eine WLAN- oder kabelgebundene Verbindung mit dem Router aufbauen.

5.2. Was ist besser: CI-Modul oder HD-Receiver?

Ein CI-Modul ersetzt den HD-Receiver nur teilweise. Lediglich Fernsehgeräte, die sowohl über einen internen Receiver als auch über einen CI-Steckplatz verfügen, kommen ohne externen Receiver aus. Während der Receiver die Signalübertragung auf das Endgerät regelt, kümmert sich die CI-Karte um die Entschlüsselung kostenpflichtiger Programme.

5.3. Welche Festplatte eignet sich für den HD-Receiver?

Viele HD-Receiver verfügen über einen USB-Anschluss, über den ohne Weiteres eine externe Festplatte oder ein Stick als Speichermedium eingesteckt werden kann. Wer regelmäßig Spielfilme oder andere längere Sendungen aufzeichnen möchte, sollte seine Festplatte nicht zu klein wählen. Modelle im höheren Gigabyte- oder Terabyte -Bereich sind eine gute Wahl.

5.4. Wozu brauche ich einen HD-Receiver?

Wer die bestmögliche Bildqualität beim Fernsehen schätzt, muss sich technisch auf der Höhe der Zeit bewegen. Der HD-Receiver wandelt das Empfangssignal der Sat-Schüssel, des Kabels oder der Antenne in hochwertige Bild- und Tonsignale um. Mit einem HD-Receiver wird Fernsehen in Blu-Ray-Qualität ermöglicht.

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